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Einladung zum Begegnungscafe am 18.10.2017 im DGH Burg-Gemünden

11. 10. 2017 08:11

Informative Ausstellung über den Eisenerzbergbau in der heimischen Region

12. 10. 2017 14:09

Referent Werner Wißner

 

Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Kombiniert mit dem „Tag des offenen Archivs“ war eine interessante und auch sehr informative Ausstellung über den Eisenerzbergbau in der heimischen Region. Mitarbeiter und Vertreter der Projektgruppe „Erzweg“  hatten diese Sonderausstellung organisiert und präsentierten sie. Die dort gezeigten Modelle, Ausrüstungsgegenstände, Bekleidung, Bilder und Dokumente erlaubten einen sehr eindrucksvollen Einblick in die oft gefährliche Welt des Eisenerzbergbaus, der bis in die 50er Jahre des vorherigen Jahrhunderts in hiesiger Region heimisch war. Weit mehr als 1000 Menschen arbeiteten in den entsprechenden Eisenerzgruben, verdienten dort ihren Lebensunterhalt und ernährten so ihre Familien. Werner Wißner (Nieder-Ohmen) referierte in einem lebendigen Vortrag, den mehr als 80 Besucher fasziniert verfolgten, über diese bewegten Zeiten, über die unter- und oberirdischen Einrichtungen, über Menschen, Maschinen und Bauwerke, über die Gruben und die Arbeiten rund um die Gewinnung des Eisenerz. Zu Beginn dieses mit einer PowerPoint Präsentation kombinierten Vortrags richtete Kulturringvorsitzender Karl Pitzer einige Worte der Begrüßung an die Besucher. Auch er zeigte sich hoch erfreut über diese tolle Resonanz und die überwältigende Besucherzahl. Ein solches Interesse sei motivierend und eine schöne Anerkennung der vielen ehrenamtlichen Arbeit, die hinter der Ausrichtung dieser Kulturwochen stehe. Nach einigen Hinweisen zum Archiv und den angebotenen Führungen übergab er an Werner Wißner und das Thema Eisenerzbergbau. Die Zuschauer erfuhren von Wißner viele interessante Details, die unmittelbaren Bereiche wurden vorgestellt, wo sich vor Jahrzehnten entsprechende Gebäude befanden und zum Teil gewaltige Maschinen im Einsatz waren. Erinnern konnten sich viele der älteren Besucher sicherlich an die Gebäude, an die Transportwege und natürlich auch an die zum Teil oberirdischen Gruben, die kaum zu übersehen waren. Insbesondere sprach der Referent dabei natürlich diese Gruben in direkter heimischer Umgebung an, in den Gemarkungsbereichen von Mücke, Nieder-Ohmen und Bernsfeld, bis hin in die Nähe von Burg-Gemünden. Ein solches Bild, aufgenommen vor der Grube „Hedwig“ tauchte erst vor einigen Jahren in Burg-Gemünden auf. Unter diesen vorgestellten Bilddokumenten auch ein Foto von der letzten Fahrt in die Grube „Albert“, die am 01.10.1955 stattfand. Danach wurden Gebäude Stück für Stück abgebaut, verfielen zum Teil, wurden zu Ruinen und später schließlich dem Erdboden gleich gemacht.  

(Fotos: ek).

Das Interesse an den ausgestellten Modellen und Gegenständen des Erzbergbaus war groß
Mehr als 60 Personen verfolgten mit großem Interesse den Vortrag von Werner Wißner

Publikumsmagnet - Tag des offenen Archivs

12. 10. 2017 13:55

Karl Pitzer (links) erläutert das Arbeiten im Archiv und die Ablage – hier im sogenannten Magazin


Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Als echter Publikumsmagnet erwies sich am vergangenen Sonntag der „Tag des offenen Archivs“, der gekoppelt war mit einer Ausstellung und vielfältigen Informationen zum Eisenerzbergbau in der Region (siehe gesonderten Bericht). Mehr als 100 Besucher zeitgleich und annähernd 200 insgesamt bevölkerten im Verlaufe des Nachmittages die Räumlichkeiten im DGH, wo man sowohl das gemeindliche Archiv, als auch die Ausstellung zum Eisenerzbergbau im Rahmen der 3. Gemündener Kulturwochen besichtigen konnte.

In das Gemeindearchiv konnten die Besucher im Rahmen dieser Veranstaltung tiefe Einblicke gewinnen und vor allem gab es durch die ehrenamtlichen Archivare mit Karl Pitzer und Roland Albert an der Spitze umfassende Führungen und dazu vielfältige Erläuterungen zur Arbeit in einem Gemeindearchiv, sowie zum System der Ablagen und damit einhergehend dem katalogisieren alter archivwürdiger Dokumente. So waren insbesondere auch die Führungen ins „Heiligtum“ des Archivs, in das Magazin, wo all die alten Dokumente, entsprechend vorher erfolgter Sortierung und Katalogisierung aufbewahrt und damit für die Nachwelt ebenso zugänglich bleiben, wie für Recherchen. Auf diese Dokumente zugreifen, so Karl Pitzer im Rahmen einer solchen Führung, kann jede Person weltweit über das Internet. Mit entsprechenden Suchparametern gelangt man bei einer solchen Recherche zu den gesuchten Dokumenten, erfährt dort die katalogisierte Ablage mit einer entsprechenden Nummer und könnte dann im Rahmen einer Vorsprache im Archiv selbst das Dokument einsehen oder gegebenenfalls auch eine Kopie davon erstellen. Das Dokument selbst kann allerdings über das Internet nicht eingesehen werden. Neben diesen Führungen hatten die Archivmitarbeiter auch noch einige Ausstellungen vorbereitet, darunter interessante Dokumente – präsentiert im Original und mit einer für alle lesbaren „Übersetzung“, einer Transkription. Sehr anschaulich und unter heutigen Maßstäben ungemein amüsant Dokumente über die Feststellung und Mitteilung von „wilden Ehen“, war doch das Zusammenleben ohne Trauschein unter Androhung von Strafe verboten. Schriftliche Feststellungen über solche, auch als „Konkubinat“ bezeichnete „Verhältnisse“, waren in früheren Jahren an der Tagesordnung, wie ein solcher „gehorsamster Bericht“ des Kirchenvorstandes aus Burg-Gemünden im Jahre 1861 an das „Großherzogliche Kreisamt in Alsfeld“ belegt. Ausgestellt hatte man auch die sieben Ortsdienerschellen, von denen man vier aktuell nicht einem Ortsteil zuordnen konnte und von daher die Besucher um Mithilfe bat. Neben alten Dokumenten und Gemarkungsplänen gab es aber auch viele alte Bilder zu sehen. Darunter auch viele Bilder, zu denen die Besucher ebenfalls um Mithilfe bei der Identifizierung der dort abgebildeten Personen und/oder der Örtlichkeiten gebeten wurden.

Immer wieder beeindruckend ist anlässlich solcher Veranstaltungen das große Publikumsinteresse an alten Dokumenten, an Belegen, Fotos und Karten längst vergessener Tage, teilweise mehrere hundert Jahre zurückgehend. Zugleich bedeutet dies aber auch eine Anerkennung der tollen Arbeit der durchweg ehrenamtlich tätigen Archivare und der sie unterstützenden Mitarbeiter, wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen einer kurzen Begrüßungsansprache ausführte. Bott unterstrich in diesem Zusammenhang, dass eine solche Ausstellung für jeden Besucher etwas bieten kann. Er dankte den im Archiv tätigen Mitarbeitern für deren herausragendes Engagement und zugleich auch dem Kulturring mit Karl Pitzer an der Spitze für die Ausrichtung der Kulturwochen insgesamt. Besonders hervor hob er die möglich gewordene Mitarbeit weiterer, ehrenamtlich tätiger Helfer im Gemeindearchiv und zugleich rief er dazu auf bei entsprechendem Interesse einer Mitarbeit Kontakt mit den Archivaren oder der Gemeinde aufzunehmen.

Kaffee und Kuchen rundeten den kurzweiligen und ausgesprochen informativen Nachmittag gelungen ab, Unterstützung bei der Bewirtung gab es dabei unter anderem von Mitarbeiterinnen aus der Gemeindeverwaltung. (Fotos: ek).

 

 

Die Bilderausstellung, verbunden mit dem Versuch Personen und Orte zu identifizieren, stieß immer wieder auf großes Interesse
Roland Albert (ganz links auf dem Bild) mit einer Gruppe Besuchern im Magazin der Archivräume

Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

26. 09. 2017 12:05

Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer anlässlich der diesjährigen Bundestags- und Landratswahl am 24. September 2017

Für die ausgezeichnete Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Bundestags- und Landratswahl wird allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern herzlich gedankt.

Der besondere Dank gilt den ehrenamtlichen Mitgliedern der Wahlvorstände, die am Wahltag für einen störungsfreien Ablauf der Abstimmungen und eine schnelle und einwandfreie Ermittlung der vorläufigen Ergebnisse der Bundestags- und Landratswahl gesorgt haben.

Gemünden (Felda), 24. September 2017

gez.
Böcher

Wahlleiterin

Dem Täter auf der Spur

19. 09. 2017 08:20

Mittelalterlicher Kriminalfall im Rahmen der Gemündener Kulturwochen neu aufgerollt  

GEMÜNDEN (pm). Was geschah damals am Kreylingskreuz im Maulbacher Wald? 22 Wanderfreunde aus nah und fern trafen sich am letzten Sonntag, um den Todesfall Kreyling genauer unter die Lupe zu nehmen.

Viel ist nicht darüber bekannt. Geo- und Naturparkführerin Andrea Albert fasste die überlieferten Hinweise für die Teilnehmer in einer eigens für die Führung geschriebenen Geschichte zusammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahre 1426 als „Krawelß Kreuz“ in einer Flurbeschreibung des Eußergerichts in Kirtorf. Demnach soll dort an der „Abspann“ ein Kaufmann zu Tode gekommen sein. Neben der existierenden Unfalltheorie spricht jedoch das meiste für Mord. Warum sonst sollte das Kreylingskreuz gemeinhin als Sühnekreuz bezeichnet werden? Auch in den schriftlichen Überlieferungen ist überwiegend von Mord die Rede. Das Motiv soll ein Streit unter Fuhrleuten gewesen sein, in dem es um Vorfahrtsrechte ging. Über die Inschrift des Kreuzes wurde lange gerätselt. Sie zeigt ein schräg gestelltes Wappenschild mit zwei eingemeißelten Zeichen. Heimatforscher entschlüsselten diese als eine Todesrune und einen Krähenfuß. Sie könnten somit auf den an dieser Stelle ermordeten Kaufmann Kreyling hinweisen (Krey = norddeutsch = Krähe). Die Spur zum Mörder verliert sich jedoch weiterhin im Dunkeln.

Neben dem Steinkreuz sind noch die Überreste der tiefen Hohlwege erkennbar, durch die sich die Kaufleute mit ihren Fuhrwerken quälen mussten. Diese waren an manchen Stellen so nass, dass sich die Räder tief in den Morast eingruben. Warum das so ist, zeigte Andrea Albert den Teilnehmern anhand einer geologischen Karte. In der Gegend zwischen Gemünden und Kirtorf ist vorwiegend Basanit im Boden zu finden. Dieser gehört zu einer Untergruppe des bekannten Basalts. Er weist eine eher blasige und porige Struktur auf und kann somit Wasser besser zurückhalten. In Verbindung mit dem Löß-Lehmboden sorgt er für einen nassen und schweren Boden. Die Pferde hatten alle Mühe, „die Karren aus dem Dreck zu ziehen“. Deshalb wurden den Fuhrwerken an der „Anspann“ von Gemünden aus zusätzliche Pferde vorgespannt, damit sie die stetig ansteigende Stecke bis zum Maulbacher Wald bewältigen konnten. Die Strecke „Alte Frankfurter Straße - Hohe Straße - Kirtorfer Straße - Gemündener Straße“ von Grünberg über Gemünden nach Treysa stellte im Mittelalter eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar.

Überhaupt hatten die mittelalterlichen Straßen nicht die Qualität der heutigen. Es waren in der Regel unbefestigte Wege und die Fuhrleute wurden oftmals zu Umwegen gezwungen, wenn Hochwasser, Seuchen oder Räuberbanden diese unpassierbar machten. Es gab in dieser Zeit nur zwei halbwegs gut ausgebaute Fernstraßen von Frankfurt am Main nach Leipzig, die durch dieses Gebiet führten – die „Kurzen und die Langen Hessen“. Lange Zeit erhielten die Kaufleute das „Große Geleit“ durch die Soldaten des Landgrafen von Hessen. Dieses endete jedoch am Hessenbrückenhammer bei Grünberg. Der weitere Weg führte durch die selbständige Grafschaft Ziegenhain und der Zoll für die Waren wurde an der Zollstelle in Burg-Gemünden entrichtet. Ein weiteres Ärgernis also.

Über den Mordfall Kreyling wurde sicherlich lange in den Spinnstuben gesprochen, bevor die eigentliche Handlung in Vergessenheit geriet. Das Kreylingskreuz steht bis heute an derselben Stelle im Wald und erinnert an die Tat. Es passt sich perfekt an seine Umgebung an und ist daher nicht leicht zu finden. Für die Teilnehmer der Führung ist dies nun kein Problem mehr. Ein Teilnehmer sagte: „Ich habe immer an der falschen Stelle gesucht. Jetzt weiß ich, warum!“

Heinzemanntour - ein voller Erfolg!

14. 09. 2017 13:05


Gemünden/Ehringshausen (ek). Auf eine tolle Resonanz stieß am vergangenen Sonntag eine geführte Wanderung auf der „Heinzemanntour“. Dieses Angebot an die Bevölkerung fand im Rahmen der diesjährigen Gemündener Kulturwochen statt. Bei optimalem Wanderwetter hatten sich rund 50 Teilnehmer aus fast allen Gemündener Ortsteilen und darüber hinaus aus Nachbargemeinden am Sportheim eingefunden, um dann gemeinsam unter der Führung von Dunja Werneburg und Jörg Diegel diese Tour in die heimische Gemarkung zu erleben. Im Anschluss an die Begrüßung durch die Initiatoren erfuhren die Wanderfreunde einiges über die Beweggründe diesen besonderen Wanderweg anlegen zu wollen und vor allem auch die Hintergründe weshalb eine Zertifizierung dieser wundervollen Rundtour angedacht ist. Die Strecke selbst, knapp 14 Kilometer lang, hat ihren unverwechselbaren Namen von dem Geotop „Heinzemann“, einer mächtigen Felsformation südöstlich von Ehringshausen, im Wald Richtung Otterbach gelegen. Links und rechts der Felda wurden Wald- und Wiesenlandschaften durchwandert, gab es alte „Hutebäume“ zu entdecken, ebenso wie faszinierende Ausblicke und historische Stätten. Im Verlaufe der Tour gab es vielfältige Informationen über den Vogelsberg, über Vulkanismus, aber natürlich auch zu dem Geotop, welches der Tour seinen Namen gab. Spannend waren aber auch die hervorragend aufgearbeiteten Informationen zur Siedlungsgeschichte der aufgegebenen Dörfer „Hole“ und „Harbach“, ebenso wie die Sagen, die sich um viele historischen Stätte entlang der Tour ranken. Dazu gehört beispielsweise die Sage von der „weißen Else“, die in einer Höhle Nahe der „Elsgrabenteiche“ hausen soll, aber auch Geschichten beispielsweise über den Landgrafen Ludwig VIII, der „rund um den Backofenhausteich“ gerne seiner Jagdleidenschaft nachgegangen sein soll. Natürlich gehört zu solch spannenden Geschichten auch die ein oder andere Anekdote und entsprechende Überlieferungen. Daneben erfuhren die Wanderer aber auch viel Wissenswertes über das Thema Naturschutz im Naturschutzgebiet Feldatal. Die abwechslungsreiche und überaus sehenswerte Naturvielfalt entlang der Wanderstrecke tat ihr übriges, um den Teilnehmern am Ende ein tolles Erlebnis zu vermitteln. Unterwegs hatten die Organisatoren an der sogenannten „Spinne“ eine Stärkung vorbereitet, ein willkommener Pausenstopp, der bei allen Teilnehmern sehr gut ankam.

Am Ende waren sich alle einig eine tolle Wanderung erlebt zu haben und Stimmen wurden laut wie beispielsweise „das war wie ein Tag Urlaub“, oder „was haben wir es doch so schön in unserem Vogelsberg“. Einhellig auch der Tenor, wonach die Realisierung dieses besonderen Wanderweges auf jeden Fall weiter verfolgt und hoffentlich auch im Einklang mit den beteiligten Behörden umgesetzt werden kann.

Messagerdienst der Gemeinde

31. 07. 2017 07:53

Das Foto zeigt Bürgermeister Lothar Bott und den in der Verwaltung der Gemeinde für die EDV-Betreuung und damit auch für den Messangerdienst zuständigen Mitarbeiter Daniel Wolf, die beide hoch erfreut sind über die rege Inanspruchnahme und Anmeldung zu dem Info-Dienst.

Gemünden (ek). Vor rund fünf Wochen hat die Gemeinde Gemünden ein modernes und wegweisendes Informationssystem auf Basis eines WhatsApp – Massengers eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Verantwortlichen nur hoffen, dass es dafür ein entsprechendes Interesse gibt, gewusst hatte man es damals noch nicht. Heute nun lässt sich ein erstes, äußerst positives Resümee ziehen, wie Bürgermeister Lothar Bott und der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Daniel Wolf im Rahmen einer Vorstellung erläuterten. Mit aktuell rund 300 angemeldeten Teilnehmern wurden die Erwartungen bereits jetzt deutlich übertroffen. Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung haben diesen kommunalen Nachrichtendienst inzwischen abonniert und partizipieren davon.

Zurückzuführen, so die weiteren Ausführungen von Bürgermeister Lothar Bott, ist die Einführung dieses modernen Informationssystems für Bürger auf einen Beschluss der Gemeindevertretung vom November 2016. Seinerzeit hatte die UBL-Fraktion einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht, nachdem im Rahmen einer Trinkwasserverunreinigung die Art und der Umfang von Informationsweitergaben in der Bevölkerung auf Kritik gestoßen waren. Der UBL-Antrag wurde vom Parlament positiv beschieden, so dass sich in der Folge der Gemeindevorstand mit einer Umsetzung befassen musste. Es war dann Aufgabe von Daniel Wolf, der in der Verwaltung unter anderem für die EDV zuständig ist, eine praktikable Lösung zu suchen und diese dem Gemeindevorstand zu unterbreiten. Zunächst habe man dabei auch die Möglichkeiten eines Newsletters per E-Mail geprüft, dies sei aber nach Abwägung aller Möglichkeiten wieder verworfen worden. Favorisiert wurde am Ende nicht nur von der Verwaltung eine Einrichtung über den Messangerdienst WhatsApp.

Nach Bekanntgabe der Einrichtung kam es bereits in der ersten Woche zu einer Flut von Anmeldungen, die inzwischen die beachtliche Zahl von rund 300 Nutzern erreicht haben, wie Wolf dazu ausführte. Zumindest einmal pro Woche wird derzeit der Nachrichtendienst von der Verwaltung genutzt und aktuelle Informationen in kurzer und prägnanter Weise an die registrierten Nutzer weitergegeben. Die große Anzahl der registrierten Nutzer mache deutlich, darüber sind sich Bürgermeister Bott und auch Systembetreuer Wolf einig, dass die Einführung dieses modernen Nachrichtendienstes richtig und zeitgemäß war. Dass Gemünden mit einem solchen System zumindest innerhalb des Vogelsbergkreises ganz weit vorne liegt macht natürlich den Bürgermeister und seine Verwaltung zu Recht stolz. Ausdrücklich wird seitens der Verwaltung aber auch darauf hingewiesen, dass dieser Informationsdienst nicht als „Chat-Gruppe“ zu verstehen ist. Ein Nachrichtenaustausch, wie in Chatgruppen üblich, ist hierbei nicht vorgesehen und wird auch nicht erfolgen.  

Um sich bei dem kostenlosen Informationsdienst der Gemeinde Gemünden anmelden zu können sind nur wenige Schritte erforderlich, so erläuterte Wolf das korrekte Vorgehen. Zunächst ist es dazu notwendig die Telefonnummer

+49 151 61147670 im eigenen Adressbuch des Smartphones zu speichern. Dann per WhatsApp der Wort „Start“ an diese Nummer schicken. Bei einigen Smartphones ist es erforderlich die Kontaktdaten zu aktualisieren, damit ein Versenden an die o.g. Nummer möglich wird. Wenn dann an der Nachricht 2 Häkchen zu sehen sind war die Anmeldung erfolgreich und zukünftige wichtige Mitteilungen der Gemeinde können an den Nutzer zugestellt werden. Die Verwaltung bittet aber zu bedenken, dass dieser Anmeldevorgang auch mal etwas länger dauern kann, nämlich dann wenn die Verwaltung nicht besetzt ist (Wochenende, Feiertage). Wer sich von dem Informationsdienst wieder abmelden möchte kann dies ebenso einfach erledigen, man schickt dann nur das Wort „Stopp“ an besagte Telefonnummer, dann erfolgt eine Streichung aus der Nutzerliste. Schließlich weist die Gemeindeverwaltung noch darauf hin, dass alle übermittelten Daten, wie Handynummer, Benutzername, Profilbild pp. nicht an Dritte weitergegeben werden. Eine Speicherung erfolgt nur für den Nachrichtenservice der Gemeinde. (Foto: ek).

Sperrung der Ortsdurchfahrt Elpenrod

04. 07. 2017 08:57

Wegen Straßenbauarbeiten wird die L3073 in der Ortsdurchfahrt Elpenrod bis zum 1.12.2017 für den Gesamtverkehr voll gesperrt.

Wettbewerb "Neues Logo der Gemeinde Gemünden (Felda)"

05. 05. 2017 11:50