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Wettbewerb "Neues Logo der Gemeinde Gemünden (Felda)"

Kalender mit historischen Fotos und Geschichten aus Ehringshausen und Rülfenrod von Geschichts-AG vorgestellt


Am vergangenen Sonntag stellte im Rahmen der 3. Gemündener Kulturwochen die Geschichts-AG der Dorferneuerung Ehringshausen/Rülfenrod im Sportheim in Ehringshausen ihren nun vierten Jahreskalender für 2018 vor.

Die Geschichts-AG, die aus Eberhard von Krosigk als Vorsitzenden, sowie Peter Gabriel, Dunja Werneburg, Karl Pitzer und Uwe Langohr besteht, gründete sich im Zuge der Dorferneuerungs-Auftaktveranstaltung für Ehringshausen und Rülfenrod am 25. November  2010 mit dem Ziel: Die Bewahrung und Sichtbarmachung hiesiger Geschichte.

Im Verlauf der Veranstaltung am Sonntag wurden bei Kaffee und Kuchen einige der inzwischen rund 5.000 Fotos umfassenden Fotosammlung der Geschichts-AG gezeigt. Vorsitzender Eberhard von Krosigk präsentierte auf einer Großleinwand mittels Beamer viele interessante, alte  Bilder, die das Leben in unseren Dörfern in der „guten alten Zeit“ dokumentieren und weckte bei vielen Besuchern Erinnerungen an vergangene Zeiten. Ortsansichten, Bilder von Festen, von Gasthäusern und Betrieben, aus der Landwirtschaft, Schulbilder und aus vielen andern anderen Bereichen führten zu lebhaften Kommentierungen und Anmerkungen.

Am Anschluss an die Bildpräsentation zeigte Peter Gabriel noch vier seiner insgesamt 13 Film-Sequenzen der 13 alten Geschichten, die alle auf den Rückseiten der Kalenderblätter in Hochdeutsch sogar in der wunderschönen alten, gut lesbaren Deutschen Frakturschrift abgedruckt sind. Diese wurden extra für die jedem Kalender beiliegenden DVD von Karin Langohr und Herta Förster in unserer heimischen Mundart gelesen; Die 8 Ehringshäuser Geschichten von Karin Langohr in Ehringshäuser Mundart und die 4 Rülfenröder Geschichten von Herta Förster in Rülfenröder Mundart .  

Die meisten dieser Geschichten stammten aus der Feder von Helmut Diegel, der diese tatsächlichen Begebenheiten, meist aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, aufzeichnete und dafür von Eberhard von Krosigk, neben Karin Langohr und Herta Förster, besonders geehrt wurde.

Zum Ende der Veranstaltung überreichte von Krosigk zwei der alten Bilder im Rahmen und mit der jeweiligen Bild-Legende unter den Bildern an den Ortsvorsteher Rülfenrods, Alexander Klein. Es ist ein kleines Geschenk der Geschichts-AG für das ja noch „bildnackte“ neue Dorfgemeinschaftshaus in Rülfenrod. Das eine Bild zeigt  das neunköpfige Team der 1. Gruppe der Freiwilligen Feuerwehr Rülfenrod vor dem ehemaligem Gasthaus zum Löwen im Jahre 1954 und das andere die Abschiedsfeier von bzw. vor der alten Rülfenröder Schule am Maulbacher Weg 12, das heutige Haus Geisel, im Jahre 1930.

Zum Ende der gut besuchten, gelungenen Veranstaltung begann dann auch schon der sehr gut angenommene Kalender-Verkauf jeweils mit der DVD zu 13,00 €, der nun noch bis Mitte Dezember im Rathaus von Gemünden seine Fortsetzung findet.

Blick in die interessierte Runde der Zuschauer.
Foto rechts: Übergabe der Fotos durch Eberhard von Krosigk an den Ortsvorsteher Klein von Rülfenrod.

Sperrung der Ortsdurchfahrt Elpenrod

Wegen Straßenbauarbeiten wird die L3073 in der Ortsdurchfahrt Elpenrod bis zum 22.12.2017 für den Gesamtverkehr voll gesperrt.

Vortrag mit Harald Lesch

Einladung zum Begegnungscafe am 15.11.2017

Informative Ausstellung über den Eisenerzbergbau in der heimischen Region

Referent Werner Wißner

 

Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Kombiniert mit dem „Tag des offenen Archivs“ war eine interessante und auch sehr informative Ausstellung über den Eisenerzbergbau in der heimischen Region. Mitarbeiter und Vertreter der Projektgruppe „Erzweg“  hatten diese Sonderausstellung organisiert und präsentierten sie. Die dort gezeigten Modelle, Ausrüstungsgegenstände, Bekleidung, Bilder und Dokumente erlaubten einen sehr eindrucksvollen Einblick in die oft gefährliche Welt des Eisenerzbergbaus, der bis in die 50er Jahre des vorherigen Jahrhunderts in hiesiger Region heimisch war. Weit mehr als 1000 Menschen arbeiteten in den entsprechenden Eisenerzgruben, verdienten dort ihren Lebensunterhalt und ernährten so ihre Familien. Werner Wißner (Nieder-Ohmen) referierte in einem lebendigen Vortrag, den mehr als 80 Besucher fasziniert verfolgten, über diese bewegten Zeiten, über die unter- und oberirdischen Einrichtungen, über Menschen, Maschinen und Bauwerke, über die Gruben und die Arbeiten rund um die Gewinnung des Eisenerz. Zu Beginn dieses mit einer PowerPoint Präsentation kombinierten Vortrags richtete Kulturringvorsitzender Karl Pitzer einige Worte der Begrüßung an die Besucher. Auch er zeigte sich hoch erfreut über diese tolle Resonanz und die überwältigende Besucherzahl. Ein solches Interesse sei motivierend und eine schöne Anerkennung der vielen ehrenamtlichen Arbeit, die hinter der Ausrichtung dieser Kulturwochen stehe. Nach einigen Hinweisen zum Archiv und den angebotenen Führungen übergab er an Werner Wißner und das Thema Eisenerzbergbau. Die Zuschauer erfuhren von Wißner viele interessante Details, die unmittelbaren Bereiche wurden vorgestellt, wo sich vor Jahrzehnten entsprechende Gebäude befanden und zum Teil gewaltige Maschinen im Einsatz waren. Erinnern konnten sich viele der älteren Besucher sicherlich an die Gebäude, an die Transportwege und natürlich auch an die zum Teil oberirdischen Gruben, die kaum zu übersehen waren. Insbesondere sprach der Referent dabei natürlich diese Gruben in direkter heimischer Umgebung an, in den Gemarkungsbereichen von Mücke, Nieder-Ohmen und Bernsfeld, bis hin in die Nähe von Burg-Gemünden. Ein solches Bild, aufgenommen vor der Grube „Hedwig“ tauchte erst vor einigen Jahren in Burg-Gemünden auf. Unter diesen vorgestellten Bilddokumenten auch ein Foto von der letzten Fahrt in die Grube „Albert“, die am 01.10.1955 stattfand. Danach wurden Gebäude Stück für Stück abgebaut, verfielen zum Teil, wurden zu Ruinen und später schließlich dem Erdboden gleich gemacht.  

(Fotos: ek).

Das Interesse an den ausgestellten Modellen und Gegenständen des Erzbergbaus war groß
Mehr als 60 Personen verfolgten mit großem Interesse den Vortrag von Werner Wißner

Publikumsmagnet - Tag des offenen Archivs

Karl Pitzer (links) erläutert das Arbeiten im Archiv und die Ablage – hier im sogenannten Magazin


Gemünden/Burg-Gemünden (ek). Als echter Publikumsmagnet erwies sich am vergangenen Sonntag der „Tag des offenen Archivs“, der gekoppelt war mit einer Ausstellung und vielfältigen Informationen zum Eisenerzbergbau in der Region (siehe gesonderten Bericht). Mehr als 100 Besucher zeitgleich und annähernd 200 insgesamt bevölkerten im Verlaufe des Nachmittages die Räumlichkeiten im DGH, wo man sowohl das gemeindliche Archiv, als auch die Ausstellung zum Eisenerzbergbau im Rahmen der 3. Gemündener Kulturwochen besichtigen konnte.

In das Gemeindearchiv konnten die Besucher im Rahmen dieser Veranstaltung tiefe Einblicke gewinnen und vor allem gab es durch die ehrenamtlichen Archivare mit Karl Pitzer und Roland Albert an der Spitze umfassende Führungen und dazu vielfältige Erläuterungen zur Arbeit in einem Gemeindearchiv, sowie zum System der Ablagen und damit einhergehend dem katalogisieren alter archivwürdiger Dokumente. So waren insbesondere auch die Führungen ins „Heiligtum“ des Archivs, in das Magazin, wo all die alten Dokumente, entsprechend vorher erfolgter Sortierung und Katalogisierung aufbewahrt und damit für die Nachwelt ebenso zugänglich bleiben, wie für Recherchen. Auf diese Dokumente zugreifen, so Karl Pitzer im Rahmen einer solchen Führung, kann jede Person weltweit über das Internet. Mit entsprechenden Suchparametern gelangt man bei einer solchen Recherche zu den gesuchten Dokumenten, erfährt dort die katalogisierte Ablage mit einer entsprechenden Nummer und könnte dann im Rahmen einer Vorsprache im Archiv selbst das Dokument einsehen oder gegebenenfalls auch eine Kopie davon erstellen. Das Dokument selbst kann allerdings über das Internet nicht eingesehen werden. Neben diesen Führungen hatten die Archivmitarbeiter auch noch einige Ausstellungen vorbereitet, darunter interessante Dokumente – präsentiert im Original und mit einer für alle lesbaren „Übersetzung“, einer Transkription. Sehr anschaulich und unter heutigen Maßstäben ungemein amüsant Dokumente über die Feststellung und Mitteilung von „wilden Ehen“, war doch das Zusammenleben ohne Trauschein unter Androhung von Strafe verboten. Schriftliche Feststellungen über solche, auch als „Konkubinat“ bezeichnete „Verhältnisse“, waren in früheren Jahren an der Tagesordnung, wie ein solcher „gehorsamster Bericht“ des Kirchenvorstandes aus Burg-Gemünden im Jahre 1861 an das „Großherzogliche Kreisamt in Alsfeld“ belegt. Ausgestellt hatte man auch die sieben Ortsdienerschellen, von denen man vier aktuell nicht einem Ortsteil zuordnen konnte und von daher die Besucher um Mithilfe bat. Neben alten Dokumenten und Gemarkungsplänen gab es aber auch viele alte Bilder zu sehen. Darunter auch viele Bilder, zu denen die Besucher ebenfalls um Mithilfe bei der Identifizierung der dort abgebildeten Personen und/oder der Örtlichkeiten gebeten wurden.

Immer wieder beeindruckend ist anlässlich solcher Veranstaltungen das große Publikumsinteresse an alten Dokumenten, an Belegen, Fotos und Karten längst vergessener Tage, teilweise mehrere hundert Jahre zurückgehend. Zugleich bedeutet dies aber auch eine Anerkennung der tollen Arbeit der durchweg ehrenamtlich tätigen Archivare und der sie unterstützenden Mitarbeiter, wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen einer kurzen Begrüßungsansprache ausführte. Bott unterstrich in diesem Zusammenhang, dass eine solche Ausstellung für jeden Besucher etwas bieten kann. Er dankte den im Archiv tätigen Mitarbeitern für deren herausragendes Engagement und zugleich auch dem Kulturring mit Karl Pitzer an der Spitze für die Ausrichtung der Kulturwochen insgesamt. Besonders hervor hob er die möglich gewordene Mitarbeit weiterer, ehrenamtlich tätiger Helfer im Gemeindearchiv und zugleich rief er dazu auf bei entsprechendem Interesse einer Mitarbeit Kontakt mit den Archivaren oder der Gemeinde aufzunehmen.

Kaffee und Kuchen rundeten den kurzweiligen und ausgesprochen informativen Nachmittag gelungen ab, Unterstützung bei der Bewirtung gab es dabei unter anderem von Mitarbeiterinnen aus der Gemeindeverwaltung. (Fotos: ek).

 

 

Die Bilderausstellung, verbunden mit dem Versuch Personen und Orte zu identifizieren, stieß immer wieder auf großes Interesse
Roland Albert (ganz links auf dem Bild) mit einer Gruppe Besuchern im Magazin der Archivräume

Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer

Dank an alle Wahlhelferinnen und Wahlhelfer anlässlich der diesjährigen Bundestags- und Landratswahl am 24. September 2017

Für die ausgezeichnete Mitwirkung bei der Vorbereitung und Durchführung der diesjährigen Bundestags- und Landratswahl wird allen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern herzlich gedankt.

Der besondere Dank gilt den ehrenamtlichen Mitgliedern der Wahlvorstände, die am Wahltag für einen störungsfreien Ablauf der Abstimmungen und eine schnelle und einwandfreie Ermittlung der vorläufigen Ergebnisse der Bundestags- und Landratswahl gesorgt haben.

Gemünden (Felda), 24. September 2017

gez.
Böcher

Wahlleiterin

Dem Täter auf der Spur

Mittelalterlicher Kriminalfall im Rahmen der Gemündener Kulturwochen neu aufgerollt  

GEMÜNDEN (pm). Was geschah damals am Kreylingskreuz im Maulbacher Wald? 22 Wanderfreunde aus nah und fern trafen sich am letzten Sonntag, um den Todesfall Kreyling genauer unter die Lupe zu nehmen.

Viel ist nicht darüber bekannt. Geo- und Naturparkführerin Andrea Albert fasste die überlieferten Hinweise für die Teilnehmer in einer eigens für die Führung geschriebenen Geschichte zusammen. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es im Jahre 1426 als „Krawelß Kreuz“ in einer Flurbeschreibung des Eußergerichts in Kirtorf. Demnach soll dort an der „Abspann“ ein Kaufmann zu Tode gekommen sein. Neben der existierenden Unfalltheorie spricht jedoch das meiste für Mord. Warum sonst sollte das Kreylingskreuz gemeinhin als Sühnekreuz bezeichnet werden? Auch in den schriftlichen Überlieferungen ist überwiegend von Mord die Rede. Das Motiv soll ein Streit unter Fuhrleuten gewesen sein, in dem es um Vorfahrtsrechte ging. Über die Inschrift des Kreuzes wurde lange gerätselt. Sie zeigt ein schräg gestelltes Wappenschild mit zwei eingemeißelten Zeichen. Heimatforscher entschlüsselten diese als eine Todesrune und einen Krähenfuß. Sie könnten somit auf den an dieser Stelle ermordeten Kaufmann Kreyling hinweisen (Krey = norddeutsch = Krähe). Die Spur zum Mörder verliert sich jedoch weiterhin im Dunkeln.

Neben dem Steinkreuz sind noch die Überreste der tiefen Hohlwege erkennbar, durch die sich die Kaufleute mit ihren Fuhrwerken quälen mussten. Diese waren an manchen Stellen so nass, dass sich die Räder tief in den Morast eingruben. Warum das so ist, zeigte Andrea Albert den Teilnehmern anhand einer geologischen Karte. In der Gegend zwischen Gemünden und Kirtorf ist vorwiegend Basanit im Boden zu finden. Dieser gehört zu einer Untergruppe des bekannten Basalts. Er weist eine eher blasige und porige Struktur auf und kann somit Wasser besser zurückhalten. In Verbindung mit dem Löß-Lehmboden sorgt er für einen nassen und schweren Boden. Die Pferde hatten alle Mühe, „die Karren aus dem Dreck zu ziehen“. Deshalb wurden den Fuhrwerken an der „Anspann“ von Gemünden aus zusätzliche Pferde vorgespannt, damit sie die stetig ansteigende Stecke bis zum Maulbacher Wald bewältigen konnten. Die Strecke „Alte Frankfurter Straße - Hohe Straße - Kirtorfer Straße - Gemündener Straße“ von Grünberg über Gemünden nach Treysa stellte im Mittelalter eine wichtige Nord-Süd-Verbindung dar.

Überhaupt hatten die mittelalterlichen Straßen nicht die Qualität der heutigen. Es waren in der Regel unbefestigte Wege und die Fuhrleute wurden oftmals zu Umwegen gezwungen, wenn Hochwasser, Seuchen oder Räuberbanden diese unpassierbar machten. Es gab in dieser Zeit nur zwei halbwegs gut ausgebaute Fernstraßen von Frankfurt am Main nach Leipzig, die durch dieses Gebiet führten – die „Kurzen und die Langen Hessen“. Lange Zeit erhielten die Kaufleute das „Große Geleit“ durch die Soldaten des Landgrafen von Hessen. Dieses endete jedoch am Hessenbrückenhammer bei Grünberg. Der weitere Weg führte durch die selbständige Grafschaft Ziegenhain und der Zoll für die Waren wurde an der Zollstelle in Burg-Gemünden entrichtet. Ein weiteres Ärgernis also.

Über den Mordfall Kreyling wurde sicherlich lange in den Spinnstuben gesprochen, bevor die eigentliche Handlung in Vergessenheit geriet. Das Kreylingskreuz steht bis heute an derselben Stelle im Wald und erinnert an die Tat. Es passt sich perfekt an seine Umgebung an und ist daher nicht leicht zu finden. Für die Teilnehmer der Führung ist dies nun kein Problem mehr. Ein Teilnehmer sagte: „Ich habe immer an der falschen Stelle gesucht. Jetzt weiß ich, warum!“

Heinzemanntour - ein voller Erfolg!


Gemünden/Ehringshausen (ek). Auf eine tolle Resonanz stieß am vergangenen Sonntag eine geführte Wanderung auf der „Heinzemanntour“. Dieses Angebot an die Bevölkerung fand im Rahmen der diesjährigen Gemündener Kulturwochen statt. Bei optimalem Wanderwetter hatten sich rund 50 Teilnehmer aus fast allen Gemündener Ortsteilen und darüber hinaus aus Nachbargemeinden am Sportheim eingefunden, um dann gemeinsam unter der Führung von Dunja Werneburg und Jörg Diegel diese Tour in die heimische Gemarkung zu erleben. Im Anschluss an die Begrüßung durch die Initiatoren erfuhren die Wanderfreunde einiges über die Beweggründe diesen besonderen Wanderweg anlegen zu wollen und vor allem auch die Hintergründe weshalb eine Zertifizierung dieser wundervollen Rundtour angedacht ist. Die Strecke selbst, knapp 14 Kilometer lang, hat ihren unverwechselbaren Namen von dem Geotop „Heinzemann“, einer mächtigen Felsformation südöstlich von Ehringshausen, im Wald Richtung Otterbach gelegen. Links und rechts der Felda wurden Wald- und Wiesenlandschaften durchwandert, gab es alte „Hutebäume“ zu entdecken, ebenso wie faszinierende Ausblicke und historische Stätten. Im Verlaufe der Tour gab es vielfältige Informationen über den Vogelsberg, über Vulkanismus, aber natürlich auch zu dem Geotop, welches der Tour seinen Namen gab. Spannend waren aber auch die hervorragend aufgearbeiteten Informationen zur Siedlungsgeschichte der aufgegebenen Dörfer „Hole“ und „Harbach“, ebenso wie die Sagen, die sich um viele historischen Stätte entlang der Tour ranken. Dazu gehört beispielsweise die Sage von der „weißen Else“, die in einer Höhle Nahe der „Elsgrabenteiche“ hausen soll, aber auch Geschichten beispielsweise über den Landgrafen Ludwig VIII, der „rund um den Backofenhausteich“ gerne seiner Jagdleidenschaft nachgegangen sein soll. Natürlich gehört zu solch spannenden Geschichten auch die ein oder andere Anekdote und entsprechende Überlieferungen. Daneben erfuhren die Wanderer aber auch viel Wissenswertes über das Thema Naturschutz im Naturschutzgebiet Feldatal. Die abwechslungsreiche und überaus sehenswerte Naturvielfalt entlang der Wanderstrecke tat ihr übriges, um den Teilnehmern am Ende ein tolles Erlebnis zu vermitteln. Unterwegs hatten die Organisatoren an der sogenannten „Spinne“ eine Stärkung vorbereitet, ein willkommener Pausenstopp, der bei allen Teilnehmern sehr gut ankam.

Am Ende waren sich alle einig eine tolle Wanderung erlebt zu haben und Stimmen wurden laut wie beispielsweise „das war wie ein Tag Urlaub“, oder „was haben wir es doch so schön in unserem Vogelsberg“. Einhellig auch der Tenor, wonach die Realisierung dieses besonderen Wanderweges auf jeden Fall weiter verfolgt und hoffentlich auch im Einklang mit den beteiligten Behörden umgesetzt werden kann.

Messagerdienst der Gemeinde

Das Foto zeigt Bürgermeister Lothar Bott und den in der Verwaltung der Gemeinde für die EDV-Betreuung und damit auch für den Messangerdienst zuständigen Mitarbeiter Daniel Wolf, die beide hoch erfreut sind über die rege Inanspruchnahme und Anmeldung zu dem Info-Dienst.

Gemünden (ek). Vor rund fünf Wochen hat die Gemeinde Gemünden ein modernes und wegweisendes Informationssystem auf Basis eines WhatsApp – Massengers eingeführt. Zu diesem Zeitpunkt konnten die Verantwortlichen nur hoffen, dass es dafür ein entsprechendes Interesse gibt, gewusst hatte man es damals noch nicht. Heute nun lässt sich ein erstes, äußerst positives Resümee ziehen, wie Bürgermeister Lothar Bott und der zuständige Verwaltungsmitarbeiter Daniel Wolf im Rahmen einer Vorstellung erläuterten. Mit aktuell rund 300 angemeldeten Teilnehmern wurden die Erwartungen bereits jetzt deutlich übertroffen. Mehr als 10 Prozent der Bevölkerung haben diesen kommunalen Nachrichtendienst inzwischen abonniert und partizipieren davon.

Zurückzuführen, so die weiteren Ausführungen von Bürgermeister Lothar Bott, ist die Einführung dieses modernen Informationssystems für Bürger auf einen Beschluss der Gemeindevertretung vom November 2016. Seinerzeit hatte die UBL-Fraktion einen entsprechenden Antrag im Parlament eingebracht, nachdem im Rahmen einer Trinkwasserverunreinigung die Art und der Umfang von Informationsweitergaben in der Bevölkerung auf Kritik gestoßen waren. Der UBL-Antrag wurde vom Parlament positiv beschieden, so dass sich in der Folge der Gemeindevorstand mit einer Umsetzung befassen musste. Es war dann Aufgabe von Daniel Wolf, der in der Verwaltung unter anderem für die EDV zuständig ist, eine praktikable Lösung zu suchen und diese dem Gemeindevorstand zu unterbreiten. Zunächst habe man dabei auch die Möglichkeiten eines Newsletters per E-Mail geprüft, dies sei aber nach Abwägung aller Möglichkeiten wieder verworfen worden. Favorisiert wurde am Ende nicht nur von der Verwaltung eine Einrichtung über den Messangerdienst WhatsApp.

Nach Bekanntgabe der Einrichtung kam es bereits in der ersten Woche zu einer Flut von Anmeldungen, die inzwischen die beachtliche Zahl von rund 300 Nutzern erreicht haben, wie Wolf dazu ausführte. Zumindest einmal pro Woche wird derzeit der Nachrichtendienst von der Verwaltung genutzt und aktuelle Informationen in kurzer und prägnanter Weise an die registrierten Nutzer weitergegeben. Die große Anzahl der registrierten Nutzer mache deutlich, darüber sind sich Bürgermeister Bott und auch Systembetreuer Wolf einig, dass die Einführung dieses modernen Nachrichtendienstes richtig und zeitgemäß war. Dass Gemünden mit einem solchen System zumindest innerhalb des Vogelsbergkreises ganz weit vorne liegt macht natürlich den Bürgermeister und seine Verwaltung zu Recht stolz. Ausdrücklich wird seitens der Verwaltung aber auch darauf hingewiesen, dass dieser Informationsdienst nicht als „Chat-Gruppe“ zu verstehen ist. Ein Nachrichtenaustausch, wie in Chatgruppen üblich, ist hierbei nicht vorgesehen und wird auch nicht erfolgen.  

Um sich bei dem kostenlosen Informationsdienst der Gemeinde Gemünden anmelden zu können sind nur wenige Schritte erforderlich, so erläuterte Wolf das korrekte Vorgehen. Zunächst ist es dazu notwendig die Telefonnummer

+49 151 61147670 im eigenen Adressbuch des Smartphones zu speichern. Dann per WhatsApp der Wort „Start“ an diese Nummer schicken. Bei einigen Smartphones ist es erforderlich die Kontaktdaten zu aktualisieren, damit ein Versenden an die o.g. Nummer möglich wird. Wenn dann an der Nachricht 2 Häkchen zu sehen sind war die Anmeldung erfolgreich und zukünftige wichtige Mitteilungen der Gemeinde können an den Nutzer zugestellt werden. Die Verwaltung bittet aber zu bedenken, dass dieser Anmeldevorgang auch mal etwas länger dauern kann, nämlich dann wenn die Verwaltung nicht besetzt ist (Wochenende, Feiertage). Wer sich von dem Informationsdienst wieder abmelden möchte kann dies ebenso einfach erledigen, man schickt dann nur das Wort „Stopp“ an besagte Telefonnummer, dann erfolgt eine Streichung aus der Nutzerliste. Schließlich weist die Gemeindeverwaltung noch darauf hin, dass alle übermittelten Daten, wie Handynummer, Benutzername, Profilbild pp. nicht an Dritte weitergegeben werden. Eine Speicherung erfolgt nur für den Nachrichtenservice der Gemeinde. (Foto: ek).

Einladung zum Begegnungscafe am 18.10.2017 im DGH Burg-Gemünden

Seniorenausflug ging nach Schriesheim und Mannheim

Das Foto entstand vor der historischen Bahn, die inzwischen annähernd 60 Jahre Passagiere befördert hat und inzwischen nur für touristische Unternehmungen zur Verfügung steht.

Gemünden (ek). Rund 60 Senioren, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und Bürgermeister Lothar Bott nahmen am Mittwoch an dem diesjährigen Seniorenausflug der Gemeinde teil.

Am frühen Morgen wurden die Senioren in den Ortsteilen abgeholt, anschließend führte die Fahrt mit dem Bus auf der Autobahn in Richtung Süden. Erstes Ziel war dabei in Baden-Württemberg Schriesheim, ein kleines, romantisches Weinstädtchen an der Bergstraße. Von dort ging es nicht mit dem Bus weiter. Es hieß umsteigen in die bereits wartende „historische Bahn – Sixty“, die eigens für die Gemündener Senioren an diesem Morgen reserviert war. Es handelt sich dabei um eine historische Eisenbahn (Straßenbahn), die über Heidelberg und Weinheim bis nach Mannheim fährt und die in dieser Region eine echte Attraktion darstellt. Unterwegs gab es vielfältige Informationen zu den Orten entlang der Fahrtstrecke und nach rund zweieinhalb Stunden Fahrt erreichte die Gruppe Mannheim, wo der Luisenpark das Ziel der Gemündener war. Im dortigen Seerestaurant „Luisenpark“ wartete bereits das gemeinsame Mittagessen, bevor die Senioren im weiteren Verlauf Gelegenheit hatten die besondere Naturschönheit des Parks auf eigene Faust zu erkunden. Der prachtvolle und zugleich sehr weitläufige und abwechslungsreich gestaltete Park war vor vielen Jahren Ausstellungsgelände der Bundesgartenschau und bis heute wurde das Areal entsprechend erhalten. Nicht alle hatten angesichts der sehr hohen Temperaturen Lust sich einer großen Wanderung hinzugeben, sie genossen lieber die Zeit im Schatten mächtiger Bäume, oder ließen es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Danach wartete bereits der Bus für die gemeinsame Rückfahrt, die über die A 5 in heimatliche Gefilde führte. Diese erreichten die Senioren müde, aber wohlbehalten am frühen Abend. Unterwegs gab es noch kurzweilige Unterhaltung im Rahmen eines Wissensquiz, bei dem es galt zahlreiche Fragen um und aus Gemünden zu beantworten. Geschichtliches Wissen war dabei ebenso gefragt, wie aktuelles aus der laufenden Kommunalpolitik. Die Auswertung der 14 Fragen erforderte sorgfältiges Vorgehen bei den Begleitern, ging es doch oftmals um Details.

So zielte beispielsweise eine Frage auf die Anzahl der im kommunalen Kindergarten angemeldeten Kinder, aber auch nach dem Namen des neuen Gemeindebrandinspektors war gefragt, ebenso wie nach dem aktuellen Haushaltsvolumen der Gemeinde. Viel diskutiert auch die Frage nach allen Straßennamen in Otterbach und der erstmaligen Wahl von Lothar Bott zum Bürgermeister der Gemeinde. Einige Scherzfragen rundeten das Quiz gelungen ab, so dass am Ende der Auswertung Viktoria Maininger die drei Gewinner mit einem kleinen Präsent erfreuen konnte.

Ausgearbeitet hatte den diesjährigen Seniorenausflug zum letzten Mal die langjährige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, Karin Horst, gemeinsam mit Viktoria Maininger, die ab kommendem Jahr allein für die entsprechende Durchführung zuständig sein wird, wie Bürgermeister betonte.

Begrüßung der Neubürger in der Kita Siebenstein

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Am Mittwochnachmittag war es wieder soweit, einer inzwischen langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“. Hintergrund dieser Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich bei dieser Einladung um die 13. Veranstaltung dieser Art, wobei seitens der Verwaltung alle Neugeborenen aus dem 1. Halbjahr 2017 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im März  2017 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren, die im 2. Halbjahr 2016 das Licht der Welt erblickt hatten und in Gemünden gemeldet sind, blieb die Anzahl der Geburten relativ konstant. Im 2. Halbjahr 2016 waren es 14 Kinder, nun, rückblickend auf das 1. Halbjahr 2017, waren es 13 Kinder (7 Jungen, 6 Mädchen). Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt worden war, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21. Den bisher höchsten Zuwachs gab es im Vorjahr mit insgesamt 22 Kindern. Natürlich müssen die Zahlen aus dem 1. Halbjahr nicht richtungsweisend sein, sie lassen aber zumindest die Vermutung zu, dass auch am Ende des laufenden Jahres die Gesamtzahl der Geburten relativ konstant bleiben wird.  Der Bürgermeister erinnerte auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe  hoffentlich eine Ausnahme. Für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die vielfältigen kommunalen Bemühungen in Bezug auf eine hohe Familienfreundlichkeit innerhalb der Gemeinde hervor. Er erinnerte an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne, so dass man diesbezüglich für Gemünden durchaus von einem vorbildlichen Angebot sprechen könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden nicht verstecken. Schließlich seien alle politisch Verantwortlichen stets bemüht die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. So arbeite der Gemeindevorstand fortlaufend an einer Optimierung der personellen Ausstattung, kümmere sich aber auch umfänglich um den baulichen Zustand. Bott erinnerte daran, dass aktuell verschiedene Überlegungen zu einer baulichen Veränderung des kommunalen Kindergartens in den politischen Gremien behandelt würden und die Eltern auf Grund der engen zeitlichen Befristung der für Um- und Ausbaumaßnahmen bereitstehenden Mittel des Landes davon ausgehen können, dass ihre Kinder diese Neugestaltung noch im Kindergarten erleben werden. 

Dessen ungeachtet sei man in Gemünden immer bestrebt den komplett in kommunaler Hand befindlichen Kindergarten attraktiv zu gestalten und damit auch den heutigen Erfordernissen zeitnah anzupassen. In diesem Sinne zeigte sich Bott zuversichtlich, dass die Kinder sich in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit dem kommunalen Angebot zufrieden sind. Zusammenfassend, so Bott abschließend, sei man also auf vielen Ebenen bemüht mit diesen Möglichkeiten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden heute und in Zukunft attraktiv zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf anderen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und die stellvertretende Kindergartenleiterin Nicole Schlosser begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Gemündener Neubürger im 1. Halbjahr 2017 sind Omar Stanikzai, Maximilian Kaufmann, Angelina Bail, Niklas Metz, Carlo Stein, Elisa Rosemarie Tschöke, Emmi Rosa Young, Erfan Arabzei, Falk Held, Elli Faust, Mia Maraj Röhrich, Carl Schmidt und Sophia Martin. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie einen Badeschal mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern traditionell Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Sauberhafter Herbstputz

Ob die Freiwillige Feuerwehr, lokale Naturschutzgruppen, Schulen, Kindergärten oder Bürgerinnen und Bürger – sie alle sind beim alljähr-lichen Herbstputz der Kampagne „Sauberhaftes Hessen“ unterwegs, um Straßen, Plätze und Grünflächen von achtlos weggeworfenem Müll zu befreien. In diesem Jahr findet der „Sauberhafte Herbstputz“ im Rahmen der Jubiläumswoche vom 25. September bis 01. Oktober statt.

15 Jahre „Sauberhaftes Hessen“ – 15 Jahre Müllsammelaktionen, die zudem stärker hinsichtlich Abfallvermeidung und Ressourcenschutz sensibilisieren sollen, denn der achtlos weggeworfene Müll bedeutet auch eine Verschwendung natürlicher Ressourcen.

Anlässlich des Jubiläums haben sich die Initiatoren – das Hessische Umweltministerium und der Förderverein „Sauberhafts Hessen“ e.V. – etwas Besonderes ausgedacht:

Prämiert werden die drei Kommunen, die im Verhältnis zu ihrer Größe die meisten
Teilnehmer für alle Sammelaktionen in 2017 anmelden, wobei auch die bereits stattgefundenen Aktionen „Sauberhafter Kindertag“ und „Sauberhafter Schulweg“ mitzählen. Die Auszeichnungen werden anlässlich der am 28. September 2017 in Frankfurt am Main stattfindenden Jubiläumsveranstaltung übergeben.

Interessierte Vereine, Verbände, Schulen, Kindergärten, Bürgerinnen und Bürger können sich anmelden unter: http://www.sauberhaftes-hessen.de/mitmachen/sauberhafter-herbstputz/anmelden.html

Für die Unternehmen findet im selben Zeitraum der „Sauberhafte Geschäftstag“ statt: http://www.sauberhaftes-hessen.de/mitmachen/sauberhafter-geschaeftstag.html

Der "Sauberhafte Herbstputz“ findet im Rahmen der Umweltkampagne "Sauberhaftes Hessen" des Hessischen Umweltministeriums statt und wird aktiv vom Förderverein Sauberhaftes Hessen e.V. unterstützt. Ziel der Kampagne ist es, das Bewusstsein für eine intakte Umwelt, den Wert von Ressourcen und die Wichtigkeit von Abfallvermeidung zu schärfen: Müll in den Mülleimer anstatt auf die Straße zu werfen, einen wiederverwendbaren anstatt einen Wegwerfbecher zu nutzen, alte Handys abzugeben, anstatt sie in der Schublade zu horten und den Stoffbeutel zum Einkauf mitzunehmen, anstatt die hundertste Plastiktüte zu verbrauchen – alles einfache Dinge, die jede und jeder jeden Tag umsetzen kann. Denn Umweltschutz geht alle an.

Mehr Informationen finden Sie unter: www.sauberhaftes-hessen.de

und bei www.facebook.com/sauberhafteshessen

Einladung zum Begegnungscafe am 20.9.2017

Schlaf im Alter

Ausschreibung der Obsternte auf gemeindeeigenen Grundstücken

Die Gemeinde Gemünden (Felda) schreibt das Obst der Bäume auf den gemeindeeigenen Grundstücken im Ortsteil Burg-Gemünden, Bleidenröder Straße 24 (Flur 01, Flurstück 117-000) und Bleidenröder Straße 26 (Flur 01, Flurstück 116-001) aus. Auf den Grundstücken befinden sich 24 Apfelbäume und 1 Birnbaum.

Interessenten werden gebeten ihr Angebot bis zum 11.09.2017, 10:00 Uhr bei der Gemeindeverwaltung Gemünden (Felda), Bauverwaltung, z. Hd. Frau Werneburg, Rathausgasse 6, 35329 Gemünden (Felda) in einem verschlossenen und mit der Aufschrift „Angebot Obstwiese Burg-Gemünden“ versehenen Umschlag abzugeben.

Gemünden (Felda), 21.08.2017

gez. Bott Bürgermeister

 

Gemünden (ek). Nach intensiven Vorbereitungen und einer sorgfältigen Planung konnte am Donnerstagabend der Vorstand des Kulturringes das diesjährige Faltblatt zu den 3. Gemündener Kulturwochen im Gemeinschaftsraum der Feuerwehr in Rülfenrod den zahlreich erschienen Vereinsvertretern und Mitgestaltern der Kulturwochen präsentieren. Vorsitzender Karl Pitzer dankte im Zusammenhang mit der Gestaltung des Faltblattes Vorstandsmitglied Eberhard von Krosigk für dessen herausragendes Engagement. Ebenso galt ein besonderer Dank Norbert Raitz, der sich um die entsprechende Gestaltung der Plakate im DIN A3 Format gekümmert hatte. Mit 24 Programmpunkten und Veranstaltungen in einem Zeitraum vom 1. September bis 10. Dezember habe man ein buntes Mosaik von großer kultureller Vielfalt zusammenstellen können. Auch sei es wieder gelungen, Autoren, regionale und überregionale Künstler zu gewinnen. Das Publikum darf sich auf Autorenlesungen, auf Schauspieler, Musiker und vor allem auch auf zahlreiche Angebote heimischer Vereine freuen. Auch die 3. Gemündener Kulturwochen, davon zeigte sich Pitzer mit dem gesamten Vorstand überzeugt, werden wieder Kultur lebendig erscheinen lassen und dem Besucher zum Greifen nahe bringen. In den kommenden Tagen wird das Faltblatt an alle Gemündener Haushalte verteilt, die Gemeinde veröffentlicht darüber hinaus das mehrfarbige Druckstück auf ihrer Homepage (www.gemuenden-felda.de), so dass es dort ebenfalls eingesehen, aber auch im Bedarfsfalle heruntergeladen und/oder ausgedruckt werden kann. Darüber hinaus möchte man vielfältig auf die Kulturwochen aufmerksam machen und die Bürger auf die besonderen Programmangebote hinweisen, so unterstrich Pitzer im Rahmen der Präsentation. Neben dem Faltblatt, in dem alle Veranstaltungen aufgeführt und kurz beschrieben sind, wird es auch drei unterschiedliche Plakate geben, auf denen jeweils acht Veranstaltungen präsentiert werden. Insgesamt also ein vielfältiges Engagement, um Bürger für die Gemündener Kulturwochen zu begeistern, um für die Angebote zu werben, den Besuch der Veranstaltungen letztendlich zu empfehlen und das Interesse dafür zu wecken. Schließlich liegt das Leporello auch in vielen Geschäften und in der Gemeindeverwaltung zum Mitnehmen aus, so der Vorsitzende abschließend.

Die Eröffnung der 3. Gemündener Kulturwochen erfolgt demzufolge am 01.09., 18:00 Uhr mit einem Empfang und der offiziellen Eröffnung durch den Kulturringvorsitzenden Karl Pitzer und Bürgermeister Lothar Bott im Jugendraum des Jugendclubs Elpenrod, der im Anschluss zu einer Feier seines 20-jährigen Bestehens einlädt. An gleicher Stelle geht es dann am 02.09. ab 14:00 Uhr weiter, wenn der Jugendclub mit seinen Gästen auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken möchte und dazu auch verschiedene Unterhaltungsangebote vorbereitet hat. Es folgen dann am 09.09., ab 14:00 Uhr die Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Obst- und Gartenbauvereins Nieder-Gemünden, wobei der musikalische Kommers ab 19:00 Uhr im DGH beginnt. Es folgt am Sonntag, den 10.09., Start 13:00 Uhr, am Sportheim in Ehringshausen, eine geführte Wanderung unter der Überschrift „Heinzemanntour“.  Für den 15. 09. ist eine Lesung mit Krimiautorin Friede Westerholt im Theatersaal Ehringshausen terminiert (19:30 Uhr) und am Tag darauf ein Jazz Konzert mit dem Michele Alberti Trio. Dieses musikalische Angebot eines nicht alltäglichen Jazz-Trios findet ab 20:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Nieder-Gemünden statt.  Am 17.09. dürfen sich die Bürger über ein Wanderangebot freuen. Auf dem Terminplan steht dann eine geführte Wanderung durch die „Kurzen Hessen“ von Burg-Gemünden zum Kreylingskreuz. Folglich ein Ausflug in die Schönheit der heimischen Natur, verbunden mit einem Blick auf die Geschichte. Musik prägt die darauf folgende Veranstaltung am 17.09., 19:00 Uhr. In der katholischen Kirche von Nieder-Gemünden wird zu einem „Taizè-Abend“ eingeladen, der zum Innehalten mit dem Chor „Adonai“ einlädt. „Der Froschkönig und sein Pech“ ist der Titel eines Stückes von der Theater-AG der Pestalozzischule, welches am 2. Oktober, 19:30 Uhr im DGH von Burg-Gemünden aufgeführt wird. Martin Luther und die deutsche Sprache stehen im Mittelpunkt eines Angebotes am 5. Oktober, 15:00 Uhr im evangelischen Gemeindehaus in Nieder-Gemünden. Sprichwörter und Redensarten, zurückgehend auf Martin Luther, werden dabei einer genaueren Betrachtung unterzogen. Der langjährige Fernsehjournalist, Publizist und Lyriker Syrdal von Ro gestaltet am 7. Oktober, ab 18:00 Uhr, in der Martinskirche von Rülfenrod einen musikalisch-lyrischen Abend mit von ihm poetisch neu gefassten Sagen aus dem Hessenland. Nach der Veranstaltung besteht die Möglichkeit, exklusiv ein persönlich signiertes Liebhaberexemplar aus der handgefertigten, streng limitierten „Blauen Reihe“ des Lyrikers zu erwerben (nicht im Buchhandel erhältlich).  Am 8. Oktober öffnet das Heimatarchiv im DGH Burg-Gemünden seine Pforten im Rahmen eines „Tag des offenen Archivs“ (11:00 – 17:00 Uhr) und zugleich gibt es an selber Stelle eine Präsentation von Mitarbeitern der Projektgruppe „ERZWEG“ im Rahmen einer Sonderausstellung zum Thema Erzbergbau in der Region. Weiter geht es im bunten Programm am 14. Oktober, Beginn 15:00 Uhr, zu einem Angebot „Rund um den Apfel“ beim Jugendraum in Ehringshausen. Dabei wird es Einblicke in die Apfelsaftgewinnung ebenso geben, wie die weitere Verarbeitung zu Saft, Wein und Apfelbrand. Vom 14. bis 15. Oktober steht eine Vernissage mit Kaffeehausmusik im DGH von Elpenrod auf dem Programm. Am Samstag von 17:00 Uhr bis 22:00 Uhr und am Sonntag von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr präsentieren dort ortsansässige Künstlerinnen ihre Werke. Musikalisch untermalt wird die Veranstaltung durch das Gießener Musikensemble „Nostalgie“. Die Geschichts-AG wird alte Geschichten im Sportheim Ehringshausen am 22.10. ab 15:00 Uhr präsentieren und dabei auch den beliebten Kalender für 2018 öffentlich erstmals präsentieren. Am 28.10. dürfen sich die Bürger ab 19:00 Uhr auf einen Abend der Musik und des Lichtes auf dem Rathausplatz und in der Kirche von Nieder-Gemünden freuen. Dieses besondere Angebot steht im Zusammenhang mit dem Lutherjahr und ist überschrieben mit „Lange Nacht der Kirche zum Reformationsjubiläum“. Es folgt am 2.11. ab 19:30 Uhr im DGH Elpenrod eine Lesung mit Astrid Ruppert und am 4.11. (16:00 – 18:30 Uhr) im DGH Hainbach ein Angebot der „offenen Bühne“. Einen Tag später (5.11., 18:00 Uhr) steht in der katholischen Kirche in Nieder-Gemünden ein Orgelkonzert mit anschließendem Sektempfang mit der bekannten Professorin und studierten Kirchenmusikerin Susanne Rohn auf dem Programm. Es folgt am 08.11., von 10:00 bis 12:00 Uhr, unter der Überschrift „Leselust“ in der Kindertagesstätte ein Vorlesen von Erwachsenen für Kinder.  „Mein Steckenpferd“ ist eine Ausstellung rund um die Liebhaberei, die am 12.11. (11:00 – 17:00 Uhr) in der Mehrzweckhalle in Nieder-Gemünden zu sehen sein wird. Es folgt als vorletzter Programmpunkt der Kulturwochen 2017 ein Dorfkinoabend am 17.11., 19:30 Uhr in Nieder-Gemünden im DGH. Zu sehen sein wird dort der heitere und unterhaltsame Film „Willkommen bei den Hartmanns“.  Den Abschluss der Kulturwochen bilden schließlich die Theateraufführungen der Ehringshäuser Laienspielgruppe vom 24.11. bis 10.12. mit der Komödie „Süßer Senf und saure Gurken“.

Wie in der Vergangenheit auch, sind alle Veranstaltungen verbunden mit dem Logo der Gemündener Kulturwochen, so dass sich auch dadurch ein besonderer Wiedererkennungswert ableiten lässt, wenn Veranstaltungsankündigungen damit versehen werden. (Foto: ek).

3. Gemündener Kulturwochen starten in Kürze

Das Bild zeigt die Präsentation des aktuellen Faltblattes und Plakate durch den Vorstand des Kulturrings (sitzend) im Beisein zahlreicher Vereinsvertreter und engagierter Aktiven bei den Kulturwochen 2017.

Auf zum geheimnisvollen "Heinzemann"

Das Bild zeigt den „Heinzemannskopf“, eine sehenswerte Gesteinsformation im Wald bei Ehringshausen, die auch Namensgeber der Tour gewesen ist.


Gemünden/Ehringshausen (ek). Im Rahmen der 3. Gemündener Kulturwochen findet am Sonntag, den 10. September 2017 eine geführte Wanderung „Heinemannstour“ statt. Es handelt sich dabei um den geplanten Rundwanderweg der Gemeinde Gemünden.   Die spannende und abwechslungsreiche Wanderung hat Ihren Namen vom Geotop „Heinzemannskopf“. Der Rundweg ist ca. 13,5 km lang und folgt, soweit als möglich, dem Streckenverlauf der geplanten „Heinzemanntour“.  Er führt, teils auf Wiesenwegen, teils auf Forstwegen, zum Teil aber auch auf schmalen Pfaden, unter anderem zu alten Hutebäumen, wunderschönen Weitblicken, verwunschenen kleinen Teichen, sowie zu den Spuren manch untergegangener Siedlung aus längst vergangener Zeit.  Neben Informationen zum aktuellen Stand der Planungen in Bezug auf den Rundwanderweg halten die Initiatoren viele interessante und spannende Informationen rund um die Themen Vulkanismus, Geologie und Siedlungsgeschichte, sowie  kurzweilige Anekdoten und Sagen aus uralten Zeiten für die Wanderer parat. 

Auch für das leibliche Wohl wird bestens gesorgt. So ist auf halber Strecke eine ausgiebige Rast mit einer zünftigen Brotzeit geplant und zum Abschluss der Wanderung gibt es noch eine frisch gegrillte Bratwurst. Zur besseren Planung ist eine Voranmeldung bis zum  07. September bei Dunja Werneburg unter Tel:06634/919515 oder per E-Mail  unter Dunja.Wernburg(at)gmx.de, erforderlich.

Weiterhin ist für die Wanderung unbedingt festes Schuhwerk notwendig. Los geht´s  am Sonntag, den 10. September um 13:00Uhr am Sportheim in Ehringshausen.

Sperrung der K 48 zwischen dem OT Hainbach und dem OT Elpenrod in der 36. KW

Sperrung der K 48 zwischen Gemünden (Felda), OT Hainbach und dem Abzweig K 47 nach Elpenrod wegen Baumfällarbeiten

An der K 48 zwischen Hainbach und dem Abzweig K 47 nach Elpenrod führt Hessen Forst ab Montag, den 04.09.2017 bis voraussichtlich Freitag, den 08.09.2017 Baumfällarbeiten durch. Aus Verkehrssicher-heitsgründen ist zur Duchführung dieser Arbeiten eine Vollsperrung des Streckenabschnittes unumgänglich.  

Eine entsprechende Umleitung dazu wird eingerichtet und verläuft von Ermenrod kommend über die K 47 nach Elpenrod und K 42 nach Hainbach. Die Gegerichtung erfolgt entsprechend. 

Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderte Verkehrsführung einzustellen. 

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de

Abfahrtszeiten des Seniorenausflugs der Gemeinde Gemünden (Felda)

Seniorenausflug der Gemeinde Gemünden (Felda)

am Mittwoch, den 30. August 2017

Die Abfahrtzeiten für den diesjährigen Seniorenausflug nach Mannheim sind wie folgt:

07.00 Uhr         Ehringshausen
                            - Bushaltestelle / Hauptstraße 90
07.05 Uhr         Ehringshausen
                            - Bushaltestelle / Hauptstraße 18
07.15 Uhr         Elpenrod
                            - Hainbacher Straße 17
07.20 Uhr         Hainbach
                            - Bushaltestelle / Nieder-Gemündener Straße
07.30 Uhr         Nieder-Gemünden
                           - Bushaltestelle / „Am Park“
07.35 Uhr         Nieder-Gemünden
                            - Feldastraße 21
07.40 Uhr         Burg-Gemünden
                           - Bushaltestelle / Ohmstraße 4

Trotz den vorgegebenen Abfahrtzeiten, möchten wir Sie gern bitten, 10 Minuten vor den angegebenen Abfahrtzeiten an den Haltestellen zu sein.

Einladung zum Begegnungscafe ins DGH Burg-Gemünden

3. Gemündener Kulturwochen nehmen konkrete Gestalt an


Gemünden (ek). Die Planungen befinden sich auf der Zielgeraden, einige Gespräche und Abstimmungen stehen noch aus, gleichwohl können sich noch interessierte Vereine und Gruppen bis spätestens Ende des Monats melden, um sich mit einem Angebot bei den 3. Gemündener Kulturtagen einzubringen. Dies ist die Zusammenfassung eines ersten Präsentationsgespräches mit Karl Pitzer, dem Vorsitzenden des Kulturrings Gemünden und dessen Stellvertreter Bürgermeister Lothar Bott im Rathaus.

Der Kulturring Gemünden habe in vielen Abstimmungsgesprächen eine umfassende Vorarbeit geleistet, wie Vorsitzender Pitzer im Rahmen dieser Vorstellung der Kulturwochen 2017 erläuterte. Dabei machten beide Vertreter des Kulturrings auch deutlich, dass sich noch interessierte Vereine oder Gruppen in den kommenden Wochen gerne melden können. Allerdings sei dies nur noch bis zum Ablauf des laufenden Monats möglich, da danach der Flyer mit dem vollständigen Programm der Kulturwochen gedruckt werden müsse. Der Zeitraum der 3. Gemündener Kulturwochen wird auch diesmal durch die Programmangebote und deren zeitliche Vorgaben bestimmt. Dementsprechend würden die 3. Gemündener Kulturwochen den Zeitraum vom 09. September 2017 bis 10. Dezember 2017 umfassen, also eine Zeitspanne von drei Monaten umfassen. Dabei versprechen die bereits terminierten Veranstaltungen kurzweilige Angebote und eine große Vielfalt von kulturellen Aktivitäten in sehr unterschiedlichen Bereichen. 11 Einzelveranstaltungen stehen inzwischen bereits fest, so der Kulturringvorsitzende weiter. Nach derzeitigem Plan würden die Kulturwochen 2017 mit den Feierlichkeiten zum 125-jährigen Bestehen des Obst- und Gartenbauvereins Nieder-Gemünden am 09.09.2017 beginnen. Für den 15. 09. ist eine Lesung mit Krimiautorin Friede Westerholt im Theatersaal Ehringshausen terminiert und am Tag darauf ein Konzert mit Michele Alberti, wobei diesbezüglich noch die Örtlichkeit offen ist. Am 17.09. dürfen sich die Bürger über ein Wanderangebot freuen. Auf dem Terminplan steht dann eine geführte Wanderung durch die „Kurzen Hessen“ von Burg-Gemünden zum Kreylingskreuz. Folglich ein Ausflug in die Schönheit der heimischen Natur, verbunden mit einem Blick auf die Geschichte. Am 08. Oktober öffnet das Heimatarchiv seine Pforten im Rahmen eines „Tag des offenen Archivs“ und von 14. – 15. Oktober steht eine Vernissage mit Kaffeemusik in Elpenrod auf dem Programm. Die Geschichts-AG möchte alte Geschichten im Sportheim Ehringshausen am 22.10. präsentieren und am 28.10. dürfen sich die Bürger auf einen Abend der Musik und des Lichtes auf dem Rathausplatz und in der Kirche von Nieder-Gemünden freuen. Dieses besondere Angebot steht im Zusammenhang mit dem Lutherjahr. „Mein Steckenpferd“ ist eine Ausstellung rund um die Liebhaberei, die am 29.10. in der Mehrzweckhalle in Nieder-Gemünden zu sehen sein wird. Fest steht ferner ein Dorfkinoabend am 17.11. in Nieder-Gemünden und schließlich die Theateraufführungen der Ehringshäuser Laienspielgruppe vom 24.11. – 10.12. mit der Komödie „Süßer Senf und saure Gurken“, Weitere Angebote im Rahmen dieser 3. Gemündener Kulturwochen bedürfen noch einer Konkretisierung und Abstimmung, wie Pitzer und Bott weiter ausführten. So findet in diesen Tagen ein weiteres Abstimmungsgespräch statt, um mit Vereinen und Gruppen, die dazu ihre Bereitschaft bereits signalisiert hatten, Zuordnungen zu Veranstaltungen vornehmen zu können. Im Gespräch sei man demzufolge noch in Bezug auf Lesungen, zum Thema „offene Bühne“, ebenso wie zu einer Vortragsveranstaltung „Redensarten“. Aber auch ein Vorlesetag im Kindergarten sei in der Planung, ferner ein Angebot „Kindertheater“, sowie gerne auch noch andere Dinge, die man zum jetzigen Zeitpunkt noch unproblematisch in das Programm einbinden könne. Sowohl Vorsitzender Pitzer, als auch Bürgermeister Bott gaben sich zuversichtlich, dass auch die 3. Gemündener Kulturwochen wieder ein lukratives Gesamtangebot und damit einen tollen Querschnitt bieten werden. Das Konzept jedenfalls, mit einer wechselnden Präsentation der Kulturwochen zwischen Frühjahr und Herbst hat sich bereits jetzt bewährt und ermöglicht eine Einbindung ohnehin geplanter Vereinsaktivitäten in das Kulturwochen-Programm. Dies komme den Vereinen, die „ihre“ Veranstaltung ohnehin durchgeführt hätten, natürlich zu Gute, wie Pitzer betonte. Es gibt vor allem zusätzliche Werbung, ein gemeinsamer Flyer ist dafür nur ein sichtbares Beispiel. Auch habe man mit dem speziellen Logo der Gemündener Kulturwochen einen ganz besonderen Wiedererkennungswert, wenn Veranstaltungen damit in der Vorstellung gekennzeichnet werden.

Bürgermeister Bott verwies auch darauf, dass die Gemeinde ein wichtiger Kooperationspartner für den Kulturring und damit für die Ausrichtung der Kulturwochen sei. Als Beispiel nannte er die Bereitstellung vorhandener Infrastruktur. Zugleich machte er aber auch deutlich, dass die Durchführung und die Zusammenstellung eines solch komplexen Angebotes, wie es Kulturwochen nun einmal mal sind, nur mit dem Engagement und der Unterstützung heimischer Vereine und ehrenamtlicher Helfer möglich sei.  Ein Verein „Kulturring“ könne solches nicht allein leisten, er könne nur bei der Koordinierung unterstützen und letztendlich die Fäden in der Hand halten. Abschließend appellierten die beiden Vertreter des Kulturrings an noch interessierte Bürger, an Vereine oder Gruppen, die sich ein Angebot im Rahmen der Kulturwochen vorstellen könnten. Sie sollten sich im Laufe der nächsten Tage und Wochen, bis spätestens Ende Juli 2017 beim Kulturringvorsitzenden Karl Pitzer melden, um mit diesem die noch bestehenden Möglichkeiten auszuloten.

Neue Mitarbeiter der Verwaltung und des Bau- und Servicehofs begrüßt

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Gleich mehrere Gründe gab es dieser Tage für Bürgermeister Lothar Bott Mitarbeiter/Innen der Verwaltung und des Bauhofes zum Rathaus einzuladen.

So gratulierte der Bürgermeister mit einem Blumenstrauß der ehemaligen Auszubildenden Viktoria Maininger aus Ehringshausen, die seit Mitte Juni neue Mitarbeiterin im Bürgerbüro ist. Sie hatte ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten vor wenigen Tagen als eine der Besten ihres Ausbildungsjahrganges abgeschlossen und war direkt nach der Ausbildung von der Gemeinde übernommen werden. Neben den zahlreichen Arbeiten im Bürgerbüro mit den Schwerpunkten Pass- und Meldewesen wird sich Viktoria Maininger in Zukunft auch verstärkt um die Seniorenarbeit und die Friedhofsverwaltung kümmern. Bürgermeister Bott freute sich über die nun wieder voll besetzte Stelle durch eine junge und engagierte Mitarbeiterin.

Bott konnte darüber hinaus aber auch David Laubinger herzlich begrüßen, der ab dem 01. August 2017 als neuer Mitarbeiter des Bau- und Servicehofes das dortige Team verstärken wird. Bott zeigte sich vor allem auch darüber erfreut, dass der neue Mitarbeiter aus Burg-Gemünden in der dortigen Feuerwehr aktiv tätig ist und damit durch dessen zukünftige Beschäftigung im Bau- und Servicehof ein wichtiger Baustein zur Tagesalarmsicherheit im Bereich Brandschutz möglich wurde. Dem neuen Mitarbeiter gratulierte zu dessen Einstellung auch Bauhofleiter Udo Richber, der sich nach eigenen Worten auf die zukünftige Zusammenarbeit freut.

Schließlich gratulierte Bürgermeister Bott noch der Personalsachbearbeiterin Mareike Musch, die kürzlich einen Zertifikatslehrgang im Personalwesen beim Hessischen Verwaltungsschulverband mit einer erfolgreichen Prüfung abschließen konnte. Den Glückwünschen von Verwaltungsleiter Lothar Bott schloss sich im Namen des Personalrates dessen Vorsitzende Uljana Stark an. (Foto: ek).

Umfeldgestaltung Dorfzentrum Ehringshausen

Einladung zu einer Informationsveranstaltung am Mittwoch, den 2. August 2017 um 19:30 Uhr im Dorfzentrum Ehringshausen

Die von der Gemeindevertretung beauftragte Planungsgruppe Darmstadt möchte allen Interessierten den derzeitigen Planungsstand für die Umgestaltung der Freianlagen am Dorfzentrum vorstellen.

Im Rahmen der Dorferneuerung sollen hier die Außenanlage des Dorfzentrums und der Spielplatz sowie das gegenüberliegenden Grundstück mit Multifunktionsspielfeld und Feuerwehrübungsgelände einschließlich Parkplätzen neu gestaltet werden.

Daher würden wir uns über eine rege Beteiligung der Bevölkerung sehr freuen.

Gemünden (Felda), den 25. Juli 2017

Bott
Bürgermeister

Digitales Bürgerinformationssystem

Die Gemeindevertretung hat mit Beschluss vom 03.11.2016 festgelegt ein Bürgerinformationssystem in der Gemeinde Gemünden (Felda) zu installieren, um die Bürger bei besondere Ereignissen umfassend und möglichst direkt informieren zu können.

Hierzu hat sich der Gemeindevorstand dazu entschlossen dieses Informationssystem auf Basis des Nachrichtendienstes Whatsapp zu einzurichten.

In der heutigen Zeit ist die Nutzung von Messenger-Services für den schnellen und direkten Informationsaustausch unerlässlich geworden. Aus diesem Grund haben sich viele Unternehmen oder auch lokale Dienstleister bereits dazu entschlossen einen sog. Broadcast-Service für dieses Kommunikationsmedium anzubieten. Dem will die Kommunalverwaltung, welche sich immer mehr als Dienstleister versteht, auch Rechnung tragen und dem Bürger aktiv die wichtigsten Nachrichten übermitteln.

Um die öffentliche Verwaltung nach außen dem Bürger transparent zu machen und vor allem einen schnellen Informationsfluss zu gewährleisten, hat man sich in den Gremien dazu entschieden diesen innovativen Weg für die öffentliche Verwaltung zu wählen.

So melden Sie sich für die WhatsApp-News an:

1. Fügen Sie die Nummer +49 15161147670 ihrem Adressbuch hinzu.

2. Zum Start schicken Sie uns eine WhatsApp-Nachricht (keine SMS!) mit dem Wort „Start“. (Achtung: Bei manchen Smartphones ist es notwendig, die Kontaktliste bei WhatsApp zu aktualisieren.)

3. Wenn Sie zwei Haken hinter der Nachricht sehen, war die Anmeldung erfolgreich. Sie erhalten keine Anmeldebestätigung. Dies kann unter Umständen bis zu 24 Std. dauern.

4. Glückwunsch jetzt ist es schon geschafft! Von jetzt an erhalten Sie bei wichtigen Ereignissen in der Gemeinde Gemünden (Felda) eine Nachricht per Whatsapp.

 

Datenschutz hat bei uns allerhöchste Priorität: Alle Daten, darunter Ihre Telefonnummer, Ihr Benutzername, Profilbild usw. das Sie verwenden, werden nicht an Dritte weitergegeben und ausschließlich für diesen Service verwendet.

Wenn Sie sich vom Service wieder abmelden wollen, senden Sie uns einfach eine WhatsApp-Nachricht mit dem Wort „Stop“ und Sie erhalten danach keine Nachrichten mehr.

Israelis in Nieder-Gemünden auf den Spuren ihrer Vorfahren

Das Foto zeigt die Gäste aus Israel mit Bürgermeister Bott (Bildmitte hinten) Norbert Raitz (mit Hut), Roland Albert (rechts neben dem Bürgermeister) und Karl Pitzer (rechts).

 

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Einen besonderen Besuch konnten dieser Tage Bürgermeister Lothar Bott und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des kommunalen Archives, Karl Pitzer (Leiter), Norbert Raitz und Roland Albert im Rathaus begrüßen. In Begleitung des Alsfelder Stadtarchivars Dr. Hansen waren eigens aus Israel für wenige Stunden angereist Omri und Nurit Rothschild (Ehepaar) mit ihren Kindern Shaked und Reat Rothschild, sowie mit Margalit Rothschild (Schwester von Omri) und Orr Bildner. Die Gäste aus Tel Aviv waren auf den Spuren der Vorfahren. Über eine Nachfrage beim Stadtarchiv in Alsfeld erfolgte von dort zunächst die Information an das Gemeindearchiv in Gemünden. Inhalt der Nachfrage war, ob man in Gemünden die vormaligen Häuser der Familie Jacob identifizieren könnte. Diese Anfrage war durch die Archivmitarbeiter sehr sorgfältig recherchiert und dann auch vorbereitet worden. Roland Albert hatte die entsprechenden Unterlagen vorbereitet und sie vollständig ins Englische übersetzt. „Wer eine solche Reise auf sich nimmt, wer tausende von Kilometer zurück legt, um nach seinen Vorfahren zu forschen, den muss man unterstützen, so Albert im Vorfeld des Besuchs und zur Motivation der umfänglichen und auch zeitintensiven Vorbereitungen. Zur Familiengeschichte der Rothschilds hatte man viele Details belegbar ermitteln können. Danach stammte Omri Rothschilds Mutter Else aus Nieder-Gemünden. Ihre Eltern waren Erna und Wilhelm (Willi) Jacob. Else, ihre Tochter, heiratete einen Rothschild, die aus Angenrod stammten (daher auch die erste Kontaktaufnahme zum Stadtarchiv Alsfeld) und wanderten im Jahr 1936 ins damalige Palästina aus.

Die Gäste aus Israel waren eigens für diese Nachforschungen nach Deutschland gereist, waren am Tag zuvor in Frankfurt gelandet und mit einem Mietwagen „mal schnell“ nach Gemünden gefahren. Sie wollten damit die Orte ihrer Vorfahren real sehen und besuchen, die theoretischen Informationen hatte man ja schon im Vorfeld erhalten und zusammengetragen. Am gleichen Tag für den Abend musste man bereits wieder in Frankfurt am Airport sein, von dort ging es um 18:00 Uhr direkt wieder zurück nach Israel.

Im Anschluss an die Begrüßung durch Bürgermeister Bott, der sich ebenfalls beeindruckt von diesem besonderen Engagement zeigte, führten die Mitarbeiter des Archivs die israelischen Gäste durch Nieder-Gemünden und zeigten ihnen dort die 12 Häuser, beziehungsweise die Grundstücke, wo Angehörige der in Nieder-Gemünden wohnhaft gewesenen Familie Jacob ansässig waren und gewohnt hatten. Die entsprechenden Recherchen der Archivare in Gemünden waren sehr akribisch vorbereitet, so dass die Gäste äußerst umfassend informiert werden konnten. Roland Albert übernahm während des gesamten Besuchs die Aufgaben eines Dolmetschers und konnte so zu einer umfassenden Informationsweitergabe entscheidend beitragen. Ein ganz besonderer, emotional auch sehr tief gehender Moment für die Gäste aus dem Nahen Osten war der Anblick des Geburts- und früheren Wohnhauses ihrer Mutter/Großmutter im Brühlweg. Heute wird das Haus von Burkhard Martin und seiner Ehefrau bewohnt, die aber spontan und ohne Zögern den Gästen einen Besuch im Haus selbst ermöglichten und sie dort auch umherführten. Natürlich ist dieses Haus inzwischen umgebaut und alles anders gestaltet, als dies in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts der Fall war, aber es war das unbeschreibliche Gefühl der Mutter nahe zu sein, wie Omri Rothschild ihre innersten Gefühle in diesem Moment beschrieb. Ihre Mutter habe immer viel von Nieder-Gemünden erzählt. Diese Erzählungen waren sehr intensiv und auch bildreich, denn nur dadurch war es möglich, dass die Familie Ortskenntnisse von Nieder-Gemünden erworben hatte, ohne jemals zuvor dort gewesen zu sein. Mit diesen Ortskenntnissen und viel Detailwissen überraschten sie immer wieder.

In einem schon etwas älteren Bildband von Nieder-Gemünden hatte man sogar noch ein Bild entdeckt, auf dem der Großvater von Omri Rothschild zu sehen war. Er war damals Mitglied der örtlichen Theatergruppe.

Nach dem sehr intensiven und rund vier stündigen Besuch in Nieder-Gemünden unternahmen die Gäste aus Israel noch eine Fahrt nach Homberg, zum dortigen jüdischen Friedhof, wo alle jüdischen Bürger aus Nieder-Gemünden damals beigesetzt wurden.

Verleihung der Sportplakette des Landes Hessen 2017

Das Hessische Ministerium des Innern und für Sport beabsichtigt auch im Jahr 2017 wieder die Sportplakette des Landes an verdiente Sportler/innen und Sportfunktionäre zu verleihen.

Geeignete Vorschläge können bis zum 01.08.2017 schriftlich bei der Gemeindeverwaltung Gemünden (Felda) eingereicht werden.

Wettbewerb des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration

Lokale Familien stärken - Aktion Generation

Mit dem in diesem Jahr zum dritten Mal ausgeschriebenen Wettbewerb sollen Impulse für Konzepte gegeben werden, die das Miteinander der Generationen fördern und die auf kommunaler Ebene angelegt sind. „Die Konzepte der Preisträger zeichnen sich dadurch aus, dass sie das Miteinander der Generationen und die Verantwortung füreinander vor Ort in den Blick nehmen“, lobte der Minister. Die Konzepte und Maßnahmen gestalten das Leben für alle Generationen vor Ort attraktiv, gewinnbringend und lebenswert. Sie stärken Gemeinschaftsgefühl und den lokalen Familiensinn.“

In den vergangenen Jahren ist eine Vielzahl von guten und unterstützenswerten Einzelmaßnahmen entstanden, die meist einzelne Zielgruppen im Blick haben. Dies sind beispielsweise Seniorenhilfen, Demenzbegleiter, Lesepatenschaften für Kinder, Fahrdienste für ältere Menschen, kulturelle und sportliche Angebote oder generationenübergreifende Wohnprojekte. Diese Angebote sollen – wo möglich und sinnvoll – miteinander verknüpft werden und möglichst alle Generationen im Blick haben. „Das Miteinander der Generationen und die Verantwortung füreinander vor Ort in den Blick nehmen, Unterstützung und Teilhabe sichern, das Leben für alle Generationen vor Ort attraktiv, gewinnbringend und lebenswert gestalten, die Stärkung des Gemeinschaftsgefühls und des lokalen Familiensinns: dies will der Wettbewerb stärken und fördern“, so Familienminister Stefan Grüttner. „Aufgrund der demographischen Entwicklung verändern sich nicht nur die Bedürfnisse der Menschen, es wandelt sich auch das Verhältnis der Generationen zueinander“, erklärte der Familienminister. Die Veränderung von Familienstrukturen, die geringer werdende Zahl junger Menschen, die steigende Zahl älterer und allein lebender Menschen – diese Auswirkungen zeigen sich vor allem in der Kommune, vor Ort. Was benötigen also Jung und Alt im Alltag? Wie können Angebote und Hilfen strukturiert sein, damit nicht nur Einzelne, sondern möglichst viele von ihnen profitieren und das Verbindende deutlich wird? Welche Strukturen, Angebote und Hilfen gibt es bereits und können genutzt bzw. neu oder effektiver ausgerichtet werden?

Anmeldung zum Seniorenausflug 2017 ab sofort möglich


Gemünden (ek). Inzwischen abgeschlossen sind die Vorplanungen und vor allem die Zielentscheidung für den diesjährigen Seniorenausflug der Gemeinde Gemünden (Felda). Waren die Senioren in den vergangenen Jahren vielfach mit Bus und Schiff unterwegs, so steht in diesem Jahr erstmals eine Kombination von Bus- und Zugfahrt auf dem Plan. Terminiert wurde der Ausflug für Mittwoch, den 30. August 2017.

Das von Viktoria Maininger im Bürgerbüro der Gemeinde erstmals in eigener Verantwortung zusammengestellte Programm verspricht viel Abwechslung, einen unterhaltsamen und äußerst kurzweiligen Tag. Ab 07:00 Uhr werden die Senioren in den Gemündener Ortsteilen abgeholt. Anschließend führt die Busfahrt nach Schriesheim, ein kleines, romantisches Weinstädtchen an der Bergstraße in Baden-Württemberg. Dort heißt es dann umsteigen in die „historische Bahn“ – Sixty. Mit dieser historischen Eisenbahn, eine besondere Attraktion in dieser Gegend, geht es dann in rund 2,5 Stunden bei gemütlichem Tempo über Heidelberg und Weinheim nach Mannheim. Ziel dort ist der bekannte Luisenpark, wo gegen 12:30 Uhr ein gemeinsames Mittagessen im Seerestaurant „Luisenpark“ auf die Gemündener Senioren wartet. Danach besteht noch individuell die Möglichkeit den sehenswerten Park auf eigene Faust zu erkunden und die Schönheiten der Natur in vollen Zügen zu genießen. Gegen 16:00 Uhr ist dann die gemeinsame Rückfahrt von Mannheim mit dem Bus vorgesehen, so dass die Senioren gegen 19:00 Uhr wieder heimatliche Gefilde erreichen werden. 

Anmeldungen zur Seniorenfahrt sind ab sofort bei der Gemeindeverwaltung Gemünden (Bürgerbüro) bei Viktoria Maininger  (06634 / 9606-18) möglich.
Es gilt grundsätzlich die Reihenfolge der Anmeldungen, wobei seitens der Verwaltung ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass bei Anmeldung auch der Kostenbeitrag in Höhe von 30,00 Euro pro Person zu entrichten ist. In diesem Betrag enthalten sind die Busfahrt, der Eintritt in den Luisenpark, sowie die gemeinsame Zugfahrt mit der historischen Bahn.

Einladung zum Begegnungscafe

Das nunmehr bereits 18.

Gemündener Begegnungscafé

findet statt
am Mittwoch, den 19.07.17,
von 17 - 19 Uhr,
im DGH Burg-Gemünden.

Hier treffen sich Flüchtlinge, Einheimische, Zugezogene, Junge und Alte, Eltern und Kinder bei Kaffee und Kuchen, Spielen und Gesprächen, um sich besser kennen zu lernen. Miteinander reden statt übereinander!

Wir freuen uns über mitgebrachte Snacks, Obst, Kuchen, etc.

Das Begegnungscafé findet an jedem dritten Mittwoch eines Monats statt.

Wir freuen uns auf Euren/Ihren Besuch.

Geplanter Wanderweg - Die Heinzemanntour


Am vergangenen Freitag lud Jörg Diegel der Hauptinitiator des Rundwanderweges - Heinzemanntour - Interessierte ein, den geplanten Wanderweg mit ihm zusammen zu begehen. Gestartet wurde beim Dorfzentrum Ehringshausen. Von hier ging es über den Mühlgraben und die Felda zum Heinzemanns Kopf hinauf. Nach Bestaunen des Geotops Heinzemann (Namensgeber der Tour) folgte man dem Kriegerweg. Entlang der Otterbach konnte man Hutebäume bestaunen, die darauf schließen lassen, dass dort Menschen siedelten. Danach ging es eine Anhöhe hinauf, von der aus man einen tollen Weitblick zu den Lahnbergen hat. Im Anschluss beging man einen wunderbaren Wiesenweg  mit Blick zum Hainbacher Wochenendgebiet. Danach führte der Weg über die Spinne (Waldkreuzung) zu den Elsgrabenteichen. Hier kommt man dann zur L3071, die eine Problemstelle des Wanderwegs ist, da die Obere Naturschutzbehörde signalisiert hat, dass der Wanderweg, bzw. der geplante Pfad nicht über die Wiesen erfolgen darf und man somit eine etwa 600m lange Stecke den Asphalt der L3071 treten muss.

Über die Brücke gelangen wir zum Backofenhausteich und zum Backofenkeller. Dieser wurde von den Landgrafen Hessen/Darmstadt zur Kühlung des Wildbretts angelegt. Danach geht es weiter Richtung Mehlbacher Teich, den man auf einem bemoosten Pfad umrunden kann. Ein weiteres Highlight bot sich  den Wanderern, als man den Wald in Höhe des Wasserhochbehälters verließ und eine wunderbare Aussicht auf Ehringshausen und Rülfenrod genießen konnte.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle an den Ortsvorsteher Hainbach, Herrn Werner Lutz und Herrn Reinhard Seim, die die Wiesenwege in hervorragender Weise gemäht haben, so dass die Wanderer leichten Fußes die Wege betreten konnten.

Abschließend war man sich einig, dass die Umsetzung des Wanderwegs Heinzemann unbedingt weiter verfolgt werden sollte. Die wunderbare Natur mit allen Höhepunkten des Weges, die hier in Gemünden in großer Fülle vorhanden ist, sollte den Menschen nicht verborgen bleiben und Interessierten zugänglich gemacht werden.

Sitzung Seniorenbeirat

Einladung

Die Mitglieder des Seniorenbeirates, der Vorsitzende der Gemeindevertretung sowie die Mitglieder des Gemeindevorstandes, werden hiermit gemäß § 6 der Satzung des Seniorenbeirates zur 13. öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates am

Dienstag den 18.07.2017 um 17:00 Uhr in das
Dorfgemeinschaftshaus Burg-Gemünden eingeladen.


Tagesordnung
 
17.13.BSE.01

Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit   

17.13.BSE.02
   
Redensarten und ihre Herkunft
Vortrag passend zum Lutherjahr im Seniorentreff
Hier: In Verbindung mit den Kulturwochen 2017   

17.13.BSE.03

Seniorenausflüge der Gemeinde
Hier: Einbindung des Seniorenbeirates
   
17.13.BSE.04
   
Neuwahlen Juni 2018
Hier: Kandidatensuche
   

Gez. Krug
Vorsitzender des Seniorenbeirates

Einladung zur 4. öffentlichen Ortsbeiratssitzung in Elpenrod

Punktuelle Fahrbahnsanierungsarbeiten auf der Kreisstraße (K) 46


Punktuelle Fahrbahnsanierungsarbeiten auf der Kreisstraße (K) 46 zwischen Mücke/Nieder-Ohmen und Gemünden (Felda) / Elpenrod

Ab kommenden Mittwoch, den 05.07. bis zum Ende der Woche werden auf der Kreisstraße (K) 46 zwischen dem Mücker Ortsteil Nieder-Ohmen und Gemünden (Felda) / Elpenrod punktuelle Fahrbahnschäden saniert.

Aufgrund der Art und des Umfangs der Schadstellensanierung sind jeweils verschiedene Verkehrsführungen erforderlich. Im Wesentlichen können die Arbeiten im Rahmen einer halbseitigen Fahrbahnsperrung durchgeführt werden. Dabei wird der Verkehr wechselseitig mit Regelung über verkehrsabhängige gesteuerte Signalanlagen an den jeweiligen Arbeitsstellen vorbeigeführt. Aller Voraussicht nach am Donnerstag, den 06.07.2017 muss die Kreisstraße jedoch voraussichtlich in der Zeit zwischen 7 bis 16 Uhr voll gesperrt werden. Selbstverständlich wird auf eine entsprechende Umleitung vor Ort hingewiesen.

Da die Durchführung der Arbeiten im Wesentlichen von geeigneten Witterungsbedingungen sowie vom Baufortschritt abhängig ist, kann es dennoch zu kurzfristigen Terminverschiebungen kommen.

Der Vogelsbergkreis und Hessen Mobil, das Straßen- und Verkehrsmanagement des Landes Hessen, bitten die Verkehrsteilnehmer sich auf die geänderte Verkehrsführung einzustellen.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de


Start in die Theatersaison 2017!

Gemünden/Ehringshausen (ek). Begonnen haben in diesen Tagen die ersten Proben für die diesjährigen Aufführungen der Laienspielgruppe. Traditionell beginnen die Akteure mit dem Lesen des gespielten Stückes. Alle Aktiven lesen dabei konzentriert, aber ohne Stress ihre jeweilige Rolle, so dass alle ein erstes Gefühl für die Handlung, für die Rolleninhalte und natürlich auch für die Länge der einzelnen Passagen bekommen. Alles geschieht im Beisein von Regisseur Thomas Tomaschewski, der die kommende Spielsaison im zweiten Aufführungsjahr leitet. Vor ihm und den Aktiven liegen viele Wochen kontinuierlichen Übens, intensiver Vorbereitung und zahlreicher Probenabenden, bis dann zum Ende des Jahres die insgesamt zehn Aufführungen anstehen.

Freuen darf sich das Publikum auch in diesem Jahr wieder auf eine kurzweilige und äußerst lustige Komödie. „Süßer Senf und saure Gurken“  ist der Titel des Stückes, das wieder tolle Unterhaltung verspricht. In diesem Jahr stehen auf der Bühne Frank Schmitt, Johanna Gieß, Margot Peltzer, Dieter Wagner, Adina Kömpf, Gernot Krumbein, Conny Habermehl, Manuela Hohl, Dunja Werneburg und Eric Krumbein. Ein Debüt gibt dabei Dieter Wagner, der aus Liederbach zur Laienspielgruppe gestoßen ist, sowie Eric Krumbein, der aus den Reihen des Jugendtheaters kommt und von daher aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung nach ganz oben geschafft hat. Zum Inhalt des Stückes soll an dieser Stelle noch nichts verraten werden, aber soviel sei gesagt, es geht wieder mal „richtig rund“ auf der Bühne und eine Notlüge folgt auf die andere, Verwechslungen sind an der Tagesordnung und am Ende, so ist das bei Komödien immer, lösen sich die Verwicklungen und Verwirrungen wieder zur Freude aller auf.

Die Aufführungen beginnen in diesem Jahr am 24.11. mit einer Premierefeier und dem stark nachgefragten „Al inklusive“-Paket. Es folgen weitere neun Aufführungen, jeweils mit Beginn um 19:30 Uhr auf der Bühne der Theaterklause, am 25. und 30.11., sowie am 1., 2., 3., 7., 8., 9. und 10.12.2017. Der Vorverkauf zu den Aufführungen beginnt am 23. Oktober, es ist also noch etwas Zeit sich einen passenden Termin auszusuchen. Zu gegebener Zeit wird auf diesen Termin an dieser Stelle auch nochmals hingewiesen.

Das Foto entstand bei einer der ersten „Leseproben“, bei der die Schauspieler noch entspannt am Tisch sitzen können und sich noch nicht auf der Bühne bewegen müssen. Das Bühnenspiel beginnt in einigen Wochen und wird dann viel Engagement aller Beteiligten fordern.  (Foto: ek).

Einladung zum Begegnungscafe am 28. Juni 2017

Neues Kursangebot beim TSV Burg-/Nieder-Gemünden ab 9. Juni 2017

Der TSV Burg-/Nieder-Gemünden bietet neues Kursprogramm für bisher eher inaktive Seniorinnen und Senioren ab dem 60.Lebensjahr an!

„ATP“-Alltagstrainingsprogramm, ab Freitag, den 9. Juni 2017  18Uhr in der Schulturnhalle der Pestalozzischule

Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels – mit der steigenden Lebenserwartung und der damit verbundenen Zunahme des Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung, sowie der Zunahme der Mehrfacherkrankungen im Alter – gewinnt das Thema Gesundheitsförderung und Prävention für ältere Menschen zunehmend an Bedeutung.

Eine Schlüsselfunktion nimmt dabei die Bewegungsförderung ein. Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit, Koordination und Schnelligkeit nehmen mit zunehmendem Alter ab. Zudem erhöht sich im Alter das Risiko für chronische Erkrankungen, die durch einen inaktiven Lebensstil ebenfalls begünstigt werden.

Dennoch ist es nie zu spät etwas zu tun. Schon kleine Änderungen der Bewegungsgewohnheiten und die Steigerung der körperlichen Aktivität haben positive Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden. Bewegung ist Leben! Bewegung hält mobil! Bewegung fördert soziale Kontakte Bewegungsförderung kann dazu beitragen, bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes und eigenständiges Leben zu führen und aufrecht zu erhalten.

Um die Bewegungsaktivitäten älterer Menschen zu fördern, haben die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die Deutsche Sporthochschule Köln (DSHS), der Deutsche Olympische Sportbund e.V. (DOSB), der Deutsche Turner-Bund e.V. (DTB) und der Landessportbund Nordrhein-Westfalen e.V. (LSB NRW) das AlltagsTrainingsProgramm (ATP) entwickelt.

Das ATP wurde entwickelt, um möglichst viele ältere Menschen in Bewegung zu bringen und deren Alltag nachhaltig aktiver zu gestalten. Ziel des ATP ist es, den Alltag drinnen und draußen als Trainingsmöglichkeit zu verstehen und dadurch ein effektives Mehr an Bewegung in das tägliche Leben einzubauen.

Das Training ist zudem so angelegt, dass es ohne große Vorbereitung in Alltagsbekleidung und ohne den Einsatz von Fitnessgeräten direkt umgesetzt werden kann.

Zielgruppe des ATP sind Männer und Frauen ab 60 Jahren, die zuvor einen eher einen inaktiven Lebensstil gepflegt haben.

Wollen Sie sich weiter über das Angebot informieren, dann schauen Sie sich doch die folgenden Seiten im Internet einmal näher an http://www.aelter-werden-in-balance.de!

Oder melden Sie sich direkt bei Kursleiter Günter Zeuner, bereits durch einige Präventionsangebote beim TSV Burg-/Nieder-Gemünden bekannt, unter der Telefonnummer 06400 7639 oder per Mail guenter.zeuner(at)unitybox.de für die Kursteilnahme an.

Die Teilnahme am Kurs ist kostenlos. Treffpunkt Schulturnhalle Pestalozzischule. Dauer 12 Einheiten, einmal wöchentlich freitags von 18 – 19Uhr, Start 09. Juni 2017.

Fahrplanänderung VGO aufgrund Baumaßnahmen

Brandschutzerziehung für die „Dinos“ im Kindergarten „Siebenstein“

Besonderes Augenmerk wurde bei der Brandschutzerziehung unter anderem auch auf die Absetzung eines Notrufes gelegt, was Stefan Wehrwein mit den Kids auch praktisch übte.

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva).   „Feuer und Flamme für die Brandschutzerziehung“, hieß es am letzten Freitag bei den „Dinos“ im Kindergarten „Siebenstein“ in Nieder-Gemünden. Stefan Wehrwein und Jochen Schnell-Kretschmer brachten den künftigen Schulanfängern die Aufgaben der Feuerwehr näher, informierten wie gefährlich Feuer sein kann und wie man sich zu verhalten hat, wenn es tatsächlich einmal brennt. 

Feuer wirkt auf Kinder sehr faszinierend und anziehend. Ein Lagerfeuer, eine brennende Kerze sind etwas Schönes, eine ausgebrannte Wohnung oder schwere Verbrennungen nicht. Brandschutzerziehung soll Kindern richtigen und vorsichtigen Umgang mit Feuer nahebringen. Ist doch die so traurige Geschichte von „Paulinchen“, die „gar jämmerlich verbrannte“, weil sie das Verbot der Eltern missachtete, die Zündhölzer nicht zu benutzen, aus dem Struwwelpeter (geschrieben 1847) hinlänglich bekannt.

In den letzten 160 Jahren hat sich der Ansatz der Pädagogik verändert. Heute lernen Kinder nicht durch Verbote. Sie sollen durch eigene Aktivitäten Wissen erwerben und Erfahrungen machen, um diese zum Erschließen ihrer Umwelt zu nutzen. Leider kommt es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Unfällen im Umgang mit Feuer und brennbaren Stoffen. Oft sind Kinder davon betroffen, weil sie nicht gelernt haben, mit gefährlichen Situationen umzugehen. Der Landesfeuerwehrverband Hessen möchte hier gegensteuern und hat 2004, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, die Aktion „Feuer und Flamme für die Brandschutzerziehung“ auf den Weg gebracht, die durch entsprechendes Unterrichtsmaterial sowie durch besonders ausgebildete Feuerwehrkräfte vor Ort unterstützt wird.

 

„Was ist Feuer, was ist Rauch und wie breitet er sich im Haus aus, wie verlasse ich den Raum, die Bedeutung von Notausgangshinweisen, Sammelplätzen, nicht verstecken, nichts mitnehmen, Türen und Fenster schließen“, waren die Hauptansatzpunkte die Stefan Wehrwein und Jochen Schnell-Kretschmer den Kindern vermittelten.

Auch wie man im Gefahrenfall die Feuerwehr rufen kann wurde praktisch demonstriert. Dabei lernten die Kleinen das richtige Absetzten eines Notrufs mit einem Telefon und was dabei beachtet werden muss, damit die Rettungskräfte schnellstens vor Ort sein können. Die „Dinos“ erfuhren von den drei wichtigen „W’s“: „Wer meldet? Wo geschah es? Was geschah?“, wo der Notruf hingeht, wie die Feuerwehr dann alarmiert wird und dass man den Notruf nicht nur bei Feuer, auch bei anderen Gefahren wählen kann. Dies hatten sich die Kinder gut gemerkt, wie sie bei dem anschließenden Rollenspiel gleich bewiesen. Denn nun sollte sich jeder einen Ernstfall ausdenken und durfte per Telefon die 112 anrufen. Dabei war es schon sehr phantasievoll, welches Szenario sich die Kids ausdachten. So beispielsweise, dass das Feuer einer brennenden Mülltonne plötzlich zum Hausbrand wurde, ein Kätzchen aus einer Notlage gerettet werden musste, oder ein Autounfall gemeldet wurde.

Den Kindern wurde das Verhalten beim Verlassen der Räume und des Gebäudes im Notfall vermittelt. So beispielsweise bei starkem Rauch nach draußen zu krabbeln, wenn möglich etwas vor den Mund zu halten, nach dem Verlassen der Räume die Türen zu schließen, auf Kleinere und Schwächere besonders zu achten und sich nach dem Verlassen, möglichst weit weg von der Gefahrenzone, in Sicherheit zu bringen.

Ein absolutes Highlight war für die Kinder abschließend die Besichtigung eines Feuerwehrautos auf dem benachbarten Bauhofgrundstück.  Alle durften auch einmal einsteigen und manche hatten sogar das Glück auf dem Fahrersitz Platz nehmen zu dürfen.   Hatte die Aufmerksamkeit zuvor bei der Theorie langsam nachgelassen, waren nun alle wieder eifrig bei der Sache, stellten Fragen und wussten erstaunlicher Weise auch schon einiges.   

Neben kleinen Geschenken mit Feuerwehrthemen, wie Malbücher und Bastelsets, erhielten alle „Dinos“ für die Teilnahme an der Brandschutzerziehung ein „Brandschutzdiplom“.

Kindergartenleiterin Anita Geißler bedankte sich im Namen des Kindergartens bei Stefan Wehrwein und Jochen Schnell-Kretschmer für die aufschlussreichen und kindgerecht dargebrachten Informationen zum Brandschutz und zur Feuerwehr. 

Ein unterhaltsamer Flaschengeist


Gemünden/Ehringshausen (ek). Um die Zukunft der traditionsreichen Theateraufführungen der örtlichen Laienspielgruppe braucht sich niemand zu sorgen. Dies jedenfalls ist eine Kernbotschaft, wenn man das Engagement und die Hingabe der 13 Darsteller anlässlich von zwei Aufführungen im Rahmen des Jugendtheaters verfolgt. Seit vielen Wochen hatten die Jungen und Mädchen fleißig geübt, hatten ihre Rollen einstudiert und boten so anlässlich der beiden Aufführungen am Wochenende auf der Bühne der Theaterklause dem begeisterten Publikum ein facettenreiches, kurzweiliges Jugendstück „rund um einen Flaschengeist“. Der Titel des Urstückes „Nenn mich Mister Bottle“ wurde wegen erforderlicher Rollenbesetzung leicht abgewandelt in „Nenn mich Miss Bottle“, was aber dem Stück von Dieter Schlosser in keiner Weise abträglich war. Zwei äußerst gut besuchte Aufführungen, begeisterte Zuschauer, ein zeitgemäßes Stück, das nicht nur die vielen jugendlichen Besucher treffend unterhielt und viele talentierte, junge Darsteller bildeten den äußeren Rahmen für ansprechende und zugleich kurzweilige Unterhaltung. Das Stück selbst spielt in heutiger Zeit, greift aktuelle Probleme auf, liefert in unterhaltsamer Weise Einblicke in ein Familienleben, in dem vielfach Eigeninteressen im Mittelpunkt der Erwachsenen stehen und dabei die Kinder nicht immer die Anerkennung und Beachtung finden, die ihnen eigentlich zustehen sollte. So ergeht es auch „Lisa“ (Joanna Fensch), die auf Grund ihrer herausragenden, schulischen Leistungen mehr isoliert als beachtet ist. Ihre Mitschüler „brauchen“ sie nur, wenn ihr Wissen für die Schule gefragt ist. Dem Vater ist die „Fußballkarriere“ ihres Bruders wichtiger und die Mutter blüht als „Frisörin“ richtig auf. Ausgerechnet „Lisa“ findet dann eine Flasche der ein „Flaschengeist“ entweicht, Miss Bottle (Jessika Stark), die ihrer Finderin drei Wünsche erfüllen möchte. Eingebettet in tolle Bühnenbilder wechselten die Szenen durch kurze, nicht störende Vorhänge vom elterlichen Wohnzimmer in den Park bei der Schule. Sehr gelungen war auch das „gleichzeitige“ Spiel in verschiedenen Szenen, in denen sich auf der einen Seite die Clique der Mädchen und auf der anderen Seite die Jungs aus der Klasse unterhalten. So wurde durch den Einsatz von Helligkeit und Lichteffekten der Zuschauer „mitgenommen“, war immer im Bilde und konnte die unterschiedlichen Unterhaltungen problemlos zuordnen und damit dem Stück insgesamt optimal folgen.

Dass am Ende „Lisa“ auf die für sie freien Wünsche „ihres Flaschengeistes“ verzichtet und diesen stilecht der Lehrerin „Frau Auer“ (Lisa Schmitt) zuspielt, rundet ein toll gespieltes, kurzweiliges und spaßiges Jugendstück treffend ab. Dabei deutlich wird aber auch die Tiefsinnigkeit des Stückes, womit der Autor deutlich macht, dass die Jugend durchaus weiß was sie will, wo sie die Werte des Lebens zu finden weiß und damit letztendlich niemand Angst um die Zukunft haben muss.   

In weiteren Rollen in dem Stück spielten mit großem Engagement Gabriel Schnell-Kretschmer, Angelina Stark, Eric Krumbein, Saskia Schultheiß, Mariella Nuhn, Laura Krumbein, Leonie Schmitt, Yannis Schlosser, Marcel Losert und Sara Schnell-Kretschmer. Damit das Stück am Ende auch im Sinne des Autors seine Umsetzung fand und alle Charaktere auf der Bühne im Einklang waren, erforderte es eine professionelle Regiearbeit. Andrea Falk und Gernot Krumbein übernahmen diese verantwortungsvolle Arbeit bereits im zweiten Jahr des Jugendtheaters sehr erfolgreich. Für die großartigen Bühnenbilder sorgten in gewohnter Weise Winfried Keßler und Thomas Tomaschewski, sowie für die Technik Gerhard Spahr und Frank Schmitt. Schließlich agierten Sandra Petry-Krumbein und Kirsten Schmitt als Souffleusen, Tabea Schott zeichnete für die Maske verantwortlich und Anja Seipp für die Frisuren.

Die durchweg positiven Bekundungen des Publikums, der verdiente und lang anhaltende Applaus, sowie das große Engagement der Jugend im Laienspiel dürften Garanten dafür sein, dass sich nach der zweiten Spielsaison Jugendtheater das Publikum auch in den kommenden Jahren auf diese besondere Form des Laientheaters in Ehringshausen freuen darf. Das beispielhafte Engagement des Vereins der Laienspielgruppe in eine augenscheinlich sehr erfolgreiche Jugendarbeit darf dabei nicht vergessen werden.

 

 

Bekanntmachungen der Freizeit- und Bildungsangebote 2017 des Vogelsbergkreises


Auch in 2017 bietet der Vogelsbergkreis Ferien- und Freizeitangebote an. Wie im vergangenen Jahr findet Ihr die Veranstaltungen im Internet unter: http://www.vogelsbergkreis.feripro.de

Angeboten werden unter anderem: Tagesfahrten zur Messe Connichi und Gamescom, verschiedene Freizeiten wie: Kinderfreizeit, Jugendfreizeit nach Kroatien, Videocamp am Edersee, ein Wochenende in Berlin, aber auch eine Familienfreizeit ist mit im Angebot.

Unter anderem gibt es auch Tagesveranstaltungen vor Ort.

Spielplatz in Nieder-Gemünden eingeweiht!

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Bei guten äußeren Bedingungen und entsprechendem Interesse von Groß und Klein konnte am Sonntagmittag der neue Kinderspielplatz neben dem DGH seiner Bestimmung übergeben werden. Die örtliche Feuerwehr hatte die offizielle Spielplatzübergabe mit einer Fahrzeugausstellung verbunden und konnte neben ihren eigenen Fahrzeugen auch das Einsatzfahrzeug der Feuerwehr Burg-Gemünden, sowie die Drehleiter der Wehr aus Nieder-Ohmen präsentieren. Klar, dass die vielen Kid’s dieses besondere Angebot gerne annahmen und die Einsatzfahrzeuge aus allen Perspektiven in Augenschein nahmen. Darüber hinaus hatte man seitens der Feuerwehr auch für das leibliche Wohl gesorgt, so dass einem kurzweiligen Familiennachmittag am DGH nichts im Wege stand.

Bürgermeister Lothar Bott hob in seinem Grußwort die Lage des neuen Spielplatzes besonders hervor, befinde der sich doch relativ zentral direkt am DGH und oberhalb des Sportplatzes. Bott lobte die Zusammensetzung der Spielmöglichkeiten auf dem neuen Gelände, wo man eine gelungene Kombination zwischen älteren, schon vorher bereits vorhandenen Spielgeräten und neu angeschafften Geräten gefunden habe. Besonders hervorzuheben sei dabei natürlich die nagelneue Kletterkombination, aber auch der Balance-Kreisel, der im unteren Spielbereich das Angebot ergänzt. Der Bürgermeister lobte die Eigenleistung von engagierten Bürgern, aber vor allem auch von Mitgliedern des ehemaligen Ortsbeirates unter der Regie des damaligen Ortsvorstehers Rene Michel, mit deren Unterstützung die veranschlagten Mittel beim DGH-Umbau ebenso wie beim Spielplatz im geplanten Rahmen bleiben konnten.

Bott rief im Zusammenhang damit auch die abschließenden Zahlen in Erinnerung, die nun nach Fertigstellung für den Spielplatz bei der Kommune zu Buche schlagen. So habe man insgesamt 42.570 Euro aufgewendet, wobei allein 15.000 Euro für die tolle Kletterkombination aufgewendet wurden. Der Bürgermeister erinnerte aber auch an Spenden der evangelischen Kirchengemeinde, der Burschenschaft Edelweiß, vom örtlichen VdK, anlässlich einer Benefizveranstaltung R. Sommer und vom damaligen Ortsbeirat in einer Gesamthöhe von 3.025 Euro, die in die Spielplatzherstellung eingeflossen seien. Zum Abschluss seiner Ausführungen teilte Bott mit, dass nach Einschätzung von Bürgern jetzt noch eine Bank und ein Tisch auf dem Spielplatz fehlen, um den Aufenthalt dort auch für Erwachsene so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bevor er den Spielplatz für die zahlreich erschienen Kinder frei gab nutzte Gemeindevertreter Walter Momberger die Gelegenheit, gratulierte zu dem neuen Spielplatz und monierte zugleich, dass diese Einweihung nur wenig Interesse bei kommunalpolitisch Verantwortlichen gefunden habe. Gemeinsam mit dem Gemeindevertreter Momberger absolvierte Bürgermeister Bott, begleitet von zahlreichen Kindern, einen kompletten Durchgang über den Spielplatz mit seinen sehr unterschiedlichen Geräten. Nach einer Rutschpartie folgten einige Runden auf dem Karussell und dann die Kletterpartie auf dem neuen Spielgerät, die beide Kommunalpolitiker ebenso mit Bravour meisterten, wie eine Laufrunde auf dem Drehkreis. Schließlich gab es dann auch noch einen Blick aus luftiger Höhe auf das neu geschaffene Spielareal, eine Sichtweise, die durch die Drehleiter der Nachbarwehr aus Nieder-Ohmen möglich wurde und begeistert angenommen wurde. (Fotos: ek).

20 Jahre Ortsvorsteher in Hainbach


Gemünden/Hainbach (ek). Anlässlich eines besonderen Dienstjubiläums besuchten am Samstagvormittag Bürgermeister Lothar Bott und dessen Vertreter, der 1. Beigeordnete Eckhard Kömpf, den Ortsvorsteher Werner Lutz.  Auf den Tag genau, so der Bürgermeister im Rahmen seiner Ansprache, vor 20 Jahren wurde Werner Lutz in einer Sitzung des Ortsbeirates zum Ortsvorsteher von Hainbach gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Gerhard Reitz an, der viele Jahre davor dieses Amt bekleidet hatte. 20 Jahre im öffentlichen Dienst seien zwar kein offizieller Jubiläumsanlass, aber 20 Jahre im Ehrenamt als Ortsvorsteher stellen durchaus ein herausragendes Jubiläum dar, welches einer besonderen Würdigung bedürfe. So überreichte der Bürgermeister neben einer besonderen Urkunde der Gemeinde auch ein Präsent der Beschäftigten der Verwaltung, die auf diese Weise Werner Lutz ebenfalls für dessen Einsatz dankten. Darüber hinaus gab es aus den Händen des 1. Beigeordneten noch ein Präsent der Gemeinde, verbunden mit dem Dank für 20 Jahre ehrenamtlicher Einsatz zum Wohl des Ortsteils. Ortsvorsteher Lutz dankte für diese Aufmerksamkeiten und unterstrich, dass man nach 20 Jahren in diesem Amt durchaus einiges erzählen könne. So habe er in dieser Zeit allein sechs Bürgermeister, darunter natürlich auch staatsbeauftragte Bürgermeister kommen und gehen gesehen, habe sich immer wieder auf die neuen „Chefs“ einstellen müssen. Sechs Wechsel an der Spitze der Verwaltung sind in 20 Jahren natürlich schon sehr viele, wie auch Bürgermeister Bott unterstrich, der in Hainbach nur Werner Lutz als Ortsvorsteher erlebt habe. Er betonte dessen herausragendes Engagement für den Ortsteil und seinen unermüdlichen Einsatz, wenn es darum gehe etwas für die Bürger in Hainbach zu erreichen. (Foto: ek).    

Eröffnung der Ausstellung „Flechtwand aus der Bronzezeit“ im Rathaus der Gemeinde Gemünden (Felda)

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ zeigt noch bis zum 30. Juni im Rathaus der Gemeinde Gemünden (Felda), Rathausgasse 6, Ortsteil Nieder-Gemünden, 35329 Gemünden (Felda) das Exponat „Flechtwand aus der Bronzezeit“ zu den gewohnten Öffnungszeiten. Für interessierte Bürger liegt umfangreiches Informationsmaterial in Form von Broschüren und CD’ s zur kostenlosen Mitnahme bereit.

Im hessischen Langenselbold hat die Kreisarchäologie Main-Kinzig unlängst eine abgebrannte Siedlung ausgegraben. Sie datiert aus der Bronzezeit vor 3.400 Jahren.  Der Befund war konserviert durch Spuren im hartgebrannten Lehm, mit dem das Flechtwerk beworfen war. Die Wände der Hütten bestanden aus zwei mit Abstand voneinander aufgesetzten Flechtwänden und dazwischen hatte man Heu eingestopft, etwa zehn Zentimeter dick. Das Heu war verbrannt, die Abdrücke der Halme im hartgebrannten Lehmbewurf brachten uns auf die Spur der Energiesparwand aus der Bronzezeit. Das Schadfeuer, das die Siedlung vernichtete, erhielt den Lehmbewurf bis heute. Ein Glücksfall für die hessischen Archäologen, denn nun konnten sie eine genauere Vorstellung darüber gewinnen, wie man vor 3.400 Jahren gelebt hat.

Es ist äußerst plausibel, dass die Wände damals schon gut dämmten: In unserem Klima hätte über lange Zeiten im Winter in den Hütten sonst Frost geherrscht. Mit der zehn Zentimeter dicken Grasfüllung ist der Wärmeschutz verblüffend gut. Der U-Wert liegt zwischen 0,5 und 1,0 W/(m²K), je nachdem, wie fest das Gras eingestopft wurde und ob es feine oder grobe Grashalme waren. Diese Qualität wurde erst 1995 mit der damaligen Wärmeschutzverordnung wieder erreicht.

In den Jahrtausenden dazwischen wurde der Wärmeschutz der Wände wieder schlechter: vier- bis sechsmal schlechter bei der Fachwerkwand, und die Vollziegelwand war immer noch dreimal schlechter als die bronzezeitliche Energiesparwand. Diese zeigt: Bauen mit der Natur und nicht gegen sie führt in unserem Klima zu einem guten Wärmeschutz. Die bronzezeitlichen Menschen werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten so gebaut haben, wie es Ihnen guttat. Wenn man in der Bronzezeit schon bei 10 cm Grasdämmstoff angelangt war, wie viel mehr können wir heute tun: Unsere Dämmstoffe sind haltbarer und dämmen besser, wir besitzen dauerhaftere Techniken. In Hessen gibt es die ausführenden Planer und Handwerker, der „Förderkompass Hessen“ unterrichtet über aktuelle Förderangebote unter www.energieland.hessen.de. Und wer mit Gras dämmen will, der findet nach 3.400 Jahren auch wieder Hersteller von Grasdämmstoff, industriell aufbereitet, versteht sich. Weitere Infos unter www.energiesparaktion.de.

Ausführliche Informationen (u.a. ein Foto der Energiesparwand aus der Bronzezeit, einen Fachartikel sowie die U-Wertberechnung für die Wand) bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ mit allen aktuellen Förderangeboten direkt zu erreichen ist.

Die „Hessische Energiespar-Aktion“ ist ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung.

Sachbeschädigungen am Friedhof in Ehringshausen - Gemeinde bittet die Bevölkerung um Mithilfe


Gemünden/Ehringshausen (ek). Mit einem eindringlichen Appell richtet sich die Gemeindeverwaltung an die Bürger im Ortsteil Ehringshausen. Es geht dabei um den Friedhof, auf das Verhalten dort und bereits festgestellte Sachbeschädigungen.

Wie Bürgermeister Lothar Bott dazu ausführt musste man vor einigen Tagen feststellen, dass an dem Wasserbecken und der entsprechenden Zuleitung auf dem Friedhof Beschädigungen verursacht wurden, die in der Folge den Einsatz von Bauhofmitarbeitern erforderlich machten. Ferner haben inzwischen Bürger Beschwerde darüber geführt, dass augenscheinlich Jugendliche mit Fahrrädern auf dem Friedhofsgelände herumgefahren sind. Auch dies sei ein Zustand, den man nicht hinnehmen werde, so der Bürgermeister weiter. Der Friedhof sei ein Ort der Ruhe, ein besonders geschützter Ort und die bestehende Friedhofssatzung regele das Verhalten dort eindeutig. Es werde nicht hingenommen, dass dort  ungebührliches und verachtendes Verhalten an den Tag gelegt und damit die Gefühle der Menschen verletzt und die Totenruhe gestört werde. In diesem Zusammenhang wies der Bürgermeister darauf hin, dass die Störung der Totenruhe auch einen Straftatbestand darstellt, der in § 168 Strafgesetzbuch ausdrücklich Sachbeschädigungen und groben Unfug im Bereich der Ruhestätten unter besondere Strafe stellt.

Auch in unmittelbarer Nähe zum Friedhof habe man in letzter Zeit einen gewissen Vandalismus feststellen müssen, so Bott weiter. So wurde im Bereich der Glascontainer, auf dem Parkplatz oberhalb des Friedhofes, eine größere Menge Glas außerhalb der Container zerschlagen und auf dem Parkplatz verstreut. Schließlich habe man jetzt aktuell im Bereich des Daches der alten Trauerhalle, im Eingangsbereich des Friedhofes, feststellen müssen, dass  Dachziegel mutwillig auf dem Dach zerschlagen wurden.

Seitens der Gemeindeverwaltung, so der Bürgermeister abschließend, werde man zukünftig strikt Straftatbestände zur Anzeige bringen und im Fall festgestellter Sachschäden auch Schadensersatz bei den Verursachern einfordern. In diesem Zusammenhang bittet der Bürgermeister die Besucher des Friedhofes um besondere Wachsamkeit und um entsprechende Mitteilungen an die Verwaltung, wenn dort entsprechendes festgestellt werde. Insbesondere sei es hilfreich, wenn dabei auch Namen von Verursachern der Verwaltung mitgeteilt würden. Eltern von Kindern in dem entsprechenden Alter bittet Bürgermeister Bott das Thema mit ihren Kindern zu besprechen, auf die geschilderten Feststellungen einzugehen und in diesem Zusammenhang auf die Friedhofsordnung hinzuweisen und darauf hinzuwirken, dass der Friedhof nicht zu einem „Spielplatz“ umfunktioniert wird.

Das Foto zeigt die ehemalige Trauerhalle im Eingangsbereich des Friedhofes, die jetzt aktuell Ziel von einer Sachbeschädigung wurde.

Einladung zum Begegnungscafe am 17. Mai 2017

Jugendtheater in Ehringshausen – 2 Aufführungen im Mai – Kartenvorverkauf ist angelaufen

Das Foto entstand bei den Proben und zeigt eine Szene des Stückes.


Gemünden/Ehringshausen (ek). Auf Hochtouren laufen derzeit die Vorbereitungen für die beiden Aufführungen des Jugendtheaters. Bereits zum zweiten Mal in der Geschichte der Laienspielgruppe hat die Theaterjugend eine eigene Aufführung vorbereitet und wird das Stück im Rahmen von zwei Veranstaltungen auf der Bühne der Theaterklause im kommenden Monat präsentieren. Begonnen hat dazu inzwischen auch der Kartenvorverkauf, der telefonisch von Montag bis Freitag, in der Zeit zwischen 16:00 Uhr – 19:00 Uhr unter den beiden Nummern 0174/4281631 oder 06634/918920 möglich ist. Darüber hinaus sind weitere Informationen auch auf der Internetseite www.ehringshaeuser-laienspielgruppe.de zu erhalten. 13 Jugendliche aus Gemünden sind seit Jahresbeginn intensiv am Proben und Einstudieren des unterhaltsamen Jugendstückes, das am Freitag, 12.05.17, 19:30 Uhr und am Sonntag, 14.05.17, 15:00 Uhr in der Theaterklause zur Aufführung kommt. Das Stück trägt den Titel „Nenn mich Miss Bottle“, etwas abgewandelt vom ursprünglichen Originaltitel „Nenn mich Mister Bottle“, da diese Figur im hiesigen Stück weiblich besetzt wurde. Das Jugendtheaterstück von Dieter Schneider dreht sich in unterhaltsamer, kurzweiliger und spaßiger Form um „Lisa“, die zu Hause ebenso Probleme hat, wie in der Schule. Ihre Mitschüler beachten sie nur, wenn sie ihre Hilfe benötigen, wie beispielsweise bei den Hausaufgaben, denn Lisa weiß fast alles. Was auch den „Umgang“ mit ihren Lehrern nicht einfach macht. Es könnte dann aber alles ganz anders werden, als Lisa eine Flasche findet, aus der ein „seltsamer“ Geist entweicht. Dieser möchte ihr alle Wünsche erfüllen, gerade so, wie er es seinerzeit mit dem kleinen Bill (Gates) gemacht habe. Verwirrungen, Irrungen und viel Spaß sind also vorprogrammiert und versprechen zwei unterhaltsame Aufführungen im Rahmen des Jugendtheaters.

Schulung am Rettungshubschrauber - Katastrophenschutzzug Gemünden

Die Einsatzkräfte des Gemündener Katastrophenschutzzuges mit Pilot Oswald Rank (2.von rechts), ganz rechts im Bild der Gemündener Katastrophenschutzzugführer und Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Stefan Wehrwein

Gemünden (eva). 26 Mitglieder des Katastrophenschutzzuges der Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Gemünden Felda, nahmen kürzlich an einer Schulung am Rettungshubschrauber (RTH) „Christoph Gießen und Mittelhessen“, am Flugplatz in Reichelsheim/Wetterau teil.  

Den Kontakt hatte der Zugführer Stefan Wehrwein über die Johanniter Luftrettung in Gießen hergestellt und Ausbilder vor Ort war Pilot Oswald Rank. In einer sehr guten Präsentation direkt am Hubschrauber, informierte Rank in einem theoretischen Teil über die Technik, Aufgaben und die Einsatzmöglichkeiten eines Rettungshubschraubers sowie die möglichen Gefahren bei einem Hubschraubereinsatz. 

Eigentlich sieht es nicht kompliziert aus: Der Rettungshubschrauber kommt angeflogen, der Pilot dreht noch eine kleine Runde und landet dann sicher auf der Wiese, dem Sportplatz oder der Landstraße. In Wirklichkeit ist es für die Crew jedoch eine besondere Herausforderung, denn sie landen in der Regel auf für sie bisher unbekanntem Terrain. Trägt der Boden die Maschine oder sinkt das Fahrwerk ein? Sind Stromleitungen, Masten oder Straßenlaternen im Weg? Ist der Abflug auch problemlos möglich? Da ist es wichtig, wenn die Feuerwehr, die am Boden den Landeplatz absichert und nachts auch ausleuchtet, weiß worauf besonders zu achten ist. 

Daher erläuterte Oswald Rank den Gemündener Feuerwehraktiven in einem Querschnitt die wichtigsten zu beachtenden Details.

Zunächst erklärt er die Dimensionen des Hubschraubers: 13,46 Meter lang, 3,21 Meter breit, 3,94 Meter hoch. Die vier Rotoren haben einen Durchmesser von fast 12 Metern – ein Landeplatz sollte in der Regel doppelt so breit sein, wovon der Pilot im Notfall jedoch abweichen kann. Außerdem achtet der Pilot darauf, dass möglichst keine losen Teile vom Abwind der Rotoren aufgewirbelt werden können und dann umherfliegen. „Das wichtigste ist eine wirklich freie Landefläche“, sagt Rank. Hindernisse können Schäden an der Maschine verursachen. Bis 24 Prozent Gefälle darf die Fläche haben, jedoch ist weniger für Start und Landung besser geeignet.

Damit der maximal 4,3 Tonnen schwere Hubschrauber – randvoll getankt wird nur, wenn lange Strecken anstehen, sonst wird unnötiger Ballast vermieden – nicht im Boden versinkt, muss dieser tragfähig sein, Eine durchdrängte matschige Wiese scheidet also aus. Sportplätze hingegen sind als Landefläche sehr beliebt, da genügend Platz vorhanden ist und es im Landebereich keine Hindernisse gibt. Hinzu kommt, dass man sie in geeigneter Weise auch nachts mit dem Flutlicht leicht auszuleuchten kann. Der Idee, dass viel Licht dem Piloten viel hilft, erteilt Rank aber eine Absage. Denn wenn rund herum viele Lichtmasten aufgebaut sind, die alle den Helikopter anstrahlen, besteht die Gefahr, dass der   der Pilot auf den letzten Metern geblendet wird. Deswegen haben Autos mit Fernlicht oder ausgefahrene Lichtmasten   direkt am Landefeld nichts zu suchen, zumal noch hinzukommen kann, dass die Masten vom Wind leicht umgeknickt werden können.  Damit der Pilot sehen kann, wo er landet, sollten die Scheinwerfer stattdessen so ausgerichtet sein, dass sie auf den Boden strahlen also genauso wie das Sportplatzflutlicht.

Dem Bodenpersonal obliegt es den Landeplatz abzusichern, wobei, so erfuhren die Einsatzkräfte, keine Flatterbänder oder Fackeln verwendet werden dürfen und besonders der starke Luftstrom, der Gegenstände aufwirbeln kann, in Betracht gezogen werden muss. Des Weiteren wurde vermittelt, dass beim Anflug kein Funkverkehr mehr möglich ist und die Crew den RTH erst zirka eine Minute nach Rotorstillstand verlässt. Informiert wurde noch über weitere wichtige Details, wie beispielsweise die Beachtung eines Sicherheitsabstandes beidrehenden Rotorblättern, dass zur Vermeidung von Kollisionen mit den Einsatzfahrzeugen nicht zu nahe an den Hubschrauber herangefahren werden darf.

Erörtert wurde auch, welche Absicherungsaufgaben die Feuerwehr beim gelandeten Helikopter übernehmen kann. So kann, auf Anweisung des Piloten am Ende eines jeden Rotorblattes ein Feuerwehrmann bereitstehen, um herannahende Kräfte auf das Hindernis aufmerksam zu machen.

Auch beim Bewachen der Maschine und dem Absichern von Schaulustigen, kommt die Feuerwehr zum Einsatz. Denn auch wenn ein Rettungshubschrauber immer wieder ein spektakulärer Anblick ist, so ist er zur Rettung von Menschenleben im Einsatz. Da bleibt dem Piloten   keine Zeit, Schaulustigen, ob Erwachsenen oder Kindern, die Maschine zu erklären. Dafür, so Oswald Rank, würden Schautage, wie beispielsweise auch beim Hessentag, bessere Gelegenheit bieten.

Des Weiteren wurden die Feuerwehraktiven über die Alarmierungswege informiert, so erfolgt zum Beispiel die Alarmierung des Christoph Gießen durch die örtlich zuständige Leitstelle oder über die Koordinierungszentrale für Sekundärtransporte (KST) in Frankfurt. 

Während der gesamten Präsentation hatten die Feuerwehrleute die Möglichkeit noch zusätzliche Fragen zu stellen, etwa, in Bezug auf die Anflugzeiten nach Alarmierung, die beispielsweise von Reichelsheim nach Grünberg sieben Minuten und von Gießen fünf Minuten und von Reichelsheim nach zwölf Minuten und von Gießen elf Minuten dauert. 

Bei der Besichtigung des Rettungshubschraubers konnte sich jeder selbst einen Eindruck über dessen Große und Technik machen, oder gar im Cockpit Platz nehmen und erlebte auch, wie der RTH Mittelhessen von einem Einsatz zurückkam.

Die Gemündener Feuerwehrleute waren aufmerksame und interessierte Zuhörer und sie bezeichneten die Infos, für einen eventuellen Einsatz als sehr hilfreich und die gesamte

Katastrophenschutzzugführer und Stellvertretender Gemeindebrandinspektor Stefan Wehrwein, danke Pilot Oswald Rank für die vielen Informationen und die Zeit, die er den Besuchern gewidmet hatte und überreichte im Namen der Feuerwehr Gemünden ein Präsent.

Geschichts-AG Ehringshausen/Rülfenrod bittet um Mithilfe

Wer ist auf diesem alten Foto zu sehen?

Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Mithilfe. Wer kennt diese zwei Männer? Wer weiß, wann und wo das Bild entstanden ist? Das Foto stammt aus Ehringshausen.

Sollten die Beiden erkannt werden, bitte Dunja Werneburg unter (06634) 919515 oder unter der E-Mail: dunja.werneburg(at)gmx.de kontaktieren.

Vielen Dank.

Bauhofleiter verfügt nun über neues Einsatzfahrzeug

Das Foto entstand bei der offiziellen Fahrzeugvorstellung nach der Zulassung (VB-GG 2017) beim Rathaus, im Beisein von dem zukünftigen Nutzer Udo Richber (Leiter des Bau- und Servicehofes der Gemeinde, sowie Bürgermeister Lothar Bott und dessen Vertreter, dem 1. Beigeordneten Eckhard Kömpf.

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Ein neues Einsatzfahrzeug für den Leiter des kommunalen Bau- und Servicehofes wurde dieser Tage in Betrieb genommen. Das seitherige Fahrzeug war in die Jahre gekommen, so dass anstehende Reparaturen in erheblichem Umfang notwendig geworden wären, um noch einmal eine TÜV-Plakette zu bekommen. Der Gemeindevorstand, so führte Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen der offiziellen Fahrzeugvorstellung an, habe sich daher kurzfristig mit dem Problem befassen müssen und sich für den Kauf eines neuwertigen, gebrauchten Ersatzfahrzeuges ausgesprochen. In die Beratung habe man auch den Bauhofleiter eingebunden, der sich auf dem entsprechenden Fahrzeugmarkt umgesehen hatte. Die finanziellen Mittel für das neue Einsatzfahrzeug in Höhe von 16.000 Euro waren laut Bürgermeister vorhanden, auch wenn man derzeit in Gemünden noch keinen beschlossenen Haushalt für das laufende Jahr habe. Möglich gewesen sei dies, weil man noch über Ausgabenreste aus dem Haushaltsbudget 2016 verfügen konnte. Daher sei auch eine Anschaffung unter der Prämisse der vorläufigen Haushaltsführung möglich gewesen. Das neue, inzwischen auch zugelassene Einsatzfahrzeug ist fast neuwertig und hat eine äußerst geringe Kilometerleistung aufzuweisen, alles Faktoren, darüber waren sich alle Beteiligten einig, die eine lange Nutzungsdauer, ebenso wie beim Vorgängerfahrzeug, ermöglichen sollten.

Öffnung der Sammelplätze für die Annahme von Grüngut im ZAV-Gebiet

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Vogelsbergkreis informiert, dass die Kompostplätze für die Annahme von Grüngut in Alsfeld-Billertshausen, Homberg, Mücke-Merlau, Schlitz, Schotten, Schwalmtal (EZV) und Ulrichstein sowie die Sammelstelle in Wartenberg-Angersbach ab dem 25.02.2017 geöffnet sind.

Alle übrigen Sammelstellen, sind ab dem 10.03.2017 geöffnet.

Die Sammelstelle in Nieder-Gemünden, Hinter dem Kahlen Berg ist jeden Samstag von 10:00 Uhr - 12:00 Uhr geöffnet.

Herzliche Einladung an alle Kinder, Bürgerinnen und Bürger

Einladung zur Bürgerversammlung

Umfangreiche Bauarbeiten derzeit auf dem Friedhof in Nieder-Gemünden

Die eingerüstete Trauerhalle

Erdarbeiten im Bereich des Grabfeldes

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Umfangreiche Bauarbeiten prägen derzeit das Gesamtbild auf dem örtlichen Friedhof. Eingerüstet ist die Trauerhalle, die in erheblichem Umfang saniert und instand gesetzt werden muss. Annähernd rund 50.000 Euro sind für diese Arbeiten erforderlich, wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen einer Baustellenbesichtigung ausführte. Neben der Dacheindeckung und undichten Verschalungen sowie Malerarbeiten an der Außenfassade geht es dabei auch um die Regenwasserführung, um einen ordnungsgemäßen Abfluss, der bereits im vergangenen Jahr durch den Bau- und Servicehof geregelt wurde. Insgesamt habe „der Zahn der Zeit“ deutliche Spuren hinterlassen und fordere nun seinen Tribut. Neben diesen Arbeiten an der Trauerhalle sind aber zugleich auch umfangreiche Arbeiten im Zusammenhang mit der erforderlichen Räumung eines Grabfeldes verbunden. Dabei habe sich herausgestellt, dass in vielen Bereichen noch alte Fundament längst entfernter Gräber teilweise aus dem 19. Jahrhundert vorhanden sind, die nun arbeitsintensiv ausgebaggert und beseitigt werden müssen. Augenscheinlich, so der Bürgermeister, wurden die dortigen Gräber seinerzeit bei der Beseitigung „nur abgeräumt“, die einbetonierten Fundamente aber einfach mal „vergessen“. Notwendig sind diese Arbeiten im Zusammenhang mit der Schaffung neuer Bestattungsformen. So werden in diesem Bereich des Friedhofes Baum- und Rasengräber entstehen, eine Bestattungsform, die derzeit stark im Kommen ist und immer mehr nachgefragt werde. Dementsprechend habe man auch bereits bei der neuen Friedhofssatzung auf diese Notwendigkeiten Rücksicht genommen und entsprechende Vorschriften und Regelungen dort festgeschrieben. Sukzessive sollen diese Bestattungsmöglichkeiten auch auf den anderen gemeindlichen Friedhöfen ermöglicht werden, wie der Bürgermeister weiter ausführte. Dies geschehe spätestens dann, wenn die entsprechende Bestattungsform auf dem jeweiligen Friedhof nachgefragt werde. Die derzeit in diesem Zusammenhang laufenden Einebnungsarbeiten in Nieder-Gemünden seien als erforderliche Vorausleistung zu sehen, um die neuen Bestattungsfelder gemäß der im vergangenen Jahr offen gelegenen Planung für die künftige Gestaltung der gemeindlichen Friedhöfe auch entsprechend umsetzen zu können. Ähnliche Vorbereitungsarbeiten werden in den kommenden Wochen und Monaten auch auf anderen Friedhöfen innerhalb der Kommune durchgeführt werden. (Fotos: ek).

Sandra Hammamy berichtet über ihre Arbeit bei Seawatch

Brandschutzerziehung für Pestalozzischüler

Mit „Feuereifer“ waren die Kinder der Klasse 2 der Pestalozzischule Gemünden, in Begleitung der Klassenlehrerin Juliane Schmuck, während des Brandschutzerziehungs-Unterrichts durch den Stellvertretenden GB Stefan Wehrwein, direkt im Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden bei der Sache.

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). „Feuer und Flamme“, waren die Kinder der zweiten Grundschulklasse am letzten Donnerstag während eines Besuches im Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden. Zwar steht das Wort „Brandschutzerziehung“ nicht im Lehrplan, dafür aber das Lernfeld „Natur“ und darin ist auch der Bereich „Brandschutz“ erfasst. Denn die Schüler sollen die Bedingungen für den Verbrennungsvorgang und vor allem auch Brandschutzmaßnahmen kennenlernen.

Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug, in dem Paulinchen verbrannte, weil sie nicht auf das Verbot der Eltern hörte, die Zündhölzer nicht zu benutzen, ist jedem aus dem „Struwwelpeter“ hinlänglich bekannt. Seit dieser Zeit hat sich der Ansatz der Pädagogik verändert: Heute lernen Grundschulkinder nicht durch Verbote. Sie sollen durch eigene Aktivitäten Wissen erwerben und Erfahrungen machen, um diese zum Erschließen ihrer Umwelt zu nutzen. Leider kommt es immer wieder zu teilweise schwerwiegenden Unfällen im Umgang mit Feuer und brennenden Stoffen. Gerade Kinder setzen sich durch spielerische Unkenntnis und natürliche Neugierde oft lebensbedrohenden Situationen aus. Sie sind jedoch in jungen Jahren noch für Brandgefahren zu sensibilisieren und fähig, die richtigen Verhaltensweisen im Schadenfall einfach zu erlernen. Aus diesem Grund richtet sich die Brandschutzerziehung in Schulen an Kinder von acht bis zehn Jahren. Der Landesfeuerwehrverband Hessen hat, in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, die Aktion „Feuer und Flamme für die Brandschutzerziehung“ auf den Weg gebracht, die durch entsprechendes Unterrichtsmaterial, sowie durch besonders ausgebildete Feuerwehrkräfte vor Ort unterstützt werden.

Während seither die Brandschutzerziehung in der Pestalozzischule stattfand, hatte in diesem Jahr der Stellvertretende Gemeindebrandinspektor (GBI) Stefan Wehrwein, der die Brandschutzerziehung in Kindergarten und Grundschule seit einigen Jahren durchführt, die Kids und ihre Klassenlehrerin Juliane Schmuck ins Burg-Gemündener Feuerwehrgerätehaus eingeladen.

Als „sehr positiv“ bezeichnete Stefan Wehrwein im Nachhinein diese Entscheidung. Denn für die Kinder war der Unterricht in Bezug auf Brandschutz so mit einem kleinen Abenteuer verbunden. Neben den notwendigen Erläuterungen und Übungen zum sicheren Umgang mit Feuer (insbesondere auch mit Kerzen), das richtige Verhalten im Brandfall, das Absetzen eines Notrufes unter Beachtung der drei „W’s“, „Wer meldet? Wo geschah es? Was geschah?“, durften die Schülerinnen und Schüler auf Exkursion durch das Feuerwehrgerätehaus gehen und lernten dabei die Einsatzfahrzeuge und das Equipment der Feuerwehr hautnah kennen.

Gemeinsam mit Dennis Schneider erläuterte Stefan Wehrwein im Besonderen die Einsatzfahrzeuge mit allem Drum und Dran. Dabei wurde unter anderem auch eine Alarmierung zur Leitstelle vorgeführt, die Kids durften Feuerwehrhelme probieren, einen Löschangriff mit dem C-Rohr ausführen und wer wollte, sogar, natürlich vorschriftsmäßig gesichert, eine 4-teilige Steckleiter erklimmen. Sicher war es ein weiteres Highlight für die Kinder, bei der Zerlegung einer alten Autotür mit hydraulischen Rettungsgerät (Schere/Spreitzer) mit Hand anlegen zu dürfen.

Des Weiteren waren Rauchmelder und deren Funktion und Wichtigkeit ein Thema, oder auch, dass eine achtlos weggeworfene 9 Volt Batterie, wie sie unter anderem in ferngesteuerten Autos vorkommt, beispielsweise Stahlwolle oder ähnliches zum Brennen bringen kann.

„Die Brandschutzerziehung im Feuerwehrgerätehaus hat viel gebracht, die Kinder waren mit Interesse und Eifer bei der Sache“, resümiert Stefan Wehrwein abschließend.

Während die Kinder morgens von Nieder- nach Burg-Gemünden gewandert waren, wurden sie am Mittag direkt am Feuerwehrgerätehaus in Burg-Gemünden vom Schulbus abgeholt.

Neue Ausstellung im Rathaus Nieder-Gemünden

Das Foto entstand bei der Ausstellungspräsentation mit Bürgermeister Bott, Dunja Werneburg von der Verwaltung und dem Pressekoordinator Klaus Fey. (Foto: ek).

Gemünden (ek). Im Rahmen der Hessischen Energiespar-Aktion (HESA) wurde in diesen Tagen im Rathaus eine neue Ausstellung im Beisein von Bürgermeister Lothar Bott und dem Pressekoordinator für dieses Landesprojekt, Klaus Fey, eröffnet.

Vorgestellt und mit einer Vielzahl von Prospekten und Erklärungen versehen, wird ein lukratives Förderangebot zum Austausch alter Heizungsumwälzpumpen und zum „hydraulischen Abgleich“. Hausbesitzer können dabei, so die wichtigste Information zum Ausstellungsbeginn, mit einer staatlichen Förderung in Höhe von bis zu 30 Prozent der förderfähigen Ausgaben rechnen. Zu beachten ist dabei, dass die Fördersumme anhand des Netto-Rechnungsbetrages berechnet wir, also ohne Mehrwertsteuer. Die Antragstellung erfolgt demzufolge auf einem speziellen Formular, die entsprechenden Informationen dazu gibt es im Rahmen der Dauerausstellung, die bis Ende April im Rathaus zu sehen sein wird. Die hessische Energiespar-Aktion ist nach den Worten von Koordinator Fey ein Projekt des hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung. Sie findet in allen Landesteilen großes Interesse, wobei nähere Informationen auch über die Internetseite www.energiesparaktion.de zu erfahren sind.

Alte Heizungsumwälzpumpen sind stille Dauerläufer und ihr Stromverbrauch wird deshalb unterschätzt: Umwälzpumpen in der Heizungsanlage sorgen für die Wasserzirkulation durch Rohre in unsere Heizkörper und Wasserhähne. Alte Pumpen laufen in der Heizperiode 24 Stunden am Tag. Mehr als 5.000 Betriebsstunden kommen im Jahr zusammen. Für Einfamilienhäuser sind 3 bis 20 Watt elektrische Leistung meist ausreichend, wo heute noch Pumpen mit einer Leistung von 60 bis 130 Watt arbeiten. „Die Einsparung durch den Einbau einer neuen Stromsparpumpe liegt pro Einfamilienhaus bei 300 bis 400 kWh im Jahr. Das sind 1.600 Euro an Energiekosten (bei einem Kilowattstundenpreis von 0,28 Euro) über die fünfzehnjährige Lebensdauer. Eine neue Pumpe kostet 200 bis 400 Euro. Sie macht sich über ihre Lebensdauer also mehr als doppelt bezahlt“, sagte Klaus Fey von der HESA im Rahmen der Ausstellungseröffnung.

Auch weise man auf das aktuelle Förderprogramm des Bundeswirtschaftsministeriums „Förderung der Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich“ auf den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage hin. Bezuschusst wird der Austausch von Umwälz- und Warmwasserzirkulationspumpen durch hocheffiziente Pumpen in bestehenden Heizungssystemen sowie der hydraulische Abgleich der Wassermengen in den Heizkörpern einer Anlage. Eine Produktliste aller förderfähigen Pumpen findet sich unter www.bafa.de.

Beide Maßnahmen können einzeln oder gemeinsam ausgeführt werden. Zusätzlich werden die Installation von Einzelraumtemperaturreglern und voreinstellbaren Thermostatventilen gefördert. Weitere Informationen zu Energieeffizienz und Energieeinsparung im Haushalt bietet die HESA-Homepage unter www.energiesparaktion.de, über die auch www.energieland.hessen.de, die „Energieseite“ des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung sowie der „Förderkompass Hessen“ zu erreichen ist.

Herzliche Einladung zum Begegnungscafe ins DGH nach Burg-Gemünden

Neubürger in der Kindertagesstätte Siebenstein begrüßt!

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro der Gemeinde-verwaltung und Nicole Schlosser von der KiTa. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Dieser Tage war es wieder soweit, einer inzwischen langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast in der Kindertagesstätte „Siebenstein“. Hintergrund dieser Einladung ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich bei dieser Einladung um die 12. Veranstaltung dieser Art, wobei dabei alle Neugeborenen aus dem 2. Halbjahr 2016 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im August  2016 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren die im 1. Halbjahr 2016 das Licht der Welt erblickten und in Gemünden gemeldet sind, stieg die Anzahl der Geburten deutlich von sieben auf nunmehr 14. Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt wurde, so erläuterte der Verwaltungschef einleitend, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21, was der bisher höchste Zuwachs innerhalb eines Jahres bedeutete. Die Geburtenzahlen waren bisher insgesamt relativ stabil, so betonte der Bürgermeister weiter. Eine Feststellung, die sich auch in der Gesamtzahl 2016 widerspiegelt, denn da kommt man mit den jetzt 14 jungen Neubürgern erneut auf eine Summe von 21, was der bisher höchsten Gesamtzahl aus dem Jahre 2013 entspricht. Damit zeigte sich erneut, dass die Zahlen eines 1. Halbjahres keineswegs richtungsweisend für das gesamte Jahr sind. Erst am Ende eines Jahres könne man verlässlich sagen in welche Richtung es gehe, so Bott weiter.  Der Bürgermeister erinnerte dabei aber auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe, so die Hoffnung nicht nur des Bürgermeisters, hoffentlich eine Ausnahme. Für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott hob im Rahmen der Begrüßung und Geschenkübergabe die besondere Familienfreundlichkeit der Gemeinde hervor. Er erinnerte in diesem Zusammenhang an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne, so dass man diesbezüglich für Gemünden durchaus von einem vorbildlichen Angebot sprechen könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden nicht verstecken. Auch sei man in Gemünden stetig bestrebt die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. So arbeite der Gemeindevorstand fortlaufend an einer Optimierung der personellen Ausstattung, kümmere sich aber auch umfänglich um den baulichen Zustand, was allerdings aktuell auf Grund eines Parlamentsbeschlusses mit nicht unerheblichen Verzögerungen verbunden sei.

So seien zwar umfangreiche Baumaßnahmen für eine zukunftsorientierte Aufstellung der Kindertagesstätte in Vorbereitung, eine ursprünglich zügig geplante Umsetzung sei allerdings auf Grund des Beschlusses nicht möglich, man müsse zunächst noch weitere Planungsvarianten erarbeiten lassen. Dessen ungeachtet sei man in Gemünden immer bestrebt den komplett in kommunaler Hand befindlichen Kindergarten attraktiv zu gestalten und damit auch den heutigen Erfordernissen zeitnah anzupassen. In diesem Sinne zeigte sich Bott zuversichtlich, dass die Kinder sich in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit deren Angebot zufrieden sind. Zusammenfassend, so Bott abschließend, sei man also auf vielen Ebenen bemüht mit diesen Angeboten im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern, das Leben in Gemünden damit auch in Zukunft attraktiv zu gestalten und dadurch einen vermeintlichen Standortnachteil, die Distanz zu Ballungszentren, auf anderen Ebenen mehr als auszugleichen. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und die stellvertretende Kindertagesstättenleiterin Nicole Schlosser begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen der Kindertagesstätte und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Gemündener Neubürger im 2. Halbjahr 2016 sind Medina Hajdari, Lisa-Marie Vollpert, Svea Joleen Scholl, Rostem Jasim, Luca Schmitt, Finn Liam Peter, Davin Müller, Andreas Lipovka, Mia Gomez Y de Los Angeles, Mohammad Saidi, Marie Neumann, Constantin Rose, Ella Dechert und Sekerja Dawlatyr. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten der Kindertagesstätte näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald die Kindertagesstätte in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Geschichten von Ehringshausen und Rülfenrod gesucht!

Die Geschichts-AG plant für das Jahr 2018 wieder einen Kalender. Dieses Mal soll neben den alten Fotos auch Geschichten von Ehringshausen und Rülfenrod auf den Seiten zu sehen bzw. zu lesen sein.

Hierfür suchen wir noch dringend Geschichten, aber auch Fotos und Postkarten aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg bis in die 1980er-Jahre.

Wer in seinem Privatbesitz hierzu etwas vorhanden weiß, kann sich gerne an
Uwe Langohr unter 06634-9180510, uwe.lango(at)web.de oder an
Dunja Werneburg 06634-919515, dunja.werneburg(at)gmx.de wenden.

Mikrozensus 2017 – Europas größte jährliche Haushaltsbefragung startet wieder in Hessen

Das Hessische Statistische Landesamt teilt mit, dass auch im Jahr 2017 hessenweit etwa 60 000 Personen in rund 30 000 Haushalten im Rahmen des Mikrozensus befragt werden. Die Befragung erstreckt sich gleichmäßig über das ganze Jahr.

Im Auftrag des Hessischen Statistischen Landesamts befragen über 100 Interviewerinnen und Interviewer jeden Monat rund 2500 Haushalte. Sie kündigen ihren Besuch einige Tage zuvor durch ein Anschreiben samt begleitendem Informationsmaterial bei den Haushalten an. Die Mitarbeiter können sich durch einen Ausweis des Hessischen Statistischen Landesamts legitimieren und sind zur strikten Verschwiegenheit verpflichtet.

Um die Repräsentativität und die Aktualität der Mikrozensusergebnisse zu gewährleisten, hat der Gesetzgeber für einen Großteil der Fragen Auskunftspflicht vorgegeben. Auf freiwillig zu beantwortende Fragen wird besonders hingewiesen. Welche Haushalte in die Befragung einbezogen werden, entscheidet ein mathematisches Zufallsverfahren.

Was wird gefragt?

Im Wesentlichen werden im Mikrozensus persönliche Merkmale wie Alter, Familienstand, Staatsangehörigkeit, schulische und berufliche Bildung, Erwerbstätigkeit, Arbeitssuche oder Lebensunterhalt erhoben. Auf Basis des neuen Mikrozensusgesetzes werden 2017 zudem erstmals Informationen zur Kinderbetreuung und zu der im Haushalt vorwiegend gesprochenen Sprache gestellt. Die gewonnenen Angaben stellen für Politik, Wissenschaft und Medien, aber auch für interessierte Bürgerinnen und Bürger, eine wichtige Informationsquelle dar.

Ø  Das Hessische Statistische Landesamt bittet alle Haushalte, die Arbeit der Interviewerinnen und Interviewer zu unterstützen.

Ø  Den Angaben aller Personen im Haushalt kommt dabei die gleiche Bedeutung zu, egal ob sie noch zur Schule gehen oder sich der Kindererziehung widmen, ob sie einen Beruf ausüben oder sich bereits im Ruhestand befinden.

Möglichkeiten zur Auskunftserteilung

Die einfachste und schnellste Art der Auskunftserteilung ist das persönliche Interview mit den Erhebungsbeauftragten. Die geschulten Erhebungsbeauftragten stehen bei der Beantwortung der Fragen mit Rat und Tat zur Seite. Sollte aus terminlichen oder anderen Gründen eine persönliche Befragung nicht möglich sein, können die Auskünfte nach Rücksprache mit der bzw. dem Erhebungsbeauftragten auch telefonisch gegeben werden. Alternativ können die Haushalte einen Papierfragebogen ausfüllen. Alle Angaben werden nach den gesetzlichen Bestimmungen geheim gehalten und dürfen ausschließlich für statistische Zwecke verwendet werden.

Auf unseren Internetseiten unter https://statistik.hessen.de/ halten wir weitere Informationen zum Mikrozensus bereit. Dort finden sich auch weitere Informationen für teilnehmende Haushalte zum Ablauf der Befragung.

Weitere Auskünfte erteilt:

Hessisches Statistisches Landesamt
Telefon: 0611 / 3802-228
E-Mail: mikrozensus@statistik.hessen.de

"Rettung aus der Dose" - Der Seniorenbeirat informiert!

Ab sofort beim Seniorenbeirat erhältlich
Wird der Rettungsdienst gerufen, zählt jede Minute. Die Helfer benötigen schnell die wichtigsten persönlichen und medizinischen Informationen über den Patienten. Damit diese Daten dem Rettungsdienst in einem Notfall sofort zur Verfügung stehen, werden alle wichtigen Informationen wie z. B. Marcumar-Patient (Blutverdünnung), Diabetiker, Allergien, Unverträglichkeiten, Medikamente, Impfpass, Patientenverfügung, im Notfall zu verständigen etc. auf einem Datenblatt hinterlegt und dieses Datenblatt wird in der Rettungsdose verwahrt.

Die SOS Dose wird dann im Kühlschrank aufbewahrt. Rote Aufkleber mit dem entsprechenden Hinweis, einmal an der Wohnungstür innen angebracht, ein weiterer Aufkleber an der Kühlschranktür außen, verweisen auf die vorhandene Rettungsdose. Die Idee der SOS Dose stammt aus Irland und Großbritannien, dort wird sie bereits von rund fünf Millionen Menschen genutzt. Der Kühlschrank als Verwahrort hat sich bewährt, zumal jeder Haushalt über einen Kühlschrank verfügt und dieser auch in einer fremden Wohnung leicht zu finden ist. So haben die Ersthelfer ohne lange Suche direkten Zugriff auf die mitunter lebensrettenden Informationen.

Der Seniorenbeirat stellt an den jeweiligen Öffnungstagen des Seniorentreffs, die Rettungsdose allen Interessenten kostenlos zur Verfügung und gibt bei Bedarf Hilfestellungen beim Ausfüllen des Formulars.

Sport und Flüchtlinge in Gemünden

Das Foto entstand bei der offiziellen Vorstellung der neuen Broschüre, auf dem Bild zu sehen sind v.l.: Albrecht Well (Sportverein SV Ehringshausen), Gertrud Schojan (TSV Burg/Nieder-Gemünden), Andrea Falk (Sport-Coach in der Gemeinde), Dunja Werneburg (zuständige Sachbearbeiterin bei der Gemeindeverwaltung), sowie Bürgermeister Lothar Bott.

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen aktiver Flüchtlingsarbeit und Nutzung aller zur Verfügung stehenden Möglichkeiten beteiligt sich die Gemeinde Gemünden auch an dem Programm „Sport und Flüchtlinge“, ein Angebot des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport. Das Programm unterstützt die Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen im Landessportbund mit den Städten und Gemeinden in deren Engagement Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge zu initiieren. Die Sportangebote vor Ort, so der Hintergrund, bieten sehr gute Möglichkeiten Flüchtlinge schnell und vor allem unkompliziert das Ankommen in den Kommunen zu erleichtern.

Das Programm selbst knüpft an die Erfahrungen eines Modellprojektes der Sportjungend Hessen im Landessportbund an. Gezeigt habe sich dabei, dass die Vernetzung vor Ort für den Erfolg der Arbeit sehr wichtig sei, so die Ausführungen der Gemündener Organisatoren im Rahmen der jetzt erfolgten, öffentlichen Vorstellung des Projektes und der eigens dazu erstellten Broschüre. Diese Vernetzung innerhalb der Kommune wird durch ehrenamtlich tätige „Sport-Coaches“ übernommen. Diese stellen den Kontakt zwischen den Flüchtlingen, der Asylbetreuung und den Sportvereinen vor Ort her und begleiten darüber hinaus in der ersten Zeit die Interessenten zu den jeweiligen Sportangeboten.

In Gemünden wurde, unterstützt mit finanziellen Mitteln aus dem Programm, ergänzenden dazu eine Hochglanz-Broschüre in drei Sprachen erstellt, die die Angebote der beiden großen Sportvereine der Gemeinde, des TSV Burg/Nieder-Gemünden und des SV Ehringshausen aufzeigen und zum Mitmachen ermuntern sollen. Unterschieden und damit die jeweiligen Angebote übersichtlich dargestellt wird in der Broschüre in Bezug auf  Männer, sowie bezüglich Angeboten für Mädchen und Frauen, ebenso wie in Bezug auf gemischte Angebote (Eltern und Kinder). Ansprechpartner und damit örtlicher Sport-Coach ist Andrea Falk, an die sich die interessierten Flüchtlinge wenden können, um so erste Kontakte zu den Vereinen und den sportlichen Angeboten herstellen zu können. Die in einer ausreichenden Auflage erstellte Broschüre ist sowohl bei den Vereinen, als auch bei der Gemeindeverwaltung erhältlich, ebenso erfolgt eine Verteilung über die bekannten Unterkünfte und beispielsweise das regelmäßig stattfindende Begegnungscafe. Danach liegt es an den Flüchtlingen das Angebot  auch anzunehmen und sich bei Andrea Falk zu melden. Die entsprechenden Kontaktdaten sind in der Broschüre natürlich nachzulesen. (Foto: ek).

Rechtsstaatsklasse in Gemünden

Das Foto entstand zum Beginn einer solchen Unterrichtseinheit in den Räumlichkeiten der Pestalozzischule. Im Hintergrund stehend ganz rechts der Referent Richter a.D. Laux, sowie für die Gemeinde Mitorganisatorin Dunja Werneburg, ferner eine Dolmetscherin für die anwesenden Flüchtlinge, sowie Bürgermeister Lothar Bott, der sich ebenfalls ein Bild von diesem speziellen Kursangebot in Gemünden machte und sich dabei überzeugt zeigte, dass solche Angebote für eine erfolgreiche Integration sehr hilfreich sind. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Eine sehr gute Ergänzung der in Gemünden bereits bestehenden Integrationsangeboten für Flüchtlinge ist das aktuelle Programm „Fit für den Rechtsstaat – Fit für Hessen“, welches derzeit in Gemünden angeboten und auch sehr gut in Anspruch genommen wird, wie der Besuch einer solchen Unterrichtseinheit in der Pestalozzischule dieser Tage belegte. Das erste Modul dieses Programms besteht aus sechs Unterrichtsstunden, wie der Referent, Richter a.D. Laux (Alsfeld) ergänzend erläuterte.

Ziel des Programms, so die dazu erstellte Presseerklärung der Hessischen Justizministerin Eva Kühne-Hörmann, sei es den Flüchtlingen Starthilfe in den Rechtsstaat zu geben. Denn zu einer erfolgreichen Integration gehöre in jedem Fall auch die Integration in den Rechtsstaat und in das Wertesystem. Im Rahmen des eigens dazu entwickelten und erstellten Curriculum werden nicht nur die wichtigsten Grundrechte wie Religionsfreiheit, Gleichberechtigung, Demokratie und Rechtsstaat erläutert, Inhalt der Unterrichtsstunden sind auch viele andere Dinge im täglichen Leben, wie die Erwartungshaltung beim Einkaufen, Schulpflicht, ganz normale Umgangsformen, aber auch Fragen zur Ehe gehören dazu.

Referent Laux führte ergänzend aus, dass zu dieser „Starthilfe“ in den Rechtsstaat auch Informationen über die Geschichte Deutschlands und seine Grundwerte gehören, ebenso wie das Rechtssystem im Alltag, Familienrecht und auch Hinweise zu dem rechtlichen Verkehr in Deutschland.

Die Tatsache, dass natürlich uneingeschränkt erhebliche Sprachbarrieren den Unterricht nicht gerade einfach machen, ist die Vermittlung der vielfältigen Informationen eine echte Herausforderung, wie der Referent unterstrich. Alles muss dazu von Dolmetschern entsprechend übersetzt werden, wodurch natürlich auch viel Zeit verloren geht. Dessen ungeachtet sind alle Beteiligten hoch motiviert und uneingeschränkt bemüht viel Grundsatzwissen zu vermitteln und damit die „Schüler“ fit für den Rechtsstaat zu machen. Erstaunlich war auch, dass dieses Unterrichtsangebot ausgesprochen gut besucht war, sowohl von Frauen, als auch von Männern, bzw. auch von ganzen Familien. Insofern scheint zumindest das Interesse an dem Thema sehr groß, was man auch als Indiz dafür nehmen kann, dass die dort dem Unterrichtsstoff lauschenden „Schüler“ von sich aus um Integration bemüht sind und ihr Wissen über das Land, welches ihnen Aufenthalt und neue Heimat gewährt, besser verstehen wollen.

Die Bedeutung solcher Rechtsstaatsklassen wird auch von der Hessischen Justizministerin nochmals deutlich in der entsprechenden Presseerklärung unterstrichen. Zugleich wird dabei darauf hingewiesen, dass die Vermittlung und Weitergabe dieser vielfältigen Informationen immens wichtig ist, aber auch, dass die Werte in einem freiheitlich demokratischen Rechtsstaat nicht verhandelbar sind. Ergänzend wurde im Zusammenhang mit diesem besonderen Angebot, welches über die Gemeinde Gemünden auf den Weg gebracht wurde, mitgeteilt, dass seitens der örtlich aktiven Flüchtlingshilfe während der Unterrichtsstunden eine Kinderbetreuung organisiert wurde, damit die Eltern, sofern sie möchten, beide ungestört das Unterrichtsangebot besuchen können.

Einladung zum Begegnungscafe im DGH Burg-Gemünden am 15. März 2017

Paul Simpson Project gastiert am 11.03.2017 in Nieder-Gemünden

Solar-Kataster Hessen

Mit wenig Aufwand bietet das Solar-Kataster einen direkten Blick auf die Solarenergie-Potenziale von Dach- und Freiflächen. Die Potenziale werden sowohl für Photovoltaik-Anlagen zur Stromerzeugung als auch für solarthermische Anlagen zur Wärmeerzeugung angezeigt. Der integrierte Wirtschaftlichkeitsrechner liefert Informationen über Amortisationszeit und Rendite einer geplanten Solaranlage. In Abhängigkeit vom individuellen Eigenverbrauch wird zudem die optimale Modulgröße ermittelt.

Unter: www.energieland.hessen.de/solar-kataster  können sie die Werte für ihre Dachfläche ermitteln.

Zukünftig finden sie den Link auf unserer Homepage unter Wirtschaft und Tourismus.

Verkehrsbehinderungen zum Mücker Faschingsumzug am 26.2.2017

Am Sonntag, den 26.2.2017 zwischen 12:00 Uhr und ca. 15:45 Uhr wird es in den Ortsdurchfahrten von Flensungen und Merlau auf der B 49, der B 276, der K 44 und der L 3325 zu Behinderungen aufgrund des Faschingsumzuges komen. Aus diesem Grund wird eine weiträumige Umfahrung empfohlen.

Die Ausstellung Energiepass Hessen läuft weiter!

Die Ausstelleung Energiepass Hessen ist umgezogen. Sie kann ab sofort zu den Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung im Rathaus in Nieder-Gemünden bis zum 03.03.2017 besichtigt werden.

Merkblatt für Geflügelhalter - Gefahr der Geflügelgrippe

1250-jähriges Bestehen des OT Nieder-Gemünden im Jahr 2020

Im Jahre 2020 wird unser Ortsteil Nieder-Gemünden 1250 Jahre alt und wir finden, dass dies ein Grund zum Feiern ist. Leider haben wir in dieser Wahlperiode keinen Ortsbeirat, der sich federführend hier entsprechend einbringt.

Daher möchten wir zur Vorbereitung dieser Feierlichkeiten gerne eine Projektgruppe gründen. Jeder kann sich beteiligen - Vereine, Verbände, Bürger, Politiker, Gönner und Freunde. Die weitere Vorgehensweise würden wir dann in einem gemeinsamen Termin besprechen, zu dem wir Anfang 2017 einladen würden.

Interessierte melden sich daher bitte bis zum 31.12.2016 bei der Gemeindeverwaltung – Frau Schmuck – unter 06634 / 9606-19 oder simone.schmuck@gemuenden-felda.de.

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Lothar Bott
Bürgermeister

Über den Tellerrand gekocht!


Am vergangenen Samstag, den 21. Januar wurde über die Flüchtlingsinitiative Gemünden ein internationales Frauenkochen organisiert. Beheimatete und Geflüchtete haben unter der Leitung von Frau Bikachi gemeinsam gekocht. Von morgens 10:00 Uhr bis nachmittags 15:00 Uhr wurden Zutaten gewaschen, geschnitten, gewürzt und gerührt. Das Menü wurde von der Kursleiterin mit Speisen aus Deutschland, Korea, Russland und der Türkei ausgewählt. Alle waren  begeistert, da die Gerichte sehr gut Zuhause nachgekocht werden können und einige Highlights dabei waren.

Zum Nachkochen hat Frau Bikachi einige Rezepte zur Verfügung gestellt:

Bohnensalat mit Sesamsauce:
200 g Bohnen
2 EL Sesam
2 EL Sojasauce
4 EL Dashi-Suppe
1 TL Zucker, Salz

In einem Topf Wasser mit ein wenig Salz kochen, Bohnen kurz kochen, heraus nehmen und abschrecken. Sesam kurz in einer Pfanne ohne Öl rösten und im Möser reiben. Sojasauce, Dashi-Suppe und Zucker zum Sesam geben und nochmals im Mörser reiben.

Bohnen halbieren und mit der Sesamsauce mischen.

Teighörnchen Acma
1 kg Mehl
2 Hefe
2 EL Zucker
2 EL Salz
200 ml Öl
1/2 L Milch
etwas Margarine

Eine Mehlmulde formen und lauwarme Milch, Hefe, Zucker hineingeben und ca. 15 min gehen lassen. Erst danach die restlichen Zutaten beimengen und den Teig verkneten. Den Teig in 6 gleichgroße Teile formen und mit einem in warmen Wasser getränkten Küchentuch abdecken und gehen lassen. Auf Pizzagröße ausrollen, mit Margarine bestreichen und in 8 Dreiecke schneiden, zu Hörnchen formen und mit Eigelb bestreichen.

Bei ca. 180 Grad goldbraun backen.

Tipp: Die Hörnchen können nach Belieben mit Käse, Kartoffeln oder Hackfleisch gefüllt werden.

Salat aus gegrillten Auberginen
6 Auberginen
3 Tomaten
5-6 Spitzpaprika
3 rote Paprika
3-4 Knoblauchzehen
1 Zwiebel oder Lauchzwiebel
Zitronensaft
Olivenöl
Salz, Chili, Pfeffer
Petersilie, Dill

Die Auberginen und Paprika entweder auf dem Grill oder im Backofen grillen, bis sie weich geworden sind. Öfters wenden. Wenn die Auberginen eingefallen sind und dampfen sind sie genau richtig. Nach dem Abkühlen die Haut der Auberginen abziehen. Das ganze Gemüse und die Kräuter zerkleinern. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Chili und Pfeffer abschmecken.

Russischer Zupfkucken
Mürbeteig:
250 g Mehl
125 g Butter
25 g Kakao
1 Ei
1/2 P Backpulver

Füllung:
125 g Butter
125 g Zucker
1 P Vanillepudding
1 EL Zitronensaft
500 g Quark
3 Eigelb
3 Eiweiß steif schlagen und unter die Masse heben.

Die Hälfte des Teiges in eine Springform geben, die Füllung drauf geben und den Rest des Teiges auf die Füllung "zupfen".
Bei 180 Grad ca. 50 min. backen.

Alle waren sich einig, dass es ein tolles Kocherlebnis war. Freundschaftlich und sehr, sehr satt traten alle am Nachmittag den Heimweg an.

2. Vogelsberger Gesundheitstage

Sperrung der Landesstraße (L) 3071 zwischen Schellnhausen u. Ehringshausen v. 30.1. - 1.2.2017

Zwischen Feldatal/Schellnhausen und Gemünden/Ehringshausen werden erneut Baumfällarbeiten durchgeführt. Daher muss ab kommendem Montag, den 30.01.2017 bis Mittwoch, den 01.02.2017 die Landesstraße (L) 3071 aus Verkehrssicherheitsgründen nochmals voll gesperrt werden.

Selbstverständlich ist auch hierfür wieder eine entsprechende Umleitung eingerichtet und ausgeschildert. Diese führt ab Schellnhausen auf der B 49 weiter bis Ermenrod, von dort auf die K 48 über Hainbach und Otterbach abzweigend auf die L 3146 nach Ehringshausen sowie in umgekehrter Fahrtrichtung.

Hessen Mobil bittet die Verkehrsteilnehmer, sich auf die geänderte Verkehrsführung einzustellen.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de und www.verkehrsservice.hessen.de 

Monika Kömpf in den Ruhestand verabschiedet!

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Mit Ablauf des Jahres 2016 verließ mit Monika Kömpf ein bekanntes Gesicht die Gemeindeverwaltung. Seit Jahrzehnten war die neue Ruheständlerin im Rathaus für viele Bürger Ansprechpartnerin in Sachen Rentenversicherung. Im Rahmen einer kleinen Feierstunde, im Kreise der Kollegen erinnerte Bürgermeister Lothar Bott an die Stationen ihres Berufslebens. Monika Kömpf wechselte nach einer Ausbildung zur Großhandelskauffrau und einer zehnjährigen Beschäftigung bei der heutigen VR-Bank zum 01.10.1981 als Angestellte zur Gemeindeverwaltung Gemünden. Zunächst als Angestellte in der Gemeindekasse, folgte später eine Tätigkeit im Vorzimmer des Bürgermeisters bevor sie dann den Bereich der Personalverwaltung, sowie des Gewerbe- und Versicherungsamtes übernahm. Dort war Monika Kömpf bis zum Erreichen des Ruhestandes vielen Bürgern auch immer die freundliche Ansprechpartnerin wenn es um eine Beratung und Hilfen in Sachen Rentenversicherung ging. Bürgermeister Bott dankte der scheidenden Mitarbeiterin für mehr als 30 Jahre im Dienste der Gemeinde, würdigte ihre Hilfsbereitschaft und ihre Kollegialität. Mit dem Ausscheiden von Monika Kömpf bei der Gemeinde Gemünden endete zugleich das Angebot für Bürger sich in der Gemeindeverwaltung in Bezug auf die Rentenversicherung Rat und Hilfen zu holen, wie der Bürgermeister bei der Verabschiedung betonte. Ratsuchende müssen demzufolge ab dem neuen Jahr auf die üblichen Angebote der Rentenkasse zurückgreifen, entsprechende Hilfsangebote habe man veröffentlicht.

Im Namen der Kollegen/Innen dankte Daniel Wolf mit einem Präsent, ebenso gratulierte Victoria Meininger im Namen des Personalrates für die mehr als 30-jährige Tätigkeit bei der Gemeindeverwaltung. Sie alle wünschten der neuen Ruheständlerin alles Gute und viel Gesundheit für diesen nun beginnenden, neuen Lebensabschnitt.

Das Foto zeigt die Jubilarin (6.von rechts), in der Bildmitte neben dem gratulierenden Bürgermeister, im Kreise der Kollegen/Innen der Verwaltung. Links neben Monika Kömpf mit dem Blumenstrauß steht Victoria Meininger vom Personalrat. (Foto: ek).        

Astrid Ruppert liest am 1. Februar 2017 im DGH in Burg-Gemünden

Gefahr im Wald nach Sturm und Nassschnee

Der Hessische Waldbesitzerverband fordert die Bevölkerung auf, heute und in den kommenden Tagen den Wald zu meiden. Der Sturm "Egon" hat überall einzelne Bäume angedrückt. Solche schrägstehenden Bäume können auch in den nächsten Tagen jederzeit umstürzen.  In den Baumkronen hängt nasser und schwerer Schnee. Unter der Last brechen immer wieder Äste ab, fallen zu Boden oder bleiben in der Baumkrone hängen. Auch in den kommenden Tagen können sich aus den Baumkronen abgebrochene Teile lösen und unverhofft aus großer Höhe zu Boden stürzen. Herabstürzenden Baumteile sind lebensgefährlich.

Die Waldbauern und Förster werden nach dem Ende des Schneesturms die Wälder begutachten und als erstes für die Verkehrssicherung an öffentlichen Wegen und Strraßen sorgen. Zunächst werden umgestürzte Bäume und abgebrochene Kronen beseitigt und umsturzgefährdete Bäume gefällt. Erst dann werden an Hauptwanderwegen im Wald Gefahren durch sturmgeschädigte Bäume beseitigt. Die Aufräumarbeiten im Wald können einige Tage dauern. Aus Sicherheitsgründen können Waldwege mit Schildern und Trassierbändern für einige Tage gesperrt werden. Erholungssuchende werden gebeten, Wegesperrungen unbedingt zu beachten. Die hessischen Waldbesitzer und Förster wünschen sich, dass sich in der Bevölkerung von selbst mehr Sensibilität und Verständnis für die Folgen und Gefahren solcher Naturereignisse entwickelt.


Ansprechpartner: Christian Raupach 0172-7803829

Hessischer Waldbesitzerverband e. V.
Hauptgeschäftsstelle
Taunusstraße 151
61381 Friedrichsdorf
Telefon: 06172/7047, Fax: 06172/599253
Bitte antworten an: info(at)hesswald.de

Neues Prüfgerät für Gemünden (Felda) und Homberg (Ohm)

Das Foto zeigt v.l.: Bürgermeisterin Claudia Blum, Stefan Seibert (stellv. Bauhofleiter Stadt Homberg), Bürgermeister Lothar Bott und der Leiter des Bau- und Servicehofes der Gemeinde Gemünden, Udo Richber. (Foto: ek).

Gemünden/Homberg (ek). Interkommunale Zusammenarbeit ist in diesen Tagen ein immer wieder gebrauchtes Schlagwort, welches das Bemühen von Kommunen beschreibt, finanzielle Mittel durch gemeinsames Handeln einzusparen und damit effektiver einzusetzen. Dies geschieht im Großen, aber auch regelmäßig im Kleinen und dabei oftmals auch außerhalb der öffentlichen Betrachtung.

Ein kleines aber zugleich dennoch sehr effizientes Beispiel einer gelebten interkommunalen Zusammenarbeit wurde dieser Tage zwischen den beiden Nachbarkommunen Homberg/Ohm und Gemünden vorgestellt. Immer wieder müssen die Kommunen Straßenaufbrüche beheben, müssen die Folgen von Wasserrohrbrüchen beseitigt und damit die notwendigen Fahrbahnerneuerungen vorgenommen werden. Nicht immer befinden sich solche Wasserrohrbrüche im Bereich kommunaler Straßen, oft sind es klassifizierte, übergeordnete Straßen, die davon betroffen sind. Geschieht dies im Bereich dieser klassifizierten Straßen, also solcher Fahrbahnen für deren Unterhaltung grundsätzlich das Land oder der Kreis zuständig sind, verlangt man seitens des eigentlich zuständigen Baulastträgers einen fachgerechten Nachweis über die ordnungsgemäße Verdichtung des aufgefüllten Bereiches, beziehungsweise der ordnungsgemäßen Wiederherstellung der Straßenoberfläche. Dies konnte bisher in den Kommunen nur durch Fachfirmen erfolgen, da diese über die speziellen Prüfgeräte verfügen müssen. Dies kostete regelmäßig Geld, war nicht billig und verteuerte die notwendigen Arbeiten, zumal die Bauausführung in der Regel dann nicht in Eigenregie der Bauhöfe durchgeführt werden konnte, sondern auch eine Fremdvergabe notwendig wurde.

Auf dem „kleinen Dienstweg“ sondierten zunächst die beiden Bauhofleiter von Gemünden und Homberg den Markt für derartige Prüfgeräte und holten sich entsprechende Rückendeckung ihrer Verwaltungsleiter. Nachdem die beiden Kommunen Zustimmung signalisiert hatten konnte, nach Einholung entsprechender Angebote, ein Prüfgerät für den dynamischen Plattendruckversuch zur Prüfung der ordnungsgemäßen Wiederherstellung der Straßenoberfläche angeschafft werden. Die Gesamtkosten des Prüfgerätes beliefen sich auf rund 3.300 Euro, einen Betrag den sich Homberg und Gemünden geteilt haben. Neben den Anschaffungskosten wird man sich im Bedarfsfalle natürlich auch anfallende Reparaturkosten teilen, so Bürgermeister Lothar Bott auf Nachfrage.

Im Beisein von Bürgermeisterin Claudia Blum, Bürgermeister Lothar Bott und dem stellvertretenden Bauhofleiter Stefan Seibert (Stadt Homberg) stellte Udo Richber (Bauhofleiter Gemeinde Gemünden) dieser Tage das neue Prüfgerät am Bauhof in Nieder-Gemünden vor und demonstrierte dessen Funktionsweise. Nach Mitteilung der beiden Verwaltungsleiter verbleibt das Gerät in Gemünden, von wo aus es je nach Bedarf in den beiden Kommune eingesetzt werden kann. Bei jedem Einsatz wird ein entsprechendes Prüfprotokoll erstellt und zugleich auch ausgedruckt, welches dann als Nachweis der ordnungsgemäßen Wiederherstellung der Straßenoberfläche dient. Damit können beide Kommunen zukünftig den Forderungen des jeweiligen Baulastträgers genügen, ohne dafür spezielle Firmen beauftragen zu müssen.  

Schließung Versicherungsamt zum 31.12.2016

Bei der Gemeinde Gemünden (Felda) wird zum 31.12.2016 das Versicherungsamt eingestellt.

Die Bürgerinnen und Bürger werden gebeten sich zwecks Rentenberatung und Antragstellungen an den Versichertenältesten der Deutschen Rentenversicherung, Jürgen Klein zu wenden.

Herr Klein hält jeden ersten und dritten Mittwoch im Monat von 13:00 bis 17:00 Uhr Sprechstunden im Familienzentrum, Frankfurter Str. 1, 35315 Homberg (Ohm) ab.

Terminvereinbarung telefonisch unter (06630) 298 oder kleinmeiches(at)web.de

Weitere Auskunfts- und Beratungsstellen:

Deutschen Rentenversicherung in Marburg, Softwarecenter 5a (alte Jägerkaserne)
Terminvereinbarung unter (06421) 8041000, Fax: (06421) 163109
E-Mail: kundenservice-in-marburg(at)drv-hessen.de

Deutsche Rentenversicherung in Gießen, Leihgesterner Weg 35, 35292 Gießen
Terminvereinbarung unter (0641) 97789005, Fax: (0641) 9729-190
E-Mail: kundenservice-in-giessen(at)drv-hessen.de

Deutsche Rentenversicherung, Färbergasse 3, 36304 Alsfeld
Montag und Dienstag von 8:00 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 16:00 Uhr
Terminvereinbarung unter Tel. (0661) 960 931 20, Fax: (0661) 4803979 190
E-Mail: kundenservice-in-fulda(at)drv-hessen.de