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Rechtsstaatsklasse in Gemünden

17. 02. 2017 11:11

Das Foto entstand zum Beginn einer solchen Unterrichtseinheit in den Räumlichkeiten der Pestalozzischule. Im Hintergrund stehend ganz rechts der Referent Richter a.D. Laux, sowie für die Gemeinde Mitorganisatorin Dunja Werneburg, ferner eine Dolmetscherin für die anwesenden Flüchtlinge, sowie Bürgermeister Lothar Bott, der sich ebenfalls ein Bild von diesem speziellen Kursangebot in Gemünden machte und sich dabei überzeugt zeigte, dass solche Angebote für eine erfolgreiche Integration sehr hilfreich sind. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Eine sehr gute Ergänzung der in Gemünden bereits bestehenden Integrationsangeboten für Flüchtlinge ist das aktuelle Programm „Fit für den Rechtsstaat – Fit für Hessen“, welches derzeit in Gemünden angeboten und auch sehr gut in Anspruch genommen wird, wie der Besuch einer solchen Unterrichtseinheit in der Pestalozzischule dieser Tage belegte. Das erste Modul dieses Programms besteht aus sechs Unterrichtsstunden, wie der Referent, Richter a.D. Laux (Alsfeld) ergänzend erläuterte.

Ziel des Programms, so die dazu erstellte Presseerklärung der Hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, sei es den Flüchtlingen Starthilfe in den Rechtsstaat zu geben. Denn zu einer erfolgreichen Integration gehöre in jedem Fall auch die Integration in den Rechtsstaat und in das Wertesystem. Im Rahmen des eigens dazu entwickelten und erstellten Curriculum werden nicht nur die wichtigsten Grundrechte wie Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaat erläutert, Inhalt der Unterrichtsstunden sind auch viele andere Dinge im täglichen Leben, wie die Erwartungshaltung beim Einkaufen, Schulpflicht, ganz normale Umgangsformen, aber auch Fragen zur Ehe gehören dazu.

Referent Laux führte ergänzend aus, dass zu dieser „Starthilfe“ in den Rechtsstaat auch Informationen über die Geschichte Deutschlands und seine Grundwerte gehören, ebenso wie das Rechtssystem im Alltag, Familienrecht und auch Hinweise zu dem rechtlichen Verkehr in Deutschland.

Die Tatsache, dass natürlich uneingeschränkt erhebliche Sprachbarrieren den Unterricht nicht gerade einfach machen, ist die Vermittlung der vielfältigen Informationen eine echte Herausforderung, wie der Referent unterstrich. Alles muss dazu von Dolmetschern entsprechend übersetzt werden, wodurch natürlich auch viel Zeit verloren geht. Dessen ungeachtet sind alle Beteiligten hoch motiviert und uneingeschränkt bemüht viel Grundsatzwissen zu vermitteln und damit die „Schüler“ fit für den Rechtsstaat zu machen. Erstaunlich war auch, dass dieses Unterrichtsangebot ausgesprochen gut besucht war, sowohl von Frauen, als auch von Männern, bzw. auch von ganzen Familien. Insofern scheint zumindest das Interesse an dem Thema sehr groß, was man auch als Indiz dafür nehmen kann, dass die dort dem Unterrichtsstoff lauschenden „Schüler“ von sich aus um Integration bemüht sind und ihr Wissen über das Land, welches ihnen Aufenthalt und neue Heimat gewährt, besser verstehen wollen.

Die Bedeutung solcher Rechtsstaatsklassen wird auch von der Hessischen Justizministerin nochmals deutlich in der entsprechenden Presseerklärung unterstrichen. Zugleich wird dabei darauf hingewiesen, dass die Vermittlung und Weitergabe dieser vielfältigen Informationen immens wichtig ist, aber auch, dass die Werte in einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat nicht verhandelbar sind. Ergänzend wurde im Zusammenhang mit diesem besonderen Angebot, welches über die Gemeinde Gemünden auf den Weg gebracht wurde, mitgeteilt, dass seitens der örtlich aktiven Flüchtlingshilfe während der Unterrichtsstunden eine Kinderbetreuung organisiert wurde, damit die Eltern, sofern sie möchten, beide ungestört das Unterrichtsangebot besuchen können.

Sport und Flüchtlinge in Gemünden

17. 02. 2017 11:09

Das Foto entstand bei der offiziellen Vorstellung der neuen Broschüre, auf dem Bild zu sehen sind v.l.: Albrecht Well (Sportverein SV Ehringshausen), Gertrud Schojan (TSV Burg/Nieder-Gemünden), Andrea Falk (Sport-Coach in der Gemeinde), Dunja Werneburg (zuständige Sachbearbeiterin bei der Gemeindeverwaltung), sowie Bürgermeister Lothar Bott.

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen aktiver Flüchtlingsarbeit und Nutzung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten beteiligt sich die Gemeinde Gemünden auch an dem Programm „Sport und Flüchtlinge“, ein Angebot des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. Das Programm unterstützt die Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen im Landessportbund mit den Städten und Gemeinden in deren Engagement Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge zu initiieren. Die Sportangebote vor Ort, so der Hintergrund, bieten sehr gute Möglichkeiten Flüchtlinge schnell und vor allem unkompliziert das Ankommen in den Kommunen zu erleichtern.

Das Programm selbst knüpft an die Erfahrungen eines Modellprojektes der Sportjungend Hessen im Landessportbund an. Gezeigt habe sich dabei, dass die Vernetzung vor Ort für den Erfolg der Arbeit sehr wichtig sei, so die Ausführungen der Gemündener Organisatoren im Rahmen der jetzt erfolgten, öffentlichen Vorstellung des Projektes und der eigens dazu erstellten Broschüre. Diese Vernetzung innerhalb der Kommune wird durch ehrenamtlich tätige „Sport-Coaches“ übernommen. Diese stellen den Kontakt zwischen den Flüchtlingen, der Asylbetreuung und den Sportvereinen vor Ort her und begleiten darüber hinaus in der ersten Zeit die Interessenten zu den jeweiligen Sportangeboten.

In Gemünden wurde, unterstützt mit finanziellen Mitteln aus dem Programm, ergänzenden dazu eine Hochglanz-Broschüre in drei Sprachen erstellt, die die Angebote der beiden großen Sportvereine der Gemeinde, des TSV Burg/Nieder-Gemünden und des SV Ehringshausen aufzeigen und zum Mitmachen ermuntern sollen. Unterschieden und damit die jeweiligen Angebote übersichtlich dargestellt wird in der Broschüre in Bezug auf  Männer, sowie bezüglich Angeboten für Mädchen und Frauen, ebenso wie in Bezug auf gemischte Angebote (Eltern und Kinder). Ansprechpartner und damit örtlicher Sport-Coach ist Andrea Falk, an die sich die interessierten Flüchtlinge wenden können, um so erste Kontakte zu den Vereinen und den sportlichen Angeboten herstellen zu können. Die in einer ausreichenden Auflage erstellte Broschüre ist sowohl bei den Vereinen, als auch bei der Gemeindeverwaltung erhältlich, ebenso erfolgt eine Verteilung über die bekannten Unterkünfte und beispielsweise das regelmäßig stattfindende Begegnungscafe. Danach liegt es an den Flüchtlingen das Angebot  auch anzunehmen und sich bei Andrea Falk zu melden. Die entsprechenden Kontaktdaten sind in der Broschüre natürlich nachzulesen. (Foto: ek).

"Rettung aus der Dose" - Der Seniorenbeirat informiert!

02. 02. 2017 14:08

Ab sofort beim Seniorenbeirat erhältlich
Wird der Rettungsdienst gerufen, zählt jede Minute. Die Helfer benötigen schnell die wichtigsten persönlichen und medizinischen Informationen über den Patienten. Damit diese Daten dem Rettungsdienst in einem Notfall sofort zur Verfügung stehen, werden alle wichtigen Informationen wie z. B. Marcumar-Patient (Blutverdünnung), Diabetiker, Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente, Impfpass, Patientenverfügung, im Notfall zu verständigen etc. auf einem Datenblatt hinterlegt und dieses Datenblatt wird in der Rettungsdose verwahrt.

Die SOS Dose wird dann im Kühlschrank aufbewahrt. Rote Aufkleber mit dem entsprechenden Hinweis, einmal an der Wohnungstür innen angebracht, ein weiterer Aufkleber an der Kühlschranktür außen, verweisen auf die vorhandene Rettungsdose. Die Idee der SOS Dose stammt aus Irland und Großbritannien, dort wird sie bereits von rund fünf Millionen Menschen genutzt. Der Kühlschrank als Verwahrort hat sich bewährt, zumal jeder Haushalt über einen Kühlschrank verfügt und dieser auch in einer fremden Wohnung leicht zu finden ist. So haben die Ersthelfer ohne lange Suche direkten Zugriff auf die mitunter lebensrettenden Informationen.

Der Seniorenbeirat stellt an den jeweiligen Öffnungstagen des Seniorentreffs, die Rettungsdose allen Interessenten kostenlos zur Verfügung und gibt bei Bedarf Hilfestellungen beim Ausfüllen des Formulars.

Geschichten von Ehringshausen und Rülfenrod gesucht!

26. 01. 2017 17:03

Die Geschichts-AG plant für das Jahr 2018 wieder einen Kalender. Dieses Mal soll neben den alten Fotos auch Geschichten von Ehringshausen und Rülfenrod auf den Seiten zu sehen bzw. zu lesen sein.

Hierfür suchen wir noch dringend Geschichten, aber auch Fotos und Postkarten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die 1980er-Jahre.

Wer in seinem Privatbesitz hierzu etwas vorhanden weiß, kann sich gerne an
Uwe Langohr unter 06634-9180510, uwe.lango(at)web.de oder an
Dunja Werneburg 06634-919515, dunja.werneburg(at)gmx.de wenden.

Paul Simpson Project gastiert am 11.03.2017 in Nieder-Gemünden

24. 01. 2017 11:11

Solar-Kataster Hessen

18. 01. 2017 08:43

Mit wenig Aufwand bietet das Solar-Kataster einen direkten Blick auf die Solarenergie-Potenziale von Dach- und Freiflächen. Die Potenziale werden sowohl für Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung als auch für solarthermische Anlagen zur Wärmeerzeugung angezeigt. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner liefert Informationen über Amortisationszeit und Rendite einer geplanten Solaranlage. In Abhängigkeit vom individuellen Eigenverbrauch wird zudem die optimale Modulgröße ermittelt.

Unter: www.energieland.hessen.de/solar-kataster  können sie die Werte für ihre Dachfläche ermitteln.

Zukünftig finden sie den Link auf unserer Homepage unter Wirtschaft und Tourismus.

Verkehrsbehinderungen zum Mücker Faschingsumzug am 26.2.2017

17. 01. 2017 07:48

Am Sonntag, den 26.2.2017 zwischen 12:00 Uhr und ca. 15:45 Uhr wird es in den Ortsdurchfahrten von Flensungen und Merlau auf der B 49, der B 276, der K 44 und der L 3325 zu Behinderungen aufgrund des Faschingsumzuges komen. Aus diesem Grund wird eine weiträumige Umfahrung empfohlen.

Mikrozensus 2017 – Europas größte jährliche Haushaltsbefragung startet wieder in Hessen

17. 01. 2017 07:44

Das Hessische Statistische Landesamt teilt mit, dass auch im Jahr 2017 hessenweit etwa 60 000 Personen in rund 30 000 Haushalten im Rahmen des Mikrozensus befragt werden. Die Befragung erstreckt sich gleichmäßig über das ganze Jahr.

Im Auftrag des Hessischen Statistischen Landesamts befragen über 100 Interviewerinnen und Interviewer jeden Monat rund 2500 Haushalte. Sie kündigen ihren Besuch einige Tage zuvor durch ein Anschreiben samt begleitendem Informationsmaterial bei den Haushalten an. Die Mitarbeiter können sich durch einen Ausweis des Hessischen Statistischen Landesamts legitimieren und sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.

Um die Repräsentativität und die Aktualität der Mikrozensusergebnisse zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber für einen Großteil der Fragen Auskunftspflicht vorgegeben. Auf freiwillig zu beantwortende Fragen wird besonders hingewiesen. Welche Haushalte in die Befragung einbezogen werden, entscheidet ein mathematisches Zufallsverfahren.

Was wird gefragt?

Im Wesentlichen werden im Mikrozensus persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, schulische und berufliche Bildung, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche oder Lebensunterhalt erhoben. Auf Basis des neuen Mikrozensusgesetzes werden 2017 zudem erstmals Informationen zur Kinderbetreuung und zu der im Haushalt vorwiegend gesprochenen Sprache gestellt. Die gewonnenen Angaben stellen für Politik, Wissenschaft und Medien, aber auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger, eine wichtige Informationsquelle dar.

Ø  Das Hessische Statistische Landesamt bittet alle Haushalte, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Ø  Den Angaben aller Personen im Haushalt kommt dabei die gleiche Bedeutung zu, egal ob sie noch zur Schule gehen oder sich der Kindererziehung widmen, ob sie einen Beruf ausüben oder sich bereits im Ruhestand befinden.

Möglichkeiten zur Auskunftserteilung

Die einfachste und schnellste Art der Auskunftserteilung ist das persönliche Interview mit den Erhebungsbeauftragten. Die geschulten Erhebungsbeauftragten stehen bei der Beantwortung der Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Sollte aus terminlichen oder anderen Gründen eine persönliche Befragung nicht möglich sein, können die Auskünfte nach Rücksprache mit der bzw. dem Erhebungsbeauftragten auch telefonisch gegeben werden. Alternativ können die Haushalte einen Papierfragebogen ausfüllen. Alle Angaben werden nach den gesetzlichen Bestimmungen geheim gehalten und dürfen ausschließlich für statistische Zwecke verwendet werden.

Auf unseren Internetseiten unter https://statistik.hessen.de/ halten wir weitere Informationen zum Mikrozensus bereit. Dort finden sich auch weitere Informationen für teilnehmende Haushalte zum Ablauf der Befragung.

Weitere Auskünfte erteilt:

Hessisches Statistisches Landesamt
Telefon: 0611 / 3802-228
E-Mail: mikrozensus@statistik.hessen.de

Die Ausstellung Energiepass Hessen läuft weiter!

06. 12. 2016 08:13

Die Ausstelleung Energiepass Hessen ist umgezogen. Sie kann ab sofort zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung im Rathaus in Nieder-Gemünden bis zum 03.03.2017 besichtigt werden.