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Einweihung des neu gestalteten Ehrenmals auf dem Friedhof in Ehringshausen



Gemünden/Ehringshausen (ek). Etwas Besonderes war am Sonntag die Gedenkfeier mit Kranzniederlegung am Ehrenmal auf dem Friedhof. Dort wurde nämlich im Verlaufe der letzten Wochen der Bereich um das Ehrenmal mit den Kriegsgräbern neu gestaltet und dadurch sichtlich aufgewertet.

Im Rahmen der Dorferneuerung waren diese umfangreichen Arbeiten möglich geworden, gehörten sie doch zu den aus der Bevölkerung seinerzeit gewünschten Bauvorhaben im Rahmen des mehrjährigen Programms. So hatten sich dann auch am Sonntag annähernd 50 Bürger zu der Gedenkstunde eingefunden, ebenso wie Pfarrer Thomas Harsch, Bürgermeister Lothar Bott und Ortsvorsteher Dr. Jörg Müller. Die Ehrenwache stellte traditionell eine Delegation der Feuerwehr-Einsatzabteilung.

Pfarrer Thomas Harsch war der Bitte des Ortsbeirates gerne gefolgt und erinnerte in seiner Andacht ebenso an die Hintergründe des weltlichen Volkstrauertages, wie im weiteren Verlauf Ortsvorsteher Dr. Müller. Im Anschluss an die Segnung des neu gestalteten Ehrenmals durch Pfarrer Harsch erinnerte Bürgermeister Lothar Bott in seiner Ansprache an die beiden Weltkriege, an ihre Entstehung und das große Leid und die Trauer, die sie über die Bevölkerung brachten. Mit Blick auf die zahllosen Toten dieser Zeit sprach Bott von dem Auftrag, zu dem diese Opfer verpflichten. Es sei ein Gebot der Erinnerung und der Versöhnung, ein Gebot der Friedensstiftung- und -erhaltung, ebenso wie ein Gebot der Toleranz und des Achtens der Menschenwürde und der Menschenrechte, die unteilbar sind. Damit sei der Volkstrauertag ein Tag mit einem gewaltigen Vermächtnis. Für unser Land sei dies eine Botschaft aus unseliger Vergangenheit, die an dies mahne, was nie wieder sein solle, an sinnloses Blutvergießen und an fanatischen Kampfeswillen, der Gewalt zum einzigen Mittel erkläre. Schließlich sei der Tag auch ein Aufruf zu unbedingter Wachsamkeit.

Die anschließende Kranzniederlegung erfolgte durch Bürgermeister Bott und Ortsvorsteher Dr. Müller, gemeinsam mit den beiden Vertretern der örtlichen Vereinsgemeinschaft, Peter Ruckelshausen und Heidi Köster-Well. Nachdenkliche und mahnende Worte sprach schließlich noch Elke Specht im Namen des örtlichen Kirchenvorstandes.

Im Anschluss an die Gedenkfeiern auf dem Friedhof lud der Ortsbeirat zu Kaffee und Kuchen in den örtlichen Jugendraum ein.