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Im Garten warten viele schöne Dinge



Kinder kochen ohne Strom / Ferienspiele zeigen Leichtigkeit der Nachhaltigkeit

Brownies, das weiß jedes Kind, werden im Backofen gebacken. Bei Anke Koob, im Garten ihres Hauses in der Mühlgasse, stand jedoch kein Backofen zur Verfügung. Für die Ferienspielkinder eine Sache mit vielen Fragezeichen. Wie gut, dass die Brownies an diesem Tag mit einem Bad in einer Schüssel voller Wasser, Eiswürfel und Salz auskamen. Denn sie entstanden aus gemahlenen Nüssen und anderen Zutaten, die sogar eine leckere Glasur ergaben. Ganz ohne backen eben! Ein Nachtisch, auf den sich alle Kinder freuten. Doch zunächst lockten Zucchini und Tomaten, um daraus Spaghetti und Sauce zu zaubern. Ein Spiralschneider bereitete der ganzen Gruppe großes Vergnügen: Einmal mit viel Schwung gekurbelt, entstanden aus den frisch im Garten geernteten Zucchini lange Spiralen, die anschließend ein Fußbad im Topf voller Wasser nahmen. Der wiederum stand auf einem kleinen Feuer, das schnell aus den Zucchini leckere Nudeln machte. Die Tomaten zerkleinerten die Kinder, mischten Tomatenmark und frisch geerntetes Basilikum darunter und schlemmten anschließend den gesunden Genuss. Eine kleines Suchspiel brachte genügend Bewegung, um einen dritten Gang zu zaubern. Aus Erbsen wurde ein Stampf, der als Grundlage für einen kleinen Gemüsegarten auf dem Teller genutzt wurde. Popcorn bildete den Untergrund, darauf folgte der Stampf und obenauf landete Schwarzkümmelsamen. Möhren, Zuckerschoten und Rauke wurden eingepflanzt und schon war der nächste Gang – in rohveganer Form – servierbereit. Es schmeckte und danach waren Fangen und Suchen beste Unterhaltung, bis der Brownie vernascht werden durfte. Auch beim zweiten Kinderferienangebot im Garten von Anke Koob ging es spannend zu. Die jungen Kreativen wurden im Atelier begrüßt und begingen gemeinsam das Gelände, um zu sehen, was die Werkstatt Natur alles zu bieten hat. Die Aufgabe war, Pyramiden zu bauen. Ob aus Steinen, Stöckchen oder anderen Naturbaustoffen, die jeder finden konnte. Für Philipp keine Frage, dass ein alter Kehrbesen demontiert werden musste, um aus dem gut 60 Jahre alten Reisig eine Pyramide zu erstellen. Sebastian und Bastian sammelten Eisenstangen und Holzstücke, Leonie hatte schnell aus Steinen eine Pyramide gemauert. Selbst Gänseblümchen konnten geschichtet werden und diese besondere Bauform nachbilden. Mit einem Eis und selbst gestalteten Visitenkarten aus der Natur ging es gut gelaunt nach Hause.

(Fotos: Anke Koob)