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Laienspielgruppe Ehringshausen brillierte mit 10 Aufführungen

 

Gemünden/Ehringshausen (ek). Nach zehn Aufführungen fiel am Sonntagabend zum letzten Mal der Vorhang in der Theaterklause. Zehn Mal „volles Haus“, zehn Mal Spaß und kurzweilige Unterhaltung für das Publikum und volle Konzentration für die Laiendarsteller und die Crew hinter der Bühne. Die Spielsaison zum Jahresende forderte von den Darstellern viel, war aber durchweg ein voller Erfolg und begeisterte die Besucher Abend für Abend. Gleich zwei Debütanten hatten großen Anteil an diesem Erfolg, wobei Regisseur Thomas Tomaschewski, der in diesem Jahr sein Debüt als Spielleiter gab, als Aktiver auf der Bühne schon über viele Jahre Erfahrung gesammelt hatte. So verwunderte es nicht, dass Tomaschewski einen kurzfristig für alle zehn Aufführungen notwendigen Ersatz auf der Bühne ausgesprochen souverän und äußerst professionell meisterte. Nur wenige Tage vor der Premierenaufführung fiel eine weibliche Darstellerin aus und sagte alle zehn Auftritte ab. Da war guter Rat teuer, aber mit Tomaschewski, der kurzerhand die Rolle von weiblich auf männlich umstellte und den Part übernahm, hatte man eine Lösung gefunden, die dem Stück insgesamt gerecht wurde und wohl von niemandem im Publikum bemerkt worden wäre, wenn nicht schon alle Programmhefte die Rollenbesetzung anders aufgezeigt hätten. Der zweite Debütant war Frank Schmitt, der als Polizist Lorenz Haas einiges in dem Stück ertragen musste und sein schauspielerisches Talent dabei eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte. In den übrigen Rollen agierten sehr erfahrene Darsteller aus den Reihen der Laienspielgruppe, die bereits in der Vergangenheit ihr  großes Talent und ihre Freude am Laienspiel auf der Bühne präsentieren konnten und denen auch diesmal wieder eine tolle Darstellung der Charaktere gelang, so dass sich das Publikum in das Stück und in den Handlungsablauf jederzeit hinein versetzen konnte. Mimik, Gestik, die Pointen und das Agieren auf der Bühne, Interaktion und Aktion und nicht zuletzt das Bühnenbild und die Kleiderwahl fügten sich zu einem harmonischen Gesamtbild, das begeisterte. „50+, au weia!“, eine Komödie in drei Akten von Kiril Lupus, wurde so ganz im Sinne des Autors auf der Bühne in Ehringshausen umgesetzt. Dass der Autor sich im Rahmen der Premiereveranstaltung Ende November selbst ein Bild davon machte, nach Ehringshausen extra angereist war und mit Lob an die Darsteller nicht sparte, unterstreicht eindrucksvoll die herausragende Leistung der Darsteller und des gesamten Teams, die damit an die tollen Vorstellungen der vergangenen Jahre nahtlos anknüpfen konnten. Sicherlich ein guter Grund für das Erscheinen des Autors war natürlich, dass die Aufführung in dem beschaulichen Ehringshausen zugleich eine „Welturaufführung“ war, die Laienspielgruppe sich als erste Bühne diesem Stück angenommen hatte. Darüber hinaus hatte man die Premiereveranstaltung im November als tolles Event mit einem „Rund um Paket“ gestaltet, ein Angebot mit Getränken und Büffet, welches bei den Premieregästen durchweg viel Anerkennung und Lob fand. 

Das Stück selbst spielt in heutiger Zeit, im Hause der Eheleute Forster, in der Nella Forster (dargestellt von Manuela Hohl), Annegret (Conny Habermehl) und Lilo (Dunja Werneburg), die Wechseljahre ausleben und damit zugleich Abstand vom Anstand nehmen. In ihrem kleinen „Club“ wollen sie alle Fesseln abwerfen und die „Selbsterweiterung“ scheint auch gut voran zu kommen. Sogar Nellas Gatte Martin (Gernold Krumbein) und dessen Freund Otto (Stephan Seipp) bemühen sich als Unterstützer der Frauen, geraten im Verlaufe des Stückes aber in die Fänge der sexsüchtigen Promi-Beraterin Dr. Wilma Klinke (Johanna Gieß) und dabei deutlich aus der Spur. Die drei Frauen im „Klimakterium-Club“ ahnen davon aber nichts, sie sind damit beschäftigt Leni, Ottos Ehefrau (Andrea Falk) im erlauchten Club aufzunehmen. Die unvermeidliche Eskalation nimmt natürlich in komödiantischer Präzision ihren Lauf, sie ereilt dabei den Polizisten Lorenz Haas (Frank Schmitt), dem anlässlich einer Kontrolle von Lilo die Dienstwaffe stibitzt wurde. Sein Versuch sich diese zurück zu holen geht gründlich schief, er landet „entsorgt“ vor der Notaufnahme und erscheint später arg lädiert erneut im Hause der Forsters, wo er einiges ertragen muss. Am Ende fügt sich aber alles in die richtigen Bahnen, so wie es sich für ein komödiantisches Verwirrspiel gehört. Die im Stück beschriebene und unverzichtbare Rolle von Josefa, der Hausangestellten von Frau Dr. Klinke, wurde auf Grund des Ausstiegs der geplanten und einstudierten Besetzung kurz vor der Premiere umgestellt auf „Josef“, den Hausangestellten (Thomas Tomaschewski). Auch dieser unglaublich kurzfristige Rollenwechsel, der die Pointen und den flüssigen Ablauf des Stückes in keiner Weise beeinträchtigte, unterstrich die große Professionalität der Laienspielgruppe, die inzwischen mehr als drei Jahrzehnte das Publikum aus Nah und Fern begeistert.

In den drei Akten gab es reichlich Gelegenheit zum Lachen, das Publikum sparte nicht mit Applaus, denn diesen hatten sich die Darsteller auch reichlich verdient. Insgesamt eine begeisternde Leistung aller Aktiven, ein weiterer Höhepunkt in der mehr als 30-jährigen Erfolgsstory der Laienspielgruppe. Die Fans, Freunde und Anhänger der Laienspielgruppe dürfen sich zugleich schon auf die kommende Spielsaison freuen, wenn es dann in der Vorweihnachtszeit 2017 wieder heißt „Vorhang auf“ in der Theaterklause von Ehringshausen.

Die Bilder zeigen Szenen aus dem Stück, sowie ein Komplettbild am Ende, bei dem sich alle Darsteller dem Publikum präsentierten. (Fotos: ek).

   

Ortsbeirat sorgt für vorweihnachtliches Ambiente

Gemünden/Ehringshausen (ek). Aufgestellt wurden am Samstag wieder von Mitgliedern des Ortsbeirates unter der Regie von Ortsvorsteher Dr. Jörg Müller die nicht nur bei den Kindern überaus beliebten Märchenfiguren. Traditionell erfolgt dieses Engagement immer am Samstag vor dem 1. Advent. Verteilt wurden die Märchenbilder auch in diesem Jahr wieder an mehreren Stellen im Ort, wie der Ortsvorsteher weiter ausführte. Am Lindenplatz sind sie ebenso zu finden wie an anderen Standorten im Ort, die man im Rahmen eines „Märchenspaziergangs“ erkunden kann. Die Figuren werden wie immer über die Feiertage und den Jahreswechsel stehen bleiben. Eine größere Ansammlung der Märchenbilder ist auf der Grünfläche am Ortseingang von Rülfenrod kommend zu sehen, wo die bunten Bilder auch allabendlich angestrahlt werden. Neu hergestellt wurde dankenswerter Weise von Wolfgang Beutlberger, so betonte der Ortsvorsteher abschließend, ein neues Märchenbild von „Dornröschen“, während das alte Bild vom gleichen Märchen zusätzlich umfassend restauriert werden konnte und damit erstmals zwei Bilder des gleichen Märchens im Ort zu finden sind. Nun fehlt nur noch der Schnee, damit das (vor-) weihnachtliche Ambiente komplett ist. Schon seit vielen Jahren gehören die Märchenfiguren in der Vorweihnachtszeit zu einer schönen Bereicherung im Ortsbild und sie erfreuen sich nach wie vor uneingeschränkter Beliebtheit. (Foto: ek).

Seniorentreff Gemünden (Felda)

Der nächste Seniorentreff am 15.12.2016 muss wegen Renovierungsarbeiten am Gemeindesaal leider ausfallen.

Der nächste Öffnungstag ist am 05.01.2017. Danach wieder wie gewohnt am dritten Donnerstag.    

An dieser Stelle wünscht der Seniorenbeirat ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr.

 

Zäune durch Bau- und Servicehof an Spielplätzen erneuert


Gemünden/Hainbach (ek). Der marode und nicht mehr zu reparierende Jägerzaun am Spielplatz neben dem Jugendraum und der Feuerwehrunterkunft wurde dieser Tage durch Mitarbeiter des kommunalen Bau- und Servicehofes entfernt und durch einen modernen, zeitgemäßen Stabgitterzaun ersetzt. Bürgermeister Lothar Bott und Ortsvorsteher Werner Lutz überzeugten sich vor Ort über die gelungene Baumaßnahme, deren Kosten der Bürgermeister auf rund 2.000 Euro bezifferte. Neben der nicht mehr praktikablen Reparatur, so Bott weiter, finde der ursprünglich vorhandene Jägerzaun schon lange keine Verwendung mehr an öffentlichen Spielplätzen. Mit dem jetzt neu installierten Metallzaun habe man eine praktische und zugleich auch sinnvolle Erneuerung erreicht, die über viele Jahre hinweg, pflege- und wartungsfrei, den Spielplatz und damit die dort spielenden Kinder entsprechend sichern werde. Auch Ortsvorsteher Lutz bezeichnet im Rahmen der Besichtigung der Baustelle die Arbeiten als äußerst gelungen und dankte den Bauhofmitarbeitern für Durchführung der Maßnahme.

Ebenfalls um einen Zaun ging es am Spielplatz in Nieder-Gemünden, wo bekanntlich direkt neben dem Feuerwehrgerätehaus eine große Fläche zu einem Spielparadies umgestaltet wird und wo bereits entsprechende Spielgeräte aufgestellt wurden. Mit der Installation eines Zaunes zur Landesstraße (Homberger Straße) konnte ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Fertigstellung vorgenommen werden, wie der Bürgermeister betonte. In diesem Fall wurden die Arbeiten ebenfalls von Mitarbeitern des kommunalen Bau- und Servicehofes ausgeführt, die Kosten beliefen sich dort auf rund 4.200 Euro. In Bezug auf die Fertigstellung dieses Spielplatzes zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, dass dieser im kommenden Frühjahr den Kindern zur Nutzung zur Verfügung steht.

Das Foto entstand in Hainbach, wo der Bürgermeister mit Ortsvorsteher Werner Lutz die Installation des neuen Zaunes in Augenschein nahm. (Foto: ek).

Vortrag im Seniorentreff


Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Straftaten gegen ältere Menschen, die perfiden Maschen, wie Betrüger, Diebe und andere Straftäter ältere Menschen um ihr Geld zu bringen versuchen und damit im Zusammenhang Tipps und richtige Verhaltensweisen, um sich vor solchen Straftätern wirksam zu schützen, standen im Mittelpunkt eines kurzweiligen Vortrages dieser Tage im Seniorentreff.

Organisiert hatten dieses Angebot die Verantwortlichen des Seniorenbeirates um dessen Vorsitzenden Peter Krug. Als Referent hatte man Eckhard Kömpf gewinnen können, der als Leiter der Außenstelle Vogelsbergkreis vom WEISSEN RING sehr umfassend informieren konnte. Die Besucher des Seniorentreffs hatten zu einzelnen Deliktsbereichen neben vielen Fragen auch entsprechende Beispiele, die deutlich machten, dass die angesprochenen Problemfelder allgegenwärtig sind und damit Jeden jederzeit treffen können. Der Referent sprach dabei den allgemein bekannten „Enkeltrick“ ebenso an, wie die vielfältigen Betrugsmaschen an der Haustür. Für alle Deliktsbereiche gilt, so der Referent nachdrücklich, dass man keine fremden Personen ins Haus lassen sollte, egal wie erfinderisch und „echt“ sich die vermeintlichen Notlagen oder Bitten der unbekannten Personen auch anhören. Hilfsbereit könne man durchaus sein, solche Hilfe könne man aber in allen Fällen auch dann geben, wenn man die Haustür geschlossen lasse. Bei telefonischen Kontaktaufnahmen von unbekannten Personen gelte dies natürlich ebenso. Niemals auf Forderungen am Telefon eingehen, entweder gleich auflegen und das Gespräch damit beenden, oder aber auch Verwandte oder Bekannte anrufen und Sachverhalte dort abklären. Aber auch eine telefonische Kontaktaufnahme mit der Polizei sei immer anzuraten. Dort könne man jederzeit ergänzende Informationen und Tipps zum richtigen Verhalten bekommen.

Kombiniert hatte der Referent seinen Vortrag mit Informationen über die bundesweit tätige Hilfsorganisation des WEISSEN RING, der sich in vielfältiger Weise um die Opfer von Straftaten kümmert. Dort  werde jederzeit kostenlos Hilfe angeboten, so der Referent weiter. Opfer von Straftaten könnten sich unter der bundesweit gültigen Rufnummer 116 006 ebenso melden, wie im Vogelsbergkreis unter der immer erreichbaren Rufnummer 0151/55164753, wo man auf einem Anrufbeantworter eine Rückrufbitte hinterlassen könne. Die ehrenamtlich tätigen Mitarbeiter der Hilfsorganisation stehen nach den Worten des Außenstellenleiters zur Verfügung, um Opfern individuell helfen zu können. Egal ob einfach nur um zuzuhören, oder um Hilfestellungen bei notwendigen Anträgen zur Erlangung staatlicher Hilfen für Opfer zu geben. Darüber hinaus habe man aber auch vielfältige Möglichkeiten der materiellen Hilfe zur Linderung der Folgen einer Straftat. Dazu stehen den Mitarbeitern zahlreiche Hilfsschecks zur Verfügung, je nachdem welche Hilfen erforderlich seien und in welchem Maße Opfer solche Hilfen benötigen. Die Palette reiche hier von einer anwaltlichen Erstberatung bis hin zu einer psychotraumatologischen Erstberatung, ebenso wie zur beweissicheren Spurendokumentation nach Sexualstraftaten. Aber auch unmittelbare, finanzielle Hilfen seien möglich, wobei aber immer individuell darüber entschieden werde, so der Referent weiter. Erforderliche Hilfen würden sich immer an den persönlichen Bedürfnissen der Opfer orientieren und sie seien vor allem auch unabhängig davon, ob das Opfer eine Straftat anzeigt oder nicht. Die Mitarbeiter des WEISSEN RING seien dazu umfassend geschult, so der Außenstellenleiter weiter, denn jede Straftat erfordere spezielle Kenntnisse, um Opfern gezielt helfen zu können. Aus dem Kreise der Anwesenden kam dabei auch die Frage auf, warum der WEISSE RING nicht noch mehr bekannt sei. Ein Grund dafür, so der Referent zur Erklärung, sei sicherlich der Umstand, dass die Arbeit der ehrenamtlichen Mitarbeiter eher im Hintergrund erfolge und nur selten ins Rampenlicht der Öffentlichkeit rücke. Der Umgang mit Opfern, Gespräche mit oft stark traumatisierten Menschen und das Ausarbeiten individuell erforderlicher Hilfen im persönlichen Gespräch mit Opfern von Straftaten eignen sich kaum für Presseberichte oder andere, öffentlichkeitswirksame Aktionen, so Kömpf weiter. Einen gewissen „Ah Ha“-Effekt gebe es immer, so der Referent abschließend, wenn der Hinweis auf einen der Gründer vom WEISSEN RING erfolge. Der inzwischen verstorbene, aber immer noch sehr bekannte Moderator „Ede“ Eduard Zimmermann habe vor 40 Jahren diese Hilfsorganisation mit einigen anderen gegründet und damit die einzige, bundesweit tätige Hilfsorganisation für Opfer von Straftaten ins Leben gerufen. Schließlich biete man innerhalb der Außenstelle auch Vorträge zum Thema an, bei denen sich die Bürger umfassend informieren könnten und damit zu einer Verbesserung des Bekanntheitsgrades beitragen.

Das Foto zeigt den Vorsitzenden des örtlichen Seniorenbeirates, Peter Krug (links), der dem Referenten Eckhard Kömpf für dessen informativen Vortrag herzlich dankte und ihm neben einem kleinen, flüssigen Präsent, für die Opferhilfe eine finanzielle Unterstützung mit auf den Weg gab. (Foto: ek).

Einladungen zu Veranstaltungen der Flüchtlingsinitiative Gemünden (Felda)

Sperrung der Landesstraße (L) 3071 zwischen Schellnhausen u. Ehringshausen v. 2. - 3.1.2017

In Verbindung mit den zwischen Feldatal/Schellnhausen und Gemünden/Ehringshausen durchgeführten Baumfällungen sind noch ergänzende Arbeiten erforderlich. Daher muss ab kommendem Montag, den 02.01.2017 und Dienstag, den 03.01.2017 die Landesstraße (L) 3071 aus Verkehrssicherheitsgründen nochmals voll gesperrt werden.

Selbstverständlich ist auch hierfür wieder eine entsprechende Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Diese führt ab Schellnhausen auf der B 49 weiter bis Ermenrod, von dort auf die K 48 über Hainbach und Otterbach abzweigend auf die L 3146 nach Ehringshausen sowie in umgekehrter Fahrtrichtung.

Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderte Verkehrsführung einzustellen.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de 

Zuschüsse der Gemeinde im Rahmen der Vereinsförderung

Das Foto zeigt die anwesenden Vereinsvertreter, die im Rahmen der Förderrichtlinien bedacht werden konnten, mit Bürgermeister Lothar Bott. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen eines gemeinsamen Treffens überreichte dieser Tage Bürgermeister Lothar Bott kommunale Zuschüsse an heimische Vereine. Es handelte sich dabei um Beträge, die im Rahmen der Vereinsförderrichtlinien auf entsprechenden Antrag vom Gemeindevorstand bewilligt wurden. Die Zusammenkunft selbst betraf die Vorplanungen für den Veranstaltungskalender 2017, wobei zugleich auch die Wünsche der Vereine auf Belegung des Titelblattes im amtlichen Mitteilungsblatt gesammelt und abgestimmt wurden.

 Bürgermeister Bott betonte bei der Übergabe der Fördergelder an die anwesenden Vereinsvertreter die Bedeutung von Vereinsarbeit allgemein und das Engagement im Zusammenhang mit guter Jugendarbeit im Besonderen. Die Vereine als wichtige Gestalter von Freizeitaktivitäten, sowie im Hinblick auf die dörfliche Kultur seien gerade auch im Hinblick auf den überall zu spürenden, demografischen Wandel unverzichtbare Aktivposten, die den Zusammenhalt in den Dörfern sichern helfen. Der größte Betrag im Rahmen der Förderrichtlinien ging an Vereine für deren aktive Jugendarbeit, aber auch heimische Gesangvereine konnten entsprechend der Anträge berücksichtigt werden. Die Gesamtsumme der Fördergelder, die nach den gültigen Vereinsförderrichtlinien bewilligt werden konnten, lag bei rund 1.800 Euro, wobei der Schwerpunkt seitens der Vereine eindeutig im Bereich Jugendförderung anzusiedeln war.

Im Rahmen des Treffens erinnerte der Bürgermeister nochmals an die bevorstehende 1250 Jahrfeier im Ortsteil Nieder-Gemünden, die man im Jahre 2020 gebührend feiern möchte. In diesem Zusammenhang hatte es bereits mehrfach Aufrufe an die Bevölkerung gegeben, um zur Vorbereitung des Festes eine Projektgruppe gründen zu können. Ob Mitglieder von Vereinen. Verbänden, Bürger oder Politiker, alle interessierten Bürger sollten sich bei der Verwaltung melden, die in diesem Fall diese Vorbereitungsphase in Ermangelung eines Ortsbeirates übernommen habe. Anfang 2017, so der Bürgermeister weiter, plane man ein erstes gemeinsames Treffen, um dann weitere Details und die Vorgehensweise besprechen zu können. Interessierte Bürger, die dieses besondere Fest mit vorbereiten möchten, sollten sich noch in diesem Jahr auf der Gemeindeverwaltung melden, wobei die Verwaltungsangestellte Schmuck unter der telefonischen Erreichbarkeit 06634/960619 diese Meldungen gerne entgegen nimmt. Karl Pitzer, Vorsitzender der Gemeindevertretung, rief in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Kulturringes die Vereine dazu auf bei ihren Planungen für das kommende Jahr die Zeit zwischen September und November besonders zu berücksichtigen und gegebenenfalls ohnehin geplante Veranstaltungen in diese Zeit zu legen. Voraussichtlich diesem Zeitraum würden die 3. Gemündener Kulturwochen durchgeführt. Gemeinsame, auch überregionale Bewerbung könne dann zu einem positiven Effekt führen

Abschließend dankte Bürgermeister Bott den Vereinsvertretern für die aktive Vereinsarbeit und rief dazu auf in ihrem Bemühen nicht nachzulassen und das Vereinsleben auch zukünftig interessant und abwechslungsreich zu gestalten.

Sperrung der Landesstraße (L) 3071 zwischen Feldatal/Schellnhausen und Gemünden/Ehringshausen wegen Baumfällarbeiten

Zwischen Feldatal/Schellnhausen und Gemünden/Ehringshausen muss ab kommenden Donnerstag, den 01.12.2016 die Landesstraße (L) 3071 wegen Baumfällarbeiten aus Verkehrssicherheitsgründen voll gesperrt werden. Die Arbeiten werden für die Dauer von ca. zwei Wochen aller Voraussicht nach bis Mitte 19. Dezember 2016 in verschiedenen Abschnitten ausgeführt.

Selbstverständlich ist eine entsprechende Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Diese führt ab Schellnhausen auf der B 49 weiter bis Ermenrod, von dort auf die K 48 über Hainbach und Otterbach abzweigend auf die L 3146 nach Ehringshausen sowie in umgekehrter Fahrtrichtung. 

Die Durchführung der Arbeiten ist zwingend zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit erforderlich. Der vorhandene Baumbestand ist in diesem Bereich von einer Pilzerkrankung befallen, welche teils schwerwiegende Schäden an den vorhandenen Eschen hervorruft und zum Absterben der Bäume führen kann. Aufgrund herabfallender trockener Äste oder bereits abgestorbene Gehölze kann die Verkehrssicherheit daher in diesem Bereich nicht mehr gewährleistet werden. Aus diesem Grund ist die Beseitigung von Totholz und die Fällung von Eschen entlang der L 3071 leider unumgänglich. Darüber hinaus wird durch die Fällung der kranken Bäume eine Übertragung des Erregers auf den noch verbleibenden Bestand verhindert. Neben den Eschen werden auch andere Baumarten in Rahmen einer Durchforstung von Hessen Forst gefällt. Hierbei handelt es sich um eine normale Hiebsmaßnahme. Die Fällung erfolg mit einem Spezial Fällbagger 

Die Belange des Naturschutzes werden von Hessen Mobil bei der Durchführung von Gehölzarbeiten immer besonders berücksichtigt. Daher wurden die geplanten Arbeiten vorab mit der zuständigen Naturschutzbehörde abgestimmt. 

Der Erreger des Eschentriebsterbens, ein Schlauchpilz, stammt ursprünglich aus Ostasien und gelangte über asiatischen Eschen nach Europa. Anfang des Jahres 2000 ist der Pilz erstmals auch in Deutschland nachgewiesen worden und verbreitet sich seitdem massiv. Eine Möglichkeit der Bekämpfung gibt es derzeit noch nicht. In vergangenen Jahren begünstigte die feuchte Witterung in den Hauptvegetationsphasen die Ausbreitung des Pilzes. Weitere begünstigende Faktoren sind außerdem Standorte mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, wie beispielsweise in Nähe zu Fließgewässern, in "Nebellöchern", oder Standorte mit später Sonne. Insbesondere die im Spätsommer aufgetretende Dürre und Hitze hatten den vorhandenen Baumbestand zusätzlich geschwächt. Die Verbreitung des Pilzes erfolgt durch die Sporen, welche im Sommer die gesunden Blätter infizieren und dem Erreger so das Einwachsen in junge Triebe und Stämme ermöglichen. Typische Symptome sind u. a.: Blattwelke, Blattverfärbung, abgestorbene Triebe und Äste, Rindenschädigungen sowie weithin sichtbare Kronenverlichtungen. Es bildet sich beständig ein hoher Totholzanteil. 

Sollten die Arbeiten an der L 3071 schneller als geplant abgeschlossen werden, wird der Landesstraßenabschnitt selbstverständlich auch früher wieder für den Verkehr freigegeben.  

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de 

Ausstellungen im Dorfzentrum Ehringshausen offiziell eröffnet

 

Gemünden/Ehringshausen (ek). Im Beisein von rund einem Dutzend Besuchern wurde am Dienstagabend die Passiv-Haus Ausstellung, kombiniert mit der Ausstellung Energiepass Hessen, im Dorfgemeinschaftshaus offiziell eröffnet. Auf Initiative der Gemeinde Gemünden wurde es möglich, dass diese besondere Ausstellung für zwei Wochen in Gemünden Station macht.

Bürgermeister Lothar Bott zeigte sich erfreut über die Ausstellung, mit der den Bürgern umfassende Informationen zur Verfügung gestellt werden können, wenn es um Energieeinsparungen im Zusammenhang mit einer Gebäuderenovierung ebenso geht, wie bei einem geplanten Neubau. Gerade im Zusammenhang mit der in Ehringshausen noch laufenden Dorferneuerung könnten sich die Bürger im Rahmen dieser Ausstellung aus erster Hand informieren, wenn Renovierungen von Gebäuden anstehen, oder geplant seien. Bott wies in diesem Zusammenhang aber auch darauf hin, dass geplante Baumaßnahmen, die über die Dorferneuerung vorgesehen seien, möglichst bald beantragt werden sollten. Derartige Anträge könnten nur noch im Jahr 2017 gestellt werden, spätere Anträge seien dann nicht mehr möglich, so Bott weiter, weil das Programm danach auslaufe. Die Durchführung von geplanten Maßnahmen könne allerdings noch über das kommende Jahr hinaus erfolgen.

Auch der stellvertretende Ortsvorsteher Alexander Diegel-Bräuer zeigte sich erfreut über diese Ausstellung und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten der Information, egal ob bei einem Neubau oder bestehender Bausubstanz.

Für ausführliche Erläuterungen an den Ausstellungsstücken und an den Modellen stand im weiteren Verlauf Architekt Ohlwein (Homburg/Efze) zur Verfügung, der in ehrenamtlicher Funktion die Ausstellung fachkundig begleitet. Einleitend führte der Referent dabei aus, dass derzeit rund 40 Prozent des Energiebedarfs insgesamt für die Beheizung von Wohngebäuden aufgewendet werde. Dies sei erhebliches Einsparpotential, vor allem auch unter dem erklärten Ziel, wonach bis zum Jahre 2050 ein klimaneutraler Gebäudebestand angestrebt werde. Dieses Ziel könne aber nur erreicht werden, wenn der vorhandene Gebäudebestand energetisch umfassend modernisiert und renoviert werde. In der Folge erläuterte der Planer die vielfältigen Möglichkeiten bestehende Bausubstanz Schritt für Schritt energetisch umzubauen und damit Energie in erheblichem Maße einzusparen. Dabei gebe es fünf Grundprinzipien, die letztendlich ein Passiv Haus ausmachen. So sei ein umfassender Wärmeschutz, eine Wärmedämmung erforderlich, ebenso wie der Einbau von 3-fach verglasten Fenster, eine luftdichten Gebäudehülle, sowie eine Komfortlüftung mit einer hoch effizienten Wärmerückgewinnung. An gut verständlichen  Exponaten erläuterte der Fachmann die einzelnen Komponenten und machte Ausführungen zu den Wirkungsweisen. Die Effizienz im Energiebereich werde künftig zu einem der wichtigsten Werkzeuge, um Rohstoffknappheit und Klimawandel in den Griff zu bekommen, so die weiteren Ausführungen. Sie sei ein Schlüssel für Wertschöpfung und Arbeitsplätze gleichermaßen. Energieeffizienz gehöre damit zu einem der bedeutendsten Handlungsfelder für Land und Kommunen. Beeindruckend auch die Feststellung, dass der  „Passivhausstandard“ nicht nur im Neubau eine besondere Rolle spielt, sondern auch bei der Altbaumodernisierung mit Passivhauskomponenten eine Heizenergieeinsparung von bis zu 90 Prozent ermöglichen kann.

Die Ausstellung steht Besuchern in den kommenden Tagen zu folgenden Zeiten offen: Montag bis Freitag von 17:00 – 18:00 Uhr, Samstag von 16:00-18:00 Uhr und  Sonntag von 10:00-12:00 Uhr sowie von 15:00-17:00 Uhr. Neben der Ausstellung selbst stehen den Besuchern umfangreiche Broschüren und Informationsmaterial zur Verfügung, welches kostenlos mitgenommen werden kann. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich in jedem Fall, egal ob in naher Zukunft bauliche Maßnahmen geplant sind oder nicht. Allein das Wissen um die Möglichkeiten ist von großem Vorteil und kann zukünftige Entscheidungen in richtige Bahnen lenken. (Fotos: ek).

Bürgermeister Bott (links) verfolgt die Ausführungen des Referenten Herrn Ohlwein am Modell
Die Besucher verfolgen die Ausführungen des Referenten mit großem Interesse
Blick auf die plakativ anschauliche Ausstellung

Neue Musik- und Lautsprecheranlage in Trauerhalle Ehringshausen in Betrieb genommen!

Das Foto zeigt Tilo Schott (links) mit Ortsvorsteher Dr. Jörg Müller mit der neuen Anlage, die sich zur besseren Akustik auf einem Stativ befindet. (Foto: ek).


Gemünden/Ehringshausen (ek). Im Rahmen der Veranstaltung zum Totensonntag in der Trauerhalle am Friedhof wurde erstmal die neue Musik- und Mikrofonanlage in Betrieb genommen und der Öffentlichkeit vorgestellt. Zurückgehend auf eine Initiative von Tilo Schott, der im Vorfeld auch dem Ortsbeirat die Idee vorgestellt und dort entsprechende Unterstützung erhalten hatte, wurde für Veranstaltungen in der Trauerhalle eine kompakte, leistungsstarke Anlage angeschafft, die vor allem dann eingesetzt werden kann, wenn kein Organist zur Verfügung steht, der die Orgel spielen kann. Mit der neuen Anlage kann zudem separat der Außenlautsprecher an der Trauerhalle geregelt werden, so dass auch im Außenbereich Trauerveranstaltungen komplett verfolgt werden können. Die annähernd 700 Euro Kosten für die Beschaffung konnten durch finanzielle Unterstützung der örtlichen Jagdgenossenschaft, der Vereinsgemeinschaft und der Kirchengemeinde aufgewendet werden. Dafür gelte allen Beteiligten besonderer Dank, wie Ortsvorsteher Dr. Jörg Müller im Beisein von Tilo Schott betonte und diesem dabei natürlich auch besonders dankte. Wenn die Anlage nicht benötigt wird befindet sie sich bei Tilo Schott, eine Aufbewahrung in der Trauerhalle wurde bewusst nicht gewählt. Über Tilo Schott kann die Anlage im Bedarfsfalle ausgeliehen werden, so betonte der Ortsvorsteher abschließend.

Neues Anbaugerät für den Bau- und Servicehof

Das Foto zeigt v.l.: Armin Bast (Bauhofmitarbeiter), Bürgermeister Lothar Bott, Firmeninhaber Klaus Wöll und Udo Richber, den Leiter des Bau- und Servicehofes bei der Geräteübergabe.

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Rechtzeitig vor dem Wintereinbruch konnte ein neues Anbaugerät für den Streudienst des kommunalen Bauhofes in Betrieb genommen werden. Die Übergabe erfolgte im Beisein von Bauhofleiter Udo Richber, dem Bauhofmitarbeiter Armin Bast, Bürgermeister Lothar Bott und Klaus Wöll, dessen Firma die Auslieferung übernommen hatte. Mit dem neuen Anbaugerät, einem Streuautomaten mit modernster Technik, wird der Bauhof in die Lage versetzt effizient und ökonomisch den Winterdienst zu erledigen, wie Bürgermeister Bott unterstrich. Er zeigte sich erfreut darüber, dass die Beschaffung über den heimischen Betrieb möglich war. Das spezielle Gerät war notwendig, um gerade im Winterdienst effektiv zu arbeiten und dabei den vorhandenen Unimog entsprechend einsetzen zu können. Der neue Streuautomat hat ein Behältervolumen von 0,8 Kubikmeter, verbunden mit extrem flacher Bauweise und einem niedrigen Behälterschwerpunkt. Durch modernste Technik wird ein deutlich verbesserter Wirkungsgrad beim Streuen erzielt, wie der Bauhofleiter bei der Übergabe ergänzte. Die Bedienung erfolge mittels Joystick aus dem Fahrzeuginnern, was eine wesentliche Erleichterung für die Mitarbeiter des Bau- und Servicehofes bedeute. Auch die wählbare Streubreite von 1 – 8 Meter und die wählbare Streumenge von 5g/Quadratmeter bis zu 40 g/Quadratmeter bedeute eine wesentliche Verbesserung in der Effektivität beim notwendigen Winterdienst. Schließlich verfügt die Neuanschaffung über zahlreiche Sicherungseinrichtungen, darunter auch eine Rückfahrkamera. Die Kosten für die Neuanschaffung bezifferte Bürgermeister Bott auf etwas mehr als 18.000 Euro. Den Betrag habe man bereits bei Haushaltsaufstellung für eine Modernisierung der Bauhofgerätschaften vorgesehen, so dass sich die Ausgabe innerhalb der Planvorgaben bewege. (Foto: ek)

Narren übernehmen die Schlüsselgewalt im Ort!

Das Foto zeigt die närrische Schar, mit dem Ortsvorsteher Dr. Jörg Müller (Bildmitte), der die Schlüsselgewalt für die kommenden Monate ohne große Gegenwehr übergab und den gewaltigen Schlüssel an die Narren überreichte.

Gemünden/Ehringshausen (ek). Nicht wegzudenken und ein fester Bestandteil der alljährlichen Faschingskampagne ist die Machtergreifung der Narren durch Übernahme der Schlüsselgewalt beim Ortsvorsteher am 11.11. eines jeden Jahres. So sah sich auch am Freitagabend Ortsvorsteher Dr. Jörg Müller erstmals in seiner Amtszeit mit einer großen Delegation der heimischen Narren konfrontiert, die traditionell vor dem Wohnhaus des Ortsvorstehers den symbolischen „Schlüssel der Macht“ übernahmen. Für die kommenden Wochen haben damit auch in Ehringshausen die Narren die Macht übernommen und die „fünfte Jahreszeit“ eingeläutet. Damit möglichst viele Narren an der symbolträchtigen „Machtergreifung“ teilnehmen konnten und das Dreigestirn mit Prinz Ingo dem I. an der Spitze auch auf eine entsprechende Übermacht zählen konnte, fand der Marsch der Narren vom Basislager zum Wohnhaus des Ortsvorstehers und die Proklamation der Machtübernahme zu einer taktisch günstigen Zeit, am frühen Abend statt. Mit viel Helau und Alaaf marschierten die Narren mit einer großen Delegation durch den Ort. Das Dreigestirn mit Prinz, Jungfrau und Bauer wurde dabei massiv unterstützt durch Garde, Ehrengarde und weitere Repräsentanten des heimischen Karnevals, so dass die Übermacht den Ortsvorsteher umgehend überzeugte und zur „Schlüsselübergabe“ ohne Gegenwehr veranlasste. Zur Stärkung für den weiteren Marsch der Narren in Richtung „Hütt“, wo die Machtübernahme natürlich am Abend noch gebührend gefeiert wurde, schenkte der Ortsvorsteher noch einen kräftigen Schluck original „Kabänes“ aus, den die Narren wohlwollend entgegennahmen.

Fest stehen natürlich auch die wichtigen Termine für die erneut relativ kurze Narrensaison 2016/17, an denen traditionell das Sportheim zur Narrhalla wird. Los geht es am 12.02.17 mit dem Seniorenfasching, dem folgt eine Woche später, am 19.02.17 der Kinderfasching und ein Wochenende später am Freitag, den 24.02., sowie am Samstag, den 25.02.17 jeweils der traditionelle Kappenabend. Den krönenden Abschluss bildet traditionell am Faschingsdienstag, 28.02.17 der Umzug im Ort, unter dem bekannten Logo „D’r Zooch kütt“.

Neben diesen Terminen im Ort wartet auf die Narren aber noch ein prall gefüllter Terminplan in der närrischen Zeit, in der man bis zum Aschermittwoch Nachbarvereine und närrische Freunde besuchen und an deren Veranstaltungen teilnehmen wird. (Foto: ek).

Schließung der Sammelstellen für die Annahme von Grüngut im ZAV-Gebiet

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis informiert, dass alle Sammelplätze und Kompostanlagen für die Annahme von Grüngut im ZAV-Gebiet vor der diesjährigen Winterpause letzmals am 10. Dezember 2016 geöffnet sind.

Nutzungskonzept Dorfzentrum Ehringshausen

Gemünden/Ehringshausen (ek). Einen wichtigen Schritt nach vorne gab es jetzt in Sachen Dorferneuerung Ehringshausen/Rülfenrod, wie Bürgermeister Lothar Bott auf Nachfrage ausführte. Am vergangenen Freitag habe die Gemeinde das wichtige und unerlässliche Nutzungskonzept des Dorfzentrums Ehringshausen vom Planungsbüro erhalten. Das Konzept sei inzwischen auch mit dem Architekten und dem zuständigen Sachbearbeiter vom Amt für den ländlichen Raum abgestimmt. Ohne zeitliche Verzögerung habe sich bereits am Montagabend der Gemeindevorstand in einer turnusmäßigen Sitzung mit dem 29 Seiten umfassenden Papier befasst und dabei wichtige Beschlüsse in Bezug auf die weitere Vorgehensweise gefasst.

Wie der Bürgermeister dazu weiter ausführte, habe man beschlossen mit diesem Konzept die Beantragung von Fördermitteln für die Planung (Leistungsphase 3-6) auf den Weg zu bringen. Entsprechend dem Vorschlag des beauftragten Büros „gartissimo“ soll im weiteren Verlauf des gesetzlich vorgeschriebenen Verfahrens nach Eingang der Bewilligung eine stufenweise Vergabe der konkreten Planungen erfolgen. Dies sei vor allem deshalb von Bedeutung, da nur so die vom Ortsbeirat in seiner Sitzung am 03. März 2013 beschlossene und ausdrücklich geforderte Kostenermittlung und Kostenvergleichsberechnung vorgenommen werden könne. Diese sei darüber hinaus auch von der Gemeindehaushaltsverordnung vorgeschrieben und damit für das gesamte weitere Verfahren unerlässlich.

Nach der Vorlage dieser Berechnungsunterlagen mit den entsprechenden Planvarianten (Modulen) werde im weiteren Verlauf eine entsprechende Entscheidung anstehen zu der man dann die beteiligten Gremien natürlich hören werde, wie der Bürgermeister weiter ausführte. Das entscheidende Votum werde dann zu gegebener Zeit das Gemeindeparlament haben.

Dem Raumprogramm in Bezug auf eine künftige Belegung, so die weiteren Ausführungen, die sich auf das nun vorliegende schriftliche Konzept beziehen, liege eine multifunktionale, an der demographischen Situation gemessene und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Nutzungskonzeption zugrunde. Dem Konzept sei ferner zu entnehmen, dass allein die rechnerische Auslastung nicht als einzige Bemessungsgrundlage herangezogen werden könne. Ein nachhaltiger Mehrwert bei einer Realisierung werde vor allem auch in der qualitativen Verbesserung von Raumangeboten für soziale Dienstleistungen und Betätigungsmöglichkeiten für die Bürger des Ortes und umliegender Dörfer als Reaktion auf den demographischen Wandel gesehen. Ebenso werde das aktuell hohe Engagement gestärkt, welches zugleich auch Garant dafür sein könne, dass die Ortsbürger ihren Lebensraum auch zukünftig weiter gestalten, sich gegenseitig helfen und nicht langfristig verstärkt beispielsweise auf staatliche Hilfen angewiesen sind. Eine funktionale Aufwertung des DGH’s sei darüber hinaus eine sinnvolle Maßnahme zur Erhaltung notwendiger soziokultureller Infrastruktur und damit auch künftig ein Ort für Hilfe zur Selbsthilfe. Die Konzeption sei offen für neue Aufgaben, multifunktional und damit zugleich auch nachhaltig. Damit werde zugleich auch der Nutzen der geplanten Maßnahme als wohnortnahe Infrastruktur und Gemeinbedarfseinrichtung nachgewiesen, so das Konzeptpapier abschließend.

Wie Bürgermeister Bott ergänzend noch ausführte, müsse man nun auf den Bewilligungsbescheid der Wi-Bank warten, erst wenn dieser vorliege könne man als nächste Maßnahme mit der Beauftragung eines Planers, so wie im Konzeptpapier vorgeschlagen, weiter machen. Im Falle einer früheren Beauftragung eines Planers würde man die Förderfähigkeit der gesamten Maßnahme verlieren. Von daher bat er um Verständnis dafür, dass sich die weitere Entwicklung zeitlich noch nicht exakt bestimmen lassen. Gleichwohl unterstrich er, dass die Verwaltung und auch der Gemeindevorstand bestrebt seien so zügig wie möglich das Gesamtverfahren in Bezug auf das DGH voranzubringen.

Konzept Innerörtliche Freiflächengestaltung incl. Strassengrün

Dorfentwicklung Gemünden (Felda) Ehringshausen und Rülfenrod

Konzept Innerörtliche Freiflächengestaltung incl. Strassengrün

Einladung zum Arbeitstreff „Umgestaltung der Ortsmitte Rülfenrod“

Sehr geehrte liebe Bürger in Rülfenrod,

zu einem Arbeitstreffen im Rahmen der Dorfentwicklung wollen wir Sie recht herzlich einladen, um die geplante Umgestaltung der Ortsmitte in Rülfenrod gemeinsam abzustimmen:

am Montag, 13. Januar, 19.00 Uhr im Dorfgemeinschaftsraum Rülfenrod

Tagesordnung:

  • Besprechung des Gestaltungsentwurfs (auf Basis der bisherigen Abstimmungen und der Wünsche der Rülfenröder) mit Abstimmung zu wesentlichen Gestaltungselementen
  • Weiteres Vorgehen

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und engagierte Mitwirkung für diese Planung.

Freundliche Grüße

Ihr                                                                               In Kooperation mit

Lothar Bott                                                                 Yvonne Winter

Bürgermeister                                                            Planungsbüro gartissimo

 

Einladung zu den Ausstellungen Energiepass Hessen und Passivhaus vom 21.11.-5.12.2016

Die Flüchtlingsinitiative Gemünden lädt ein:

Langjährige Mitarbeiterin verabschiedet!

Das gemeinsame Abschiedsfoto mit den Kollegen/Innen der Verwaltung entstand auf der Steintreppe des Rathauses vor jenem Eingang, der heute nicht mehr genutzt wird, der aber über lange Jahre vom Beginn ihrer Ausbildung an jener Eingang war, durch den Karin Horst das Rathaus und damit ihren Arbeitsplatz erreichen konnte.


Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Vor wenigen Tagen hat eine langjährige und allseits beliebte Mitarbeiterin die Gemeindeverwaltung verlassen. Karin Horst, die vor 48 Jahren ihre Ausbildung bei der Gemeinde begann, wechselte in die Freistellungsphase der Altersteilzeit, verlies also das Rathaus, in dem sie in den letzten Jahren im Bürgerbüro tätig war und damit erste Ansprechpartnerin für all jene Bürger war, die ins Rathaus kamen. Bürgermeister Lothar Bott bezeichnete Karin Horst im Rahmen einer kleinen Feierstunde als „Gehirn der Gemeinde“. Auf Grund ihrer langjährigen, Tätigkeit in den Bereichen Meldewesen, aber vor allem auch als Standesbeamtin und bei der Friedhofsverwaltung habe sich Karin Horst ein umfassendes Wissen über die gesellschaftlichen und familiären Zusammenhänge in ihrer Heimatgemeinde angeeignet. Im Hinblick auf den neuen Lebensabschnitt der langjährigen Mitarbeiterin zeigte sich der Verwaltungschef optimistisch, dass wohl keine Langeweile aufkomme. Von daher gebe es sicherlich ein lachendes und ein weinendes Auge, welches man mit dem Abschied verbinde. Schließlich verfüge Karin Horst über ein herausragendes Organisationstalent, engagiere sich in Vereinen und blicke auf eine zukünftige „Beschäftigung“ als angehende Oma. Alles in allem sicherlich genug, um die Zeit nach dem Arbeitsalltag auszufüllen und vor allem die neu gewonnene Freizeit zu genießen. Seitens der Kollegen gab es für die ausscheidende Mitarbeiterin einen Bildband mit persönlichen Widmungen, Erinnerung an eine mehrere Jahrzehnte dauernde Tätigkeit im Rathaus der Kommune. Schließlich wird man zu einem späteren Zeitpunkt noch einen gemeinsamen Ausflug starten, der nochmals reichlich Gelegenheit bieten wird, um Erinnerungen auszutauschen und das ein oder andere Erlebnis ins Gedächtnis zu rufen.

Tag der offenen Tür in Herbstein

 

Am Sonntag, 13. November 2016, öffnet die Werkstatt der bhvb - Behindertenhilfe Vogelsbergkreis e.V. ihre Türen für die Öffentlichkeit. Die Mitarbeiter und ihre Betreuer laden zum Tag der offenen Tür ein, an dem sich alle Interessierten über das Werkstattleben, die Leistungen und Angebote der anerkannten WfbM (Werkstatt für behinderte Menschen) informieren können. Mit "Werkstatt in Aktion" bietet die Einrichtung einen guten Einblick zum Kennenlernen der Arbeitsplätze. Die WfbM ist Partner zahlreicher Firmen in der Region und Arbeitgeber für fast 200 Menschen mit Behinderung. Es gibt Angebote für Kinder (Kinderkarussell, Basteln, etc.) und auch für Essen und Trinken ist bestens gesorgt: Kaffee, Kuchen, Gegrilltes, Suppe und orientalische Spezialitäten in unserem Bistro. Der Basar bietet Eigenprodukte und Artikel der Werkstatt. Zudem stellt die Werkstatt diesmal auch die begleitenden Dienste (Ergotherapie, Tanzen, Reiten etc.) vor.

Hinweis: bhvb-Werkstatt Herbstein Tag der offenen Tür mit Basar am Sonntag, 13.11.2016 - 36358 Herbstein - Pestalozzistr. 1, 10:00 - 17:00 Uhr

Deutscher Bürgerpreis überreicht an: Flüchtlingsinitiative Gemünden (Felda)

Preisträger:   
Flüchtlingsinitiative Gemünden (Felda),
vertreten durch Monika Lein
und Ulli Kill

30 Ehrenamtliche schlossen sich in Gemünden zusammen, um Flüchtlingen im Alltag, bei Arzt- oder Bank-Besuchen zu helfen. Sie unterstützen die Volkshochschule bei den Deutschkursen. Damit auch Frauen an den Kursen teilnehmen können, kümmern sie sich währenddessen um deren Kinder. Jeden dritten Mittwoch organisiert die Flüchtlingshilfe in Gemünden (Felda) ein Begegnungscafé. Vier Personen der Gruppe ließen sich zu ehrenamtlichen Flüchtlingsbegleitern ausbilden. Die Gemeinde Gemünden hatte die Gruppe vorgeschlagen.

 

 

Wechsel der gelben Tonne in der Gemeinde Gemünden (Felda) in der 44. KW!

Die gelben Tonnen im Vogelsbergkreis werden komplett ausgetauscht. Die neuen Gefäße werden ab Montag, 17. Oktober, verteilt. Gefüllt werden sollen sie aber erst nach der letzten Leerung der gelben Tonne in diesem Jahr. Die alten Tonnen werden nach dieser letzten Leerung abgeholt, sodass viele Haushalte vorübergehend zwei gelbe Tonnen haben.

Neues Entsorgungsunternehmen für die gelbe Tonne ist Knettenbrech + Gurdulic. Wenn es bei der Verteilung der neuen Tonnen zu Schwierigkeiten kommt:

Kontakt zu Knettenbrech + Gurdulic unter Tel.: 06659/978888 oder www.knettenbrech-entsorgung.de

Einladung zur 4. öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 3.11.2016

Start des Vorverkaufs der Ehringshäuser Laienspielgruppe


Gemünden/Ehringshausen (ek). In wenigen Tagen beginnt der diesjährige Vorverkauf für die Aufführungen der örtlichen Laienspielgruppe. Auf dem Programm steht diesmal mit „50+ - Au Weia!“ ein deutsches Bühnenstück, eine Komödie in drei Akten von Kiril Lupus. Sein Debüt wird dabei Thomas Tomaschewski als Regisseur geben, sowie Frank Schmitt als Darsteller in einer der drei männlichen Rollen. Daneben gehören dem Ensemble in diesem Jahr Gernot Krumbein und Stephan Seip, sowie die weiblichen Darstellerinnen Andrea Falk, Johanna Gieß, Cornelia Habermehl, Manuela Hohl, Margot Pelzer und Dunja Werneburg an.

Der Kartenvorverkauf beginnt am kommenden Montag, den 17. Oktober 2016, dazu haben Interessenten verschiedene Bestellmöglichkeiten: Tel.: 0174 – 4281631 oder 06634/918920, jeweils MO-FR 16:00 – 19:00 Uhr, oder aber über die Homepage des Vereins unter www.ehringshaeuser-laienspielgruppe.de . Die Aufführungen finden statt am 18.11. (Premierenfeier mit all Inclusive Paket), 19., 24., 25., 26. und 27. November, sowie am 1., 2., 3. und 4. Dezember 2016

Während inzwischen die Proben für die Komödie auf Hochtouren laufen und die Aktiven in diesen Tagen einen prall gefüllten Terminkalender bewältigen müssen, waren Vereinsmitglieder auch mit Blick auf die Öffentlichkeit nicht untätig und haben an den drei Ortseingangsschildern entsprechende Hinweise auf das diesjährige Stück und die Termine angebracht.

Das Stück selbst verspricht von Anfang bis Ende viel Spaß und Kurzweil und wird zeigen, dass nicht nur Männer „voll fies können“, sondern auch Frauen dazu in der Lage sind. Ausschließlich nett war gestern. Diesen Nachweis werden nicht nur Nella, Annegret und Lilo antreten, die die Wechseljahre lieber ausleben und dabei furchtlos Abstand zum Anstand nehmen. Aber keine Angst, die aufgescheuchten Ü50er werden im Verlauf des Stückes ihren Verstand wieder finden. Bis dahin darf sich das Publikum aber auf ein entfesselndes Lachtheater freuen. (Foto: ek).   

Einladung zur 3. öffentlichen Ortsbeiratssitzung des Ortsbeirates Burg-Gemünden am 1.11.2016

Einladung zur 2. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Rülfenrod

Einladung zur 3. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Hainbach am 18.10.2016

Großes Engagement für Nachhaltigkeit – auch Gemünden war dabei!

Das Foto entstand im Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung in Nieder-Gemünden, wo die Infobroschüren mit den Samenkörnern dank Dunja Werneburg (links) reichlich Abnehmer fanden. (Foto: ek).

 

Gemünden (ek). Von Hofgeismar bis Hirschhorn, von Limburg an der Lahn bis Gersfeld, von der Großstadt Frankfurt bis zur kleinen Gemeinde Alheim – in ganz Hessen wurde am Donnerstag der abstrakte Begriff Nachhaltigkeit lebendig. Unter dem Motto „Beobachten – Erleben – Schützen: Hessen aktiv für Biologische Vielfalt“ zeichneten engagierte Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Schulen, Kindergärten, Kommunen, Vereine, wissenschaftliche Einrichtungen und die Verwaltung mit mehreren hundert Aktionen und Veranstaltungen ein buntes Bild des nachhaltigen Engagements in Hessen. An diesem besonderen Engagement hat sich auch die Gemeindeverwaltung in Nieder-Gemünden mit einem Beitrag beteiligt. Alle Besucher, die am Tag der Nachhaltigkeit ins Rathaus kamen erhielten dort eine Broschüre zum Thema mit einer Samentüte, in der Samenkörner übergeben wurden, die man dann möglichst zu Hause einpflanzen sollte. Verbunden war das Ganze mit vielen nützlichen Tipps für den Erhalt und die Förderung der biologischen Vielfalt im Garten und auf dem Balkon. Für die Gemeindeverwaltung hatte sich dort die Mitarbeiterin Dunja Werneburg dieser besonderen Thematik angenommen und sie war es auch, die dann den Besuchern das Thema näher brachte und die Broschüre mit den Samenkörnern überreichte.

Zur Thematik insgesamt war ferner zu erfahren, dass der inzwischen 4. Hessische Tag der Nachhaltigkeit eine Initiative der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen darstelle. Nur wer wisse, was Nachhaltigkeit konkret bedeutet, könne auch selbst aktiv werden.

Die Nachhaltigkeitsstrategie Hessen habe zum Ziel, Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen einzubinden, um das Leben in Hessen heute und in Zukunft ökologisch verträglich, sozial gerecht und wirtschaftlich leistungsfähig zu gestalten. Seit 2008 engagiere sich Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam unter dem Dach der Nachhaltigkeitsstrategie Hessen. Der diesjährige Tag der Nachhaltigkeit stelle das Thema Biologische Vielfalt ins Zentrum: Der Schutz und die Förderung der Biologischen Vielfalt seien zentrale Herausforderungen unserer Zeit. Nur durch gemeinsames und breites Engagement auf allen Ebenen der Gesellschaft könne eine lebenswerte Natur geschützt und erhalten werden, so unterstrich Dunja Werneburg abschließend.

Ergänzende Informationen zum Thema und den Hintergründen, aber auch zu Aktionen in anderen Bereichen gibt es unter  www.tag-der-nachhaltigkeit.de

Verabschiedung eines langjährigen Mitarbeiters des kommunalen Bauhofes

Das Foto zeigt v.l.: Bürgermeister Bott, Richard Tomaschewski und Ute Müller.

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Verabschiedet wurde in diesen Tagen mit Richard Tomaschewski ein langjähriger Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes, der nun in den wohlverdienten Ruhestand ging.

Im Jahre 1968 erlernte Tomaschewski den Beruf des Dachdeckers, den er mehr als 25 Jahre mit viel Engagement und Einsatz ausübte. Krankheitsbedingt musst er den Beruf dann aber aufgeben, was in der damaligen Zeit nicht einfach war, denn Alternativen gab es kaum. Im Jahre 2005 begann Richard Tomaschewski als „1 Euro Jobber“ beim Bauhof der Gemeinde Gemünden und am 15.09.2008 wurde er im Rahmen einer Eingliederungsmaßnahme des KVA Vogelsberg als Bauhofmitarbeiter eingestellt. Dort war er zusammen mit dem Mitarbeiter Bernd Reif vorwiegend für die Grünflächenpflege zuständig, kümmerte sich aber auch mit viel Geschick um die Reparatur von Tischen, Stühlen und Bänken. Schließlich gehörte auch im Rahmen des Winterdienstes das Räumen und Streuen von Gehwegen mit maschineller Hilfe zu seinen Aufgabengebieten.

Bürgermeister Lothar Bott, der im Rahmen der offiziellen Verabschiedung dem langjährigen Mitarbeiter seinen Dank aussprach, erinnerte dabei an den beruflichen Werdegang und lobte das Engagement, sowie die geleistete Arbeit von Richard Tomaschewski. Für seinen Kollegen sei er dabei immer eine wertvolle Hilfe beim Anlernen und bei der Vermittlung von Ortskenntnissen gewesen, aber auch bei der erforderlichen Aufstellung der Stundennachweise habe er vorbildlich gewirkt. Schließlich habe er sein zweifelsohne vorhandenes handwerkliches Geschick sehr erfolgreich in die Arbeit des Bauhofes einbringen können, so Bott abschließend. Mit dem Ende der beruflichen Laufbahn beginne zugleich ein neuer Lebensabschnitt, so der Verwaltungschef, auf dem man ihm alles Gute wünsche.

Bei der Verabschiedung ebenfalls anwesend Ute Müller vom KVA Vogelsberg, die die 11-jährige Beschäftigung von Tomaschewski bei der Gemeinde Gemünden entsprechend betreut hatte. (Foto: ek).

2. Einladung des Ausschusses für Bauen, Planen, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten

Senioren und Comtuter - "Der einstieg in die digitale Welt"

Einladung zur 11. öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates am 5. Oktober 2016

Einladung zur 5. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses

Seniorenausflug der Gemeinde Gemünden (Felda) ging nach Bad Karlshafen


Gemünden (ek). Tolles Wetter, gut gelaunte Teilnehmer, interessante Einblicke und eine Schifffahrt auf der Weser kennzeichneten den diesjährigen Seniorenausflug der Gemeinde, der dieser Tage unter anderem nach Bad Karlshafen führte. Damit besuchte man die nördlichste Stadt Hessens, an der Nordgrenze von Nordhessen, nahe dem an den direkt nordwestlich der Stadt gelegenen Hannoverschen Klippen befindlichen Dreiländereck HessenNiedersachsenNordrhein-Westfalen zwischen dem Solling im Norden und dem Reinhardswald im Süden.

56 Teilnehmer aus den Ortsteilen sorgten für einen voll besetzten Bus, wobei Hainbach als einer der kleineren Ortsteile die prozentual stärkste Teilnehmerzahl stellte. Über Hannoversch Münden erreichte man Bad Karlshafen, wo bereits eine kleine Bahn auf die Besucher aus Gemünden wartete und zu einer Stadtführung der etwas anderen Art einlud. Dass man so viele Sehenswürdigkeiten der Stadt erkunden konnte, ohne dafür lange Fußstrecken zurücklegen zu müssen kam bei den Teilnehmern sehr gut an und wurde durchweg positiv bewertet. Beginnend am Rathaus, wo es Informationen zur früheren Hugenottensiedlung gab, führte die Stadtführung unter anderem auch zu den Salinen mit der gesunden und wohltuenden Luftzirkulation, von welcher sich die Senioren natürlich auch selbst überzeugen konnten. Im Anschluss an ein gemeinsames Mittagessen in einem schattigen Biergarten am Ufer der Weser führte die Busfahrt weiter nach Fürstenberg, wo ein Besuch der bekannten Porzellanmanufaktur auf dem Reiseplan stand. Im weiteren Verlauf wartete bereits ein Schiff am Anleger, mit dem man dann gemütlich auf der Weser nach Beverungen gelangte. Von Beverungen ging es am späten Nachmittag wieder zurück mit dem Bus in heimatliche Gefilde, die man am frühen Abend wohlbehalten erreichte.

Betreut und im Vorfeld bestens vorbereitet hatte diesen Seniorenausflug in bewährter Weise Karin Horst von der Gemeindeverwaltung, die gemeinsam mit Bürgermeister Bott die Senioren bei diesem Ausflug begleitete. Der Bürgermeister nutzte die Gelegenheit und gab bekannt, dass nach derzeitiger Planung zukünftig die Verwaltungsmitarbeiterin Viktoria Meininger die Seniorenausflüge der Gemeinde organisieren und betreuen wird, da Karin Horst aus Altersgründen die Verwaltung verlasse. Mitglieder des Seniorenbeirates mit dessen Vorsitzendem Peter Krug an der Spitze dankten Karin Horst im Rahmen dieses Ausfluges für ihr langjähriges Engagement mit einem Präsent. Bürgermeister Bott hob hervor, dass die offizielle Verabschiedung von Karin Horst zu einem späteren Zeitpunkt noch erfolge. Diese hatte bereits angekündigt, dass sie natürlich gerne zukünftige Seniorenausflüge mit Rat und Tat unterstützen wird, sofern dies gewünscht werde. 

Das Gruppenfoto der Ausflugsteilnehmer entstand in Bad Karlshafen.

Einladung zu einer gemeinsamen Sitzung am 28. September 2016

Die Gemeinde Gemünden (Felda) macht mit bei Tag der Nachhaltigkeit

„Mehr biologische Vielfalt im Garten und auf dem Balkon – wir sind dabei!“

Am Tag der Nachhaltigkeit finden hunderte Aktionen im ganzen Land statt.
Auch die Gemeinde Gemünden (Felda) lädt am 22. September 2016 ab 14:00 Uhr ein mitzumachen und aktiv die biologische Vielfalt im Garten und auf dem Balkon in unserer Gemeinde zu steigern.
Wir bieten unseren Besucherinnen und Besuchern bei ihrem Besuch in Rathaus kostenlos das „Starterkit: Aktiv für Biologische Vielfalt“ an und laden sie ein, sich mit dem beigefügten Samentütchen am Tag der Nachhaltigkeit zu beteiligen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“

Einladung zum Begegnungscafe am 21. September

Mittwoch, den 21.09.2016 Sondermüllsammlung in der Gemeinde Gemünden (Felda)

  • Hainbach, FFW, Nieder-Gemündener-Str. 18, 11.00 - 11.15 Uhr
  • Elpenrod, DGH, Die Hotte 10, 11.30 - 11.45 Uhr
  • Burg-Gemünden, Sportplatz, Ohmstr. 8a, 12.30 - 13.00 Uhr
  • Nieder-Gemünden, Bauhof, Feldastr. 38, 13.15 - 13.45 Uhr
  • Otterbach, FFW, Lochbornstr. 15, 14.00 - 14.15 Uhr
  • Rülfenrod, FFW, Maulbacher Weg 2, 14.30 - 14.45 Uhr
  • Ehringshausen, Dorfzentrum, Hauptstr. 83, 15.00 - 15.30 Uhr

Wasserrohrbruch in Burg-Gemünden - Bleidenröder Straße gesperrt!

In Burg-Gemüden wurde die Bleidenröder Straße in Höhe des Wasserrohrbruchs voll gesperrt. Die Mitarbeiter des Bau- und Servicehofes arbeiten  daran, den nicht vorhersehbaren Schaden schnellstmöglich zu beheben. Leider kann noch keine Aussage getroffen werden, wie lange die Reparaturarbeiten andauern und die Straße gesperrt bleiben muss.

Wir bitten um ihr Verständnis.

Bürgermeister Bott begrüßt den Nachwuchs im Kindergarten

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Dieser Tage war es wieder soweit, einer inzwischen langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama, Papa oder Oma und Opa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“. Hintergrund dieser Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich jetzt um die elfte Veranstaltung dieser Art, wobei dabei alle Neugeborenen aus dem 1. Halbjahr 2016 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im Februar 2016 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren die im 2. Halbjahr 2015 das Licht der Welt erblickten und in Gemünden gemeldet sind, sank die Anzahl der Geburten leicht von neun auf nunmehr sieben. Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt wurde, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21, was der bisher höchste Zuwachs innerhalb eines Jahres bedeutete. Die Geburtenzahlen waren bisher insgesamt relativ stabil, so betonte der Bürgermeister weiter. Inwieweit die Anzahl von sieben Geburten im 1. Halbjahr 2016 richtungsweisend sein wird und damit die Jahreszahl am Ende deutlich sinken würde müsse aber abgewartet werden. Nicht selten haben die Zahlen im 2. Halbjahr am Ende einen positiven Trend untermauert. Bott erinnerte auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe, so die Hoffnung nicht nur des Bürgermeisters, hoffentlich eine Ausnahme. Für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die besondere Familienfreundlichkeit der Gemeinde hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne, so dass man diesbezüglich für Gemünden durchaus von einem vorbildlichen Angebot sprechen könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden hinter niemandem verstecken. Auch sei man in Gemünden stetig bestrebt die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. So arbeite der Gemeindevorstand fortlaufend an einer Optimierung der personellen Ausstattung, kümmere sich aber auch umfänglich um den baulichen Zustand. So werde sich das Parlament als Entscheidungsgremium in den kommenden Wochen mit einer äußerst umfangreichen Umbau- und Modernisierungsmaßnahme des Kindergartens beschäftigen, um auch dort zukunftsfähig aufgestellt zu sein. Mit einem geplanten Investitionsvolumen von mehreren 100.000 Euro setze man klare Prioritäten für die Kindern, denn diese seien die Zukunft, insbesondere natürlich in einer kleinen Gemeinde wie es nun mal Gemünden sei. Damit werde man die Kindertagesstätte, die sich komplett in der kommunalen Verantwortung befindet, weiter attraktiv und vor allem auch modern gestalten können, so dass sich dort die Kinder und ihre Eltern gleichermaßen wohl fühlen und gut versorgt sehen können. Darüber hinaus, so der Bürgermeister abschließend, gehen die Gespräche mit dem Schulträger am Standort Nieder-Gemünden weiter, um auch dort für eine durchgängige Nachmittagsbetreuung die notwendigen Weichen zu stellen. Man sei also auf vielen Ebenen bemüht mit diesen Angeboten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden damit auch in Zukunft attraktiv zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf vielen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, Karin Horst vom Bürgerbüro und Kindergartenleiterin Anita Geißler begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Gemündener Neubürger im 1. Halbjahr 2016 sind Emma Becker, Dana Gorr, Melina Sophie Vollpert, Finn Raitz, Nadia Milena Szarkiel, Neele Marion Anders und Nelio Wittig. Bott dankte abschließend den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung und Anita Geißler vom Kindergarten. (Foto: ek).

Verputzarbeiten DGH Otterbach

Gemünden/Otterbach (ek). Nach vielen Monaten und Geduld ist es endlich soweit, auch am örtlichen DGH sind nun alle Schäden, die seinerzeit durch den Tornado an dem öffentlichen Gebäude verursacht wurden beseitigt. Mit der kompletten farblichen Erneuerung und Reparatur des Außenputzes wurde nun die letzte Maßnahme abgeschlossen, die nach dem verheerenden Unwetter am 02. März 2015 angefallen waren. Der durch den kleinen Ort gefegte Tornado hatte seinerzeit gewaltige Schäden angerichtet, von denen auch das kommunale Gebäude betroffen war. Die Außenputzerneuerung mit einem Kostenfaktor von rund 5.000 Euro war die letzte dieser Arbeiten, die allerdings vom Gemeindevorstand bereits im vergangenen Jahr in Auftrag gegeben wurden, wie Bürgermeister Lothar Bott bei einem Ortstermin betonte. Durch den Sturm, der damals unter anderem auch das  Dach erheblich beschädigt hatte, waren zwei Seiten der Gebäudeaußenwand so in Mitleidenschaft gezogen worden, dass eine Sanierung notwendig und die entsprechenden Kosten durch die Versicherung übernommen wurden. Der Gemeindevorstand habe dann beschlossen, so Bott weiter, nicht nur die Arbeiten für zwei Außenwände zu vergeben, sondern auch die beiden anderen Außenwände entsprechend herzustellen. Seitens des Gemeindevorstandes habe man den dafür notwendigen finanziellen Aufwand als sinnvoll eingesetzt erachtet, da nur so sichergestellt werden konnte, dass das Gebäude danach wieder eine einheitliche optische Ansicht bietet, zumal ein Neuanstrich ohnehin angestanden hätte. Zwei verschiedene Putzsorten wollte man so vermeiden. Dass diese Entscheidung richtig gewesen sei könne man nun nach Fertigstellung eindeutig sehen, das schmucke DGH erstrahlt in neuem Glanze und bietet farblich an allen vier Seiten eine hervorragende Optik. Seitens der Gemeinde habe man dafür rund 1.500 Euro aufwenden müssen, ein Betrag dessen Einsatz sich gelohnt habe, wie Bott und der ehemalige Ortsvorsteher Werner Dechert bei einer persönlichen Inaugenscheinnahme unterstrichen. (Foto: ek).  

Auf der Suche nach dem Feuersalamander

Gemünden (ek). Der von der Gemeindeverwaltung in diesem Jahr geplante Ausflug im Rahmen der Ferienspiele ging in den Traumwald nach Büdingen. Für 17 Kinder und den Betreuern der Verwaltung galt es im Büdinger Natur-, Lehr- und Erholungswald das Regenmännchen zu erkunden. Unter dem Begriff des „Regenmänchens“ versteckt sich der Feuersalamander (Lurch 2016). Nach einer kurzen Einführung über den Feuersalamander von der Leiterin Frau Georg-Norgall wurden die Kinder selbst in einen Feuersalamander „verwandelt“. Die Jungen und Mädchen bastelten sich mit Hilfe von schwarzen T-Shirts und gelben Filzflicken ihre eigene Feuersalamanderhaut, steckten sich ihre selbst angefertigten Giftdrüsen hinter die Ohren, krabbelten unter ein Schwungtuch und wurden durch einen Zauber selbst zu Feuersalamandern. Danach ging es raus in den Wald und die „Salamanderkinder“ lernten mit verschiedenen Spielen die Lebensweise, die Fortbewegungsmethode und auch die Gefährdungsursachen des Feuersalamanders kennen. So erfuhren die Besucher aus Gemünden unter anderem, dass der Mensch  die größte Gefahr für diese besonderen Tiere darstellt, dass Feuersalamander leider sehr häufig dem Straßenverkehr zum Opfer fallen. Darüber hinaus lernten die Kinder etwas über die Nahrung der Tiere. Hauptnahrungsmittel sind demzufolge Würmer, die die „Salamanderkinder“ als Gummibärchenregenwürmer gerne entgegen nahmen. Mit Hilfe von Augenbinden wurde vermittelt, dass der Feuersalamander nachtaktiv ist. Auch wie der Feuersalamander sich fortpflanzt lernten die Kinder spielerisch mit Bildern von Kaulquappen, die die Mädchen von den Jungs geschenkt bekamen und in den Fluss ablegen durften. Zum Schluss wurde sogar Dank des nassen Wetters, bei dem sich der Feuersalamander auch mal tagsüber zeigt, ein junger Feuersalamander in der freien Wildbahn entdeckt. Frau Georg-Norgall hatte sicherheitshalber noch einen ausgewachsenen Feuersalamander zum Anschauen vorher aus einem Versteck geholt, den die Kinder staunend betrachten durften. Gesund und munter holten die Eltern die Kinder wieder ab, die ihren Wissensschatz über das Amphib Feuersalamander an diesem Tag enorm erweitert hatten und insgesamt einen sehr lerreichen und auch spannenden Ausflug erleben konnten. (Foto: ek).

Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Elpenrod im Zeitplan

Gemünden/Elpenrod (ek). Während der Schwerpunkt im kommunalen Hochbau derzeit in Ehringshausen liegt, ist dies beim Tief- und Straßenbau aktuell bekanntermaßen Elpenrod, wo die Ortsdurchfahrt eine „rundum-Erneuerung“ erfährt. In diesen Tagen wird dort im Rahmen des 1. Bauabschnittes der Einmündungsbereich Ruppertenröder- und Nieder-Ohmener Straße neu hergerichtet. Die Arbeiten  befinden sich voll im Zeitplan, wie Bürgermeister Lothar Bott in einem Gesprächstermin vor Ort mit dem zuständigen Polier erfahren konnte. Aktuell werden dort noch notwendige Pflasterarbeiten durchgeführt, Gehwegsbereiche müssen noch erstellt, beziehungsweise mit dem Verbundpflaster ausgelegt werden, ebenso wie Teilstrecken der Abflussrinnen an den Fahrbahnrändern noch hergestellt werden müssen. Der gesamte Einmündungsbereich, einschließlich der dort mündenden Nebenstraßen, soll demnach in den nächsten Tagen fertiggestellt werden, so dass dann entsprechend dem Zeitplan das Aufbringen der neuen Asphaltschichten erfolgen könnte. Sofern die Witterung mitspielt und auch alle anderen Faktoren stimmen, so Planer und Bürgermeister optimistisch, könnte das Asphaltieren bis Ende August abgeschlossen sein. In Anschluss sollen zügig der 2. und 3. Bauabschnitt zeitgleich in Angriff genommen werden, damit man bis zum Winter, so die angekündigten und im Ort auch kommunizierten Planungen, eine qualifizierte Winterpause einlegen kann. (Foto: ek).  

Einladung zur 3. öffentlichen Gemeindevertretersitzung am 8. September 2016

Einladung zum "Runden Tisch" am 06.09.2016 im DGH Nieder-Gemünden

Dorferneuerung - Fortschritte am Ehringshäuser Dorfzentrum

 

Gemünden/Ehringshausen (ek). Viel investiert wird in diesen Tagen seitens der Gemeinde, nicht nur in die Infrastruktur unter der Erde, auch im Bereich Hochbau tut sich aktuell einiges, wie ein Besuch der größten Baustelle am DGH unterstreich. Nach entsprechenden Vorarbeiten sind derzeit die Arbeiten zur Erstellung der Bodenplatte für den vorgesehenen Anbau in vollem Gange, ein Anbau, der im unteren Bereich Garagen für das DRK entstehen lässt, während im oberen Bereich zusätzliche Räumlichkeiten für Feuerwehr und DRK unter anderem Schulungsmöglichkeiten bieten werden. Bei den vorausgegangenen Erdarbeiten war man auf eine Tonschicht gestoßen, wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen eines Baustellenbesuches erläuterte. Diese Feststellung machte es dann erforderlich, dass der Unterbau und die dort zu verbauende Stahlkonstruktion deutlich verstärkt werden musste, damit am Ende das Bauprojekt insgesamt auf einem soliden Fundament entstehen kann. Die Arbeiten sind nach derzeitiger Einschätzung im Plan, gleichwohl wird sich die Installation der unteren Außenwände auf Grund einer Lieferverzögerung beim Hersteller etwas nach hinten verschieben. Um dadurch aber keinen zeitlichen Verlust hinnehmen zu müssen werden die Arbeiter in den kommenden Tagen bereits mit Abbruch- und Umbrucharbeiten im bestehen Gebäudeteil beginnen, um die spätere Gebäudeeinheit entsprechend vorzubereiten. Bürgermeister Bott wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass es wegen dieser notwendigen Arbeiten durchaus zu Beeinträchtigungen in der Nutzung der vorhandenen Räumlichkeiten im DGH kommen könne. Er bat die Bevölkerung um Verständnis, aber dies sei unvermeidlich, wenn ein bestehendes Gebäude um- und eine Erweiterung angebaut wird. Im weiteren Verlauf werden die Außenwände im unteren Baubereich mit vorgefertigten Bauelementen erstellt, die dann vor Ort mit Beton ausgegossen werden, während im Erdgeschoss die Außenwände in einer Holzrahmen-Ständerbauweise entstehen sollen. Da man seitens des Gemeindevorstandes bereits alle Arbeiten bis zur Fertigstellung des Rohbaus, also mit Dach und Fenstern, vergeben habe, so der Bürgermeister abschließend, gehe man davon aus, dass der zeitliche Rahmen für das laufende Jahr auch eingehalten werden kann. (Foto: ek).

Wasserrohrbruch in Ehringshausen

Gemünden/Ehringshausen (ek). Zu einem nicht alltäglichen Wasserrohrbruch wurden zu Beginn dieser Woche die Mitarbeiter des kommunalen Bau- und Servicehofes gerufen. In der Mühlgasse war es am frühen Montagmorgen zu dem Schadensereignis gekommen, wie vor Ort zu erfahren war. Bürgermeister Lothar Bott unterstrich bei einer Besichtigung der Baustelle, dass die Mühlgasse zu einer der Straßen in Gemünden gehöre, in der noch sehr alte und damit in erheblichem Maße sanierungsbedürftige Leitungen verlegt seien. Diese weit über 50 Jahre alte, unterirdische Infrastruktur müsse vollständig erneuert und damit zugleich auch zukunftsfähig gemacht werden. Zahlreiche Wasserrohrbrüche in den letzten Jahren und die dabei zutage geförderten, maroden Altleitungen ließen letztendlich keinen Handlungsspielraum offen. Diesen Notwendigkeiten habe man seitens der Gemeinde bereits eine entsprechende Aufmerksamkeit entgegengebracht, so Bott weiter. Die Mühlgasse sei in das Investitionsprogramm der Gemeinde aufgenommen worden. Damit sei klar zum Ausdruck gebracht worden, dass eine erforderlich Erneuerung der unterirdischen Infrastruktur, einhergehend mit der Erneuerung der Straße, die dabei ohnehin dann aufgerissen werden müsse, ein erklärtes Ziel kommunaler Aktivitäten für die kommenden Jahre sei.

Das besondere logistische Problem des aktuellen Wasserrohrbruchs war die Tatsache, dass die gebrochene Leitung, abgehend von der Hauptleitung nochmals verzweigt und insgesamt drei Abnehmer mit Frischwasser versorgt. Die enge Bebauung und die Geländebeschaffenheit zwischen den Gebäuden waren weitere Faktoren, die die Arbeiten nicht einfacher machten. Gleichwohl zeigten sich die Mitarbeiter des kommunalen Bauhofes mit Wassermeister Christian Kratz an der Spitze zuversichtlich, dass alle betroffenen Anwohner wieder zeitnah mit Frischwasser versorgt und die marode Anschlussleitungen damit zügig erneuert werden können. (Foto: ek).

Einladung zur 2. Sitzung des Ortsbeirates Elpenrod

Die Mitglieder des Ortsbeirates Elpenrod, die Mitglieder des Gemeindevorstandes, der Vorsitzende der Gemeindevertretung sowie die Gemeindevertreter/Innen des Ortsteils Elpenrod werden hiermit zu einer öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Elpenrod am

Mittwoch, den 31.August 2016 um 20:00 Uhr

im Dorfgemeinschaftshaus Elpenrod

eingeladen.

Tagesordnung:

Drucksachennr.

TOP

16.02.OB4.01

Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit

16.02.OB4.01

Um- und Ausbau der L 3073 Gestaltung Verkehrsregelung innerorts

16.02.OB4.01

Haushaltsplanung 2017/2018

16.02.OB4.01

Stufen Treppenaufgang zur Kirche

16.02.OB4.01

Baum am Treppenaufgang Kirche

16.02.OB4.01

Verschiedenes

 

Gemünden (Felda), den 18. August 2016

gez. Henkel, Ortsvorsteherin

Nutzungsvereinbarung des Multifunktions-Sportfeldes unterzeichnet

 

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Unterzeichnet wurde jetzt die Nutzungsvereinbarung für das im Rahmen der Dorferneuerung noch zu bauende Multifunktionsfeld oberhalb des DGH von Vertretern des örtlichen Sportvereins (SVE) und der Gemeinde. Im Vorfeld hatte der Sportverein der Gemeinde signalisiert, dass er ein Interesse bezüglich der Realisierung des geplanten Multifunktions-Sportfeldes hat. Da für die weitere Realisierung der Baumaßnahme eine solche Nutzungsvereinbarung erforderlich war, hatte die Gemeindeverwaltung ein entsprechendes Schriftstück ausgearbeitet. Geprüft vom Hessischen Städte- und Gemeindebund, vom Ortsbeirat zur Kenntnis genommen, vom Sportverein als zustimmungsfähig signalisiert, vom Gemeindevorstand beschlossen und schließlich vom Gemeindeparlament einstimmig befürwortet, lag der nun unterschriftreife Vertrag zur Ratifizierung vor. Seitens des örtlichen Sportvereins waren dessen Vorsitzender Albrecht Well und Rechner Uwe Diegel ins Rathaus gekommen. Für die Gemeinde unterzeichneten Bürgermeister Lothar Bott und 1. Beigeordneter Eckhard Kömpf die Vereinbarung. Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Unterzeichnung nochmals die besondere Bedeutung des Bauprojektes für den Ort hervor, habe sich dieses Vorhaben doch eindeutig als wichtigstes Projekt im Rahmen der Dorferneuerung herausgestellt. Positiv wertete Bott auch die in allen Gremien einmütige Zustimmung im Vorfeld, so dass man nun engagiert in die tatsächliche Umsetzungsphase einsteigen könne. Zwischenzeitlich habe man seitens der Gemeinde bereits ein sogenanntes Interessenbekundungsverfahren für die Planungsphase durchgeführt und daraus resultierend mehrere Planer zur Angebotsabgabe aufgefordert. Bott betonte, dass davon auszugehen sei, dass die Planvergabe der Baumaßnahme bis Ende Sommer 2016 möglich sein dürfte, so dass die baureife Planung bis Ende des Jahres vorliegen sollte. Sofern dann das Parlament der Planung seine abschließende Zustimmung geben sollte gehe er davon aus, dass die komplette Bauphase im Laufe des nächsten Jahres umgesetzt werden könnte. Bott zeigte sich ferner zuversichtlich, dass man mit dem örtlichen Sportverein einen ebenso kompetenten, wie engagierten Ansprechpartner gefunden habe, der im Interesse aller Bürger die Nutzung des Multifunktionsfeldes in die richtigen Bahnen lenken wird. Auch die beiden Vertreter des Vereins machten deutlich, dass man sich auf die Schaffung dieser besonderen Freizeiteinrichtung freue und deren Nutzung sicherlich eine Bereicherung des sportlichen Freizeitangebotes für alle Bürger darstellen wird.

 

Das Foto zeigt die Vertragsunterzeichnung über die Nutzungsvereinbarung im Sitzungszimmer im Rathaus am Montagvormittag mit von links Bürgermeister Lothar Bott, Rechner Uwe Diegel (SVE), Albrecht Well (Vorsitzender SVE) und dem Ersten Beigeordneten Eckhard Kömpf.  (Foto: ek).

Einladung Begegnungscafe

Pressemitteilung

Trinkwasser in allen Ortsteilen der Gemeinde Gemünden (Felda) kann wieder unbedenklich genutzt werden

In den letzten entnommenen Proben in allen Ortsteilen der Gemeinde Gemünden (Felda) konnten keine coliformen Keime mehr nachgewiesen werden.

Daher kann das Trinkwasser wieder unbedenklich verwendet werden. Die Empfehlung das Trinkwasser vor dem Verzehr abzukochen wird mit sofortiger Wirkung aufgehoben.

Insofern sind die eingeleiteten Desinfektionsmaßnahmen wirksam gewesen.

Dies zeigten die Trinkwasseranalysen in den betroffen Netzbereichen.

Das Trinkwasser wird weiterhin geringfügig gechlort.

Um sicherzustellen das sich kein verkeimtes Stagnationswasser mehr in den Hausinstallationen befindet, sollte man das Wasser an allen Trinkwasserzapfstellen im und am Haus ablaufen lassen.

Besonders zu achten ist auf Zapfstellen, die nur selten benutzt werden.

Die Armatur an den Zapfstellen sollte so lange geöffnet bleiben, bis das Wasser dauerhaft und deutlich kühl ausläuft.

Pressemitteilung zur Chlorung des Wassers in Gemünden (Felda)

Entwarnung für den Ortsteil Elpenrod

Aufgrund der Nachbeprobung kann für den Ortsteil Elpenrod Entwarnung gegeben werden. Hier wurden keine Keime mehr nachgewiesen.

In den Ortsteilen Burg- und Nieder- Gemünden wurde noch ein coliformer Keim nachgewiesen. Daher sollte in den Ortsteilen Burg- und Nieder-Gemünden das Wasser weiterhin abgekocht werden.

Seitens der Verwaltung geht man jedoch davon aus, dass im Laufe des Wochenendes auch dieses Problem behoben sein wird.

Weitere Pressemeldungen diesbezüglich folgen zu Beginn der nächsten Woche.

Pressemitteilung zur Chlorung des Wassers in Gemünden (Felda)

Bei einer quartalsmäßigen Routineuntersuchung des Trinkwassers, durch das beauftragte Labor, wurden an fast allen Messstellen bakteriologische Verunreinigungen festgestellt.

In Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Lauterbach wurde eine einmalige vorsorgliche Stoßchlorung in allen Hochbehältern vorgenommen, hierbei bestand keine gesundheitliche Gefährdung. In den Ortsteilen Ehringshausen, Rülfenrod, Otterbach und Hainbach sind nach den Nachproben keine Keime mehr festgestellt worden.

In den Ortsteilen Burg- und Nieder- Gemünden sowie im Ortsteil Elpenrod sind zurzeit weiterhin coliforme Keime vorhanden. Hier werden im Laufe der Woche weiterhin Chlorungsmaßnahmen nach Absprache mit dem Gesundheitsamt Lauterbach durchgeführt.

Wegen der Verunreinigung des Trinkwassers und der Chlorung gelten folgende Empfehlungen bis auf weiteres:

Leitungswasser nur im abgekochten Zustand trinken!

Das Leitungswasser sollte für folgende Zwecke sprudelnd aufgekocht werden:

  • Zubereitung von Nahrung bzw. Essen und von Getränken, sofern die Speisen bzw. Getränke nicht ohnehin gekocht werden
  • Zubereitung und Waschen von Rohkost (Salat, Obst, Gemüse)
  • Zähneputzen

WICHTIG: Falls Sie auf handelsübliches, abgepacktes Wasser ausweichen wollen, bedenken Sie bitte, dass kohlensäurehaltiges Wasser für die Säuglingsernährung nicht geeignet ist.

Körperpflege / Wäsche:

  • Für die Körperpflege (Waschen, Duschen, Baden) und auch für das Waschen der Wäsche kann das Leitungswasser ohne Bedenken weiter genutzt werden. Der Kontakt mit offenen Wunden sollte vermieden werden.

Es wurden in enger Abstimmung mit den Gesundheitsämtern bereits Desinfektionsmaßnahmen mit Chlor eingeleitet. Bis die erforderliche Desinfektionsmittelkonzentration in allen betroffenen Ortsteilen erreicht ist, sollte die Abkochempfehlung eingehalten werden.

Der Genuss des gechlorten Wassers ist unbedenklich. Für die Zubereitung von Säuglingsnahrung ist das Wasser während der Chlorungsmaßnahme jedoch nicht geeignet!

Arbeiten zur Sanierung der Bachverrohrung in Elpenrod derzeit auf Hochtouren

Gemünden/Elpenrod (ek). Auf Hochtouren laufen derzeit die Arbeiten zur Sanierung der Bachverrohrung unter der Ortsdurchfahrt. Bekanntlich wird die Ortsdurchfahrt in den kommenden Monaten neu ausgebaut, neu gestaltet, verbunden mit einer umfassenden Grunderneuerung. Vor diesen vielfältigen Straßenbauarbeiten sind natürlich umfangreiche Stabilisierungs- und Sanierungsarbeiten der im Untergrund verlaufenden Bachbettverrohrung notwendig. Der Elpbach verläuft in großen Teilbereichen unter der Fahrbahn in einem entsprechenden Rohrnetz, welches an sich in einem guten Zustand ist, jedoch aus statischen Gründen für den späteren Straßenbau ertüchtigt werden muss. Dabei wird praktisch eine neue und verstärkende Innenauskleidung der vorhandenen Rohre unter der Erde vorgenommen, da ansonsten die komplette Verrohrung erneuert und tiefer gelegt werden müsste. Die Kosten wären in einem solchen Fall aus verständlichen Gründen ungleich höher gewesen, als in Fall der jetzt erfolgten Arbeiten. Dieses Inliner-Verfahren wird derzeit von einer Spezialfirma ausgeführt. Kostenträger dieser Bauarbeiten ist das Land Hessen. „Vor Ort“ konnte sich Bürgermeister Lothar Bott, ebenso wie Ortsvorsteherin Petra Henkel und interessierte Bürger einen Überblick über die komplexen Arbeiten machen.

Beschädigung des Pflasters in Elpenrod

Gemünden/Elpenrod (ek). Zu einer erheblichen Beschädigung des Pflasters vor dem Jugendraum kam es dieser Tage durch das Befahren mit schweren Fahrzeugen der Spezialfirma, die aktuell die Sanierung der Bachbettverrohrung im Inlinerverfahren vornimmt. Man hatte wohl nicht bedacht, dass dieses Pflaster für so schwere Fahrzeuge nicht ausgelegt ist, was letztendlich zu den Beschädigungen führte. Bürgermeister Bott, Ortsvorsteherin Petra Henkel und Vertreter der betroffenen Baufirma machten sich ein Bild vom Ausmaß der Schäden, nachdem die Information über den entstandenen Schaden die Gemeindeverwaltung sehr schnell erreicht hatte. Im persönlichen Gespräch „vor Ort“ konnte eine entsprechende Vereinbarung einvernehmlich getroffen werden, wonach die Firma als Verursacher der Schäden für Abhilfe sorgen wird. Sie wird eine komplette Neuverlegung der Pflasterfläche vor dem Jugendraum vornehmen, da nur auf diese Weise eine Schadensbehebung möglich ist. Es ist nämlich nicht nur ein Teilbereich des Pflasters verschoben, sondern auch der Untergrund wurde dabei derart belastet und verändert, dass eine vollständige Neuverlegung notwendig wird. Diese Arbeiten, so betonte Bürgermeister Bott bei einem Ortstermin, muss selbstverständlich der Verursacher komplett ausführen, wobei für die Gemeinde keinerlei Kosten entstehen werden.

Das Foto zeigt im rechten Bereich das vollständig verschobene Pflaster, welches auch nicht mehr neu verlegt werden kann. (Foto: ek).

Homberger Ferienspiele: Noch freie Plätze für tolle Veranstaltungen

– Kinder aus benachbarten Kommunen willkommen –

Für die Ferienspiele der Gemeinde Homberg (Ohm) gibt es u.a. noch freie Plätze für die Veranstaltungen „Wasserwerk in Action“ sowie die beiden Abenteuerspiele an der Buchholzbrücke „Die Fee Rosenblüte“ und „Überfall der Orks.“ Während „Wasserwerk in Action“ als alljährliche Fahrt zum Wasserwerk in Queckborn mit Minispielen und einem Quiz rund um alles Wissenswerte zum Thema Wasser aufwartet, haben die Kinder bei den Märchenspielen an der Buchholzbrücke die Möglichkeit, in Verkleidung als Ritter oder Kämpferin mit gepolsterten Schwertern nicht nur viel über die Natur zu lernen, sondern auch noch eine hilfsbedürftige Fee zu retten oder ein unschuldiges Dorf von finsteren Orks zu befreien. Die Fahrt ins Wasserwerk Queckborn (ab 6 Jahren) findet am 10. August (9 – 13 Uhr) statt und ist kostenlos. Die beiden Märchenspiele an der Buchholzbrücke werden vom Waldritter e.V. aus Dortmund durchgeführt und finden am 20.07. statt. Vormittags von 10 – 14 Uhr „Die Fee Rosenblüte“ für Kinder von 6-9 Jahren, nachmittags von 15 – 19 Uhr der „Überfalls der Orks“ für Kinder und Jugendliche ab 10 Jahren. Für diese Veranstaltungen werden jeweils 10 € Beitrag erhoben. Für weitere Infos und Anmeldungen bitte ans Familienzentrum unter Tel. 06633-3959805 oder Email cklein(at)homberg.de wenden. Findet das Familienzentrum zudem auf Facebook oder unter www.familienzentrum-homberg-ohm.de

Gewinn für "Kindertagesstätte Siebenstein"

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Einen tollen Gewinn konnten jetzt die Kinder im Kindergarten „Siebenstein“ für sich vermelden. Sie hatten sich mit einer Gruppe unter der Leitung von Karola Kratz an einem Wettbewerb der Firma „apetito“ beteiligt und gewonnen. Die Firma ist Lieferant vom Mittagstisch im Kindergarten. Sie hatte sich an zahlreiche Kindergärten gewandt und einen entsprechenden Wettbewerb ausgelobt, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. Als Aufgabe galt es eine Geschichte zu erstellen, wozu die Kinder ein ihnen geläufiges Lied entsprechend umgestalteten. Das Ganze basierte dabei inhaltlich auf dem Jahresthema des Kindergartens, den vier Elementen Erde, Wasser, Luft und Feuer. Zusammen mit einem Foto wurde diese Geschichte eingereicht. Vor wenigen Tagen kam die Belohnung für die Bemühungen, die Kinder hatten einen der Hauptpreise gewonnen. Es gab einen großen Pflanzkübel, den zwischenzeitlich Mitarbeiter des Bauhofes zusammengeschraubt haben, die notwendige Auskleidung, Pflanzerde in ausreichender Menge und natürlich eine Vielzahl von jungen Pflanzen und Samen. Zusätzlich gab es für die Kinder passende Schürzen und Gießkannen, so dass sie zunächst das Einpflanzen übernehmen konnten und in den kommenden Wochen die Pflege und das Wässern der zarten Pflänzchen übernehmen werden. Die Kinder werden dabei zur Verantwortungsübernahme angeleitet und lernen sich regelmäßig gemeinsam um eine Sache zu kümmern, so betonte Karola Kratz im Anschluss an die Bepflanzung und das erste Bewässern. Eingeladen hatte man dazu auch Bürgermeister Lothar Bott, der sich über den Gewinn sehr freute und den Kindern zu ihrem Erfolg gratulierte. (Foto: ek).

Fortschritte am Spielplatz in Burg-Gemünden

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Sichtbare Fortschritte macht die Fertigstellung des neuen Spielplatzes an der Seite des DGH. Bürgermeister Lothar Bott machte sich dieser Tage vor Ort ein Bild vom Fortgang der Arbeiten, die derzeit vollständig vom kommunalen Bau- und Servicehof durchgeführt werden.  

Von letzten Ortsbeirat initiiert und teilweise auch in Eigenleistung begonnen, kamen die Arbeiten zur Fertigstellung des neuen Spielplatzes zwischenzeitlich ins Stocken. Bekanntlich verfügt der Ortsteil in der laufenden Legislaturperiode über keinen Ortsbeirat, ein Kriterium was dabei zweifelsohne eine entscheidende Rolle spielt. Aus diesen Gründen, so erläuterte Bürgermeister Bott, wurde die Fortführung der Arbeiten durch Bauhofmitarbeiter notwendig, um am Ende das Projekt insgesamt noch abschließen zu können. Inzwischen wurden mehrere neue Spielgeräte angeschafft und auch schon installiert, Geräte die in dieser Form in Gemünden bisher noch nicht zum Einsatz kamen und die eine Vielzahl von Attraktionen für die Kinder bieten. Eine uneingeschränkte Nutzung, so die aktuelle zeitliche Planung, wird wohl mit dem Frühjahr 2017 möglich sein. Nachdem die neuen und teilweise auch gebrauchten Spielgeräte befestigt und im Boden verankert wurden muss nun eine vorgeschriebene Sicherung der Fallflächen erfolgen. Ein spezieller Rindenmulch muss aufgebracht werden und danach ist es erforderlich die restlichen Flächen einzusäen. Montiert wurde inzwischen auch ein neuer Zaun als Abgrenzung zum Nachbargrundstück,  entsprechende Montagen im oberen Bereich zur Straße hin werden folgen. Die bereits aufgestellten, neuen Spielgeräte machten Finanzmittel in Höhe von rund 20.000 Euro erforderlich, wie der Bürgermeister weiter ausführte. Hinzu kommen die vielfältigen Arbeitseinsätze der Bauhofmitarbeiter, aber beispielsweise auch der spezielle Rindenmulch, dessen Kosten sich im Bereich von rund 5.000 Euro bewegen werden. Zu den Gesamtkosten konnte der Verwaltungschef derzeit aber noch keine abschließenden Informationen gebe, dies könne man erst dann abschließend beziffern, wenn die Arbeiten vollständig abgeschlossen sind und damit der Spielplatz zu einer Nutzung freigegeben werden kann. Ob und in welcher Form bei den noch ausstehenden Arbeiten Eigenleistung eingebracht werden kann konnte ebenfalls nicht weiter konkretisiert werden, auch in diesem Fall muss die Zukunft abgewartet werden, wie Bott abschließend ausführte.

Mauer vor dem Backhaus in Burg-Gemünden saniert


Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Die im Rahmen der Dorferneuerung errichtete Mauer vor dem Backhaus in der Ortsmitte war bekanntlich durch Frost und Wasser beschädigt und sanierungsbedürftig. Die Art der Schäden machte eine Grundsanierung erforderlich, die Mauer musste von Grund auf neu aufgebaut werden, um zukünftige Schäden dieser Art zu vermeiden und einen dauerhaften Schutz zu gewähren. Dem entsprechend musste auch eine solide Abdeckung der Mauer vorgenommen werden, damit Wasser abgewiesen wird und nicht erneut das Mauerwerk schädigen kann.

Die erforderlichen Arbeiten wurden durch Mitarbeiter des kommunalen Bau- und Servicehofes in Eigenregie durchgeführt, was letztendlich die kostengünstigste und zugleich eine handwerklich solide Ausführung ermöglichte. Bürgermeister Lothar Bott und Bauhofleiter Udo Richber machten sich dieser Tage vor Ort ein Bild von den fast komplett abgeschlossenen Arbeiten (lediglich das Ausfugen der Abdeckplatten steht noch an). Bott lobte die Durchführung der Arbeiten, nach deren Abschluss nun die Ortsmitte optisch wieder ein abgerundetes Gesamtbild biete. Nach seinen Worten wurden für die Bauausführung einschließlich benötigter Materialien rund 3.000 Euro eingesetzt. Angesichts der soliden Ausführung der Arbeiten sollte damit aber die Mauer langfristig Bestand haben.

Verleihung der Sportplakette des Landes Hessen 2016

Zur Anerkennung sportlicher Leistungen und zur Anerkennung besonderer Verdienste um den Sport in Hessen wurde die Sportplakette des Landes Hessen gestiftet. Die Sportplakette des Landes Hessen wird jährlich verliehen:

  • in der Regel an 10 Personen oder Mannschaften, die nach internationalen und nationalen Maßstäben sportliche Höchstleistungen erzielt haben und durch ihre sportliche Haltung Vorbild sind,
     
  • in der Regel an 5 Personen, die sich in langjähriger ehrenamtlicher Tätigkeit in Vereinen und Verbänden um die Jugend- oder Breitenarbeit im Sport besonders verdient gemacht haben.

 

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport beabsichtigt auch im Jahr 2016 wieder die Sportplakette des Landes an verdiente Sportler/innen und Sportfunktionäre zu verleihen.

Geeignete Vorschläge können bis zum 1.8.2016 schriftlich bei der  Gemeindeverwaltung Gemünden (Felda) eingereicht werden.

Gemünden (Felda), 14. Juni 2016

gez. Bott
Bürgermeister

Vermietung einer Wohnung in Burg-Gemünden

Im Dorfgemeinschaftshaus Burg-Gemünden ist eine Wohnung (2 Zimmer, Küche, Dusche/WC und Abstellraum) mit ca. 65 qm zum 01. August 2016 neu zu vermieten.

Interessenten wenden sich bitte bis spätestens 15. Juli 2016 an:

Frau Rohrbach, Bauverwaltung
Tel. 06634 – 96 06 20

Gemünden (Felda), 30.06.2016                          gez. Bott Bürgermeister

 

Einladung zum Begegnungscafe am 20. Juli 2016

Einladung zur 10. öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates am 11. Juli 2016

Einladung zur 2. Sitzung des Ortsbeirates Ehringshausen am 28.06.2016

Unternehmerforum im Dorfgemeinschaftshaus Burg-Gemünden

 

Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Zu einem Unternehmerforum hatte am Mittwochabend Bürgermeister Lothar Bott in das DGH eingeladen. Neben zahlreichen Mandatsträgern aus den kommunalpolitischen Gremien waren auch einige Gewerbetreibende aus der Gemeinde der Einladung gefolgt. Im Rahmen der Begrüßung hob der Bürgermeister die Bedeutung eines solchen Treffens zwischen kommunaler Politik und Gewerbe hervor. Zurückgehend auf eine Initiative der UBL in der Gemeindevertretung biete ein solches Forum eine hervorragende Gelegenheit zum Austausch zwischen Politik und Gewerbe. In lockerer Atmosphäre könne man „Neues“ aus der Gemeinde erfahren, aber es biete sich auch die Gelegenheit der Fragestellung. Einen besonderen Gruß richtete der Bürgermeister an die beiden Referenten der Veranstaltung, Beate Remagen und Michael Richter, die aus aktuellem Anlass vom Integrationsbüro des Kreises gekommen waren. In diesem Zusammenhang berichtete Bott von drei Asylsuchenden, die man derzeit befristet beim Bauhof der Gemeinde beschäftigt. Mit dieser Maßnahme wolle man auch als Kommune ein Zeichen setzen, wolle eine Chance bieten Möglichkeiten der Beschäftigung aufzuzeigen. In der weiteren Folge berichtete Bott von den aktuellen Eckdaten der kommunalen Entwicklung und stellte Vorhaben ebenso vor, wie bereits begonnene Maßnahmen, die alle zu einer weiteren Verbesserung der Infrastruktur führen sollen. Mit der Einladung der beiden Referenten wolle man zugleich den Gewerbetreibenden Möglichkeiten der beruflichen Integration für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge aufzeigen, wolle kompetent vorstellen, was in diesem Bereich möglich sei, wie die gesetzlichen Voraussetzungen aussehen und welche Voraussetzungen vorliegen müssen, wenn entsprechende Beschäftigungen geplant seien.

Michael Richter machte zu Beginn seiner Ausführungen deutlich, dass man immer wieder feststellen könne, dass der Wille zur Arbeitsaufnahme bei Flüchtlingen vielfach vorhanden sei. Das „A und O“ sei dabei allerdings die Sprache – ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache funktioniere dies nicht. Der Referent berichtet von derzeit rund 1.400 Flüchtlingen innerhalb des Kreises, von denen rund 200 als Asylsuchende inzwischen anerkannt seien. In der weiteren Folge gaben beide Referenten ausführliche Informationen zu den aktuellen gesetzlichen Bestimmungen, erläuterten die unterschiedlichen Begriffe aus den Rechtsnormen, die oftmals durcheinander geworfen werden. Deutlich machten die beiden Mitarbeiter des Integrationsbüros aber auch, dass man sich als Lotse verstehe, dass man Beratung anbiete, aber keine Arbeitsvermittlung im eigentlichen Sinne vornehme. Aufgezeigt wurden aber auch im Verlaufe des Vortrages die Voraussetzungen, welche vorliegenden müsse, wenn ein Unternehmen entsprechende Personen beschäftigen möchte. Es gab in diesem Zusammenhang eine Vielzahl von Hinweisen für Fördermöglichkeiten, mit denen der Staat einen Anreiz bietet, damit Beschäftigungen möglich werden und auch ihre Umsetzung finden. In jedem Fall, so der Hinweis der beiden Referenten, sollte man bei Fragen Kontakt mit dem Integrationsbüro des Kreises in Lauterbach aufnehmen (Tel.: 06641/977 4019; ib(at)vogelsbergkreis.de ), dort könne man zu konkreten Fragen Auskunft geben. Beispielsweise beziehe sich dies auch auf das Angebot von Sprach- und Integrationskursen. Von Interesse in diesem Zusammenhang auch die bestehende Möglichkeit der Aufnahme einer Probearbeit, die bis zu sechs Wochen möglich ist und beiden Seiten, also Arbeitnehmer und Arbeitgeber, eine gute Chance zum Kennenlernen der gegenseitigen Erwartungen, Möglichkeiten und Fähigkeiten bietet. 

Im Anschluss an den umfassenden Einblick in die komplexe rechtliche Materie gab es Gelegenheit für Fragestellungen. Diese kamen insbesondere aus den Reihen von ehrenamtlichen Flüchtlingsbetreuern, die sich in Gemünden engagiert um dort wohnende Flüchtlinge kümmern. So wurde unter anderem Klage darüber geführt, dass notwendige Übersetzungen von Zeugnissen und Belegen über die vorhandene Ausbildung und Schulbesuche relativ lange „unterwegs“ seien, bis entsprechende amtliche Übersetzungen vorliegen. Bestätigt wurde dabei aber zugleich auch, dass es viele Arbeitswillige gäbe und in Gemünden aktuell 17 Asylsuchende eine Beschäftigung suchen. Deutlich wurde dabei auch, dass die ehrenamtlich tätigen Helfer in Gemünden sehr engagiert bemüht sind den hier wohnenden einen erfolgreichen Start zu ermöglichen, sich um viele Dinge kümmern, aber zugleich auch nicht alles in die Hand nehmen können, dass ehrenamtliches Engagement auch an Grenzen stößt, wo dann entsprechende Behörden gefordert sind.

In gemütlicher Gesprächsrunde fand das Unternehmerforum einen harmonischen Abschluss bei kurzweiligen Gesprächen zwischen politisch engagierten Bürgern und in der Gemeinde aktiven Gewerbetreibenden. (Fotos: ek).

Blick auf die anwesenden Bürger, die den Vortrag der beiden Referenten mit großem Interesse folgten
Blick auf das Forum – rechts die beiden Referenten, dahinter Bürgermeister Bott

Vorstände für das Flurbereinigungsverfahren gewählt

 

Am 14.12.2015 wurden die beiden Gemündener Flurbereinigungsverfahren „Gemünden – Burg-Gemünden“ und „Gemünden – Ehringshausen“ eingeleitet. Der nächste Schritt war nun die Wahl des Vorstandes der Teilnehmergemeinschaft, welche am 30.05.2016 im DGH in Ehringshausen und am 31.05.2016 im DGH in Burg-Gemünden stattfand. Hierzu hatte das Amt für Bodenmanagement Fulda, Außenstelle Lauterbach, als zuständige Flurbereinigungsbehörde, eingeladen. Die gewählten Vorstände vertreten jeweils die Teilnehmer in den Flurbereinigungsverfahren.

Nach Begrüßung der Teilnehmer durch Bürgermeister Lothar Bott, eröffnete der für das Flurbereinigungsverfahren zuständige Verfahrensleiter Timo Karl vom Amt für Bodenmanagement die Sitzung und gab die Tagesordnung bekannt.

Im Anschluss erläuterte er die Ziele eines Flurbereinigungsverfahrens, wie z. B. die Verbesserung der Produktions- und Arbeitsbedingungen in der Land- und Forstwirtschaft sowie eine Förderung bedeutsamer Infrastrukturmaßnahmen.

Der Verfahrensleiter ging auf den bisherigen Verfahrensablauf und das vorangegange SILEK-Verfahren ein und erklärte den Teilnehmern, dass die Kosten in den Flurbereinigungsverfahren vom Bund, dem Land Hessen und der EU bezuschusst werden. Nur ein geringer Anteil der Kosten, die sogenannte Eigenleistung muss übernommen werden. Hier hat sich die Gemeinde Gemünden (Felda) bereit erklärt, diese zu übernehmen. Dadurch entstehen für die Grundstückseigentümer keine Kosten. Nachdem das Verfahrensgebiet den Teilnehmern anschaulich dargestellt wurde, wurden ihnen die Aufgaben der Teilnehmergemeinschaft sowie des Vorstandes erläutert.

Der Vorstand führt die Geschäfte der Teilnehmergemeinschaft, kann Teilnehmerversammlungen einberufen und steht in engem Kontakt zur Flurbereinigungsbehörde, die ihn laufend über den Fortgang des Verfahrens informiert, ihn zu wichtigen gemeinschaftlichen Angelegenheiten hört sowie zur Mitarbeit heranzieht. Dem Vorsitzenden, der im Anschluss aus dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft heraus gewählt wurde, kommen u. a. die Ausführung der Beschlüsse des Vorstandes und die Vertretung der Teilnehmergemeinschaft gerichtlich und außergerichtlich zu.

Anschließend wurden die Regularien zur Wahl von Vorstand und Vorsitzenden umfassend erläutert und die Wahl des Vorstandes unter Federführung der Flurbereinigungsbehörde konnte durchgeführt werden. Nach einer zügig durchgeführten Wahl wurde der Teilnehmerversammlung schließlich der neue Vorstand präsentiert.

Die gewählten Vorstandsmitglieder für das Verfahren in Ehringshausen sind:
Alexander Diegel, Matthias Georg, Marc Specht, Sonja Seim, Volker Schäfer, Bernd Harres, Edwin Becker, Jürgen Seipp, Günther Rühl, und Claus Dieter Puley.

Als Vorsitzender wurde Volker Schäfer und als sein Stellvertreter Matthias Georg gewählt.

Die gewählten Vorstandsmitglieder für das Verfahren in Burg-Gemünden sind:
Werner Schwing, Karl-Heinz Caspary, Volker Lein, Jürgen Lutz, Gerhard Fleischhauer, Stephan Altvater, Harald Lein, Karl-Albrecht Wagner, Rolf Fischer, Walter Momberger.

Als Vorsitzender wurde Werner Schwing und als sein Stellvertreter Gerhard Fleischhauer gewählt.

Im weiteren Verlauf des Flurbereinigungsverfahrens wird der neu gewählte Vorstand nun intensiv in die anstehenden Planungen eingebunden werden. Auf Grundlage dieser Planungen werden beispielsweise Wegebaumaßnahmen, Gewässerbaumaßnahmen und landschaftsgestaltende Anlagen in Gemünden umgesetzt. Dankenswert ist hier die Bereitschaft der gewählten Vorstandsmitglieder dieses Ehrenamt zu Übernehmen.

Marc Specht, Lothar Bott (Bgm), Volker Schäfer (Vorsitzender), Matthias Georg (stellv. Vorsitzender), Edwin Becker, Alexander Diegel-Bräuer, Sonja Seim, Bernd Harres, Jürgen Seipp, Claus-Dieter Puley, Timo Karl (AfB)
Timo Karl (AfB), Karl-Albrecht Wagner, Stephan Altvater, Harald Lein, Werner Schwing (Vorsitzender), Gerhard Fleischhauer (stellv. Vorsitzender), Walter Momberger, Volker Lein, Karl-Heinz Caspary, Jürgen Lutz, Lothar Bott (Bgm), Rolf Fischer

Neuer Ortsvorsteher in Rülfenrod gewählt

Das Foto zeigt die Mitglieder des neuen Ortsbeirates mit dem seitherigen Ortsvorsteher, v.l.: Claus Griesler, Christoph Gabriel (seitheriger Ortsvorsteher), Alexander Klein (neuer Ortsvorsteher) und Veronika Krajewsky-Goralczyk

Gemünden/Rülfenrod (ek). Zur konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates hatte der seitherige Ortsvorsteher Christoph Gabriel für Samstagabend in den Gemeinschaftsraum im Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Neben dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Karl Pitzer, konnte er zu der Versammlung in Vertretung von Bürgermeister Lothar Bott auch den 1. Beigeordneten Eckhard Kömpf, sowie Mitglieder der Gemeindevertretung und Bürger aus Rülfenrod begrüßen. Vor Eintritt in die aktuelle Tagesordnung gedachten die Anwesenden in einer Schweigeminute der Anfang des Jahres verstorbenen Ute Richter, die über Jahre hinweg im Ortsbeirat und auch bei der Feuerwehr ehrenamtlich engagiert war und dem Ortsbeirat bis zu ihrem Tode angehört hatte. Christoph Gabriel würdigte sie als besonderes Vorbild für ehrenamtliches Engagement und beispielgebend für den Einsatz in ihrem Wohnort.

Die anschließenden Wahlen erfolgten in dem dreiköpfigen Gremium durchweg einstimmig und konnten zügig abgewickelt werden. Neuer Ortsvorsteher wurde Alexander Klein, dessen gleichberechtigte Stellvertreter Veronika Krajewsky-Goralczyk und Claus Griesler. Bei der Wahl eines(r) Schriftführers/In wählte das Gremium mit Ines Meyer eine externe Person, die nicht dem gewählten Ortsbeirat angehört, ebenso verhält es sich bei der stellvertretenden Schriftführerin Sabine Höhn. Am Ende des offiziellen Versammlungsteils dankte der 1. Beigeordnete dem bisherigen Gremium für die geleistete Arbeit und wünschte dem neuen Ortsbeirat und dem neuen Ortsvorsteher ein erfolgreiches Wirken im Interesse des Ortes. Er hob dabei die Bedeutung eines aktiven Ortsbeirates hervor und machte deutlich, dass ehrenamtliches Engagement in heutiger Zeit bei weitem keine Selbstverständlichkeit sei und es daher umso lobenswerter sei, wenn sich junge Menschen für das Allgemeinwohl einsetzen und bereit sind sich kommunalpolitisch zu engagieren. Der neu gewählte Ortsvorsteher dankte seinem Vorgänger für dessen Einsatz in den vergangenen Jahren mit einem kleinen Präsent und würdigte dessen Arbeit mit lobenden Worten.

Mit der Konstituierung des Ortsbeirates in Rülfenrod sind nun alle fünf gewählten Ortsbeiräte in Gemünden arbeitsfähig. In den Ortsteilen Nieder-Gemünden und Otterbach gibt es in der neuen Legislaturperiode bekanntlich kein örtliches Gremium, dort hatten sich nicht genügend Bürger gefunden, um eine gemeinsame Liste für einen Ortsbeirat aufstellen zu können. (Foto: ek).

Tag des offenen Archivs in Gemünden (Felda)

Karl Pitzer und Bürgermeister Bott eröffnen die Veranstaltung

Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Einen äußerst interessanten und auch sehr informativen Einblick gab es am Samstag anlässlich des „Tag des offenen Archivs“ im DGH. Das Angebot fand im Rahmen der diesjährigen Gemündener Kulturwochen statt und bot den Bürgern einen umfassenden Einblick in die Arbeit eines Archivars und damit zugleich auch in den sehr umfangreichen Bestand des gemeindlichen Archivs. Die beiden ehrenamtlich tätigen Archivare Karl Pitzer und Roland Albert (Stellvertreter) hatten eine große Bandbreite von alten Dokumenten, von Bildern und Schriftstücken vorbereitet, so dass die zahlreich im Laufe des Tages gekommenen Besucher einen sehr guten Überblick bekamen. Die beiden Archivare standen zudem für Erläuterungen und zusätzliche Informationen zur Verfügung, so dass sich im Rahmen der vielen Dialoge interessante Gespräche entwickelten. Es gab dabei reichlich Gelegenheit sich ganz allgemein über die vielfältigen Aufgaben, Aktivitäten und Arbeitsweisen des Archivpersonals zu informieren, aber auch bei der Identifizierung von Personen und Örtlichkeiten alter Aufnahmen konnten die Besucher helfen und damit aktive Unterstützung leisten. 

Zu Beginn der Veranstaltung am späten Vormittag waren auch Bürgermeister Lothar Bott, der 1. Beigeordnete Eckhard Kömpf und Ortsvorsteher Florian Albert erschienen, um sich über die umfassende Arbeit der Archivare zu informieren. Neben der ausgestellten Exponate, die teilweise sehr alt waren und bis in die 1700er Jahre zurückreichten, gab es auch einen sehr interessanten Einblick in den normalerweise nicht zugänglichen Bereich des Archives, wo Unmengen von alten Büchern und Dokumenten lagern, die zwar vorsortiert, aber bei weitem noch nicht alle erfasst und katalogisiert sind. Dazu steht den Archivaren auch moderne Hardware zur Verfügung, wo mit einer speziellen Software die Dokumente erfasst und damit zugleich auch für Jedermann recherchierbar werden. Gleichwohl erfolgt diese Erfassung nur komplex, das einzelne Dokument kann dabei nicht online eingesehen werden, es muss dann per Hand aus dem entsprechenden Regal gesucht werden. Eine ausgeklügelte Registratur macht es dann aber einfach das gesuchte Dokument zu finden, wobei die Ablage vordergründig jahrgangsmäßig erfolgt.

Während Bürgermeister Bott eingangs nochmal die Entstehung des Archivs und die dabei zu überwindenden Hürden erläuterte gab Archivar Karl Pitzer einen Einblick in die Vorgehensweise bei der Prüfung ob ein Dokument archivfähig ist, oder ob es dort nicht aufgenommen wird. Bott unterstrich in diesem Zusammenhang das große ehrenamtliche Engagement der beiden Archivare und machte zugleich deutlich, dass es ohne dieses Engagement nicht möglich wäre ein solches Archiv aufzubauen und später dann auch weiter zu pflegen. Von daher sei es von besonderer Bedeutung entsprechend Interessierte zu finden und zu motivieren, damit auch in Zukunft das Archiv kontinuierlich weitergeführt werden kann. Interessant auch die Präsentation eines alten Buches, welches über die vielen Jahrzehnte nicht ordnungsgemäß gelagert und aufbewahrt wurde und dadurch erheblichen Schaden genommen hat. Sortiert sind die Dokumente natürlich auch nach den jeweiligen Gemündener Ortsteilen, die bekanntlich alle vor 1972 selbstständig waren. Ein wichtiges Augenmerk bei der Archivierung muss auf den Datenschutz gelegt werden, dies vor allem nicht nur bei Dokumenten mit personenbezogenen Daten, vor allen auch bei Bildern sei dies von besonderer Bedeutung und sehr genau vorgegeben, so Pitzer weiter. Keinen besonderen Datenschutz genießen dabei Dokumente die älter als 100 Jahre sind, diese können auch mit den jeweiligen Namen öffentlich zugänglich gemacht werden. So war im Rahmen dieser öffentlichen Ausstellung an einem Beispiel sehr anschaulich nachvollziehbar dargestellt, wie umfänglich Bürokratie schon in den 1800er Jahren betrieben wurde. Die umfassende Regelung vieler Details also keine „Erfindung“ der Moderne ist, sondern auch schon früher viele Generationen und damit Schreiber beschäftige. Deutlich wurde im Rahmen der Ausstellung auch die umfangreiche Übersetzungsarbeit, mit der sich Archivare beschäftigen müssen. Die alten Dokumente sind natürlich alle handschriftlich verfasst und dazu in alter deutscher Schrift, teilweise unter Verwendung von Begriffen, die heutzutage nicht mehr gebräuchlich sind und deren Bedeutung zunächst umfangreicher Recherchen bedurfte. Eine besondere Ausstellung von Bildern betraf Schulbilder, also Fotos von Schulklassen, aus den früher kommunalen Gemeindeschulen. Dazu erläuterte Karl Pitzer abschließend, dass man plane aus allen Gemündener Ortsteilen möglichst viele solcher Klassenbilder zusammenzustellen, um auf diese Weise eine möglichst vollständige Chronik zu erhalten.

Im Laufe des Tages nutzen viele Bürger dieses besondere Angebot, einen Blick in und auf das Archiv zu werfen, so dass am Ende für alle Beteiligten, für Besucher und Archivare gleichermaßen, mit dieser Veranstaltung ein Gewinn zu verzeichnen war. (Foto: ek).  

Einladung zur 2. Sitzung des Ortsbeirates Hainbach am 16. Juni 2016

Einladung zur 2. Ortsbeiratssitzung Burg-Gemünden am 15. Juni 2016

Begegnungscafe im Juni findet nicht statt

Ferienspiele der Gemeinde Gemünden (Felda) 2016

Das Programm für die Ferienspiele 2016 der Gemeinde Gemünden (Felda) ist fertig gestellt. Es haben sich wieder viele Vereine und Privatpersonen bereiterklärt, für die Kinder der Gemeinde Gemünden (Felda) im Sommer kurzweilige und interessante Veranstaltungen zu organisieren. Hierfür sagen wir schon jetzt vielen Dank.

Anmeldungen sind bei der Gemeindeverwaltung abzugeben. Bei Veranstaltungen mit begrenzter Teilnehmerzahl zählt das Eingangsdatum der Anmeldung.

Die anfallenden Kostenbeiträge sind bei Abgabe der Anmeldung bei der Gemeinde­verwaltung zu entrichten.

Für Rückfragen steht Frau Schmuck unter der Telefonnummer (0 66 34) 96 06 -19 zur Verfügung.

Das Programmheft, sowie die Anmeldung sind  bei der Gemeindeverwaltung erhältlich oder können nachfolgend runtergeladen werden.

Wir weisen darauf hin, dass für jedes Kind eine separate Anmeldung erfolgen muss.

Anmeldungen können ab dem 09. Mai 2016 bei der Gemeindeverwaltung Gemünden (Felda) abgegeben werden.

Den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen wünschen wir schon jetzt viel Spaß bei den Veranstaltungen.

Einladung zur 2. Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 14. Juni 2016

Download zu Ferienspiele

Einladung zur 2. öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung am 9. Juni 2016

Neue Gedenkstätte am Friedhof in Nieder-Gemünden

Das Foto zeigt die neu errichtete Gedenkstätte auf dem Urnenfeld für anonyme Beisetzungen im hinteren Friedhofsbereich. Vor Ort in Augenschein nahmen diese v.l.: Bürgermeister Lothar Bott, Rita Rausch (Vorstand Obst- und Gartenbauverein), sowie Ewald Wilhelm. (Foto: ek).

 

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Ein stilistisch gelungenes und sehr ansprechendes Arrangement von drei großen Basaltsteinen als sichtbare Gedenkstätte auf der Friedhofsfläche für anonyme Urnenbestattung ziert seit einigen Tagen dieses spezielle Grabfeld und bietet Angehörigen die Möglichkeit des stillen Gedenkens der anonym beigesetzten Verstorbenen.

Initiiert von Ewald Wilhelm, der gleich mehrere Unterstützer mobilisierte, mit deren Hilfe die Idee dann auch ihre Umsetzung fand. So stellte die Fa. Ruhl die gewaltigen Basaltsteine zur Verfügung, der kommunale Bauhof sorgte für die Positionierungen, die Fa. Müller aus Burg-Gemünden stellte den witterungsbeständigen Schriftzug her und schließlich pflanzte der örtliche Obst- und Gartenbauverein hinter den Steinen (auf dem Foto verdeckt) zwei Zierbüsche. Auf Grund der Anordnung der Steine ist eine Abstellfläche entstanden, die entsprechend genutzt werden kann. Die beigesetzten Urnen werden auf der Rasenfläche ohne weiteren Gedenkstein und ohne sichtbaren Hinweis in die Erde versenkt, so dass sich darüber wieder die Grasfläche schließt. Ebenfalls noch geplant ist in Eigenleistung und auf private Initiative eine optische Verbesserung der abschließenden Friedhofsmauer (auf dem Bild im Hintergrund). Diese soll vollständig von Moosbefall befreit werden und eine Reihe kleiner Pflanzen soll zum Grabfeld hin einen ansprechenden Abschluss bilden. Bürgermeister Lothar Bott lobte bei einem Besuch an der Gedenkstätte das herausragende ehrenamtliche Engagement und die private Initiative dieser Maßnahme, die er als sehr gelungen und das anonyme Urnenfeld aufwertend bezeichnete. Dass diese Gedenkstätte für die Gemeinde zudem kostenneutral errichtet werden konnte, mit Ausnahme der Unterstützung durch Bauhofmitarbeiter, zeige erneut eindrucksvoll die Bedeutung von engagierten Bürgern vor Ort, die sich im Interesse der dörflichen Gemeinschaft einbringen.

Neuer Ortsvorsteher in Burg-Gemünden gewählt

Foto: der neue Ortsvorsteher Florian Albert überreichte seinem Vorgänger einen Präsentkorb als Dank für dessen beispielhaften Einsatz für Burg-Gemünden

 

Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Mit einem etwas holprigen Beginn startete am Dienstagabend die konstituierende Sitzung des Ortsbeirates im DGH. Der bisherige Ortsvorsteher Fritz Wittchen, auf Grund seiner 31-jährigen Amtszeit als Ortsvorsteher nicht nur der bis dahin mit Abstand dienstälteste Ortsvorsteher in Gemünden, hatte zu dieser ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode eingeladen. Neben den neu gewählten Mandatsträgern galt ein besonderer Gruß von Wittchen Bürgermeister Lothar Bott, den anwesenden Mitgliedern des Gemeindevorstandes, weiteren Mandatsträgern und den Zuschauern. Bevor Wittchen den Tagesordnungspunkt „Wahl eines neuen Ortsvorstehers“ aufrief dankte er Luise Müller, die dem neuen Ortsbeirat nicht mehr angehören wird, mit einem kleinen Präsent. Da Wittchen ebenfalls nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung stand übernahm er in der Folge auch die Versammlungsleitung für die erforderliche Wahl eines neuen Ortsvorstehers. Die dann aus dem Gremium vorgeschlagenen Kandidaten lehnten allerdings eine mögliche Wahl unverzüglich ab, so dass zunächst etwas Ratlosigkeit entstand. Offensichtlich entsprach dieser Vorschlagsreigen auch nicht einer im Vorfeld besprochenen Vorgehensweise des neuen Gremiums, was man zumindest aus entsprechend deutlich vorgetragenen Statements entnehmen konnte. Um die Wogen zu glätten und das weitere Vorgehen nochmals hinter verschlossenen Türen zu besprechen, verfügte Sitzungsleiter Wittchen eine 10-minütige Unterbrechung der Sitzung.

Nach Wiedereintritt in die Tagesordnung ging es dann ganz schnell und völlig unproblematisch, die Pause hatte offensichtlich ihren Zweck erfüllt. Alle folgenden Wahlen erfolgten einstimmig, teilweise bei Enthaltung der Gewählten. Neuer Ortsvorsteher wurde Florian Albert, zugleich jüngstes Ortsbeiratsmitglied und damit auch der jüngste Ortsvorsteher in Gemünden. Er dankte für das Vertrauen und machte deutlich, dass es sicherlich nicht einfach sein wird die Nachfolge seines erfahrenen Vorgängers anzutreten, er wolle dies aber mit Engagement und den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln tun. Er übernahm dann auch direkt die Sitzungsleitung und spulte die weiteren Wahlen souverän ab. Stellvertretender Ortsvorsteher wurde Reinhold Rühl, das Amt des Schriftführers wurde Peter Krug übertragen, dessen Stellvertreter wurde Gerhard Fleischhauer.

In der Folge behandelte das neu gewählte Gremium auch gleich einen ersten Beratungspunkt, wobei es um die vorliegende Entwurfsplanung zur Friedhofsneugestaltung ging. Nach entsprechender Aussprache stimmt der Ortsbeirat dem Planungsentwurf zu, machte aber die Einschränkung geltend, dass etwas weniger Bäume, als wie in dem Entwurf vorgesehen, wünschenswert wären. Beratungen über Investitionswünsche für den Doppelhaushalt 2017/2018 wurden in Absprache mit dem Bürgermeister auf die nächste Sitzung verschoben, werden diese seitens der Verwaltung doch erst zum 01.08.16 benötigt.

Vor dem Ende des offiziellen Versammlungsteils gratulierte Bürgermeister Bott den neu gewählten Mitgliedern, wünschte den Funktionsträgern mit dem neuen Ortsvorsteher an der Spitze viel Erfolg, immer eine glückliche Hand und eine gute Zusammenarbeit zum Wohle des Ortsteils. Ortsvorsteher Florian Albert nutzte die Gelegenheit und dankte nochmals ausdrücklich seinem Vorgänger Fritz Wittchen, der insgesamt 35 Jahre im Ortsbeirat seines Heimatortes tätig war und davon allein 31 Jahre als Ortsvorsteher. Seit er zurückdenken könne gebe es den Ortsvorsteher Fritz Wittchen, der in dieser langen Amtszeit zu einer echten Institution geworden sei. Albert überreichte einen großen Präsentkorb an Fritz Wittchen, der zuvor mit eindrucksvollen Worten an die vielfältigen Aktivitäten im Verlaufe seiner mehr als drei Jahrzehnte als Ortsvorsteher erinnert hatte und dabei auch einzelne Projekte in Erinnerung rief, die mit viel ehrenamtlichem Engagement und Mithilfe der Bürger des Ortes umgesetzt werden konnten. (Foto: ek).

Einladung zur Teilnehmerversammlung Flurneuordnung Burg-Gemünden am 31.05.2016

Einladung zur Teilnehmerversammlung Flurneuordnung Ehringshausen am 30.05.2016

Neuer Ortsvorsteher in Ehringshausen gewählt

Das Foto zeigt links den seitherigen Ortsvorsteher Günther Rühl, dem sein Nachfolger im Amt, Dr. Jörg Müller herzlich dankte.

Gemünden/Ehringshausen (ek). Dr. Jörg Müller ist der neue Ortsvorsteher, der am Dienstagabend im Rahmen der konstituierenden Sitzung des Gremiums im DGH einstimmig gewählt wurde. Der seitherige Ortsvorsteher, Günther Rühl, hatte zu dieser ersten Sitzung der neuen Legislaturperiode eingeladen. Neben dem vollständig erschienenen neuen Gremium galt ein besonderer Gruß auch Bürgermeister Lothar Bott, dem Vorsitzenden der Gemeindevertretung Karl Pitzer und dem 1. Beigeordneten. Rühl gab zunächst einen umfassenden Überblick über seine 10-jährige Amtszeit und rief die zahlreichen Aktivitäten und Arbeitseinsätze in Erinnerung, die in seiner Amtszeit und unter seiner Regie erledigt werden konnten. Vielfältig dabei vor allem die unzähligen Arbeitsmaßnahmen am Friedhof, aber auch in allen anderen Bereichen des Ortes. In der Summe stellte Rühl fest, dass in diesen zehn Jahren rund 4.400 Stunden in ehrenamtlicher Arbeit von Bürgern des Ortes absolviert wurden und dabei viel bewegt werden konnte. Zum Ende seiner Ausführungen betonte er die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements, bei dem immer jemand benötigt werde, der vorne weg geht, die Dinge koordiniert und die Bürger motiviert zu helfen. Im Anschluss dankte er den ausgeschiedenen Mitgliedern des Gremiums, Edwin Becker und Armin Sann, bevor er im Anschluss die Wahl des neuen Ortsvorstehers leitete. Dem neuen Ortsbeirat sicherte Rühl Unterstützung zu, sofern dies gewünscht werde. Im Vorfeld der konstituierenden Sitzung hatte sich das neue Gremium auf die Aufgabenverteilung geeinigt, so dass die Wahlen ohne Aussprache zügig und alle einstimmig abgewickelt werden konnten. Neuer Ortsvorsteher wurde danach Dr. Jörg Müller, zu zwei gleichberechtigten Stellvertretern wurden Lucia Scherer und Alexander Diegel-Bräuer gewählt. Schriftführer wurde Hubert Lein, seine Stellvertreter sind Lukas Becker und Bernd Harres.

Der neue Ortsvorsteher machte nach seiner Wahl deutlich, dass mit der neuen Legislaturperiode auch eine Änderung in der Amtsführung einhergehen müsse. Die weitaus meisten Mitglieder des neuen Gremiums einschließlich seiner Person seien berufstätig, was ehrenamtliches Engagement deutlich schwieriger mache. Aus diesem Grund sei es auch notwendig, dass die anstehenden Arbeiten auf viele Schultern verteilt werden und man nur gemeinsam agieren könne. Zugleich unterstrich er die herausragenden Leistungen seines Vorgängers, dessen Nachfolge nicht zuletzt aus diesem Grund keine einfache Aufgabe darstelle. Gleichwohl werde man sich engagiert für den Ort einsetzen und zum Wohle der Bürger tätig sein. Dem ausgeschiedenen Ortsvorsteher Rühl dankte Dr. Müller ausdrücklich für dessen Engagement und überreichte ihm zum Abschluss einen Präsentkorb. (Foto: ek).

2. Gemündener Kulturwochen

 

Gemünden (ek). Die Vorbereitungen für die diesjährigen Gemündener Kulturwochen sind abgeschlossen und die Eröffnung steht unmittelbar bevor. Mit einem ansprechenden Flyer machen die Verantwortlichen um den Kulturringvorsitzenden Karl Pitzer auf die mehr als 20 Veranstaltungen aufmerksam, mit denen die Kulturwochen 2016 ausgefüllt sein werden. Im 12. Jahr seines Bestehens ist es den Organisatoren im Kulturring erstmals gelungen ein derart umfangreiches, abwechslungsreiches und zugleich auch ansprechendes Programm zusammenzustellen. Ein Blick in das Programmheft unterstreicht eindrucksvoll, dass  für jeden Geschmack etwas dabei ist und die Kulturwochen, die vom 15. April bis zum 19.06.2016 anstehen, sicherlich viele bleibende Eindrücke bei den Besuchern hinterlassen werden. Die Vorarbeiten, insbesondere auch die Absprachen mit den beteiligten Vereinen, ebenso wie die logistischen Dinge konnten in den letzten Wochen zur allgemeinen Zufriedenheit erledigt werden, so dass der Eröffnung der Kulturwochen nichts mehr im Wege stehen sollte, so die beiden Vorsitzenden Pitzer und Bott in einer gemeinsamen Erklärung.

Die Eröffnung der Kulturwochen durch den Kulturringvorsitzenden Karl Pitzer und Bürgermeister Lothar Bott steht für Freitag, den 15.04., 18:30 Uhr, im DGH Nieder-Gemünden an. Direkt im Anschluss folgt die erste Veranstaltung. In Anlehnung an alte Traditionen, wo es in vielen Orten ein kleines Kino gab, laden die Verantwortlichen zu einem gemeinsamen Kinoabend ins DGH ein. Gezeigt wird der bekannte Spielfilm „Sein letztes Rennen“, ein Film mit dem berühmten Komiker Dieter Hallervorden. Der Eintritt ist frei.

Nur einen Tag später (16.04.16) dürfen sich die Bürger auf ein Konzert des Don Kosaken Chor Serge Jaroff freuen. Um 19:30 Uhr beginnt der Auftritt des Weltklassechores in der Michaeliskirche von Ehringshausen unter Leitung von Wanja Hilbka. Der Eintritt beträgt 17 €, die Gäste erwartet ein musikalisches Fest großer Stimmen und mitreißender Melodien. Weiter geht es mit den Kulturwochen am Samstag, den 23.04., ab 12:00 Uhr mit dem Backhausfest in Ehringshausen. Zum Mittag schmackhafte Haxen und ab 15:00 Uhr leckerer „Maschinenkuchen“ sind kulinarische Highlights an diesem Event. Am Folgetag (24.04.) beginnt um 18:00 Uhr in der katholischen Kirche „Erscheinung des Herrn“ in Nieder-Gemünden eine „Orgelsoirèe“ mit anschließendem Sektempfang. Angekündigt hat sich dazu Thomas Drescher, Diözesankirchenmusikdirektor des Bistums Mainz, der Orgelwerke aus alter und neuer Zeit präsentieren wird. Es folgt am 04.05. ab 10:00 Uhr eine Bücherlesung im Kindergarten „Siebenstein“. Erwachsene werden dort für Kinder vorlesen, ein Angebot, was Kindern ein tiefes und befriedigendes Verstehen der Texte ermöglicht. Zum Vorlesen haben sich bereiterklärt Renate Berner, Lothar Bott und Karl Pitzer. Literarisch weiter, diesmal für Erwachsene, geht es am 12.05. um 19:30 Uhr im DGH von Elpenrod. Angekündigt dazu ist die Schriftstellerin und Drehbuchautorin Astrid Ruppert, die aus ihrem Roman „Ziemlich beste Freundinnen“ lesen wird. Der Eintritt kostet 7 €, Karten gibt es auch hier im Vorverkauf. Für Samstag, den 14.05., 11:00 Uhr – 17:00 Uhr sind die Bürger zu einem „Tag des offenen Archivs“ ins DGH nach Burg-Gemünden eingeladen. Dabei besteht die seltene Gelegenheit einen Blick in die Archivarbeit zu erhalten, aber auch beim Identifizieren von Personen und Örtlichkeiten ausgestellter, alter Fotografien zu helfen.

Um „Struwwelpeter & Co“ geht es bei einem Szenenspiel für Kinder, Jugendliche und Erwachsene am Samstag, 21.05., 19:00 Uhr, sowie am Sonntag, 22.05., 15:00 Uhr, jeweils im Theatersaal in Ehringshausen. Der Eintritt beträgt 6 €. Nicht ganz unbekannt ist das folgende Event innerhalb der Kulturwochen, eine Ausstellung rund um die Liebhaberei unter der Überschrift „Mein Steckenpferd“, am 22.05., 10:00 Uhr – 18:00 Uhr im DGH von Ehringshausen. An gleicher Stelle, am gleichen Tag, um 13:30 Uhr erfolgt die Prämierung des Wettbewerbs „Minuten für die Zukunft“.

Unter dem Motto „Trau dich – bewirb dich!“, steht ein Angebot am 28.05., ab 16:00 Uhr im DGH von Hainbach. Eine „offene Bühne“ steht dort zur Verfügung und bietet Jedermann/Frau die Möglichkeit Kleinkunst auf die Bretter zu bringen. Darunter zu verstehen, so die Ankündigung, ist all jenes, was auf eine Bühne passt. Comedy und Zauberei kann dies ebenso sein, wie Artistik, Lesungen und natürlich Musik. Zu den Kulturwochen gehört natürlich auch ein Begegnungsfest am 29.05. von 11:00 Uhr – 17:00 Uhr im und am DGH von Burg-Gemünden. Bei Gesprächen, Musik, Essen, Kaffee und Kuchen lernen sich Flüchtlinge und Einheimische kennen, reden miteinander und nicht übereinander.

Auf einen „runden Tisch Mundart“ dürfen sich die Besucher am 04.06., ab 19:00 Uhr im DGH Otterbach freuen. In einer offenen Runde treffen sich Mundartinteressierte und „Aktive“ aus Gemünden und dem Umland, um in Mundart über Mundart zu sprechen. „Junge peppt alte Liebe auf“ lautet die Überschrift einer Veranstaltung im Theatersaal in Ehringshausen am 05.06. Freuen dürfen die Besucher sich dort auf Franziska Jung (Frankfurter Schauspiel und Berliner Ensemble), die Klassiker der Liebe in neuer Form präsentiert. In einem rasanten Wechsel werden Lieder, Parodien und Gedichte geboten, frisch, frech und völlig anders. Eintritt 10 €.

Eine Woche später (11.06.16, 14:00 – 17:00 Uhr) sind Kinder und Erwachsene zu einem gemeinsamen Nachmittag in den Kindergarten „Siebenstein“ eingeladen. Es gilt die vier Elemente zu erleben und damit Erde, Feuer, Wasser und Luft mit allen Sinnen wahrzunehmen. Noch einmal um Mundart und den Beleg, dass Dialekt mehr ist als nur Alltagssprache, geht es am gleichen Tag, um 19:30 Uhr im Theatersaal von Ehringshausen. „Dialäggd eas mieh wäi schwädsea“ lautet die Überschrift dieser Veranstaltung mit Karl-Heinz Theiß und weiteren Mundartfreunden, die unterhaltsam und informativ unsere Muttersprache als wichtiges Kulturgut hervorheben möchten. Der Eintritt kostet 5 €.

Um einen kirchenmusikalischen Nachmittag anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Gesangvereins Eintracht Burg-Gemünden geht es dann am 12.06., Beginn 15:00 Uhr, in der evangelischen Kirche von Burg-Gemünden. Weitere Programmpunkte werden Auftritte von befreundeten Chören sein, aber auch Darbietungen der  Organistinnen Maren Kadelka und Elisabeth Fleischhauer.  Das 19. Veranstaltungsangebot im Rahmen der Gemündener Kulturwochen steht unter dem Thema „Glaubst du, dass es wirklich Sterne gibt?“. Geboten wird ein Kindertheaterstück über „merkwürdige“ Mäuse, aufgeführt von der Theater-AG der Pestalozzischule am Samstag, den 18.06. um 19:00 Uhr im DGH von Nieder-Gemünden, Eintritt 4 €. Ein Gaumen- und Ohrenschmaus auf den Nikolausberg wartet auf die Bürger am Sonntag, 19.06., ab 11:00 Uhr im Rahmen eines Grillfestes mit leckeren Spezialitäten. Abschluss der Kulturwochen und parallel zum Angebot auf dem Nikolausberg, bildet ein musikalischer Frühschoppen am Sonntag, 19.06., 11:00 Uhr, im DGH von Ehringshausen. Bereits zum vierten Mal veranstaltet die Chorgruppe „Haste Töne“ dieses Event, zu dem auch Gastchöre eingeladen sind.

Neben den einmaligen Programmpunkten im Rahmen der Kulturwochen verweist der Kulturverein aber auch noch auf zwei wiederkehrende Veranstaltungen, die das Angebot der Kulturwochen abrunden. Zum einen ist dies das inzwischen bekannte „Begegnungs-Cafe“ an jedem dritten Mittwoch im Monat, also innerhalb der Kulturwochen am 20.04., 18.05. und 15.06., jeweils von 17 – 19 Uhr im DGH von Burg-Gemünden, sowie der Seniorentreff, eine Einrichtung der Gemeinde Gemünden für alle Senioren an jedem ersten und dritten Donnerstag im Monat, während der Kulturwochen also am 21.04, 19.05., 02.06. und 16.06., jeweils im evangelischen Gemeindehauses in Nieder-Gemünden.

Die Organisatoren, mit dem Kulturringvorsitzenden Karl Pitzer und Bürgermeister Lothar Bott an der Spitze, hoffen, dass die vielfältigen Programmangebote für jeden Besucher etwas bieten und auf entsprechendes Interesse stoßen. Schon jetzt gilt der Dank des Kulturrings den engagiert beteiligten Vereinen, die mit ihren Teilnahmen die besondere Vielfalt der 2. Gemündener Kulturwochen möglich gemacht haben. Aber natürlich auch die im Vorfeld hilfreichen Mitarbeiter im Kulturringvorstand seien in besonderem Maße zu erwähnen, so Pitzer abschließend, denn nur durch die Mithilfe aller sei es möglich geworden ein derart umfangreiches und vor allem abwechslungsreiches Programm anbieten zu können.

Begegnungsfest am 29.05.2016 im Rahmen der Gemündener Kulturwochen

Einladung zur Infoveranstaltung zum Thema Hausärztepraxis Gleen-Felda

Einladung zum Begegnungscafe am 18.05.2016

Einladung zur konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Rülfenrod am 14.05.2016

Einladung zur konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Elpenrod am 11. Mai 2016

Öffentliche Auslegung

Öffentliche Auslegung zur Kenntnisnahme der Öffentlichkeit des Hochwasserrisikomanagementplans für das hessische Einzugsgebiet der Lahn (Kurzfassung für die Gemeinde Gemünden (Felda))

Die Kurzfassung für die Gemeinde Gemünden wird öffentlich ausgelegt. Die Pläne liegen zur Einsichtnahme im Rathaus, 1. OG, Bau- und Liegenschaftsverwaltung bis zum 02.05.2016 aus.

Der gesamte Plan ist im Internet unter

http://www.hlnug.de/themen/wasser/hochwasser/hochwasserrisikomanagementplaene/lahn.html

abrufbar.

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport am 10. Mai 2016

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Bauen, Planen, Landwirtschaft, Umwelt und Forsten am 10. Mai 2016

Einladung zur öffentlichen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 10. Mai 2016

Einladung zur konstituierenden Sitzung der Ortsbeirates Burg-Gemünden am 03.05.2016

Einladung zur konstituierenden Sitzung des Ortsbeirates Hainbach am 28. April 2016

Einladung zur 1. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Ehringshausen am 26. April 2016

Einladung zur 9. öffentlichen Sitzung des Ortsbeirates Otterbach am 21. April 2016

Einladung zur ersten öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung

Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer anlässlich der Kommunalwahlen am 6. März 2016

Die Vorbereitung und Durchführung einer Wahl ist ein großer organisatorischer Aufwand. Ein reibungsloser Ablauf ist nur möglich, wenn alle Hand in Hand zusammen arbeiten und sich aufeinander verlassen können. Ihrem persönlichen Einsatz ist es maßgeblich zu verdanken, dass auch diese Wahl in Gemünden (Felda) sehr geordnet verlaufen ist und die Wahlergebnisse zügig ermittelt werden konnten.

Wir sind sehr bemüht, die ehrenamtliche Tätigkeit bei den Wahlen auf viele Schultern zu verteilen. Dazu zählt auch, für die Wahlvorstände immer wieder neue Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zu berufen. Erfreulich ist, dass einige von Ihnen dennoch immer wieder mit großer Selbstverständlichkeit helfen und auch diesmal bereitwillig Ihre Hilfe und Unterstützung angeboten haben.

Deshalb kann nicht hoch genug geschätzt werden, dass viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger einen Sonntag opfern, um unser demokratisches Grundrecht auf allgemeine, freie und geheime Wahlen zu sichern. Auch den zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rathauses danke ich für ihre Unterstützung bei der Durchführung der Wahl.

Herzlichen Dank für Ihren Einsatz und Ihre Tatkraft!


gez. Bott
Bürgermeister

Einladung zum Begegnungscafé im April

Einladung zur 8. Sitzung des Seniorenbeirates am 06.04.2016 um 17:00 Uhr

Arbeitskreis präsentiert Planer/Kalender für die ganze Familie

Das Foto zeigt die offizielle Kalenderpräsentation im Rathaus mit v.l.: Peter Gabriel, Dunja Werneburg und Eberhard v. Krosigk. (Foto: ek).

Gemünden/Ehringshausen/Rülfenrod (ek). Mit dem inzwischen fünften Projekt der Arbeitsgemeinschaft Geschichte setzen die ehrenamtlichen Mitarbeiter dieser AG, die sich im Rahmen von Projektgruppen innerhalb des Dorferneuerungsprogramms im Jahre 2011 fanden, ihre sehr erfolgreiche gemeinsame Arbeit fort. Nach 2014 und 2015 steht auch für 2016 wieder ein Kalenderprojekt auf der Agenda, wobei man erstmals einen glanzvoll gestalteten „Familienplaner-Kalender“ entwickelt hat. Dieser, im DIN A3 Querformat gehaltene Kalender wurde jetzt von Mitgliedern der Geschichts-AG im Gemündener Rathaus vorgestellt und zugleich erfolgte der Startschuss für den Verkauf des zunächst mit einer Auflage von 100 Stück erstellten  Kalenders. Unter der Überschrift „Bilder unserer Landschaft“ wurden insgesamt 25 Landschaftsaufnahmen ausgewählt und stilistisch eindrucksvoll auf den 12 Kalenderblättern untergebracht. Die Aufnahmen zeigen die besonderen Schönheiten der heimischen Natur, geben einen ganz besonderen Blick frei auf faszinierende Details und auf die oft übersehene, herausragende Schönheit der heimischen Natur. Sie zeigen die Landschaft aus dem Blickwinkel der Fotografen, die durchweg Hobbyfotografen sind und die es verstanden haben die Schönheiten der heimatlichen Natur auf einzigartigen Bildern einzufangen und damit auch für die Zukunft zu erhalten. In besonderem Maße beeindruckend ist dabei das Spiel der Fotografen mit Blende, Licht und Objekt, was zu ganz speziellen Ansichten führt.  In der AG-Geschichte für Rülfenrod und Ehringshausen arbeiten seit deren Gründung vor nunmehr fünf Jahren Eberhard von Krosigk, Dunja Werneburg, Karl Pitzer, Uwe Langohr und Peter Gabriel effektiv und zielgerichtet zusammen. Die inzwischen dritte Kalenderauflage konnte bestückt werden mit Aufnahmen von Lars Newald, Peter und Christoph Gabriel, sowie Eberhard von Krosigk. Die ausgewählten Bilder korrespondieren harmonisch mit unterschiedlichen Hintergrundfarben und dem linksseitig auf den Kalenderblättern angebrachten Kalendarien, die über vier Spalten zum Eintragen verfügen und damit den Kalender 2016 zu einem echten „Familienplaner“ machen.

Die Kalenderausgabe 2016 ist telefonisch zu bestellen über Eberhard von Krosigk (Tel.: 06634/9180529), sowie über Dunja Werneburg (06634//919515). Persönlich in Augenschein genommen und erworben werden kann der Kalender darüber hinaus aber auch bei der Gemeindeverwaltung Gemünden (Rathaus), sowie bei der Metzgerei Diegel in Ehringshausen. Der Preis für den Kalender beträgt 10 Euro.

Wettbewerb - Minuten für die Zukunft

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Dieser Tage traf sich im Rathaus der Arbeitskreis Demographie Dialog. Das Treffen geht zurück auf moderierte Veranstaltungen zu diesem hoch aktuellen Thema vor einigen Monaten, bei denen sich am Ende mit Günter Stroh, Tobias Reitz und Karl Pitzer Bürger gefunden hatten, die den Dialog fortführen möchten und mit verschiedenen Ideen Strategien gegen Wegzug und damit Überalterung entwickeln möchten. Bürgermeister Lothar Bott unterstützt seitens der Gemeinde diese Bemühungen. Eine konkrete Idee wurde bereits anlässlich der letzten Veranstaltung vor einigen Monaten geboren, die jetzt auch praktisch umgesetzt werden soll, nachdem auch das Parlament vor einiger Zeit seine Zustimmung gab und die für einen spannenden Wettbewerb erforderlichen Preisgelder zur Verfügung stellte.

Seinerzeit hatten die Mitglieder des Arbeitskreises einen Wettbewerb angestoßen, mit dem die besonderen Vorzüge von Gemünden hervorgehoben werden sollen. Es geht um kurze Dokumentationen, egal ob Filme, Powerpoint Präsentationen oder wie auch immer gelagerte Beiträge, die sich mit der Thematik befassen. In der nun erfolgten Arbeitskreissitzung wurden die letzten Einzelheiten zu dem ausgelobten Wettbewerb besprochen, technische Einzelheiten wurden aufgenommen und vor allem das endgültige Logo zu dem Wettbewerb konnte erstellt werden. In der Folge soll nun die Werbetrommel kräftig gerührt werden unter Einbindung sozialer Netzwerke, dem Internet und den Printmedien, damit möglichst viele Bürger, vor allem aber auch die jungen Bewohner von Gemünden sich mit der Thematik beschäftigen und ihre Ideen und Vorstellungen entwickeln und später dann auch präsentieren können.

Eine Auftaktveranstaltung zu dem Wettbewerb findet am 02. Juli 2015, 19:30 Uhr im DGH von Otterbach statt. Dort werden allen Interessierten Details zu dem Wettbewerb vorgestellt, können noch offene Fragen beantwortet werden. An dem  anstehenden Wettbewerb können sich Einzelpersonen, Vereine, Verbände oder Gruppen beteiligen, der Einsendeschluss für die Beiträge wird der 31.12.2015 sein, so dass nach der Auftaktveranstaltung ein guter halbes Jahr für die Entwicklung und Umsetzung der Beiträge zur Verfügung steht. Lukrativ sind vor allem auch die ausgelobten Preise, wobei für den ersten Platz 500 Euro, für Platz zwei 300 Euro und für Platz drei 200 Euro vorgesehen und genehmigt sind. Die spätere Entscheidung über die Preisverteilung bleibt dem Arbeitskreis vorbehalten, dessen Mitglieder frei in ihrer Entscheidung sind. Alle Beteiligten hoffen in diesem Zusammenhang auf möglichst viele Kurzfilme, Videoclips oder Bildpräsentationen zur Heimat und Geschichte von Gemünden, wobei das Ergebnis Vorteile herausarbeiten sollte, die Gemünden lebenswert machen und ein wohnen und leben in Gemünden als erstrebenswert erscheinen lassen.  Der Wettbewerb steht unter dem Titel „Gemünden, Minuten für die Zukunft“ und alle Verantwortlichen hoffen, dass mit diesem Anstoß und dem Wettbewerb vielleicht neue Ideen geboren werden, dass die Teilnehmer Strategien entwickeln, die bisher vielleicht noch niemand auf dem Schirm hatte. Letztendlich, so führte Bürgermeister Lothar Bott abschließend aus, müsse man jede Gelegenheit ergreifen dem demographischen Wandel entgegen zu wirken und alles nur Erdenkliche versuchen, damit auch für die ländlichen Gemeinden die Zukunft positive Entwicklungen nehmen kann. Der nun anstehende Wettbewerb könne dafür eine gute Chance bieten, so dass man optimistisch dessen Ergebnisse erwarte. (Foto: ek).

Öffentliche Bekanntmachung

Ab dem 05. September 2015 ist die Grünabfallsammelstelle in der Gemeinde Gemünden/Felda, Ortsteil Nieder-Gemünden wieder geöffnet

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis informiert, dass die Grünabfallsammelstelle der Gemeinde Gemünden/Felda in Nieder-Gemünden, Hinter dem kahlen Berg (ehemaliger Schredderplatz der Gemeinde Gemünden)

 

ab 05. September 2015 jeden Samstag von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr geöffnet ist.

 

Angenommen wird Ast- und Heckenschnitt sowie Grünabfall.

Die Annahme erfolgt kostenfrei.

 

Das Fahrsilo der Familie Schnell-Kretschmer ist ab sofort geschlossen.

 

Lauterbach, den 31.08.2015

 

Zweckverband Abfallwirtschaft

Vogelsbergkreis

Der Vorstand

i.A. Dr. Fuchs

Geschäftsführer

 

Einladung zur 17. Sitzung des Ortsbeirates Hainbach

Laienspielgruppe Ehringshausen präsentierte Komödie in brillanter Weise

Gemünden/Ehringshausen (ek). Ein durchweg begeistertes Publikum, neun ausverkaufte Vorstellungen, brillant agierende Laiendarsteller, ein treffendes Bühnenbild und natürlich wieder eine hervorragende Auswahl bei dem zu spielenden Stück, sind die glänzenden Eckpunkte anlässlich der diesjährigen Theatervorstellungen der örtlichen Laienspielgruppe. Der letzte Vorhang auf der Bühne der Theaterklause (ehemalige Gaststätte „Schott“) fiel am Sonntagabend. Er beendete für dieses Jahr wieder ein herausragendes Engagement eines unermüdlich agierenden Vereins, faszinierende schauspielerische Leistungen und damit auch ein sich alljährlich wiederholendes Ereignis, auf welches sich die ganze Region bereits am Jahresbeginn freut und damit den Aufführungen am Jahresende mit viel Spannung entgegenfiebert. Seit mehr als drei Jahrzehnten begeistern die Mitglieder der Laienspielgruppe ihre stetig gewachsene Fangemeinde, faszinieren Besucher aus Nah und Fern und sorgen auf unnachahmliche Weise für einen Abend sorgenfreier und kurzweiliger Unterhaltung in Form einer Komödie. Die immer wieder zu erkennende Professionalität bei den Schauspielern, aber auch im Rahmen der kompletten Inszenierung, ist inzwischen Sprichwörtlich und ist für Amateurbühnen sicherlich nicht alltäglich. Herausragende Schauspielkunst in einem rundum ansprechenden Komplettpaket ist der Garant dafür, dass regelmäßig die Aufführungen derart stark nachgefragt werden.      

Auf dem Spielplan stand in diesem Jahr die Komödie  „Jetzt nicht, Liebling“, ein Stück in zwei Akten von Ray Cooney und John Chapman geschrieben und am 17.6.1967 im Garrick Theatre in London uraufgeführt. Das ursprünglich nicht für Amateure geschriebene Stück verlangt in schneller Folge präzise Abläufe und die Präsentation der Charaktere viel schauspielerische Darstellungsfähigkeit. All dies ist den Amateurdarstellern in Ehringshausen in herausragender Weise gelungen. Dabei war den Schauspielern eine zum Teil in vielen Jahren gewachsene Routine anzumerken, die die Aufführungen zu einem Genuss werden ließen. Jeder Satz und auch die Szenenfolgen  kam so wie es sich die Stückeschreiber vorgestellt hatten, ein Gesamtpaket das den Zuschauern  ein wahres Feuerwerk an Pointen und typisch britischen Humorsalven bot. Das Verwirrspiel um Nerze, Lust, Sorglosigkeit und Liebe hatte viele Überraschungen parat, sorgte für kurzweilige Unterhaltung und begeisterte durchgängig. Ein wahrhaft dickes Fell  brauchte der tugendhafte Kürschner Arnold, während um ihn herum generzte Nervensägen und nackte Nerzwütige kaltblütig heißblütige Wünsche haben. Arnold, der eine brave Leidenschaft für die Sekretärin Miss Tipdale hegt, muss für die Sünden seines Kompagnons Gilbert büßen, der einer attraktiven Ehefrau – aber eben nicht der eigenen - einen wertvollen Pelz verspricht, um die Abwesenheit der eigenen Ehehälfte gebührend zu feiern. Die aber kehrt im falschen Augenblick zurück, was dazu führt, dass der kesse Seitensprung von Gilbert zur Affäre von Arnold wird. Als der flotte Gatte des Seitensprungs seinem eigenen Verhältnis einen Pelz kaufen will und in der Ehefrau von Gilbert seinen Flirt wiedererkennt, muss Arnold auch noch eine zweite Geliebte verkraften. Zum Glück löst sich am Ende alles zum Positiven auf, so wie es sich für eine unterhaltsame Komödie gehört.

Die Aufführung der Laienspielgruppe verdient großen Respekt. Die beiden Rollen der Kompagnons Arnold Crouch und Gilbert Bodley transportieren das Thema mit der herausragenden Leistung von Stephan Seipp als Crouch und der präzisen Charakterisierung seines Geschäftspartners durch Gernot Krumbein, so dass die Zuschauer den Faden nicht verlieren. Für die dramaturgischen Höhepunkte sorgen Johanna Gieß (mit einem glänzenden Debüt als Darstellerin) in der Rolle von Janie McMichael und die Sekretärin ihres Ehemannes Sue Lawson, gespielt von Adina Kömpf. Wenn die Dramaturgie es verlangt, in Unterwäsche auf der Bühne zu stehen, wenn man Zuschauer im normalen Leben wieder begegnet, verlangt das viel Selbstbewusstsein. Beide Darstellerinnen leisten genau das mit selbstverständlicher Souveränität, so dass nicht eine Spur peinlich, dafür aber jederzeit urkomisch wirkte.

Alle anderen Rollen runden ab, nehmen Tempo wieder raus und bauen den Spannungsbogen neu auf. Andrea Falk als Miss Tipdale, Jörg Müller als Harry McMichael, Manuela Hohl als Maude Bodley, Thomas Tomaschewski als Captain Frenchham, Conny Habermehl als Mrs. Frenchham und Margot Peltzer als Miss Witthington spielen die unterschiedlichsten Rollen und Charaktere, die das Stück insgesamt zu einer lebendigen Geschichte werden ließen.

Szenenbeifall beflügelte die Darsteller und lang anhaltender, verdienter Applaus zum Ende des Stückes war der wohlverdiente Lohn für ansprechendes, heiter präsentiertes und köstlich unterhaltsames Theater. Ein wichtiger Garant für dieses großartige Ergebnis ist zweifelsohne Regisseur Karl Pitzer, ebenso wie die zahlreichen anderen Akteure hinter den Kulissen. Dabei wären zu nennen die Souffleuse Sandra Petry-Krumbein, für die Bühne Winfried Keßler und Thomas Tomaschewski, sowie für die Technik Gerhard Spahr, für die Maske und Kostüme Ulrike Tomaschewski, Anja Seipp für die Frisuren, sowie für die Bühnen-Deco Monika Keßler. Dazu natürlich noch unzählige andere, fleißige Hände, im Service und beim Einlass, ohne die das Gesamte nicht erreichbar gewesen wäre.

Freuen dürfen sich alle Freunde und Fans aus Nah und Fern auf das kommende Jahr, wenn es im 32. Jahr des Bestehens der Laienspielgruppe wieder heißt „Vorhang auf“ in der Theaterklause. (Fotos: ek).

Die Bilder zeigen Szenen aus dem Stück, sowie das Schlussbild mit allen Darstellern.

 

Gelder im Rahmen der Vereinsförderung an Vereine ausgezahlt

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen einer Sitzung zur Aufstellung des Veranstaltungskalenders 2016 überreichte dieser Tage Bürgermeister Lothar Bott Zuschüsse an heimische Vereine. Es handelte sich dabei um Beträge, die im Rahmen der Vereinsförderrichtlinien auf entsprechenden Antrag vom Gemeindevorstand bewilligt wurden. Insgesamt handelte es sich dabei um eine Summe von rund 1.700 Euro. Bürgermeister Bott betonte bei der Übergabe an die anwesenden Vereinsvertreter die Bedeutung von Vereinsarbeit allgemein und deren Engagement im Zusammenhang mit guter Jugendarbeit im Besonderen. Die Vereine als wichtige Gestalter von Freizeitaktivitäten, sowie im Hinblick auf die dörfliche Kultur seien gerade auch im Hinblick auf den überall zu spürenden, demografischen Wandel unverzichtbare Aktivposten, die den Zusammenhalt in den Dörfern sichern helfen. Der größte Betrag im Rahmen der Förderrichtlinien ging an Vereine für deren aktive Jugendarbeit, aber auch heimische Gesangvereine konnten entsprechend der Anträge berücksichtigt werden.

Bürgermeister Bott dankte abschließend den Vereinsvertretern für die aktive Vereinsarbeit und rief dazu auf in ihrem Bemühen nicht nachzulassen und das Vereinsleben auch zukünftig interessant und abwechslungsreich zu gestalten. Das Foto zeigt die anwesenden Vereinsvertreter, die im Rahmen der Förderrichtlinien bedacht werden konnten, mit Bürgermeister Lothar Bott. (Foto: ek).

Neuer Server für die Verwaltung

Das Foto entstand im Rahmen der erforderlichen Arbeiten am Wochenende, es zeigt v.l.: Thorsten Dampf (Geschäftsführer der Firma „Dampf.it“), Andreas Miziolek (technischer Leiter der beauftragten Firma, sowie Bürgermeister Lothar Bott und Daniel Wolf, der IT-Beauftragte der Gemeinde Gemünden

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Verlaufe der letzten Wochen wurde innerhalb der kommunalen Verwaltung eine Umstellung im Serverbereich vorgenommen. Nach einer überregionalen Ausschreibung und nachdem es seitens des Gemeindevorstandes „grünes Licht“ für die erforderlichen finanziellen Mittel gegeben hatte wurde eine Fachfirma mit engem Bezug zur Region beauftragt diese unerlässliche Umstellung auf eine moderne Hard- und Software vorzunehmen. Wesentliche Gründe dieser notwendigen Umstellung waren die bisherige Nutzung veralteter Software, wobei teilweise sogar noch das ausgelaufene und von Microsoft nicht mehr unterstützte Betriebssystem „Windows XP“ verwendet wurde. Eine moderne Verwaltung muss leistungsfähig und zeitgemäß arbeiten, dazu sind in der heutigen Zeit gut funktionierende und vernetzte Arbeitsplatzsysteme unerlässlich, wie Bürgermeister Lother Bott bei der finalen Umstellung betonte. Um die zwangsläufig auftretenden Beeinträchtigungen bei einer solch umfangreichen Umstellung so gering wie möglich zu halten wurden zunächst nur die erforderlichen Vorbereitungshandlungen während der üblichen Arbeitszeiten vorgenommen, so dass die eigentliche Umsetzung dann an einem Wochenende erfolgen konnte und damit das normale Tagesgeschäft so wenig wie möglich tangiert wurde.

Seitens der Kommune ist Daniel Wolf mit der Betreuung der IT-Technik beauftragt, ihm oblagen gemeinsam mit Mitarbeitern der Fachfirma „dampf.it“ die erforderlichen Arbeiten. Die seit über einem Jahrzehnt speziell in kleinen und mittleren Unternehmen, sowie in zahlreichen Kommunalverwaltungen tätige Firma war mit mehreren Mitarbeitern vor Ort, um die Umstellung in dem gesteckten Zeitrahmen abschließen zu können. Installiert wurde mit dieser Umstellung, so erläutert der IT-Fachmann Wolf bei der Präsentation der Arbeiten, ein modernes Serversystem basierend auf zwei virtualisierten Betriebssystemen. Dadurch verfügt die Gemeinde nun über eine zukunftsfähige Anlage, die auch problemlos erweiterbar ist und von daher auch kommenden Aufgaben gewachsen sein wird. Zum Einsatz kommen an den Arbeitsplätzen stabile und zugleich auch bewährte Komponenten. Die Mitarbeiter/Innen arbeiten jetzt mit einem leistungsfähigen e-Mailsystem, das auch für zukünftige Anforderungen eines mobilen Zugriffs gerüstet ist. Darüber hinaus könnte man, sofern notwendig, auch „Außenstellen“ an das System anbinden, was letztendlich auch Ausbaumöglichkeiten im Hinblick auf mögliche interkommunale Zusammenarbeit bietet.

Von der Funktionalität und den damit einhergehenden, deutlich verbesserten Zugriffsmöglichkeiten, aber auch von der Anwendung der teilweise völlig neuen Software machte sich auch Bürgermeister Lothar Bott ein Bild „vor Ort“.

(Foto: ek).

Schließung der Grünabfallsammelstelle ab dem 21. 11. 2015

Seniorenbeirat der Gemeinde Gemünden (Felda)

Einladung zur 13. Sitzung des Ortsbeirates Ehringshausen am 24.02.2016

Spende für Kindertagesstätte in Gemünden (Felda)

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Eine Spende in Höhe von 1.500 Euro übergab in diesen Tagen Gabriele Schäfer-Langohr, Marktbereichsleiterin der VR-Bank Hessenland beim Kindergarten an den Förderverein der Kindertagesstätte „Siebenstein“. Die Vertreter des Fördervereins, aber auch die Leitung der Kindertagesstätte und nicht zuletzt Bürgermeister Lothar Bott zeigten sich angesichts dieser finanziellen Unterstützung hoch erfreut und dankten der Bankvertreterin für das finanzielle Engagement. Mit dieser Spende, so teilten Vertreter des Fördervereins und der Gemeinde mit, werde man die Anschaffung des neuen Kindergartenbusses finanziell unterstützen und somit einen wichtigen Beitrag zu einer freiwilligen Leistung im Zusammenhang mit der Kindertagesstätte leisten können. Das Fahrangebot für die Kinder durch die Gemeinde ist zwar seit Bestehen der Einrichtung installiert, ist aber schon immer eine freiwillige Leistung, die nicht unerhebliche Mittel benötigt. Selbstverständlich, so war weiter zu erfahren, stehen die kommunalpolitisch Verantwortlichen hinter dieser Sache und niemand möchte diesen Fahrdienst von und zur Kindertagesstätte missen. Umso erfreulicher sei diese finanzielle Unterstützung einer heimischen Bank, mit der dieses zusätzliche Angebot an die Eltern und deren Kinder gewürdigt werde.

Auf dem Bild zu sehen sind links Florian Albert vom Förderverein der Kindertagesstätte Siebenstein, Anita Geißler Leiterin der Kindertagesstätte, rechts: Busfahrerin Adrienn Trifa-Strumpf, Bürgermeister Lothar Bott, Gabriele Schäfer-Langohr (Marktbereichsleiterin der VR Bank HessenLand) sowie Kinder der Kindertagesstätte, die im Anschluss zur Heimfahrt in ihre Ortsteile starten konnten.

Einladung zur 29. Sitzung der Gemeindevertretung am 25.02.2016

Einladung zur Anliegerversammlung

Aus- und Umbau der L 3073 in der Ortsdurchfahrt Elpenrod
„Örtenröder und Ruppertenröder Straße“

Am Mittwoch, den 23. März 2016 um 19:30 Uhr findet im Dorfgemeinschaftshaus Elpenrod eine Anliegerversammlung statt.

Eine persönliche Einladung wird in den nächsten Tagen an die Eigentümer
der betroffenen Grundstücke versendet.

gez. Bott, Bürgermeister

Einladung zur 14. Sitzung des Ortsbeirates Ehringshausen am 29.03.2016

Öffnung der Grünabfallsammelstelle

Aktion "Effizienz ist Trumpf"

Kurzer Blick, große Wirkung: Energiekosten im Haushalt senken

Am Dienstag, den 22. März 2016 um 19:00 Uhr lädt die Gemeinde Gemünden und die ovag Energie AG zu einem Expertenvortrag ins Dorfgemeinschaftshaus Nieder-Gemünden ein, der für Durchblick sorgt:

  • Wie viel Strom von einzelnen Haushaltsgeräten verbraucht wird.
  • Wie mit effizienten Geräten Energiekosten gespart und das Klima geschont werden kann.
  • Was beim Kauf von neuen Geräten beachtet werden sollte.
  • Was das EU-Energielabel aussagt.

 

Welche Möglichkeiten gibt es, langfristig Energiekosten zu senken? Wann sollte man den alten Kühlschrank erneuern? Worauf sollte man bei der Anschaffung eines Elektrogerätes achten? Und wie kann das EU-Energielabel dabei helfen?

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht nötig.

Herzliche Einladung zum Begegnungscafe am 16.03.2016 im DGH Burg-Gemünden

Kommunalwahl 2016

Am Sonntag, 06.03.2016 findet die Kommunalwahl 2016 in Gemünden (Felda) statt.

Wir möchten alle Bürgerinnen und Bürger noch einmal bitten von Ihrem Wahlrecht gerbauch zu machen und zur Wahl zu gehen.

Hier werden der Bürgermeister, die Gemeindevertretung, der Kreistag und die Ortsbeiräte neu von den Bürgerinnen und Bürgern gewählt.

Unter nachfolgendem Link können Sie online während der Stimmenauszählung live dabei sein und die Ergebnisse verfolgen.

Wahlen 2016

www.gemuenden-felda.de/wahl_2016/

 

 

 

Öffentliche Bekanntmachung - Schließung der Kompostplätze 21 11 15

Einladung zum Runden Tisch "Flüchtlingshilfe" am 03. März 2016 in Nieder-Gemünden

Einladung zum Runden Tisch "Flüchtlingshilfe" in der Gemeinde Gemünden (Felda)

Nach dem letzten Runden Tisch, der im November 2015 im DGH in Nieder-Gemünden stattfand, wurden in der Flüchtlingsarbeit viele ehrenamtliche Stunden investiert.

Innerhalb dieses kurzen Zeitraumes konnten in der Gemeinde Gemünden (Felda) hinsichtlich der Flüchtlingshilfe viele Erfolge und Fortschritte verzeichnet werden.

Ehrenamtliche Helfer/innen, ohne die die Flüchtlingsarbeit nicht zu leisten wäre, engagieren sich in folgenden Bereichen:

  • Flüchtlingsbegleitung / Alltagsbegleitung
  • Flüchtlingspaten
  • Deutschunterricht
  • Begegnungscafé

 

Alle Bürger/innen der Gemeinde Gemünden (Felda) sind recht herzlich eingeladen,

am 03. März 2016 um 19.00 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus in Nieder-Gemünden

sich über die aktuelle Flüchtlingsarbeit zu informieren, aber auch all die Personen, die an einer ehrenamtlichen Mithilfe interessiert sind.

Zu diesem Termin werden Ansprechpartner/innen der Arbeitsgruppen einen Überblick der geleisteten Arbeiten erläutern und über Themenschwerpunkte in Zukunft informieren. Bürgermeister Herr Bott wird eine aktuelle Information seitens der Verwaltung geben. Die Moderation wird durch Herrn Peter Gabriel erfolgen.

Es ist folgende Tagesordnung vorgesehen, die während der Veranstaltung ergänzt werden kann:

TOP 01: Begrüßung

TOP 02: Aktuelle Flüchtlingssituation in der Gemeinde Gemünden (Felda)

TOP 03: Vorstellen der Ansprechpartner der Arbeitsgruppe  

Arbeitsgruppe Flüchtlingspaten: Ludwig Queckbörner

Arbeitsgruppe Ausbildung zum Flüchtlingsbegleiter: Ralf Müller Evangelisches Dekanat in Alsfeld

Arbeitsgruppe Deutschunterricht: Peter Gabriel

Arbeitsgruppe Begegnungscafé: Rainer Lindner

TOP 04: Überblick der bisherigen Tätigkeiten in den Arbeitsgruppen durch die Ansprechpartner

In Vertretung von Herrn Ralf Müller berichten Frau Monika Lein und Herr Lucas Becker  aus dem ehrenamtlichen Kurs der Flüchtlingsbegleitung im Ehrenamt.

TOP 05: Künftige Themenschwerpunkte in der Flüchtlingsarbeit

TOP 06: Verschiedenes

 

 

Begrüßung der jüngsten Bewohner der Gemeinde Gemünden (Felda)

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Die jüngsten Bewohner der Gemeinde hatte Bürgermeister Lothar Bott dieser Tage wieder im Kindergarten zu Gast. Hintergrund dieser inzwischen traditionellen Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Inzwischen war dies die zehnte Veranstaltung dieser Art und die erste für 2016. Gegenüber der letzten Veranstaltung im vergangenen Jahr blieb die Zahl der jungen Neubürger gleich, die Geburtenzahl folglich konstant. So konnte Lothar Bott insgesamt neun Babys mit ihren Eltern, Elternteilen und teilweise auch mit ihren Geschwisterkindern begrüßen, die im zweiten Halbjahr 2015 das Licht der Welt erblickten und in Gemünden gemeldet wurden. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt wurde, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21, was der bisher höchste Zuwachs innerhalb eines Jahres bedeutete. Die Geburtenzahlen sind insgesamt relativ stabil, so betonte der Bürgermeister, wobei eine gewisse Tendenz nach oben erkennbar sei. Bott erinnerte auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe hoffentlich eine Ausnahme und für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter kontinuierlich ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten. 18 Kinder im Verlaufe des gesamten Jahres 2015 sei eine stabile Zahl, wie der Blick in die Statistik zeige.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die besondere Familienfreundlichkeit der Gemeinde hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, ein Angebot welches in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne. Auch sei man in Gemünden stetig bestrebt die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen anzupassen. So habe der Gemeindevorstand inzwischen ein großes Paket beschlossen, welches man dem Gemeindeparlament vorlegen werde und bei dem es um finanzielle Mittel von rund 300.000 Euro für einen weiteren Aus- und Umbau des kommunalen Kindergartens gehe. Damit werde man die Kindertagesstätte, die sich komplett in der kommunalen Verantwortung befindet, weiter attraktiv und vor allem auch modern gestalten können, so dass sich dort die Kinder und ihre Eltern gleichermaßen wohl fühlen und gut versorgt sehen können. Darüber hinaus, so der Bürgermeister abschließend, gebe es inzwischen konkrete Gespräche mit dem Schulträger am Standort Nieder-Gemünden, um auch dort für eine durchgängige Nachmittagsbetreuung die notwendigen Weichen zu stellen. Man sei also stetig bemüht mit diesen Angeboten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden damit immer attraktiver zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf vielen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, die Verwaltungsangestellte Simone Schmuck und Kindergartenleiterin Anita Geißler begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Bott dankte abschließend den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, Simone Schmuck vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung und Anita Geißler vom Kindergarten. (Foto: ek).

Einladung zur 10. Sitzung des Ortsbeirates Rülfenrod