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Gebrabbel in der Kita Siebenstein - Babyempfang



Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Am Mittwochnachmittag war es wieder soweit. Einer langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“.

Hintergrund dieser Einladungen ist ein Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen aus Gemünden ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Es handelte sich bei dieser Einladung inzwischen bereits um die 14. Veranstaltung dieser Art, wobei seitens der Verwaltung diesmal alle Neugeborenen aus dem 2. Halbjahr 2017 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im September 2017 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren, die im 1. Halbjahr 2017 das Licht der Welt erblickt hatten und in Gemünden gemeldet sind, ging die Anzahl der Geburten etwas zurück. Im 1. Halbjahr 2017 waren es 13 Kinder, nun, rückblickend auf das 2. Halbjahr 2017, waren es 10 Kinder (5 Jungen, 5 Mädchen).

Lothar Bott konnte neben den Babys mit ihren Eltern, beziehungsweise Elternteilen teilweise auch Geschwisterkinder begrüßen. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt worden war, so erläuterte der Verwaltungschef zu Beginn, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21. Den bisher höchsten Zuwachs gab es in 2016 mit insgesamt 22 Kindern. Dieser Zuwachs konnte nun, so unterstrich der Bürgermeister, mit insgesamt 23 Kindern noch einmal leicht gesteigert werden. Dieser positive Trend sei sehr zu begrüßen, denn wie viele Kommunen im ländlichen Bereich mache sich auch in Gemünden der demographische Wandel von Jahr zu Jahr bemerkbar. Daher sei es für die Gemeinde sehr positiv, wenn die Zahl von jungen Neubürgern ansteige, wenngleich damit noch lange nicht die zurückgehende Gesamt-Einwohnerzahl auch nur annähernd ausgeglichen werden könne. Seitens der kommunalen Gremien, so Bott weiter, werde viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten. Er hob die vielfältigen kommunalen Bemühungen in Bezug auf eine hohe Familienfreundlichkeit innerhalb der Gemeinde hervor und erinnerte an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne. Darüber hinaus müsse man sich bei der preislichen Gestaltung und damit der Kosten für eine Kinderbetreuung in der kommunalen Einrichtung in Gemünden nicht verstecken. Schließlich seien alle politisch Verantwortlichen stets bemüht die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. In diesem Zusammenhang erinnerte er an den bevorstehenden Architektenwettbewerb für die zukünftige Gestaltung des Kindergartens, ob im Rahmen eines Um- oder Neubaus. Da man für diese anstehenden Maßnahmen Landesmittel beanspruchen müsse, so zeigte sich der Bürgermeister zuversichtlich, werde dieses Vorhaben sicherlich nicht lange auf eine Realisierung warten. Er hoffe, dass sich die Kinder in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit dem kommunalen Angebot zufrieden sind. Als Gemeinde sei man auf vielen Ebenen bemüht im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern und damit das Leben in Gemünden heute und in Zukunft attraktiv zu gestalten. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und die Kindergartenleiterin Anita Geißler begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so auch der Wunsch der Kindergartenleiterin. Gemündener Neubürger im 2. Halbjahr 2017 sind Mila Reichhardt, Charlotte Specht, Niema Hesam Mohamadi, Josh Kirchner, Lena Ahmadi, Ann Kristin Wernicke, Sebastian Klein, Jonah Mateo Ruckelshauß, Dario Gieracki und Melina Hajdari. Für jedes Baby gab es 50 Euro von der Gemeinde, sowie einen Badeschal mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern traditionell Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, Bürgermeister Lothar Bott, Viktoria Maininger, die zuständige Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung und Anita Geißler vom Kindergarten, die den Eltern einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten gewährte. (Foto: ek).