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Einladung zum Begegnungscafe am 20.9.2017

19. 09. 2017 07:57

Dem Täter auf der Spur

19. 09. 2017 08:20

Mittelalterlicher Kriminalfall im Rahmen der Gemündener Kulturwochen neu aufgerollt  

GEMÜNDEN (pm). Was geschah damals am Kreylingskreuz im Maulbacher Wald? 22 Wanderfreunde aus nah und fern trafen sich am letzten Sonntag, um den Todesfall Kreyling genauer unter die Lupe zu nehmen.

Viel ist nicht darüber bekannt. Geo- und Naturparkführerin Andrea Albert fasste die überlieferten Hinweise für die Teilnehmer in einer eigens für die Führung geschriebenen Geschichte zusammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahre 1426 als „Krawelß Kreuz“ in einer Flurbeschreibung des Eußergerichts in Kirtorf. Demnach soll dort an der „Abspann“ ein Kaufmann zu Tode gekommen sein. Neben der existierenden Unfalltheorie spricht jedoch das meiste für Mord. Warum sonst sollte das Kreylingskreuz gemeinhin als Sühnekreuz bezeichnet werden? Auch in den schriftlichen Überlieferungen ist überwiegend von Mord die Rede. Das Motiv soll ein Streit unter Fuhrleuten gewesen sein, in dem es um Vorfahrtsrechte ging. Über die Inschrift des Kreuzes wurde lange gerätselt. Sie zeigt ein schräg gestelltes Wappenschild mit zwei eingemeißelten Zeichen. Heimatforscher entschlüsselten diese als eine Todesrune und einen Krähenfuß. Sie könnten somit auf den an dieser Stelle ermordeten Kaufmann Kreyling hinweisen (Krey = norddeutsch = Krähe). Die Spur zum Mörder verliert sich jedoch weiterhin im Dunkeln.

Neben dem Steinkreuz sind noch die Überreste der tiefen Hohlwege erkennbar, durch die sich die Kaufleute mit ihren Fuhrwerken quälen mussten. Diese waren an manchen Stellen so nass, dass sich die Räder tief in den Morast eingruben. Warum das so ist, zeigte Andrea Albert den Teilnehmern anhand einer geologischen Karte. In der Gegend zwischen Gemünden und Kirtorf ist vorwiegend Basanit im Boden zu finden. Dieser gehört zu einer Untergruppe des bekannten Basalts. Er weist eine eher blasige und porige Struktur auf und kann somit Wasser besser zurückhalten. In Verbindung mit dem Löß-Lehmboden sorgt er für einen nassen und schweren Boden. Die Pferde hatten alle Mühe, „die Karren aus dem Dreck zu ziehen“. Deshalb wurden den Fuhrwerken an der „Anspann“ von Gemünden aus zusätzliche Pferde vorgespannt, damit sie die stetig ansteigende Stecke bis zum Maulbacher Wald bewältigen konnten. Die Strecke „Alte Frankfurter Straße - Hohe Straße - Kirtorfer Straße - Gemündener Straße“ von Grünberg über Gemünden nach Treysa stellte im Mittelalter eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar.

Überhaupt hatten die mittelalterlichen Straßen nicht die Qualität der heutigen. Es waren in der Regel unbefestigte Wege und die Fuhrleute wurden oftmals zu Umwegen gezwungen, wenn Hochwasser, Seuchen oder Räuberbanden diese unpassierbar machten. Es gab in dieser Zeit nur zwei halbwegs gut ausgebaute Fernstraßen von Frankfurt am Main nach Leipzig, die durch dieses Gebiet führten – die „Kurzen und die Langen Hessen“. Lange Zeit erhielten die Kaufleute das „Große Geleit“ durch die Soldaten des Landgrafen von Hessen. Dieses endete jedoch am Hessenbrückenhammer bei Grünberg. Der weitere Weg führte durch die selbständige Grafschaft Ziegenhain und der Zoll für die Waren wurde an der Zollstelle in Burg-Gemünden entrichtet. Ein weiteres Ärgernis also.

Über den Mordfall Kreyling wurde sicherlich lange in den Spinnstuben gesprochen, bevor die eigentliche Handlung in Vergessenheit geriet. Das Kreylingskreuz steht bis heute an derselben Stelle im Wald und erinnert an die Tat. Es passt sich perfekt an seine Umgebung an und ist daher nicht leicht zu finden. Für die Teilnehmer der Führung ist dies nun kein Problem mehr. Ein Teilnehmer sagte: „Ich habe immer an der falschen Stelle gesucht. Jetzt weiß ich, warum!“

Heinzemanntour - ein voller Erfolg!

14. 09. 2017 13:05


Gemünden/Ehringshausen (ek). Auf eine tolle Resonanz stieß am vergangenen Sonntag eine geführte Wanderung auf der „Heinzemanntour“. Dieses Angebot an die Bevölkerung fand im Rahmen der diesjährigen Gemündener Kulturwochen statt. Bei optimalem Wanderwetter hatten sich rund 50 Teilnehmer aus fast allen Gemündener Ortsteilen und darüber hinaus aus Nachbargemeinden am Sportheim eingefunden, um dann gemeinsam unter der Führung von Dunja Werneburg und Jörg Diegel diese Tour in die heimische Gemarkung zu erleben. Im Anschluss an die Begrüßung durch die Initiatoren erfuhren die Wanderfreunde einiges über die Beweggründe diesen besonderen Wanderweg anlegen zu wollen und vor allem auch die Hintergründe weshalb eine Zertifizierung dieser wundervollen Rundtour angedacht ist. Die Strecke selbst, knapp 14 Kilometer lang, hat ihren unverwechselbaren Namen von dem Geotop „Heinzemann“, einer mächtigen Felsformation südöstlich von Ehringshausen, im Wald Richtung Otterbach gelegen. Links und rechts der Felda wurden Wald- und Wiesenlandschaften durchwandert, gab es alte „Hutebäume“ zu entdecken, ebenso wie faszinierende Ausblicke und historische Stätten. Im Verlaufe der Tour gab es vielfältige Informationen über den Vogelsberg, über Vulkanismus, aber natürlich auch zu dem Geotop, welches der Tour seinen Namen gab. Spannend waren aber auch die hervorragend aufgearbeiteten Informationen zur Siedlungsgeschichte der aufgegebenen Dörfer „Hole“ und „Harbach“, ebenso wie die Sagen, die sich um viele historischen Stätte entlang der Tour ranken. Dazu gehört beispielsweise die Sage von der „weißen Else“, die in einer Höhle Nahe der „Elsgrabenteiche“ hausen soll, aber auch Geschichten beispielsweise über den Landgrafen Ludwig VIII, der „rund um den Backofenhausteich“ gerne seiner Jagdleidenschaft nachgegangen sein soll. Natürlich gehört zu solch spannenden Geschichten auch die ein oder andere Anekdote und entsprechende Überlieferungen. Daneben erfuhren die Wanderer aber auch viel Wissenswertes über das Thema Naturschutz im Naturschutzgebiet Feldatal. Die abwechslungsreiche und überaus sehenswerte Naturvielfalt entlang der Wanderstrecke tat ihr übriges, um den Teilnehmern am Ende ein tolles Erlebnis zu vermitteln. Unterwegs hatten die Organisatoren an der sogenannten „Spinne“ eine Stärkung vorbereitet, ein willkommener Pausenstopp, der bei allen Teilnehmern sehr gut ankam.

Am Ende waren sich alle einig eine tolle Wanderung erlebt zu haben und Stimmen wurden laut wie beispielsweise „das war wie ein Tag Urlaub“, oder „was haben wir es doch so schön in unserem Vogelsberg“. Einhellig auch der Tenor, wonach die Realisierung dieses besonderen Wanderweges auf jeden Fall weiter verfolgt und hoffentlich auch im Einklang mit den beteiligten Behörden umgesetzt werden kann.

Seniorenausflug ging nach Schriesheim und Mannheim

05. 09. 2017 08:08

Das Foto entstand vor der historischen Bahn, die inzwischen annähernd 60 Jahre Passagiere befördert hat und inzwischen nur für touristische Unternehmungen zur Verfügung steht.

Gemünden (ek). Rund 60 Senioren, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und Bürgermeister Lothar Bott nahmen am Mittwoch an dem diesjährigen Seniorenausflug der Gemeinde teil.

Am frühen Morgen wurden die Senioren in den Ortsteilen abgeholt, anschließend führte die Fahrt mit dem Bus auf der Autobahn in Richtung Süden. Erstes Ziel war dabei in Baden-Württemberg Schriesheim, ein kleines, romantisches Weinstädtchen an der Bergstraße. Von dort ging es nicht mit dem Bus weiter. Es hieß umsteigen in die bereits wartende „historische Bahn – Sixty“, die eigens für die Gemündener Senioren an diesem Morgen reserviert war. Es handelt sich dabei um eine historische Eisenbahn (Straßenbahn), die über Heidelberg und Weinheim bis nach Mannheim fährt und die in dieser Region eine echte Attraktion darstellt. Unterwegs gab es vielfältige Informationen zu den Orten entlang der Fahrtstrecke und nach rund zweieinhalb Stunden Fahrt erreichte die Gruppe Mannheim, wo der Luisenpark das Ziel der Gemündener war. Im dortigen Seerestaurant „Luisenpark“ wartete bereits das gemeinsame Mittagessen, bevor die Senioren im weiteren Verlauf Gelegenheit hatten die besondere Naturschönheit des Parks auf eigene Faust zu erkunden. Der prachtvolle und zugleich sehr weitläufige und abwechslungsreich gestaltete Park war vor vielen Jahren Ausstellungsgelände der Bundesgartenschau und bis heute wurde das Areal entsprechend erhalten. Nicht alle hatten angesichts der sehr hohen Temperaturen Lust sich einer großen Wanderung hinzugeben, sie genossen lieber die Zeit im Schatten mächtiger Bäume, oder ließen es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Danach wartete bereits der Bus für die gemeinsame Rückfahrt, die über die A 5 in heimatliche Gefilde führte. Diese erreichten die Senioren müde, aber wohlbehalten am frühen Abend. Unterwegs gab es noch kurzweilige Unterhaltung im Rahmen eines Wissensquiz, bei dem es galt zahlreiche Fragen um und aus Gemünden zu beantworten. Geschichtliches Wissen war dabei ebenso gefragt, wie aktuelles aus der laufenden Kommunalpolitik. Die Auswertung der 14 Fragen erforderte sorgfältiges Vorgehen bei den Begleitern, ging es doch oftmals um Details.

So zielte beispielsweise eine Frage auf die Anzahl der im kommunalen Kindergarten angemeldeten Kinder, aber auch nach dem Namen des neuen Gemeindebrandinspektors war gefragt, ebenso wie nach dem aktuellen Haushaltsvolumen der Gemeinde. Viel diskutiert auch die Frage nach allen Straßennamen in Otterbach und der erstmaligen Wahl von Lothar Bott zum Bürgermeister der Gemeinde. Einige Scherzfragen rundeten das Quiz gelungen ab, so dass am Ende der Auswertung Viktoria Maininger die drei Gewinner mit einem kleinen Präsent erfreuen konnte.

Ausgearbeitet hatte den diesjährigen Seniorenausflug zum letzten Mal die langjährige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, Karin Horst, gemeinsam mit Viktoria Maininger, die ab kommendem Jahr allein für die entsprechende Durchführung zuständig sein wird, wie Bürgermeister betonte.

Sauberhafter Herbstputz

30. 08. 2017 10:45

Ob die Freiwillige Feuerwehr, lokale Naturschutzgruppen, Schulen, Kindergärten oder Bürgerinnen und Bürger – sie alle sind beim alljähr-lichen Herbstputz der Kampagne „Sauberhaftes Hessen“ unterwegs, um Straßen, Plätze und Grünflächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. In diesem Jahr findet der „Sauberhafte Herbstputz“ im Rahmen der Jubiläumswoche vom 25. September bis 01. Oktober statt.

15 Jahre „Sauberhaftes Hessen“ – 15 Jahre Müllsammelaktionen, die zudem stärker hinsichtlich Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sensibilisieren sollen, denn der achtlos weggeworfene Müll bedeutet auch eine Verschwendung natürlicher Ressourcen.

Anlässlich des Jubiläums haben sich die Initiatoren – das Hessische Umweltministerium und der Förderverein „Sauberhafts Hessen“ e.V. – etwas Besonderes ausgedacht:

Prämiert werden die drei Kommunen, die im Verhältnis zu ihrer Größe die meisten
Teilnehmer für alle Sammelaktionen in 2017 anmelden, wobei auch die bereits stattgefundenen Aktionen „Sauberhafter Kindertag“ und „Sauberhafter Schulweg“ mitzählen. Die Auszeichnungen werden anlässlich der am 28. September 2017 in Frankfurt am Main stattfindenden Jubiläumsveranstaltung übergeben.

Interessierte Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten, Bürgerinnen und Bürger können sich anmelden unter: http://www.sauberhaftes-hessen.de/mitmachen/sauberhafter-herbstputz/anmelden.html

Für die Unternehmen findet im selben Zeitraum der „Sauberhafte Geschäftstag“ statt: http://www.sauberhaftes-hessen.de/mitmachen/sauberhafter-geschaeftstag.html

Der "Sauberhafte Herbstputz“ findet im Rahmen der Umweltkampagne "Sauberhaftes Hessen" des Hessischen Umweltministeriums statt und wird aktiv vom Förderverein Sauberhaftes Hessen e.V. unterstützt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für eine intakte Umwelt, den Wert von Ressourcen und die Wichtigkeit von Abfallvermeidung zu schärfen: Müll in den Mülleimer anstatt auf die Straße zu werfen, einen wiederverwendbaren anstatt einen Wegwerfbecher zu nutzen, alte Handys abzugeben, anstatt sie in der Schublade zu horten und den Stoffbeutel zum Einkauf mitzunehmen, anstatt die hundertste Plastiktüte zu verbrauchen – alles einfache Dinge, die jede und jeder jeden Tag umsetzen kann. Denn Umweltschutz geht alle an.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.sauberhaftes-hessen.de

und bei www.facebook.com/sauberhafteshessen

Begrüßung der Neubürger in der Kita Siebenstein

28. 08. 2017 07:41

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Am Mittwochnachmittag war es wieder soweit, einer inzwischen langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“. Hintergrund dieser Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich bei dieser Einladung um die 13. Veranstaltung dieser Art, wobei seitens der Verwaltung alle Neugeborenen aus dem 1. Halbjahr 2017 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im März  2017 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren, die im 2. Halbjahr 2016 das Licht der Welt erblickt hatten und in Gemünden gemeldet sind, blieb die Anzahl der Geburten relativ konstant. Im 2. Halbjahr 2016 waren es 14 Kinder, nun, rückblickend auf das 1. Halbjahr 2017, waren es 13 Kinder (7 Jungen, 6 Mädchen). Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt worden war, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21. Den bisher höchsten Zuwachs gab es im Vorjahr mit insgesamt 22 Kindern. Natürlich müssen die Zahlen aus dem 1. Halbjahr nicht richtungsweisend sein, sie lassen aber zumindest die Vermutung zu, dass auch am Ende des laufenden Jahres die Gesamtzahl der Geburten relativ konstant bleiben wird.  Der Bürgermeister erinnerte auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe  hoffentlich eine Ausnahme. Für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die vielfältigen kommunalen Bemühungen in Bezug auf eine hohe Familienfreundlichkeit innerhalb der Gemeinde hervor. Er erinnerte an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne, so dass man diesbezüglich für Gemünden durchaus von einem vorbildlichen Angebot sprechen könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden nicht verstecken. Schließlich seien alle politisch Verantwortlichen stets bemüht die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. So arbeite der Gemeindevorstand fortlaufend an einer Optimierung der personellen Ausstattung, kümmere sich aber auch umfänglich um den baulichen Zustand. Bott erinnerte daran, dass aktuell verschiedene Überlegungen zu einer baulichen Veränderung des kommunalen Kindergartens in den politischen Gremien behandelt würden und die Eltern auf Grund der engen zeitlichen Befristung der für Um- und Ausbaumaßnahmen bereitstehenden Mittel des Landes davon ausgehen können, dass ihre Kinder diese Neugestaltung noch im Kindergarten erleben werden. 

Dessen ungeachtet sei man in Gemünden immer bestrebt den komplett in kommunaler Hand befindlichen Kindergarten attraktiv zu gestalten und damit auch den heutigen Erfordernissen zeitnah anzupassen. In diesem Sinne zeigte sich Bott zuversichtlich, dass die Kinder sich in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit dem kommunalen Angebot zufrieden sind. Zusammenfassend, so Bott abschließend, sei man also auf vielen Ebenen bemüht mit diesen Möglichkeiten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden heute und in Zukunft attraktiv zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf anderen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und die stellvertretende Kindergartenleiterin Nicole Schlosser begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Gemündener Neubürger im 1. Halbjahr 2017 sind Omar Stanikzai, Maximilian Kaufmann, Angelina Bail, Niklas Metz, Carlo Stein, Elisa Rosemarie Tschöke, Emmi Rosa Young, Erfan Arabzei, Falk Held, Elli Faust, Mia Maraj Röhrich, Carl Schmidt und Sophia Martin. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie einen Badeschal mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern traditionell Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Messagerdienst der Gemeinde

31. 07. 2017 07:53

Das Foto zeigt Bürgermeister Lothar Bott und den in der Verwaltung der Gemeinde für die EDV-Betreuung und damit auch für den Messangerdienst zuständigen Mitarbeiter Daniel Wolf, die beide hoch erfreut sind über die rege Inanspruchnahme und Anmeldung zu dem Info-Dienst.

Gemünden (ek). Vor rund fünf Wochen hat die Gemeinde Gemünden ein modernes und wegweisendes Informationssystem auf Basis eines WhatsApp – Massengers eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Verantwortlichen nur hoffen, dass es dafür ein entsprechendes Interesse gibt, gewusst hatte man es damals noch nicht. Heute nun lässt sich ein erstes, äußerst positives Resümee ziehen, wie Bürgermeister Lothar Bott und der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Daniel Wolf im Rahmen einer Vorstellung erläuterten. Mit aktuell rund 300 angemeldeten Teilnehmern wurden die Erwartungen bereits jetzt deutlich übertroffen. Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung haben diesen kommunalen Nachrichtendienst inzwischen abonniert und partizipieren davon.

Zurückzuführen, so die weiteren Ausführungen von Bürgermeister Lothar Bott, ist die Einführung dieses modernen Informationssystems für Bürger auf einen Beschluss der Gemeindevertretung vom November 2016. Seinerzeit hatte die UBL-Fraktion einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht, nachdem im Rahmen einer Trinkwasserverunreinigung die Art und der Umfang von Informationsweitergaben in der Bevölkerung auf Kritik gestoßen waren. Der UBL-Antrag wurde vom Parlament positiv beschieden, so dass sich in der Folge der Gemeindevorstand mit einer Umsetzung befassen musste. Es war dann Aufgabe von Daniel Wolf, der in der Verwaltung unter anderem für die EDV zuständig ist, eine praktikable Lösung zu suchen und diese dem Gemeindevorstand zu unterbreiten. Zunächst habe man dabei auch die Möglichkeiten eines Newsletters per E-Mail geprüft, dies sei aber nach Abwägung aller Möglichkeiten wieder verworfen worden. Favorisiert wurde am Ende nicht nur von der Verwaltung eine Einrichtung über den Messangerdienst WhatsApp.

Nach Bekanntgabe der Einrichtung kam es bereits in der ersten Woche zu einer Flut von Anmeldungen, die inzwischen die beachtliche Zahl von rund 300 Nutzern erreicht haben, wie Wolf dazu ausführte. Zumindest einmal pro Woche wird derzeit der Nachrichtendienst von der Verwaltung genutzt und aktuelle Informationen in kurzer und prägnanter Weise an die registrierten Nutzer weitergegeben. Die große Anzahl der registrierten Nutzer mache deutlich, darüber sind sich Bürgermeister Bott und auch Systembetreuer Wolf einig, dass die Einführung dieses modernen Nachrichtendienstes richtig und zeitgemäß war. Dass Gemünden mit einem solchen System zumindest innerhalb des Vogelsbergkreises ganz weit vorne liegt macht natürlich den Bürgermeister und seine Verwaltung zu Recht stolz. Ausdrücklich wird seitens der Verwaltung aber auch darauf hingewiesen, dass dieser Informationsdienst nicht als „Chat-Gruppe“ zu verstehen ist. Ein Nachrichtenaustausch, wie in Chatgruppen üblich, ist hierbei nicht vorgesehen und wird auch nicht erfolgen.  

Um sich bei dem kostenlosen Informationsdienst der Gemeinde Gemünden anmelden zu können sind nur wenige Schritte erforderlich, so erläuterte Wolf das korrekte Vorgehen. Zunächst ist es dazu notwendig die Telefonnummer

+49 151 61147670 im eigenen Adressbuch des Smartphones zu speichern. Dann per WhatsApp der Wort „Start“ an diese Nummer schicken. Bei einigen Smartphones ist es erforderlich die Kontaktdaten zu aktualisieren, damit ein Versenden an die o.g. Nummer möglich wird. Wenn dann an der Nachricht 2 Häkchen zu sehen sind war die Anmeldung erfolgreich und zukünftige wichtige Mitteilungen der Gemeinde können an den Nutzer zugestellt werden. Die Verwaltung bittet aber zu bedenken, dass dieser Anmeldevorgang auch mal etwas länger dauern kann, nämlich dann wenn die Verwaltung nicht besetzt ist (Wochenende, Feiertage). Wer sich von dem Informationsdienst wieder abmelden möchte kann dies ebenso einfach erledigen, man schickt dann nur das Wort „Stopp“ an besagte Telefonnummer, dann erfolgt eine Streichung aus der Nutzerliste. Schließlich weist die Gemeindeverwaltung noch darauf hin, dass alle übermittelten Daten, wie Handynummer, Benutzername, Profilbild pp. nicht an Dritte weitergegeben werden. Eine Speicherung erfolgt nur für den Nachrichtenservice der Gemeinde. (Foto: ek).

Sperrung der Ortsdurchfahrt Elpenrod

04. 07. 2017 08:57

Wegen Straßenbauarbeiten wird die L3073 in der Ortsdurchfahrt Elpenrod bis zum 1.12.2017 für den Gesamtverkehr voll gesperrt.

Wettbewerb "Neues Logo der Gemeinde Gemünden (Felda)"

05. 05. 2017 11:50