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Einladung zur 2. Sitzung des Ortsbeirates Elpenrod

19. 08. 2016 09:35

Die Mitglieder des Ortsbeirates Elpenrod, die Mitglieder des Gemeindevorstandes, der Vorsitzende der Gemeindevertretung sowie die Gemeindevertreter/Innen des Ortsteils Elpenrod werden hiermit zu einer öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Elpenrod am

Mittwoch, den 31.August 2016 um 20:00 Uhr

im Dorfgemeinschaftshaus Elpenrod

eingeladen.

Tagesordnung:

Drucksachennr.

TOP

16.02.OB4.01

Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit

16.02.OB4.01

Um- und Ausbau der L 3073 Gestaltung Verkehrsregelung innerorts

16.02.OB4.01

Haushaltsplanung 2017/2018

16.02.OB4.01

Stufen Treppenaufgang zur Kirche

16.02.OB4.01

Baum am Treppenaufgang Kirche

16.02.OB4.01

Verschiedenes

 

Gemünden (Felda), den 18. August 2016

gez. Henkel, Ortsvorsteherin

Einladung Begegnungscafe

11. 08. 2016 12:02

Bürgermeister Bott begrüßt den Nachwuchs im Kindergarten

11. 08. 2016 12:01

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Dieser Tage war es wieder soweit, einer inzwischen langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama, Papa oder Oma und Opa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“. Hintergrund dieser Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich jetzt um die elfte Veranstaltung dieser Art, wobei dabei alle Neugeborenen aus dem 1. Halbjahr 2016 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im Februar 2016 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren die im 2. Halbjahr 2015 das Licht der Welt erblickten und in Gemünden gemeldet sind, sank die Anzahl der Geburten leicht von neun auf nunmehr sieben. Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt wurde, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21, was der bisher höchste Zuwachs innerhalb eines Jahres bedeutete. Die Geburtenzahlen waren bisher insgesamt relativ stabil, so betonte der Bürgermeister weiter. Inwieweit die Anzahl von sieben Geburten im 1. Halbjahr 2016 richtungsweisend sein wird und damit die Jahreszahl am Ende deutlich sinken würde müsse aber abgewartet werden. Nicht selten haben die Zahlen im 2. Halbjahr am Ende einen positiven Trend untermauert. Bott erinnerte auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe, so die Hoffnung nicht nur des Bürgermeisters, hoffentlich eine Ausnahme. Für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die besondere Familienfreundlichkeit der Gemeinde hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne, so dass man diesbezüglich für Gemünden durchaus von einem vorbildlichen Angebot sprechen könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden hinter niemandem verstecken. Auch sei man in Gemünden stetig bestrebt die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. So arbeite der Gemeindevorstand fortlaufend an einer Optimierung der personellen Ausstattung, kümmere sich aber auch umfänglich um den baulichen Zustand. So werde sich das Parlament als Entscheidungsgremium in den kommenden Wochen mit einer äußerst umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahme des Kindergartens beschäftigen, um auch dort zukunftsfähig aufgestellt zu sein. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehreren 100.000 Euro setze man klare Prioritäten für die Kindern, denn diese seien die Zukunft, insbesondere natürlich in einer kleinen Gemeinde wie es nun mal Gemünden sei. Damit werde man die Kindertagesstätte, die sich komplett in der kommunalen Verantwortung befindet, weiter attraktiv und vor allem auch modern gestalten können, so dass sich dort die Kinder und ihre Eltern gleichermaßen wohl fühlen und gut versorgt sehen können. Darüber hinaus, so der Bürgermeister abschließend, gehen die Gespräche mit dem Schulträger am Standort Nieder-Gemünden weiter, um auch dort für eine durchgängige Nachmittagsbetreuung die notwendigen Weichen zu stellen. Man sei also auf vielen Ebenen bemüht mit diesen Angeboten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden damit auch in Zukunft attraktiv zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf vielen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, Karin Horst vom Bürgerbüro und Kindergartenleiterin Anita Geißler begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Gemündener Neubürger im 1. Halbjahr 2016 sind Emma Becker, Dana Gorr, Melina Sophie Vollpert, Finn Raitz, Nadia Milena Szarkiel, Neele Marion Anders und Nelio Wittig. Bott dankte abschließend den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung und Anita Geißler vom Kindergarten. (Foto: ek).

Verputzarbeiten DGH Otterbach

11. 08. 2016 11:59

Gemünden/Otterbach (ek). Nach vielen Monaten und Geduld ist es endlich soweit, auch am örtlichen DGH sind nun alle Schäden, die seinerzeit durch den Tornado an dem öffentlichen Gebäude verursacht wurden beseitigt. Mit der kompletten farblichen Erneuerung und Reparatur des Außenputzes wurde nun die letzte Maßnahme abgeschlossen, die nach dem verheerenden Unwetter am 02. März 2015 angefallen waren. Der durch den kleinen Ort gefegte Tornado hatte seinerzeit gewaltige Schäden angerichtet, von denen auch das kommunale Gebäude betroffen war. Die Außenputzerneuerung mit einem Kostenfaktor von rund 5.000 Euro war die letzte dieser Arbeiten, die allerdings vom Gemeindevorstand bereits im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben wurden, wie Bürgermeister Lothar Bott bei einem Ortstermin betonte. Durch den Sturm, der damals unter anderem auch das  Dach erheblich beschädigt hatte, waren zwei Seiten der Gebäudeaußenwand so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass eine Sanierung notwendig und die entsprechenden Kosten durch die Versicherung übernommen wurden. Der Gemeindevorstand habe dann beschlossen, so Bott weiter, nicht nur die Arbeiten für zwei Außenwände zu vergeben, sondern auch die beiden anderen Außenwände entsprechend herzustellen. Seitens des Gemeindevorstandes habe man den dafür notwendigen finanziellen Aufwand als sinnvoll eingesetzt erachtet, da nur so sichergestellt werden konnte, dass das Gebäude danach wieder eine einheitliche optische Ansicht bietet, zumal ein Neuanstrich ohnehin angestanden hätte. Zwei verschiedene Putzsorten wollte man so vermeiden. Dass diese Entscheidung richtig gewesen sei könne man nun nach Fertigstellung eindeutig sehen, das schmucke DGH erstrahlt in neuem Glanze und bietet farblich an allen vier Seiten eine hervorragende Optik. Seitens der Gemeinde habe man dafür rund 1.500 Euro aufwenden müssen, ein Betrag dessen Einsatz sich gelohnt habe, wie Bott und der ehemalige Ortsvorsteher Werner Dechert bei einer persönlichen Inaugenscheinnahme unterstrichen. (Foto: ek).  

Auf der Suche nach dem Feuersalamander

11. 08. 2016 11:58

Gemünden (ek). Der von der Gemeindeverwaltung in diesem Jahr geplante Ausflug im Rahmen der Ferienspiele ging in den Traumwald nach Büdingen. Für 17 Kinder und den Betreuern der Verwaltung galt es im Büdinger Natur-, Lehr- und Erholungswald das Regenmännchen zu erkunden. Unter dem Begriff des „Regenmänchens“ versteckt sich der Feuersalamander (Lurch 2016). Nach einer kurzen Einführung über den Feuersalamander von der Leiterin Frau Georg-Norgall wurden die Kinder selbst in einen Feuersalamander „verwandelt“. Die Jungen und Mädchen bastelten sich mit Hilfe von schwarzen T-Shirts und gelben Filzflicken ihre eigene Feuersalamanderhaut, steckten sich ihre selbst angefertigten Giftdrüsen hinter die Ohren, krabbelten unter ein Schwungtuch und wurden durch einen Zauber selbst zu Feuersalamandern. Danach ging es raus in den Wald und die „Salamanderkinder“ lernten mit verschiedenen Spielen die Lebensweise, die Fortbewegungsmethode und auch die Gefährdungsursachen des Feuersalamanders kennen. So erfuhren die Besucher aus Gemünden unter anderem, dass der Mensch  die größte Gefahr für diese besonderen Tiere darstellt, dass Feuersalamander leider sehr häufig dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Darüber hinaus lernten die Kinder etwas über die Nahrung der Tiere. Hauptnahrungsmittel sind demzufolge Würmer, die die „Salamanderkinder“ als Gummibärchenregenwürmer gerne entgegen nahmen. Mit Hilfe von Augenbinden wurde vermittelt, dass der Feuersalamander nachtaktiv ist. Auch wie der Feuersalamander sich fortpflanzt lernten die Kinder spielerisch mit Bildern von Kaulquappen, die die Mädchen von den Jungs geschenkt bekamen und in den Fluss ablegen durften. Zum Schluss wurde sogar Dank des nassen Wetters, bei dem sich der Feuersalamander auch mal tagsüber zeigt, ein junger Feuersalamander in der freien Wildbahn entdeckt. Frau Georg-Norgall hatte sicherheitshalber noch einen ausgewachsenen Feuersalamander zum Anschauen vorher aus einem Versteck geholt, den die Kinder staunend betrachten durften. Gesund und munter holten die Eltern die Kinder wieder ab, die ihren Wissensschatz über das Amphib Feuersalamander an diesem Tag enorm erweitert hatten und insgesamt einen sehr lerreichen und auch spannenden Ausflug erleben konnten. (Foto: ek).

Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Elpenrod im Zeitplan

11. 08. 2016 11:55

Gemünden/Elpenrod (ek). Während der Schwerpunkt im kommunalen Hochbau derzeit in Ehringshausen liegt, ist dies beim Tief- und Straßenbau aktuell bekanntermaßen Elpenrod, wo die Ortsdurchfahrt eine „rundum-Erneuerung“ erfährt. In diesen Tagen wird dort im Rahmen des 1. Bauabschnittes der Einmündungsbereich Ruppertenröder- und Nieder-Ohmener Straße neu hergerichtet. Die Arbeiten  befinden sich voll im Zeitplan, wie Bürgermeister Lothar Bott in einem Gesprächstermin vor Ort mit dem zuständigen Polier erfahren konnte. Aktuell werden dort noch notwendige Pflasterarbeiten durchgeführt, Gehwegsbereiche müssen noch erstellt, beziehungsweise mit dem Verbundpflaster ausgelegt werden, ebenso wie Teilstrecken der Abflussrinnen an den Fahrbahnrändern noch hergestellt werden müssen. Der gesamte Einmündungsbereich, einschließlich der dort mündenden Nebenstraßen, soll demnach in den nächsten Tagen fertiggestellt werden, so dass dann entsprechend dem Zeitplan das Aufbringen der neuen Asphaltschichten erfolgen könnte. Sofern die Witterung mitspielt und auch alle anderen Faktoren stimmen, so Planer und Bürgermeister optimistisch, könnte das Asphaltieren bis Ende August abgeschlossen sein. In Anschluss sollen zügig der 2. und 3. Bauabschnitt zeitgleich in Angriff genommen werden, damit man bis zum Winter, so die angekündigten und im Ort auch kommunizierten Planungen, eine qualifizierte Winterpause einlegen kann. (Foto: ek).  

Dorferneuerung - Fortschritte am Ehringshäuser Dorfzentrum

03. 08. 2016 07:55

 

Gemünden/Ehringshausen (ek). Viel investiert wird in diesen Tagen seitens der Gemeinde, nicht nur in die Infrastruktur unter der Erde, auch im Bereich Hochbau tut sich aktuell einiges, wie ein Besuch der größten Baustelle am DGH unterstreich. Nach entsprechenden Vorarbeiten sind derzeit die Arbeiten zur Erstellung der Bodenplatte für den vorgesehenen Anbau in vollem Gange, ein Anbau, der im unteren Bereich Garagen für das DRK entstehen lässt, während im oberen Bereich zusätzliche Räumlichkeiten für Feuerwehr und DRK unter anderem Schulungsmöglichkeiten bieten werden. Bei den vorausgegangenen Erdarbeiten war man auf eine Tonschicht gestoßen, wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen eines Baustellenbesuches erläuterte. Diese Feststellung machte es dann erforderlich, dass der Unterbau und die dort zu verbauende Stahlkonstruktion deutlich verstärkt werden musste, damit am Ende das Bauprojekt insgesamt auf einem soliden Fundament entstehen kann. Die Arbeiten sind nach derzeitiger Einschätzung im Plan, gleichwohl wird sich die Installation der unteren Außenwände auf Grund einer Lieferverzögerung beim Hersteller etwas nach hinten verschieben. Um dadurch aber keinen zeitlichen Verlust hinnehmen zu müssen werden die Arbeiter in den kommenden Tagen bereits mit Abbruch- und Umbrucharbeiten im bestehen Gebäudeteil beginnen, um die spätere Gebäudeeinheit entsprechend vorzubereiten. Bürgermeister Bott wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es wegen dieser notwendigen Arbeiten durchaus zu Beeinträchtigungen in der Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten im DGH kommen könne. Er bat die Bevölkerung um Verständnis, aber dies sei unvermeidlich, wenn ein bestehendes Gebäude um- und eine Erweiterung angebaut wird. Im weiteren Verlauf werden die Außenwände im unteren Baubereich mit vorgefertigten Bauelementen erstellt, die dann vor Ort mit Beton ausgegossen werden, während im Erdgeschoss die Außenwände in einer Holzrahmen-Ständerbauweise entstehen sollen. Da man seitens des Gemeindevorstandes bereits alle Arbeiten bis zur Fertigstellung des Rohbaus, also mit Dach und Fenstern, vergeben habe, so der Bürgermeister abschließend, gehe man davon aus, dass der zeitliche Rahmen für das laufende Jahr auch eingehalten werden kann. (Foto: ek).

Wasserrohrbruch in Ehringshausen

03. 08. 2016 07:53

Gemünden/Ehringshausen (ek). Zu einem nicht alltäglichen Wasserrohrbruch wurden zu Beginn dieser Woche die Mitarbeiter des kommunalen Bau- und Servicehofes gerufen. In der Mühlgasse war es am frühen Montagmorgen zu dem Schadensereignis gekommen, wie vor Ort zu erfahren war. Bürgermeister Lothar Bott unterstrich bei einer Besichtigung der Baustelle, dass die Mühlgasse zu einer der Straßen in Gemünden gehöre, in der noch sehr alte und damit in erheblichem Maße sanierungsbedürftige Leitungen verlegt seien. Diese weit über 50 Jahre alte, unterirdische Infrastruktur müsse vollständig erneuert und damit zugleich auch zukunftsfähig gemacht werden. Zahlreiche Wasserrohrbrüche in den letzten Jahren und die dabei zutage geförderten, maroden Altleitungen ließen letztendlich keinen Handlungsspielraum offen. Diesen Notwendigkeiten habe man seitens der Gemeinde bereits eine entsprechende Aufmerksamkeit entgegengebracht, so Bott weiter. Die Mühlgasse sei in das Investitionsprogramm der Gemeinde aufgenommen worden. Damit sei klar zum Ausdruck gebracht worden, dass eine erforderlich Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur, einhergehend mit der Erneuerung der Straße, die dabei ohnehin dann aufgerissen werden müsse, ein erklärtes Ziel kommunaler Aktivitäten für die kommenden Jahre sei.

Das besondere logistische Problem des aktuellen Wasserrohrbruchs war die Tatsache, dass die gebrochene Leitung, abgehend von der Hauptleitung nochmals verzweigt und insgesamt drei Abnehmer mit Frischwasser versorgt. Die enge Bebauung und die Geländebeschaffenheit zwischen den Gebäuden waren weitere Faktoren, die die Arbeiten nicht einfacher machten. Gleichwohl zeigten sich die Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes mit Wassermeister Christian Kratz an der Spitze zuversichtlich, dass alle betroffenen Anwohner wieder zeitnah mit Frischwasser versorgt und die marode Anschlussleitungen damit zügig erneuert werden können. (Foto: ek).

Nutzungsvereinbarung des Multifunktions-Sportfeldes unterzeichnet

26. 07. 2016 12:08

 

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Unterzeichnet wurde jetzt die Nutzungsvereinbarung für das im Rahmen der Dorferneuerung noch zu bauende Multifunktionsfeld oberhalb des DGH von Vertretern des örtlichen Sportvereins (SVE) und der Gemeinde. Im Vorfeld hatte der Sportverein der Gemeinde signalisiert, dass er ein Interesse bezüglich der Realisierung des geplanten Multifunktions-Sportfeldes hat. Da für die weitere Realisierung der Baumaßnahme eine solche Nutzungsvereinbarung erforderlich war, hatte die Gemeindeverwaltung ein entsprechendes Schriftstück ausgearbeitet. Geprüft vom Hessischen Städte- und Gemeindebund, vom Ortsbeirat zur Kenntnis genommen, vom Sportverein als zustimmungsfähig signalisiert, vom Gemeindevorstand beschlossen und schließlich vom Gemeindeparlament einstimmig befürwortet, lag der nun unterschriftreife Vertrag zur Ratifizierung vor. Seitens des örtlichen Sportvereins waren dessen Vorsitzender Albrecht Well und Rechner Uwe Diegel ins Rathaus gekommen. Für die Gemeinde unterzeichneten Bürgermeister Lothar Bott und 1. Beigeordneter Eckhard Kömpf die Vereinbarung. Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Unterzeichnung nochmals die besondere Bedeutung des Bauprojektes für den Ort hervor, habe sich dieses Vorhaben doch eindeutig als wichtigstes Projekt im Rahmen der Dorferneuerung herausgestellt. Positiv wertete Bott auch die in allen Gremien einmütige Zustimmung im Vorfeld, so dass man nun engagiert in die tatsächliche Umsetzungsphase einsteigen könne. Zwischenzeitlich habe man seitens der Gemeinde bereits ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren für die Planungsphase durchgeführt und daraus resultierend mehrere Planer zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bott betonte, dass davon auszugehen sei, dass die Planvergabe der Baumaßnahme bis Ende Sommer 2016 möglich sein dürfte, so dass die baureife Planung bis Ende des Jahres vorliegen sollte. Sofern dann das Parlament der Planung seine abschließende Zustimmung geben sollte gehe er davon aus, dass die komplette Bauphase im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden könnte. Bott zeigte sich ferner zuversichtlich, dass man mit dem örtlichen Sportverein einen ebenso kompetenten, wie engagierten Ansprechpartner gefunden habe, der im Interesse aller Bürger die Nutzung des Multifunktionsfeldes in die richtigen Bahnen lenken wird. Auch die beiden Vertreter des Vereins machten deutlich, dass man sich auf die Schaffung dieser besonderen Freizeiteinrichtung freue und deren Nutzung sicherlich eine Bereicherung des sportlichen Freizeitangebotes für alle Bürger darstellen wird.

 

Das Foto zeigt die Vertragsunterzeichnung über die Nutzungsvereinbarung im Sitzungszimmer im Rathaus am Montagvormittag mit von links Bürgermeister Lothar Bott, Rechner Uwe Diegel (SVE), Albrecht Well (Vorsitzender SVE) und dem Ersten Beigeordneten Eckhard Kömpf.  (Foto: ek).