OVAG-Projekt „Wasser bildet – wir machen mit“ an der Pestalozzischule
Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). Verschmutztes Wasser wieder reinigen, Flusstiere durch die Lupe beobachten, veranschaulichte Schätzungen zum täglichen Wasserverbrauch – ein nicht ganz alltäglicher Unterricht, den die OVAG für Schülerinnen und Schüler der Grundschule der Pestalozzischule in Nieder-Gemünden möglich machte. In Zusammenarbeit mit dem Experten Dr. Hans-Otto Wack vom Umweltbüro Schotten, hat der kommunale Energieversorger vor sieben Jahren das Projekt „Wasser bildet“ ins Leben gerufen.
Die Klasse 3a hatte sich mit Lehrerin Margit Pohlmann für das Projekt „Wasser bildet“ beworben und wurde, neben drei weiteren Schulklassen in Oberhessen, unter den rund 200 Einsendern ausgelost. Ziel des Unterrichts ist es, den Kindern den verantwortlichen Umgang mit der Ressource Wasser näher zu bringen.
Wer kennt schon den Wassergehalt einer Gurke? Wer weiß schon, wie viel Wasser der Mensch am Tag benötigt? Gut möglich, dass Kinder ihre Eltern demnächst über derart interessante und wichtige Fragen „aufklären“. Denn dass Wasser eine knappe Ressource ist, ist allseits bekannt. Also gilt es mehr denn je, umweltbewusst und wassersparend zu leben. Deshalb, und da die OVAG nicht nur mit Strom, sondern auch mit Wasser viel zu tun hat, ist es ihr wichtig, den Schülern dieses wichtige Thema zu vermitteln. Ziel des Projektes ist es, Kinder auf spielerische Weise zu verantwortungsvollen Wasserverbrauchern zu erziehen, damit sie ein intensives Gefühl für dieses Element entwickeln, sei es im Haushalt oder in der Natur.
Um den Kindern auf spielerische Weise den richtigen Umgang mit Wasser zu vermitteln, wurden sie von Dr. Wack in den unterschiedlichen Unterrichtseinheiten an das Thema herangeführt. Ihnen wurde dabei verdeutlicht, was das Wasser für ihr Leben bedeutet und, dass das Element Wasser ein kostbares Gut ist, mit dem man sorgsam umgehen muss.
Ganz besonders, so Lehrerin Margit Pohlmann, sei bei den Kindern die Exkursion an die nahe gelegene Felda in Nieder-Gemünden angekommen. Denn gemeinsam mit Dr. Wack hatten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag das Wasser und was darin so „kreucht und fleucht“ unter die Lupe genommen.
Zum Schluss des Projektes folgte am Freitag eine rasante Wasserrallye auf dem Schulhof der Pestalozzischule. Neben dem ganzen Spaß hatten die Kinder die Möglichkeit, unter Anleitung des Wasserexperten Hans-Otto Wack und dessen Tochter Elisa, ihr durch das Projekt erworbenes Können unter Beweis zu stellen. Galt es doch im Wettbewerb die zahlreichen Aufgaben zu meistern und die Geschicklichkeit, sei es beim Wasserketten bilden, beim Stopfen von undichten Rohren, Dreck aus dem Wasser zu angeln, Plastikenten abzuschießen, oder gar beim Wasserbomben-Tennis, unter Beweis zu stellen. „Folgendes ist wichtig: ihr könnt nur gut sein, wenn ihr als Gruppe zusammenarbeitet“, schärfte Dr. Wack den Teams ein und er betonte, dass bei der Wasserrallye stets der rechte Umgang mit Wasser im Vordergrund sehe, denn verlorenes Wasser bedeutete Punktabzug. Mit Eifer und viel Spaß absolvierten die Gruppen mit Bravour die einzelnen Stationen und ließen sich an dem warmen Frühlingstag auch nicht durch nasse Kleidung aufhalten, war ihnen doch im Vorfeld mitgeteilt worden, vorsorglich Wechselkleidung mitzubringen.
Die Schüler lernten während des Projektes mit Spaß, dass es ganz wichtig ist, das Wasser zu schätzen, sauber zu halten und sparsam mit dem Element Wasser umzugehen.
Damit der Nachwuchs im Anschluss an dieses lehrreiche Projekt etwas in den Händen behält, erhielten alle zum Abschluss eine Urkunde und ein persönliches Wasserbuch mit nach Hause, das angesichts, der darin enthaltenen wertvollen Spartipps, ebenso den Eltern als Ratgeber dienen kann.


