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12.05.2011 Wohnhausbrand

Am Donnerstag, den 12. Mai 2011 wurden die Feuerwehren aus Burg-Gemünden und Nieder-Gemünden zu einem Wohnhausbrand in die Ohmstrasse nach Burg-Gemünden über Meldeempfänger und Sirenen von der Leitstelle Vogelsberg alarmiert.

Beim Eintreffen der Feuerwehr brannte es in der 2. Etage im Küchenbereich in voller Ausdehnung.

Die Flammen griffen direkt auf den Dachstuhl über, der in wenigen Minuten ebenfalls brannte.

Sofort wurde vom Einsatzleiter Udo Richber die Drehleiter aus Homberg / Ohm, mit Stadtbrandinspektor Peter Pfeil nach alarmiert.

Die Erstangriffe erfolgten aus den Wasserführenden Fahrzeugen Burg-und Nieder-Gemünden.

Mittels B-Rohr Einsatz von außen konnten die Flammen erstmals eingedämmt werden.

Wasserentnahmestellen wurden aus Unterflurhydranten hergestellt.

Während des Löschangriffs von außen wurden zeitgleich Atemschutzgeräteträger für den Innenangriff mit C-Rohren ausgerüstet.

Insgesamt waren 12 Atemschutzgeräteträger im Einsatz.

Zur Unterstützung wurden die Feuerwehren aus Ehringshausen und Bleidenrod angefordert.

Während die Einsatzkräfte aus Ehringshausen für den Einsatz von Atemschutz beauftragt wurden, haben die Einsatzkräfte aus Bleidenrod eine zusätzliche Wasserentnahmestelle aus der Ohm am Festplatz hergerichtet, sowie mit Unterstützung der Wehr Burg-Gemünden eine Lange Weg Strecke zur Einsatzstelle hin aufgebaut.

Weiterhin stellten die Kräfte aus Bleidenrod noch Atemschutzgeräteträger zu Verfügung.

Mit der Drehleiter aus Homberg konnte der Dachstuhlbrand erfolgreich bekämpft werden.

Da alle Verfügbaren Atemschutzgeräte fast aufgebracht waren, wurde zur weiteren Unterstützung der Gerätewagen Atemschutz des Vogelsbergkreises, der in Alsfeld stationiert ist, mit Stadtbrandinspektor Horst Weber angefordert. In diesem Atemschutzgerätewagen befinden sich 24 Atemschutzgeräte mit Ersatzflaschen.

Ebenfalls war ein Rettungsfahrzeug des DRK während der Löscharbeiten an der Einsatzstelle.

Auch die Notärztin Dr. Römer war vor Ort.

Nach dem der Brand gelöscht war, wurde mit der Wärmebildkamera nach weiteren Brandnestern im Gebäude gesucht.

Während den Löscharbeiten war die Ortsdurchfahrt für den Verkehr gesperrt. Über Rundfunkmeldungen wurden die Verkehrsteilnehmer darauf hingewiesen.

Da am Morgen auf der A 5 bei Ehringshausen ein LKW brannte, und dies zu einem langen Stau über den Tag hinaus geführt hatte, war erhöhtes Verkehrsaufkommen an diesem Tag in Burg-Gemünden.
Zur Brandursachenermittlung wurden 2 Beamte der Polizei hinzugezogen.

Über die Lage an der Schadensstelle machten sich Bürgermeister Lothar Bott und der 1. Beigeordneter Eckehard Reitz, sowie Kreisbrandinspektor des Vogelsbergkreises Werner Rinke ein Bild.

Insgesamt waren 71 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen an der Einsatzstelle.

Es entstand beachtlicher Sachschaden am Gebäude.

Verletzt wurde niemand.

Alle Bewohner konnten rechtzeitig das Gebäude verlassen.

Die Einsatzleitung oblag dem Gemeindebrandinspektor der Gemeinde Gemünden (Felda) Udo Richber.

Bei diesem Einsatz wurde es wieder sehr deutlich, wie wichtig es ist über gut ausgebildete Führungs- und Einsatzkräfte, sowie über Material und neuere Fahrzeuggenerationen zu verfügen.