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Babyempfang 2018 - Gebrabbel in der Kita Siebenstein



Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Am Dienstagnachmittag war es wieder soweit. Einer langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“.

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, sowie stehende im Hintergrund Viktoria Maininger (links), die zuständige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung, Uljana Stark vom Kindergarten, die den Eltern einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten gewährte und Johannes Geisel, Azubi bei der Gemeinde Gemünden. (Foto: ek).

Diese Einladungen basieren auf einem Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen aus Gemünden ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich bei der aktuellen Einladung inzwischen bereits um die 15. Veranstaltung dieser Art, wobei seitens der Verwaltung diesmal alle Neugeborenen aus dem 1. Halbjahr 2018 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im Februar 2018 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren, die im 2. Halbjahr 2017 das Licht der Welt erblickt hatten und in Gemünden gemeldet sind, ging die Anzahl der Geburten etwas zurück. Im 1. Halbjahr 2017 waren es 13 Kinder, im 2. Halbjahr 2017 10 Kinder (5 Jungen, 5 Mädchen). Im 1. Halbjahr 2018 waren neun Kinder, von denen am Dienstag acht der Einladung in den Kindergarten mit ihren Eltern gefolgt waren.

Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt worden war, so führte Bott zu Beginn des Treffens aus, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21. Es folgten in 2016 22 Kindern und die bisher höchste Anzahl dann im vergangenen Jahr mit 23 Kindern insgesamt. Wie viele Kommunen im ländlichen Bereich mache sich auch in Gemünden der demographische Wandel von Jahr zu Jahr bemerkbar. Daher sei es für die Gemeinde immer positiv, wenn man junge Neubürger begrüßen könne, wenngleich damit noch lange nicht die zurückgehende Gesamt-Einwohnerzahl auch nur annähernd ausgeglichen werden könne. Seitens der kommunalen Gremien, so Bott weiter, werde viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten. Er hob die vielfältigen kommunalen Bemühungen in Bezug auf eine hohe Familienfreundlichkeit innerhalb der Gemeinde hervor und erinnerte an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne. Schließlich seien alle politisch Verantwortlichen stets bemüht die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. In diesem Zusammenhang erinnerte er an den derzeit laufenden Architektenwettbewerb in Bezug auf das zukünftige Aussehen des Kindergartens, ob im Rahmen eines Um- oder eines Neubaus. Da man für diese anstehenden Maßnahmen Landesmittel beanspruchen müsse, so zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, werde dieses Vorhaben sicherlich nicht lange auf eine Realisierung warten. Er unterstrich, dass man derzeit davon ausgehe, dass im Jahr 2020 das Projekt dann auch realisiert sei. Er hoffe, dass sich die Kinder in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit dem kommunalen Angebot zufrieden sind. Als Gemeinde sei man auf vielen Ebenen bemüht im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern und damit das Leben in Gemünden heute und in Zukunft attraktiv zu gestalten. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und in Vertretung der Kindergartenleitung Uljana Stark begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der einhellige Wunsch.

Gemündener Neubürger im 1. Halbjahr 2018 sind Maximilian Vollpert, Henrik Schmidt, Yuna Ristić, Noah Herzberger, Johanna Kabacher, Emma Rausch, Sophia Momberger, Julian Schwing und Klara Wagner. Für jedes Baby gab es 50 Euro von der Gemeinde, sowie einen Badeschal mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern traditionell Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind in absehbarer Zeit den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.