Direkt aufrufen: Primäre Navigation | Sekundäre Navigation | Inhalt | Seitenleiste | Fußzeile



Aktuelles

Primäre Navigation




Wandergruppe rettete Bussard



An die Wanderung entlang der HeinzemannTour in der Gemarkung Gemünden (Felda) wird eine Gruppe rund um Monika Lein noch lange zurückdenken.

Die ehemaligen Klassenkameradinnen hatten sich vorgenommen unter der Führung von Jörg Diegel die HeinzemannTour zu erkunden. Bei gutem Wanderwetter traf man sich und machte sich im Uhrzeigersinn auf den Weg. So hatte man den Höhepunkt der Tour – das Geotop und Naturdenkmal „Heinzemann“ am Ende der Route auf der Agenda. Nach einer tollen Aussicht auf Ehringshausen, schönen Waldpfaden und dem idyllisch gelegenen Mehlbacher Teich wurde eine Rast an der Mehlbacher Hütte gemacht. Gestärkt nahm man den Weg wieder auf.

Nach Querung der Landesstraße und Einstieg in einen weiteren Waldpfad wurde man auf einen Bussard aufmerksam, der im Gebüsch festsaß. Er flatterte kurz, dann war es verdächtig still. Es schien als hätte er sich verletzt, denn ein Zweig ragte aus seinem Gefieder. Monika Lein versuchte die nahegelegene Greifvogelwarte per Handy zu erreichen – doch an jener Stelle hatte man leider keinen Empfang. Die Wanderer beschlossen weiter zu gehen und sobald möglich, Hilfe für den Vogel zu holen.

An der Spinne war es dann soweit. Monika Lein erreichte die Falknerei, die zwar gerade einen Event-Tag hatte, aber versprachen jemanden sobald als möglich vorbei zu schicken. Denn als der Zustand des Vogels durch Monika Lein am Handy geschildert wurde, galt es schnell zu handeln, da dieser laut Greifvogelwarte nicht lange überleben würde. In der Zwischenzeit informierte Monika Lein ihren Mann und erklärte ihm wo er den Bussard finden würde. Dieser fuhr los und wartete an einer Einbuchtung der Landesstraße auf jemanden von der Greifvogelwarte. Die Wandergruppe setzte indes ihre Wanderung fort. Nach kurzer Zeit traf Herr Pusch von der Greifvogelwarte am Treffpunkt ein. Gemeinsam machten sie sich zur genannten Stelle auf, um sich den Vogel anzuschauen. Der Bussard befand sich an beschriebener Stelle und lebte noch. Herr Pusch befreite ihn aus seiner misslichen Lage, nahm ihn fachgerecht auf und brachte ihn zur Versorgung zum Tierarzt.

Am Ziel der HeinzemannTour angekommen, erkundigten sich die Wanderer natürlich sofort, ob die Rettung geglückt sei. Herr Lein teilte den aktuellen Sachstand mit. Nach 3 Tagen konnten alle aufatmen, denn Herr Pusch meldete sich berichtete, dass der Bussard nach ärztlicher Versorgung rasch wieder zu Kräften gekommen ist und wieder ausgewildert werden konnte.