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Ausflug der Gemeinde Gemünden (Felda) im Rahmen der Ferienspiele ins Liebig-Museum



Das Liebig-Museum in Gießen wird zu den wichtigsten Chemiemuseen der Welt gezählt. Es zeigt die Arbeitsbedingungen und die Hilfsmittel jener Zeit im ehemaligen Chemischen Institut, in dem Liebig ­während seiner Zeit als Professor an der Gießener Universität von 1824 bis 1852 gelebt und geforscht hat.

 

Es ist wohl einem Glücksfall zu verdanken, dass das Museum heute noch detailgenau die Situation widerspiegelt, in der Chemiker vor fast 200 Jahren arbeiteten: Man hatte kein Geld für Abriss oder Renovierung. Nach dem ersten Weltkrieg wurde das ursprünglich als Wachlokal einer Kaserne errichtete und durch Liebig erweiterte Gebäude als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Erst 1920 wurde realisiert, dass man einen historischen Schatz hatte. Es wurde 2003 zum 200. Geburtstag von Liebig von der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) zur Historischen Stätte der Chemie ernannt.

Das Museum ist sehr eindrucksvoll. Hier wurden nicht allerlei historisch ­wichtige Exponate wie in einer Galerie aufgestellt. Man hat vielmehr das Gefühl in eine andere Zeit versetzt zu werden. Alles vermittelt den Eindruck als wenn die Chemiker gerade eine Pause machen und jederzeit an ihren Arbeitsplatz zurückkehren würden.

Herr Dr. Lepper faszinierte sein Auditorium aus Gemündener Schülerinnen und Schülern mit spektakulären chemischen Experimenten. Nebelschwaden, Farbspiele, Feuerwerk und der ein oder andere Knall, führte zu begeisterten Ausrufen der Kinder. Die Experimente wurden durch Erzählungen von Liebigs Wirken und Entwicklung in Gießen auf eine einfache, schöne und spannende Art und Weise untermalt.

Wohl so mancher junge Teilnehmer hat an diesem Tag vielleicht seine Liebe zur Chemie entdeckt.

Im Anschluss wurden gemeinsam Burger, Nuggets oder Spagetti geschlemmt. Gestärkt und mit vielen neuen und spannenden Eindrücken ging es dann mit Bahn und Bus wieder nach Hause.