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Lebendiges Gemünden

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Geschichte

Rülfenrod wurde erstmals 1387 urkundlich erwähnt. Zuerst gehörte es zu Gericht und Pfarrei Nieder-Gemünden, wurde aber 1461 nach Belehnung der Herren von Ehringshausen durch den hessischen Landgrafen kirchlich Ehringshausen angegliedert und dem Amt Homberg zugeteilt.

Nach dem Aussterben der Herren von Ehringshausen belehnte der Landgraf 1679 die Familie der Freiherren Schenck zu Schweinsberg mit dem Besitz in Rülfenrod. Nachkommen dieser Familie leben auch heute noch im Ort.

Zahlreiche Bodenfunde deuten darauf hin, dass in Rülfenrod schon lange vor der ersten urkundlichen Erwähnung Menschen gesiedelt haben.

So gibt es auch Hinweise auf Fundamente, die höchstwahrscheinlich zu einer Niederungsburg gehört haben. Sie wird auf dem Gelände des früheren Gutsgartens, dem so genannten Burggarten, vermutet.

Diese Burg war durch einen Wassergraben zusätzlich geschützt, was Bodenprofile bestätigen. Dazu wurde früher das kleine Gewässer aufgestaut, das aus dem Gemarkungsteil HAHNBACH kommt. Es wird zusätzlich durch viele Quellen nördlich des Dorfes gespeist. Bei Kanalisationsarbeiten wurden auch ausgehöhlte Erlenstämme gefunden, die als Wasserleitung gedient haben.