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Geschichts-AG Ehringshausen/Rülfenrod bittet um Mithilfe

23. 03. 2017 17:12

Wer ist auf diesem alten Foto zu sehen?

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Wer kennt diese zwei Männer? Wer weiß, wann und wo das Bild entstanden ist? Das Foto stammt aus Ehringshausen.

Sollten die Beiden erkannt werden, bitte Dunja Werneburg unter (06634) 919515 oder unter der E-Mail: dunja.werneburg(at)gmx.de kontaktieren.

Vielen Dank.

Brandschutzerziehung für Pestalozzischüler

17. 03. 2017 10:56

Mit „Feuereifer“ waren die Kinder der Klasse 2 der Pestalozzischule Gemünden, in Begleitung der Klassenlehrerin Juliane Schmuck, während des Brandschutzerziehungs-Unterrichts durch den Stellvertretenden GB Stefan Wehrwein, direkt im Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden bei der Sache.

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). „Feuer und Flamme“, waren die Kinder der zweiten Grundschulklasse am letzten Donnerstag während eines Besuches im Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden. Zwar steht das Wort „Brandschutzerziehung“ nicht im Lehrplan, dafür aber das Lernfeld „Natur“ und darin ist auch der Bereich „Brandschutz“ erfasst. Denn die Schüler sollen die Bedingungen für den Verbrennungsvorgang und vor allem auch Brandschutzmaßnahmen kennenlernen.

Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug, in dem Paulinchen verbrannte, weil sie nicht auf das Verbot der Eltern hörte, die Zündhölzer nicht zu benutzen, ist jedem aus dem „Struwwelpeter“ hinlänglich bekannt. Seit dieser Zeit hat sich der Ansatz der Pädagogik verändert: Heute lernen Grundschulkinder nicht durch Verbote. Sie sollen durch eigene Aktivitäten Wissen erwerben und Erfahrungen machen, um diese zum Erschließen ihrer Umwelt zu nutzen. Leider kommt es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Unfällen im Umgang mit Feuer und brennenden Stoffen. Gerade Kinder setzen sich durch spielerische Unkenntnis und natürliche Neugierde oft lebensbedrohenden Situationen aus. Sie sind jedoch in jungen Jahren noch für Brandgefahren zu sensibilisieren und fähig, die richtigen Verhaltensweisen im Schadenfall einfach zu erlernen. Aus diesem Grund richtet sich die Brandschutzerziehung in Schulen an Kinder von acht bis zehn Jahren. Der Landesfeuerwehrverband Hessen hat, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, die Aktion „Feuer und Flamme für die Brandschutzerziehung“ auf den Weg gebracht, die durch entsprechendes Unterrichtsmaterial, sowie durch besonders ausgebildete Feuerwehrkräfte vor Ort unterstützt werden.

Während seither die Brandschutzerziehung in der Pestalozzischule stattfand, hatte in diesem Jahr der Stellvertretende Gemeindebrandinspektor (GBI) Stefan Wehrwein, der die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Grundschule seit einigen Jahren durchführt, die Kids und ihre Klassenlehrerin Juliane Schmuck ins Burg-Gemündener Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Als „sehr positiv“ bezeichnete Stefan Wehrwein im Nachhinein diese Entscheidung. Denn für die Kinder war der Unterricht in Bezug auf Brandschutz so mit einem kleinen Abenteuer verbunden. Neben den notwendigen Erläuterungen und Übungen zum sicheren Umgang mit Feuer (insbesondere auch mit Kerzen), das richtige Verhalten im Brandfall, das Absetzen eines Notrufes unter Beachtung der drei „W’s“, „Wer meldet? Wo geschah es? Was geschah?“, durften die Schülerinnen und Schüler auf Exkursion durch das Feuerwehrgerätehaus gehen und lernten dabei die Einsatzfahrzeuge und das Equipment der Feuerwehr hautnah kennen.

Gemeinsam mit Dennis Schneider erläuterte Stefan Wehrwein im Besonderen die Einsatzfahrzeuge mit allem Drum und Dran. Dabei wurde unter anderem auch eine Alarmierung zur Leitstelle vorgeführt, die Kids durften Feuerwehrhelme probieren, einen Löschangriff mit dem C-Rohr ausführen und wer wollte, sogar, natürlich vorschriftsmäßig gesichert, eine 4-teilige Steckleiter erklimmen. Sicher war es ein weiteres Highlight für die Kinder, bei der Zerlegung einer alten Autotür mit hydraulischen Rettungsgerät (Schere/Spreitzer) mit Hand anlegen zu dürfen.

Des Weiteren waren Rauchmelder und deren Funktion und Wichtigkeit ein Thema, oder auch, dass eine achtlos weggeworfene 9 Volt Batterie, wie sie unter anderem in ferngesteuerten Autos vorkommt, beispielsweise Stahlwolle oder ähnliches zum Brennen bringen kann.

„Die Brandschutzerziehung im Feuerwehrgerätehaus hat viel gebracht, die Kinder waren mit Interesse und Eifer bei der Sache“, resümiert Stefan Wehrwein abschließend.

Während die Kinder morgens von Nieder- nach Burg-Gemünden gewandert waren, wurden sie am Mittag direkt am Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden vom Schulbus abgeholt.

Öffnung der Sammelplätze für die Annahme von Grüngut im ZAV-Gebiet

16. 03. 2017 14:52

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis informiert, dass die Kompostplätze für die Annahme von Grüngut in Alsfeld-Billertshausen, Homberg, Mücke-Merlau, Schlitz, Schotten, Schwalmtal (EZV) und Ulrichstein sowie die Sammelstelle in Wartenberg-Angersbach ab dem 25.02.2017 geöffnet sind.

Alle übrigen Sammelstellen, sind ab dem 10.03.2017 geöffnet.

Die Sammelstelle in Nieder-Gemünden, Hinter dem Kahlen Berg ist jeden Samstag von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr geöffnet.

Neue Ausstellung im Rathaus Nieder-Gemünden

06. 03. 2017 09:52

Das Foto entstand bei der Ausstellungspräsentation mit Bürgermeister Bott, Dunja Werneburg von der Verwaltung und dem Pressekoordinator Klaus Fey. (Foto: ek).

Gemünden (ek). Im Rahmen der Hessischen Energiespar-Aktion (HESA) wurde in diesen Tagen im Rathaus eine neue Ausstellung im Beisein von Bürgermeister Lothar Bott und dem Pressekoordinator für dieses Landesprojekt, Klaus Fey, eröffnet.

Vorgestellt und mit einer Vielzahl von Prospekten und Erklärungen versehen, wird ein lukratives Förderangebot zum Austausch alter Heizungsumwälzpumpen und zum „hydraulischen Abgleich“. Hausbesitzer können dabei, so die wichtigste Information zum Ausstellungsbeginn, mit einer staatlichen Förderung in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben rechnen. Zu beachten ist dabei, dass die Fördersumme anhand des Netto-Rechnungsbetrages berechnet wir, also ohne Mehrwertsteuer. Die Antragstellung erfolgt demzufolge auf einem speziellen Formular, die entsprechenden Informationen dazu gibt es im Rahmen der Dauerausstellung, die bis Ende April im Rathaus zu sehen sein wird. Die hessische Energiespar-Aktion ist nach den Worten von Koordinator Fey ein Projekt des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Sie findet in allen Landesteilen großes Interesse, wobei nähere Informationen auch über die Internetseite www.energiesparaktion.de zu erfahren sind.

Alte Heizungsumwälzpumpen sind stille Dauerläufer und ihr Stromverbrauch wird deshalb unterschätzt: Umwälzpumpen in der Heizungsanlage sorgen für die Wasserzirkulation durch Rohre in unsere Heizkörper und Wasserhähne. Alte Pumpen laufen in der Heizperiode 24 Stunden am Tag. Mehr als 5.000 Betriebsstunden kommen im Jahr zusammen. Für Einfamilienhäuser sind 3 bis 20 Watt elektrische Leistung meist ausreichend, wo heute noch Pumpen mit einer Leistung von 60 bis 130 Watt arbeiten. „Die Einsparung durch den Einbau einer neuen Stromsparpumpe liegt pro Einfamilienhaus bei 300 bis 400 kWh im Jahr. Das sind 1.600 Euro an Energiekosten (bei einem Kilowattstundenpreis von 0,28 Euro) über die fünfzehnjährige Lebensdauer. Eine neue Pumpe kostet 200 bis 400 Euro. Sie macht sich über ihre Lebensdauer also mehr als doppelt bezahlt“, sagte Klaus Fey von der HESA im Rahmen der Ausstellungseröffnung.

Auch weise man auf das aktuelle Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ auf den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage hin. Bezuschusst wird der Austausch von Umwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen in bestehenden Heizungssystemen sowie der hydraulische Abgleich der Wassermengen in den Heizkörpern einer Anlage. Eine Produktliste aller förderfähigen Pumpen findet sich unter www.bafa.de.

Beide Maßnahmen können einzeln oder gemeinsam ausgeführt werden. Zusätzlich werden die Installation von Einzelraumtemperaturreglern und voreinstellbaren Thermostatventilen gefördert. Weitere Informationen zu Energieeffizienz und Energieeinsparung im Haushalt bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ zu erreichen ist.

Neubürger in der Kindertagesstätte Siebenstein begrüßt!

02. 03. 2017 16:02

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro der Gemeinde-verwaltung und Nicole Schlosser von der KiTa. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Dieser Tage war es wieder soweit, einer inzwischen langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast in der Kindertagesstätte „Siebenstein“. Hintergrund dieser Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich bei dieser Einladung um die 12. Veranstaltung dieser Art, wobei dabei alle Neugeborenen aus dem 2. Halbjahr 2016 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im August  2016 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren die im 1. Halbjahr 2016 das Licht der Welt erblickten und in Gemünden gemeldet sind, stieg die Anzahl der Geburten deutlich von sieben auf nunmehr 14. Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt wurde, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21, was der bisher höchste Zuwachs innerhalb eines Jahres bedeutete. Die Geburtenzahlen waren bisher insgesamt relativ stabil, so betonte der Bürgermeister weiter. Eine Feststellung, die sich auch in der Gesamtzahl 2016 widerspiegelt, denn da kommt man mit den jetzt 14 jungen Neubürgern erneut auf eine Summe von 21, was der bisher höchsten Gesamtzahl aus dem Jahre 2013 entspricht. Damit zeigte sich erneut, dass die Zahlen eines 1. Halbjahres keineswegs richtungsweisend für das gesamte Jahr sind. Erst am Ende eines Jahres könne man verlässlich sagen in welche Richtung es gehe, so Bott weiter.  Der Bürgermeister erinnerte dabei aber auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe, so die Hoffnung nicht nur des Bürgermeisters, hoffentlich eine Ausnahme. Für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die besondere Familienfreundlichkeit der Gemeinde hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne, so dass man diesbezüglich für Gemünden durchaus von einem vorbildlichen Angebot sprechen könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden nicht verstecken. Auch sei man in Gemünden stetig bestrebt die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. So arbeite der Gemeindevorstand fortlaufend an einer Optimierung der personellen Ausstattung, kümmere sich aber auch umfänglich um den baulichen Zustand, was allerdings aktuell auf Grund eines Parlamentsbeschlusses mit nicht unerheblichen Verzögerungen verbunden sei.

So seien zwar umfangreiche Baumaßnahmen für eine zukunftsorientierte Aufstellung der Kindertagesstätte in Vorbereitung, eine ursprünglich zügig geplante Umsetzung sei allerdings auf Grund des Beschlusses nicht möglich, man müsse zunächst noch weitere Planungsvarianten erarbeiten lassen. Dessen ungeachtet sei man in Gemünden immer bestrebt den komplett in kommunaler Hand befindlichen Kindergarten attraktiv zu gestalten und damit auch den heutigen Erfordernissen zeitnah anzupassen. In diesem Sinne zeigte sich Bott zuversichtlich, dass die Kinder sich in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit deren Angebot zufrieden sind. Zusammenfassend, so Bott abschließend, sei man also auf vielen Ebenen bemüht mit diesen Angeboten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden damit auch in Zukunft attraktiv zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf anderen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und die stellvertretende Kindertagesstättenleiterin Nicole Schlosser begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen der Kindertagesstätte und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Gemündener Neubürger im 2. Halbjahr 2016 sind Medina Hajdari, Lisa-Marie Vollpert, Svea Joleen Scholl, Rostem Jasim, Luca Schmitt, Finn Liam Peter, Davin Müller, Andreas Lipovka, Mia Gomez Y de Los Angeles, Mohammad Saidi, Marie Neumann, Constantin Rose, Ella Dechert und Sekerja Dawlatyr. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald die Kindertagesstätte in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.