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Siegerehrung des Architektenwettbewerbs



Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Nachdem vor wenigen Tagen eine Jury aus neun eingereichten Entwürfen die Sieger des Architektenwettbewerbes zur Erweiterungs- und Anbauplanung der Kindertagesstätte „Siebenstein“ ermittelt hatte, kam es am späten Donnerstagnachmittag vor der am Abend stattgefundenen Gemeindevertretersitzung zur Siegerehrung.

Das Bild zeigt v.l.: Bürgermeister Lothar Bott, Karsten Schmidt, Dominik Metz und Stefan Strack bei der Preisvergabe

Dazu hatte die Gemeinde ins DGH eingeladen, wo Bürgermeister Lothar Bott unter anderem die Vertreter des siegreichen Planungsbüros begrüßen konnte. Ferner war auch Architektin Yvonne Linne vom beauftragten Wettbewerbsbüro PlanES (Gießen) zu der Siegerehrung gekommen, ebenso wie der Vorsitzende der Gemeindevertretung Karl Pitzer, Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte, sowie Elternvertreterinnen.  

Bürgermeister Bott erläuterte eingangs seiner Begrüßung das Wettbewerbsverfahren und damit einhergehend die Findung des am Ende siegreichen Planentwurfs. Dabei hob er das insgesamt sehr beeindruckende Verfahren und die hohe Kompetenz der Fachjuroren hervor. Schließlich sei man am Ende eines langen Tages bei allen Beteiligten, bei den Fachpreisrichtern, ebenso wie bei den Sachpreisrichtern und auch bei den weiteren Mitgliedern der Jury ohne Stimmrecht einig gewesen. Alle hatten sich für einen Sieger ausgesprochen und dabei zugleich einen erkennbaren Abstand zu den nächst platzierten Entwürfen gesehen. Aus diesem Grund vergebe man im Rahmen dieser Siegerehrung einen ersten Preis, sowie zwei Drittplatzierte und einen Anerkennungspreis. Erst nach diesen Entscheidungen habe man erfahren welche Planungsbüros sich hinter den anonymisierten Nummern befanden, so dass man auch dann erst erfreut habe feststellen können, dass das Siegerbüro aus Alsfeld komme. Man freue sich, so Bott weiter, auf eine gute Zusammenarbeit mit dem Planungsbüro Schmidt und Strack, die anlässlich dieser Preisverleihung mit den Architekten Karten Schmidt, Dominik Metz und Stefan Strack nach Nieder-Gemünden gekommen waren.

Im weiteren Verlauf las Bott aus dem Preisgerichtsprotokoll die Jurybewertung zu dem Siegerentwurf vor. Ein Kernsatz daraus die Feststellung, dass die Fassadengestaltung der Klarheit und Einfachheit der angelegten Architektur entspreche und insgesamt ein harmonisches Gesamtbild zwischen Bestand und Neubau erwarten lasse. Unter dem Gesichtspunkt des „Bauens am Hang“ leiste diese Arbeit einen sehr guten Beitrag zu der schwierigen Aufgabe Alt und Neu zu verbinden. Bott überreichte eine seitens der Gemeinde entworfene Urkunde an das Siegerbüro, ebenso wie an die anwesenden Preisträger eines dritten und des Anerkennungspreises.

Für das Siegerbüro unterstrich Karsten Schmidt die besondere Herausforderung dieses Wettbewerbs, mit einem in der Vorgabe begrenzten Budget eine gute Lösung zu finden. Man sei überzeugt, dass diese Herausforderungen gelungen umgesetzt werden konnten und man eine insgesamt harmonische Lösung mit dem vorgelegten Entwurf gefunden habe. Letztendlich bestätige dies auch die Feststellung des Preisgerichts. Man freue sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit und hoffe natürlich auf eine entsprechende Zustimmung des Gemeindeparlamentes, damit man das Vorhaben Kindertagesstätte „Siebenstein“ auch umsetzen könne. (Foto: ek).