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Neubürgertreff - 2. Halbjahr 2018



Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Dieser Tage war es wieder soweit. Einer langjährigen Tradition folgend hatte Bürgermeister Lothar Bott die jüngsten Mitbürger der Gemeinde mit Mama und/oder Papa zu Gast im Kindergarten „Siebenstein“. Diese Einladungen basieren auf einem Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen aus Gemünden ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll.

Das Foto zeigt die kleinen Neubürger mit Mama und Papa, soweit diese der Einladung folgen konnten, gemeinsam Bürgermeister Lothar Bott (links), sowie Viktoria Maininger, der zuständigen Mitarbeiterin der Gemeindeverwaltung und Nicole Schlosser, der stellvertretenden Leiterin des Kindergartens (jeweils rechts 2. und 3. Person). (Foto: ek).

Es handelte sich bei der aktuellen Einladung inzwischen bereits um die 16. Veranstaltung dieser Art, wobei seitens der Verwaltung diesmal alle Neugeborenen aus dem 2. Halbjahr 2018 eingeladen wurden. Gegenüber der letzten Einladung, die im Herbst 2018 stattfand und bei der alle jene Kinder eingeladen worden waren, die im 1. Halbjahr 2018 das Licht der Welt erblickt hatten und in Gemünden gemeldet sind, blieb die Anzahl der Geburten gleich. Sowohl im ersten, als auch im zweiten Halbjahr 2018 waren es neun Geburten, wobei von den neun Neubürgern des 2. Halbjahres sieben mit Mama und/oder Papa der Einladung in den Kindergarten gefolgt waren. Deutlich stärker war dagegen mit gesamt 23 Jungen und Mädchen der Geburtsjahrgang 2017. In 2011, als diese liebgewonnene Begrüßungsveranstaltung erstmals durchgeführt worden war, so Bott zu Beginn des Treffens, gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21. Es folgten in 2016 22 Kindern und die bisher höchste Anzahl dann im Jahr 2017 mit 23 Kindern. Wie viele Kommunen im ländlichen Bereich mache sich auch in Gemünden der demographische Wandel von Jahr zu Jahr bemerkbar. Daher sei es für die Gemeinde immer positiv, wenn man junge Neubürger begrüßen könne, wenngleich damit noch lange nicht die zurückgehende Gesamt-Einwohnerzahl auch nur annähernd ausgeglichen werden könne. Seitens der kommunalen Gremien, so Bott weiter, werde viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten. Er hob die vielfältigen kommunalen Bemühungen in Bezug auf eine hohe Familienfreundlichkeit innerhalb der Gemeinde hervor und erinnerte an die Möglichkeit einer Ganztagsbetreuung bereits ab dem ersten Lebensjahr, eine Möglichkeit welche in vielen Ballungszentren noch lange nicht für alle Kinder angeboten werden könne. Schließlich seien alle politisch Verantwortlichen stets bemüht die notwendigen Rahmenbedingungen zu verbessern, um diese Angebote auch zukünftig stabil halten zu können und den Bedürfnissen der Eltern und Kindern anzupassen. In diesem Zusammenhang erinnerte er an den derzeit in der vorbereitenden Planung befindlichen An- und Umbau der Kindertagesstätte, dessen Realisierung man im nächsten Jahr gerne abschließen möchte. Da man für dieses große Hochbauprojekt Landesmittel beanspruchen müsse gebe es zeitliche Notwendigkeiten, aber auch die Problematik einer zwingend gebotenen, europaweiten Ausschreibung, was natürlich viel Zeit beanspruche. Bott unterstrich, dass man derzeit davon ausgehe, dass im Jahr 2020 das Projekt realisiert werden könne. Er hoffe ferner, so der Bürgermeister abschließend, dass sich die Kinder auch zukünftig in der Kindertagesstätte wohl fühlen und die Eltern mit dem kommunalen Angebot zufrieden seien. Als Gemeinde sei man auf vielen Ebenen bemüht im Sinne der Eltern den Standort einer ländlichen Kommune zu verbessern und damit das Leben in Gemünden heute und in Zukunft attraktiv zu gestalten. 

Bürgermeister Bott, Viktoria Maininger vom Bürgerbüro und in Vertretung der Kindergartenleitung Nicole Schlosser, begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens und damit an einem Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der einhellige Wunsch.

Gemündener Neubürger im 2. Halbjahr 2018 sind Nolen Müller, Mika Schultheiß, Emil Herbst, Nadja Lipovka, Elinor Schmidt, Jakob Simon Graulich, Manuel Zudak, Ben Miso Rühl und Noemi Ella Graulich. Damit erblickten im 2. Halbjahr 2018 doppelt so viele Jungen als Mädchen das Licht der Welt. Für jedes Baby gab es 50 Euro von der Gemeinde, sowie einen Badeschal mit aufgesticktem Logo der Gemeinde.
Im weiteren Verlauf hatten die Eltern traditionell Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind in absehbarer Zeit den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen. Erzieherin Nadja Kupka sorgte bei dem Rundgang mit den jungen Eltern für die erforderlichen Informationen und stellte die aktuellen Räumlichkeiten vor.