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Initiative Verkehrsberuhigung überreicht Unterschriftenliste

Bürgermeister Lothar Bott zeigte großes Verständnis für das Anliegen der Bürger und sagte zu, die Petition an das Amt für Straßen- und Verkehrswesen weiterzuleiten

Gemünden/Rülfenrod (ek). Bürgermeister Bott wurde am vergangenen Montag im Rahmen eines Ortstermins von der „Initiative Verkehrsberuhigung“ eine Petition mit Unterschriften nahezu aller Einwohner überreicht. Wie Peter Gabriel als Sprecher der Initiative erläuterte, fordern die Einwohner vom Amt für Straßen- und Verkehrswesen in Schotten endlich wirksame Maßnahmen, die Innerorts zu einer wirksamen Verkehrsberuhigung führen. Ein unübersichtlicher Verlauf der Straße, fehlende Bürgersteige und zwei Haltestellen für Schulbusse in unmittelbarer Nähe einer engen und unüberschaubaren Kurve bedeuten für Fußgänger, insbesondere Kinder, eine nicht mehr hinzunehmende Gefährdung, so der Sprecher bei Übergaben der Unterschriften. Bisher blieb es bei Unfällen mit zum Teil erheblichem Sachschaden. Bei dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen auf der L 3146 wird es dabei aber nicht bleiben, so die Überzeugung der Initiative. Man könne mit entsprechenden Maßnahmen nicht warten bis erst etwas Schlimmeres geschieht, gehandelt werden müsse jetzt.

Eine auf einer Teilstrecke eingerichtete Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h wurde vor vielen Jahren vom zuständigen Amt wieder entfernt. Bittere Erfahrung der Anlieger aus dieser Zeit war, dass diese Geschwindigkeitsbegrenzung von der überwiegenden Zahl der Fahrzeugführer überhaupt nicht beachtet wurde. Da Verkehrsschilder augenscheinlich nicht helfen, fordert die Initiative jetzt den Einbau wirksamer Schikanen an den Ortseingängen. Positive Beispiele von solchen baulichen Maßnahmen gebe es inzwischen in vielen Orten des Vogelsbergkreises, so Peter Gabriel abschließend.

Nikolaus beim lebendigen Adventskalender in Nieder-Gemünden

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva) Lebendiger Advent in Nieder-Gemünden.  Die große Resonanz auf das allabendliche Treffen im Advent ist in Nieder-Gemünden ungebrochen, beziehungsweise, es werden  von Tag zu Tag mehr, die zum Öffnen der Adventsfenster kommen.  Da lies es sich selbst der Nikolaus am Dienstag nicht nehmen vorbeizuschauen und den Kindern im Hof von Familie Stroh,  wo das 6. Fenster geöffnet wurde, einen Besuch abzustatten.

In der Zwischenzeit kommen über 70 Besucher zu der abendlichen Gemündener Adventveranstaltung.   

Somit wurde in Nieder-Gemünden, wie auch schon im Vorjahr in Burg-Gemünden,  das Angebot, gerade die Zeit die auf das bevorstehende Christfest zuführt, bewusster zu erleben, Rastlosigkeit, Trubel und Hektik einmal hinter sich zu lassen, sich an den Händen zu fassen, gemeinsam zu singen und der Vorfreude auf Weihnachen Zeit einzuräumen, gerne angenommen.

So war es auch am Montagabend bei Strohs, in der Brunnengasse.  Jung und Alt standen wieder beieinander, zahlreiche Kinder hatten ihre Laternen mitgebracht und alle sangen begleitet von Maren Kadelka auf der Flöte, gemeinsam Weihnachtslieder, hörten den Gedichten und der Nikolausgeschichte zu, die Familie Stroh im Wechsel vorlas.

Gesponsert von einem anonymen Spender gab es anlässlich des Nikolaustages heiße Getränke und  natürlich hatte St. Nikolaus (dargestellt von Günter Stroh) für alle Kinder etwas in seinem großen Sack mitgebracht.  

Mit den einladenden Worten „Wir Kerzen am Adventskranz an und die Kerzen sagen dann: Lasst uns alle hoffen hier und überall, hoffen voll Vertrauen auf das Kind im Stall“  wird auch in den nächsten Tagen herzlich zu den allabendlich um 17.30 Uhr stattfindenden Adventskalenderöffnungen in Nieder-Gemünden eingeladen.

Seniorennachmittag in Nieder-Gemünden

Als Nikolaus hatte Ingrid Stein für jeden Gast eine von Erika Müller angefertigte Überraschung mitgebracht

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva) Akkordeonklänge, Gesang, Geschichten und Sketche, alles wurde geboten, zur geselligen Jahresabschlussveranstaltung des Seniorenkreises der ev. Kirchengemeinde  Nieder-Gemünden, Elpenrod, Hainbach und Otterbach, die am letzten Mittwoch im Gemeindesaal in Nieder-Gemünden stattfand.            

In einer kleinen Andacht hatte Erika Müller zu Beginn der Veranstaltung anhand der Erzählung „In 2400 Jahren“ aus dem Buch "Probieren, ob die Flügel tragen" von Pfarrerin Christel Gottwals, daran erinnert, wie wichtig es ist, den Himmel nicht aus den Augen zu verlieren, auch wenn nicht gerade ein besonders heller Komet am Himmel steht, der erst in 2400 Jahren wieder von der Erde aus zu sehen ist. Man brauche keinen hellen Planeten der vorüberziehe um ab und zu einen Blick in den Sternenhimmel zu werfen. Hauptsache sei, dass man überhaupt hinaufsehe und wichtig und heilsam sei es, sich auch in dieser anderen Dimension wahrzunehmen.

Das weitere Nachmittagsprogramm drehte sich hauptsächlich um Geschichten und Lieder aus der Advents- und Weihnachtszeit. So definierte Irmgard Fink das Wort Advent mit Annehmen, auch den der dir nicht passt, Dasein füreinander, Vertrauen, dass alles gut wird, Entdecken, was wichtig ist, und das Unwichtige loslassen, Neu beginnen, auch wenn du gestern gescheitert bis und Tragen helfen denen, die deine Hilfe brauchen.

Mit Erich Kästners vorweihnachtlicher Betrachtung „Interview mit dem Weihnachtsmann“ gab Erika Müller den Impuls, sich trotz verklärter Weihnachtsstimmung nicht von falschem ‚Schein und Sein’ blenden zu lassen und  Irmgard Seipp erfreute mit  Astrid Lindgrens köstlicher Weihnachtsgeschichte um den kleinen „Pelle“, der mit seiner „Auswanderung“ nach „Herzhausen“ (dem kleinen Häuschen mit dem Herzen unten im Hof) seinen Eltern wegen ungerechtfertigter Verdächtigung eine Lektion erteilen wollte.

Christel Donner amüsierte mit ihrer vergnüglichen Geschichten  vom „Krüstchen“, wie ein zu sicher aufbewahrter  Christstollen  die Weihnachtsstimmung zum Kippen bringen kann,  schilderte mit der Episode „Das Handschuhgeschenk“, eine fatale Geschenkverwechslung  mit Folgen und machte mit ihrem Gedicht die „Plätzchenbäckerei“ Appetit auf Buttergebackenes und Co.

Mit weiteren kleinen Episoden unterhielten Irmgard Fink und Helga Fiedler die Gäste.  So unter anderem mit der Geschichte „Franzi möchte das Christkind seh’n“, in der ein kleiner Junge den Spieß umdreht und seine Eltern in Bezug auf das Christkindmärchen hinters Licht führt und  in dem lebhaft von den beiden dargestellten Sketch: „Bawettchen und Settchen“, erfuhren die Senioren, was sich zwei Putzfrauen alles anvertrauen und an den Kopf werfen können.

Eine weitere Überraschung  des Nachmittags war der Besuch vom Nikolaus,  den Ingrid Stein darstellte. Neben einem passenden Nikolausgedicht, erhielten alle Gäste bunte Geschenkbeutel, bei deren Herstellung, wie zu erfahren war,  Erika Müller dem „Nikolaus“ kräftig unter die Arme gegriffen hatte.

Musikalisch umrahmt wurde das vorweihnachtliche Seniorentreffen in bewährter Weise von Günter Bach, der mit seinem Akkordeonspiel zum Mitsingen bekannter Weihnachtslieder einlud.

Mit dem Hinweis auf den nächsten Seniorennachmittag, der am 4. Januar,  wieder im Gemeindehaus in Nieder-Gemünden stattfindet und den besten Wünschen für das bevorstehende Weihnachtsfest und den Jahreswechsel, verabschiedeten das Organisationsteam die Gäste.

Jahresabschlussveranstaltung und Adventfeier beim VdK Burg-Gemünden

Die Mitglieder des Gesangvereins „Eintracht“ Burg-Gemünden, erfreuten unter der Leitung von Chorleiter Ehrhard Münch die Gäste beim VdK-Jahresabschlusstreffen mit einigen Chören

Gemünden-Burg-Gemünden (eva) Die Mitglieder des VdK-Ortsverbandes Burg-Gemünden trafen sich am letzten Sonntag zur Jahresabschlussveranstaltung und gleichzeitigen Adventsfeier im Gemeindesaal der ev. Kirchengemeinde  in Burg-Gemünden.

„Seit über 60 Jahren tritt der VdK dafür ein, dass der Anspruch, dass alle Menschen gleichberechtigt am Leben in der Gemeinschaft teilhaben können,  nicht in Vergessenheit gerät“, meinte Vorsitzender Alfred Gabriel in seiner Begrüßungsansprache. Der VdK informiere seine Mitglieder in allen Fragen rund um Alterssicherung, Krankheit und Behinderung und helfe damit vielen Menschen in besonders schwierigen Lebenslagen, „damit keiner auf der Strecke Bleibt“, so Gabriel. Der VdK sei eine der weinigen großen Organisationen in Deutschland die Jahr für Jahr wachse und es mache stolz, dass allein in Hessen und Thüringen über 12.000 Menschen ein soziales Ehrenamt beim VdK ausüben würden. Nach wie vor kämpfe der VdK mit zahlreichen Aktionen dafür, dass der Sozialstaat nicht immer weiter „unter die Räder“ komme. „Wir sind sicher, gäbe es den Sozialverband VdK nicht, würde es um viele Bereiche in unserem alltäglichen  Leben noch schlechter stehen“ betonte Gabriel. Pflege, Gesundheit und Alterssicherung könne nur durch die Gemeinschaft und ein solidarisches Miteinander organisiert werden. Wer dies zur Privatsache machen wolle, zerstöre den Sozialstaat und handle gegen die Interessen der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung.

Im Ortsverband Burg-Gemünden seien derzeit 135 Mitglieder organisiert. Vor Ort würden vor allem die Vorstandmitglieder dafür sorgen, dass der VdK-Motor „brummt“ und der „Laden in Schwung bleibt“, betonte der Vorsitzende. Nicht zu vergessen seien darüber hinaus auch die Helferinnen und Helfer, die immer da seien, wo „Not am Mann“ und Menschlichkeit gefragt sei. Der Jahresabschluss sei daher die passende Gelegenheit, die ehrenamtlichen Mitstreiterinnen und Mitstreitern gebührend zu würdigen und ihnen für ihren Einsatz zu danken.

Natürlich kam auch die Unterhaltung an dem Nachmittag nicht zu kurz. Neben dem gemeinsamen Singen von bekannten Weihnachtsliedern, die  Saskia Gabriel musikalisch auf dem Klavier begleitete, wurden zur Freude der Gäste von Alfred, Lydia und Saskia Gabriel, Birgit Schwing, Christa Dapper und Luise Müller besinnliche Geschichten, Gedichte und Gedanken zu Weihnachten und das bevorstehende Jahresende  vorgetragen. Darüber hinaus erfreuten Alfred, Lydia und Saskia Gabriel zur Überraschung der Gäste  mit dem Weihnachtslied: „Seht es kommt die heilige Zeit“.

Große Freude bereitete des Weiteren der Auftritt des Männergesangvereins „Eintracht“ Burg-Gemünden, der unter der musikalischen Leitung von Erhard Münch mit den  Liedern „Glaube, Hoffnung, Liebe“, „Herbei o ihr Gläubigen“ und „Weihnachtsglocken“, sowie mit  dem berühmten „Trommellied“ auf die Adventszeit einstimmte.    

Eine ganz besondere Ehrung wurde Saskia Gabriel zuteil, die in diesem Jahr zum zehnten Mal die VdK-Jahresabschlussveranstaltung in Burg-Gemünden sowohl musikalisch, als auch mit Gedichten und Gesang begleitete und dafür mit einem kleinen Präsent und reichlich Applaus belohnt wurde. 

Wie beim VdK Burg-Gemünden üblich, wurden außerdem wieder Grußkarten angefertigt und von allen Teilnehmern unterschrieben,  um diese noch vor Weihnachten an über 80-jährige oder erkrankte Mitglieder, die nicht an der Veranstaltung teilnehmen konnten, zu überbringen. 

Besonders stolz ist man beim VdK Burg-Gemünden auch auf den neuen Flyer des Ortsverbandes, der von Vorstandsmitglied Burkhard Reitz angefertigt wurde und in dem neben Namen und Adressen der örtlichen, regionalen  und überregionalen Ansprechpartner sowie  allgemeinen Informationen über den VdK, auch die Termine des Ortsverbandes für das kommende Jahr aufgelistet sind.

Außer der Jahreshauptversammlung, die am 23. März im Dorfgemeinschaftshaus in Burg-Gemünden stattfindet, dem VdK-Landestreffen während des Hessentages,  am 2. Juni 2012,  in Wetzlar, lädt der VdK Ortsverband ferner am 17. Juni  wieder zu einem Sommerfest ein.

Für den 30. August ist eine Bustagesfahrt vorgesehen und schon jetzt ist die nächstjährige Jahresabschlussveranstaltung auf Sonntag, 2. Dezember 2012, terminiert.

Mit einem gemeinsamen Kaffeetrinken mit selbstgebackenen Kuchen und dem Hinweis auf die „tollen Angebote“, wie Gabriel sie nannte, im VdK-Hotel „Haus am Landgrafenteich“ in Bad Salzhausen, klang die harmonische Jahresabschlussveranstaltung aus.

Vertrag zum Breitbandausbau in Hainbach, Elpenrod und Ehringshausen unterschrieben

Das Foto zeigt die Vertragspartner bei der Vertragsunterzeichnung v.l.: 1. Beigeordneter Eckhard Reitz, Oliver Reitz von der Firma OR-Network und Bürgermeister Lothar Bott. (Foto: ek).

Gemünden (ek). In Gemünden dürfen sich zahlreiche Haushalte in absehbarer Zeit auf ein, gegenüber den derzeitigen Möglichkeiten, schnelles Internet freuen. Bekanntlich hatte die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung im Juni 2011 einstimmig beschlossen für den Ausbau der Breitbandversorgung der unterversorgten Ortsteile Ehringshausen, Elpenrod und Hainbach Gelder in einer Gesamthöhe von rund 15.400 Euro zur Verfügung zu stellen. Diese Finanzmittel wurden zwischenzeitlich auch im Nachtragshaushalt 2011 ausgewiesen, wobei darin zweckgebundene Landeszuwendungen in Höhe von rund 9.200 Euro enthalten sind. Der notwendige Förderantrag an das Land Hessen wurde seinerzeit nur wenige Tage nach dem Parlamentsbeschluss gestellt und mit einem Bescheid der „WI-Bank“ im August bewilligt. Vor wenigen Tagen konnten nun Bürgermeister Lothar Bott und der erste Beigeordnete Eckhard Reitz den entsprechenden Vertrag mit der Grünberger Firma OR-Network unterzeichnen. Der Vertrag selbst war zuvor juristisch geprüft worden und eine wesentliche Aussage in dem Vertrag bezieht sich auf den Termin der Bereitstellung des „schnellen Internet“ in den genannten Ortsteilen. Dies wird der 30.06.2012 sein, so war weiter zu erfahren. Die beauftragte Firma, so deren Geschäftsführer Oliver Reitz im Rahmen der Vertragsunterzeichnung, wird in absehbarer Zeit ein oder zwei entsprechende Informationsveranstaltungen anbieten, um die Bevölkerung über die neuen Möglichkeiten, die dabei eingesetzte Technik und deren Kosten umfassend zu informieren. Dabei sei natürlich selbstverständlich, dass die neuen Kunden, die von dem Angebot der Firma Gebrauch machen werden, auch entsprechende Unterstützung vor Ort erhalten.

Die Anbindung von Hainbach, Elpenrod und Ehringshausen an eine Breitbandversorgung erfolgt nach den Worten von Oliver Reitz über Richtfunkstrecken, die mit einem Glasfaseranschluss eines Vertragspartners von OR Network verbunden sind. Über einen Verteiler im jeweiligen Ort wird das Signal in die Haushalte weitergeleitet. Mittels einer Empfangsantenne, die Sichtverbindung zu dem Verteiler im Ort haben muss, kommt das wiDSL Signal zum Kunden. Durch diese Technik sei gewährleistet, dass bei den Kunden auch die Bandbreite ankomme, die er letztendlich gebucht habe.

Die erforderlichen Aufbaumaßnahmen in den genannten Ortsteilen sollen im Juni 2012 abgeschlossen sein. Ab diesem Zeitpunkt, so OR Network, stehe den Bürgern eine DSL Anbindung von 2 Mbit/s bis zu 16 Mbit/s zur Verfügung. Kunden können dabei zwischen zwei wiDSL Tarifen wählen. Bei den Fair-Flat-Tarifen wird ein bestimmtes Datenvolumen gebucht, welches dann „ab gesurft“ wird. Überschreitet man das Datenvolumen, wird die Geschwindigkeit automatisch auf 256/64 Kbit gedrosselt, sodass keine Mehrkosten entstehen. Bei der Flatrate ist die Datenmenge unbegrenzt. Monatliche Kosten für einen Internetanschluss liegen, je nach Tarif, zwischen 12 € (2 Mbit/s im Download mit 20 GB Freivolumen) und 49 € (16 Mbit/s im Download als Flat). Eine einmalige Anschlussgebühr kostet 69 € für zwei Jahre und 129 € bei einem Jahr Laufzeit. Die Kundenendgeräte sind Leihgeräte ohne monatliche Kosten.

Interessierte Bürger, die eine schnelle Internetanbindung haben möchten, können sich bereits jetzt auf der Internetseite www.widsl.de über die Tarife und die Technik ausführlich informieren.

Bürgerversammlung Dorfentwicklung Ehringshausen und Rülfenrod

Gemünden/Ehringshausen (ek). Dieser Tage fand im DGH eine weitere Infoveranstaltung zur Dorfentwicklung statt an der rund 50 Bürger aus den Ortsteilen Rülfenrod und Ehringshausen teilnahmen. Darüber hinaus war Matthias Sebald als Vertreter des Amtes für den ländlichen Raum zugegen, ebenso wie Bürgermeister Lothar Bott und Iris Rohrbach als Ansprechpartner der Gemeinde, sowie Yvonne Winter vom bearbeitenden Planungsbüro.

In einem ersten Veranstaltungsteil wurden den Anwesenden die Arbeitsergebnisse des sogenannten Dorfentwicklungskonzeptes vorgestellt, welches von den Bürgern im Laufe dieses  Jahres erarbeitet wurde. Diese ausgearbeiteten Maßnahmen sind zum einen bauliche Projekte (wie beispielsweise die Sanierung des Jugendraums) sowie auch weitere vorbereitende Konzepte – etwa für die Planung des Dorfzentrums Ehringshausen und seiner Freiflächen- beinhalten aber auch Informelles wie beispielsweise Projekte zur Energiegewinnung beziehungsweise zur lokalen Wertschöpfung oder zur Dorfgeschichte.

Die gemeinsam geplanten Maßnahmen greifen dabei ineinander und fügen sich zu einem Bild zusammen, das beiden Dörfern -Ehringshausen und Rülfenrod- eine lebenswerte Zukunft ermöglichen soll, so die Ausführungen der Referentin vom Planungsbüro. Einige Maßnahmen haben darüber hinaus bereits die Gesamtgemeinde im Blick wie beispielsweise die Machbarkeitsstudie für ein Wohnprojekt Jung/ Alt.

Einige Tage vor der Zusammenkunft wurden die Maßnahmen in ihrem Zusammenwirken von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank (WI-Bank) positiv bewertet und werden nun als „festgesetzter zuschussfähiger Investitionsrahmen“ in den folgenden Jahren aus dem Landesprogramm „Dorferneuerung“ gefördert. Den entsprechenden Grundsatzbeschluss hatte dann in der Folge die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung Ende Oktober einmütig beschlossen. Über den aktuell festgelegte Förderrahmen (Höhe 225.000 €) hinaus wurden von der WI-Bank sogenannte. „Optionen“ für Baukosten etwa für das Dorfzentrum oder für Freiflächenumgestaltungen in beiden Dörfern (Ortsmitte Rülfenrod, Platzflächen am Backhaus oder Stockborn in Ehringshausen, sowie andere Bereiche) festgeschrieben. Diese sollen dann bewilligt werden, sobald entsprechende Konzepte/ Planungen vorliegen. Dadurch wird sich der förderfähige Gesamtinvestitionsrahmen noch einmal deutlich erhöhen, so die weiteren Ausführungen von Yvonne Winter.

Eine besondere Bedeutung kommt im Rahmen der Umsetzung den AG’s (Arbeitsgruppen) und dem Planungsbeirat (Arbeitskreis Dorferneuerung) zu. Dabei wird die Umsetzung der Projekte aktiv von Arbeitsgruppen begleitet und vorangetrieben, die sich aus der Bürgerschaft gebildet haben und bei Bedarf von Gemeinde/ Amt oder Fachleuten unterstützt werden. Gebildet und auch besetzt wurden dabei im Rahmen der Zusammenkunft die AG Energie und Ressourcen, die AG Jugendraum, die AG Dorfzentrum, die AG Wohnprojekt Jung/Alt, die AG Geschichte und Geschichten, die AG Ortskernentwicklung, die AG Freiflächen, die AG Backhaus, die AG Nachbarschaftshilfe, sowie die AG Rundweg. 

Die Bürger in diesen AGs stehen dabei für die Weiterentwicklung der Projekte. Die Zusammenhänge und den „Flow“ hat darüber hinaus der Arbeitskreis Dorfentwicklung im Blick, der sich wie ein Planungsbeirat als beratendes Gremien um die Belange der Dorfentwicklung kümmert. Er setzt sich zusammen aus 1-2 Personen aus der Gemeindeverwaltung, aus den beiden Ortsvorstehern beziehungsweise deren Stellvertretern und aus den 10 AG-Sprechern beziehungsweise deren Stellvertretern.

Als besonders wichtige Informationsquelle für das nun fertiggestellte Dorferneuerungskonzept sei in den nächsten Monaten die Homepage der Gemeinde im Internet anzusehen. Dort werde in diesen Tagen das Konzept für Ehringshausen und Rülfenrod eingestellt, so dass die Bürger dort alle notwendigen Informationen nachlesen können. Dort könne man dann auch sehr deutlich die Zusammenhänge von den dorfeigenen Ressourcen und Motivationen bis hin zu den Verknüpfungen der einzelnen Maßnahmen zu zukunftsfähigen Dörfern erkennen.

Es wird an dieser Stelle ausdrücklich darauf hingewiesen, dass alle Bürger, die Interesse an der Mitwirkung in den AG’s haben, sich über die Internetseite über diese Treffen informieren können. Darüber hinaus besteht dort auch die Möglichkeit sich über Infogruppen anzumelden, dann werden aktuelle Termine/ Materialien auch direkt an die Interessierten versandt, so die Referentin abschließend.

Alle unmittelbar Beteiligten wünschen sich auch für die kommende Phase der Dorfentwicklung eine rege Mitwirkung der Bevölkerung, denn nur gemeinsam wird man auf dem nun eingeschlagenen Weg weiter voran kommen.

Fest steht inzwischen ein nächster Termin für die AG Dorfzentrum zu dem aktuelle und künftige Nutzer des geplanten Dorfzentrums mit kleiner Zentrale für Nachbarschaftshilfe herzlich eingeladen sind für den 01. Dezember um 19 Uhr ins DGH nach Ehringshausen.

Puppenstube der „Wolkengruppe“ im Kindergarten „Siebenstein“ durch Spende komplett

Sofa und Buggy für die neue Puppenecke wurden von den Kindern der Wolkengruppe“ sofort in Beschlag genommen, während Bürgermeister Bott an Helmut Kühn (Bildmitte) und Susanne Firnys (ganz rechts im Bild), für die Spenden seinen Dank aussprach und sich die Erzieherinnen Karola Kratz (hintere Reihe links) und Nicole Schlosser (vorne links) mit den Kindern freuten.

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva).   Nun ist die neue Puppenecke der „Wolkengruppe“ im Kindergarten „Siebenstein“ komplett. Denn am vergangenen Freitag übergaben Helmut Kühn und Susanne Firnys aus Otterbach im Beisein von Bürgermeister Lothar Bott,   offiziell passend für die Puppenecke ein Sofa und einen Puppenbuggy,  die bislang in der kürzlich neu eingerichteten „Puppenstube“ noch fehlten. Begeistert nahmen die Kinder Buggy und Sofa in Empfang und bestückten sie sofort mit eine großen Anzahl ihrer Puppen.  

Wie Helmut Kühn aus Otterbach informierte, sei der Spendenbetrag von Straßenfesten, die vor ein paar Jahren  in Otterbach in der Straße „Zum Billsteinkopf“ stattgefunden hätten noch übrig gewesen. Da derzeit von ihm und auch anderen Straßenbewohnern Enkelchen den Kindergarten „Siebenstein“ besuchen, hätten sich die Familien Heinl, Nitsch und auch seine Familie für eine Spende an den Kindergarten entschlossen. Aufgestockt wurde der Spendenbetrag   außerdem noch von den diesjährigen Silbernen Konfirmandinnen und Konfirmanden der Kirchengemeinde Nieder-Gemünden, Elpenrod, Hainbach und Otterbach. Sie hatten anlässlich der Feier ihres Konfirmationsjubiläums Geld eingesammelt und den dann verbliebenen Überschuss kurzerhand ebenfalls dem Kindergarten zur Vervollständigung der Puppenecke zur Verfügung gestellt, erklärte Susanne Firnys die im Namen ihres Konfirmandenjahrganges bei der Spendenübergabe vor Ort war.

Sowohl Bürgermeister Lothar Bott, als auch Erzieherin Karola Kratz, bedankten sich für die Spende, mit der die Puppenecke zur großen Freude der Kinder der „Wolkengruppe“ nun vervollständigt werden konnte.

Bundesweiter Vorlesetag - Aktion Bürgermeister/innen lesen vor

Bürgermeister Bott und der Vors. der Gemeindevertretung Karl Pitzer waren zum Vorlesen im Kindergarten

 

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva). Vorlesen braucht Vorbilder.  Wenn im Rahmen des bundesweiten  Vorlesetages kommunalpolitisch verantwortliche Entscheidungsträger Kindern vorlesen, wird dies als bildungspolitisches Signal gesehen. Durch solch ein Engagement sollen unter anderem auch Eltern für die Bedeutung des Vorlesens sensibilisiert werden, Multiplikatoren in Kindergärten und Schulen aktiviert und die breite Öffentlichkeit, auch über das Datum des Vorlesetages hinaus,  mobilisiert werden.

Jährlich findet im November in Deutschland der bundesweite Vorlesetag statt. Entstanden ist dieser Tag im Jahr 2004 aufgrund einer Initiative der Wochenzeitung DIE ZEIT und der Stiftung Lesen. Mit diesem Tag wird auf die Tatsache reagiert, dass nur noch in einem Drittel aller Haushalte mit Kindern von null bis zehn Jahren vorgelesen wird. Durch den bundesweiten Vorlesetag soll die Aufmerksamkeit der Gesellschaft auf die große Bedeutung des Vorlesens als Grundlage für Bildungsfähigkeit gelenkt werden.

Gerne waren daher Bürgermeister auch Lothar Bott und der Vorsitzende der Gemeindevertretung sowie des Gemündener Kulturrings Karl Pitzer, am Freitag in den Gemündener Kindergarten „Siebenstein“ gekommen,  um den Kindern spannende Geschichten aus dem Buch „Das allerkleinste Nachtgespenst“ von Brigitte Weniger, vorzulesen. Gespannt verfolgten die Kinder im passend eingerichteten und abgedunkelten  Leseraum den liebevollen und humorvollen Gespenster-Mutmach-Geschichten.

Somit beteiligte sich die Gemeinde wie auch schon im letzten Jahr auf Initiative von „LeseLust“ am bundesweitem Vorlesetag.  Die Leseaktion passte besonders gut in das diesjährige Jahresthema des Kindergartens „Auf die Bücher, fertig los“, mit der das Kindergartenteam das gute alte Buch in seiner herkömmlichen Art wieder mehr in den Vordergrund rücken möchte.

„Für die kleinen Seelen unserer Kinder gibt es nichts Besseres,  als im Arm oder auf dem Schoß einer vertrauten Person Bilderbücher, Geschichten oder Märchen vorgelesen zu bekommen“, meint das Kindergartenteam, denn gerade dieses Gefühl der Geborgenheit mache den Unterschied zu CDs, Hörbüchern oder Fernsehen, welche zwar auch die Sprachentwicklung und das Wissen förderten, die Kinder in ihrer Fantasie aber oft alleine ließen. Die aufregenden Geschichten oder Märchen seien, wenn sie von einer bekannten Stimme vorgelesen würden, besser zu verarbeiten.

Die bevorstehende dunkle Jahreszeit, komme dem Vorhaben da sehr entgegen und so werde sich im Kindergarten „Siebenstein“ in den nächsten Monaten vieles um Bücher drehen, wobei die jahreszeitlichen Gegebenheiten und Feste in das Thema mit einfließen sollen. Neben vielen Geschichten und Bilderbüchern werden sich die größeren Kinder auch mit der Entstehung eines Buches beschäftigen und eine Bücherei besuchen.

Schon im Oktober wurde die Vorlesereihe von Renate Müller, von der Vorlesegruppe „Stiftung Lesen“, welche dem Kulturverein Gemünden angeschlossen ist, begonnen, in deren  Rahmen die Kindergartenkinder in Kleingruppen  jeweils dienstags und donnerstags in den Genuss des Vorlesens in gemütlicher Atmosphäre kommen.

Bürgermeister Lothar Bott und der Vorsitzende der Gemeindevertretung sowie des Gemündener Kulturrings Karl Pitzer, waren am Freitag im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages in den Gemündener Kindergarten „Siebenstein“ gekommen, um den Kindern spannende Geschichten aus dem Buch „Das allerkleinste Nachtgespenst“ von Brigitte Weniger, vorzulesen.

Auch in Gemünden hat die fünfte Jahreszeit am 11.11. begonnen

Das Foto zeigt die Narrenschar die bei Ortsvorsteher Günther Rühl (Bildmitte) die Schlüsselgewalt für die kommenden Monate übernahm (Foto: ek)

Gemünden/Ehringshausen (ek).
Ortsvorsteher Günther Rühl blieb am Freitagnachmittag keine andere Wahl, er musste vor der großen Narrenschar kapitulieren. Mit großem Gefolge übernahmen auch in Ehringshausen mit Beginn der „fünften Jahreszeit“ traditionell die Narren die Macht. Ganz unvorbereitet kam dieser Ansturm für den langjährigen Ortsvorsteher natürlich nicht, hat er doch inzwischen in dieser Sache große Erfahrung und war insoweit gut vorbereitet. Bei kühlen Temperaturen und Sonnenschein gab es für das Dreigestirn und sein Gefolge gut temperierten „Kabänes“. Das traditionelle Getränk zum Karneval, eiskalt serviert, wurde zunächst von dem Gefolge intensiv probiert, bevor die Tollitäten sicher sein konnten, dass ihnen keine Gefahr drohte. Prinz Ingo (Ingo Schmid), Bauer Werner (Werner Schmelz) und Jungfrau Florentine (Florian Schneider) waren in Begleitung des Kinderdreigestirn Prinz Michel (Michel Wolf), Bauer Florian (Florian Harres) und Jungfrau Yvonne (Yvonne Scherer) mit großen Gefolge zur Schlüsselübergabe beim Ortsvorsteher erschienen. Begleitet wurden die Tollitäten dabei von der Garde, sowie von einer starken Delegation der Ranzengarde, so dass bereits bei der Schlüsselübergabe eine tolle Stimmung deutlich machte, was auf die Narren in den kommenden Wochen und Monaten zukommt. Prinz Ingo verkündete im weiteren Verlauf das neue Motto der aktuellen Faschingskampagne: „Mir han noch lange nit genoch!". Im Anschluss an die Schlüsselübergabe begab sich die Narrenschar noch zur evangelischen Kirche, um dort Willi Langhammer und seiner Frau Irmgard im Anschluss an den Festgottesdienst zu deren 50-jährigem Ehejubiläum ganz besonders zu gratulieren.

Herbstimpressionen aus Gemünden

Mehlbacher Teich in der Gemarkung Ehringshausen

Gemündener Jugendfeuerwehrleute bei Leistungsspangenabnahme erfolgreich

17 Mädchen und Jungen der Gemündener Jugendfeuerwehren konnten in diesen Tagen erfolgreich die Prüfung zur Leistungsspange der Deutschen Jugendfeuerwehr in Homberg/Maulbach ablegen. Der Stellenwert dieses Abzeichens ist enorm, stellt es doch die höchste Auszeichnung dar, die man als Jugendfeuerwehrmann/frau erreichen kann.

Insgesamt waren 15 Gruppen aus dem Vogelsbergkreis angetreten um die erforderlichen Leistungen zu erbringen.

Eine Gruppe bestand aus jeweils 9 Jugendlichen und musste sich in den Disziplinen  Kugelstoßen (mind. 55 Meter weit), Schnelligkeitsübung (acht C-Rollschläuche verlegen -  möglichst schnell und ohne Verdrehungen), 1500m Staffellauf auf Zeit und einem Löschangriff nach Feuerwehrdienstvorschrift beweisen. Hinzu kam noch ein theoretischer Teil, in dem nicht nur feuerwehrtechnisches Fachwissen abgefragt wurde, sondern auch Fragen aus Jugendpolitik und Unfallverhütung beantwortet werden mussten. Die Gruppenleistung stand hierbei immer im Mittelpunkt.

Die beiden Abnahmeberechtigten Udo Lind aus Korbach und Thorsten Vekens aus Nieder-Bessingen bestätigten sehr gute Gruppenleistungen, welche von den jeweiligen Wertungsrichtern aus dem Vogelsbergkreis abgenommen wurden.

Die Verleihung der Leistungsspangen an die berechtigten Teilnehmer wurde vom ersten Homberger Stadtrat Michael Rotter, dem Homberger Stadtbrandinspektor Peter Pfeil, dem Kreisjugendfeuerwehrwart Stephan Preuß, dem Fachbereichsleiter Leistungsspange Gerald Morneweg und den beiden Abnahmeberechtigten vorgenommen.

Ausgezeichnet wurden: Verena Schott, Andrea Falk, Tabea Schott, Maximilian Well und David Bromm (alle JF Ehringshausen), Sebastian Weicker, Manuel Momberger und Tim Kömpf (alle JF Hainbach), Eileen Reitz, Peggy Weiß, Marius Karnasch, Lukas Kraus, Louis Kraus, Ramon Diedrich, Pascal Scheer, Lukas Wehrwein und Fabian Schlosser (alle JF Bg-Nd-Gemünden).

Für die wochenlange und gute Vorbereitung zeichneten sich verantwortlich: Katharina Well (Ehringshausen), Alexander Lutz (Hainbach) Christoph Schad und Denis Schneider (Bg-Nd-Gemünden) sowie Gemeindejugendfeuerwehrwart Patrick Schön.

Ein besonderer Dank gilt Jan-Hendrik Stein aus Ehringshausen, der, obwohl noch nicht abnahmeberechtigt, als 18. Mann teilgenommen hat um die Gruppen aufzufüllen.

News

(Foto: ek).Das Foto zeigt die inzwischen fast abgeschlossenen Arbeiten in der Ober-Ohmener Straße, wo nur noch eine kleine Feinteerschicht auf dem Asphalt aufgebracht werden muss.

Gemünden (ek). Nachdem vor wenigen Tagen die Reparaturarbeiten kommunaler Straßen durch eine Fachfirma abgeschlossen wurden, sind zwischenzeitlich die Arbeiten zur Bordsteinsanierung angelaufen, wie Bürgermeister Lothar Bott auf Anfrage ausführte. Zur Straßensanierung führte der Verwaltungschef aus, dass für das sogenannte Patch-Verfahren 87 Tonnen Spritzasphalt im Gemeindegebiet verarbeitet wurden. Das Kostenvolumen dieser Maßnahmen lag bei rund 33.000 Euro, ein Betrag, der ebenso wie die Kosten der Bordsteinsanierung aus dem sogenannten Schlaglochprogramm des Landes zur Verfügung stehen. Im Rahmen der Straßensanierung habe man aber nur dort entsprechende Arbeiten durchgeführt, wo nicht in den nächsten Jahren Grundsanierungen vorgesehen seien. Diese Planungen ergeben sich nach den Worten des Bürgermeisters aus dem Investitionsplan, der Bestandteil des Haushaltsplanes ist. Ebenso unberücksichtigt blieben natürlich Straßen ohne erkennbare Schäden. Reparaturen im Patch-Verfahren wurden vorgenommen in Nieder-Gemünden in der Bahnhofstraße, im Brühlweg, Goßborngasse, In den Kreuzwiesen, Lindenweg, Park- und Pestalozzistraße, Linden-, Ruh- und Wiesenweg. In Burg-Gemünden waren es die Straßen Am Bienrodsberg, Am Schloßberg, Bergstraße, Burggasse, Gaisberg, Lutherstraße, Wanngasse, Weideweg und Zum Steinberg. In Ehringshausen waren von den Arbeiten betroffen der Birkenweg, Eichenweg, Hofackerstraße, Klingelweg, Lindenplatz, Sandweg und Torweg, ferner in Elpenrod Am Haingarten, Am hohen Berg, Am Sorger Pfad, Bachgasse, Burg-Gemündener Weg, Die Hotte, Friedhofsweg und Obergasse. In Hainbach erfolgten Unterhaltungsarbeiten in den Straßen Am Zollstock, Eckstraße, Höhenweg, Ober-Ohmener Straße und Zum Grund. Schließlich in Otterbach der Krautgartenweg, Lochbornstraße und Zum Billsteinkopf, sowie in Rülfenrod Am Hang, Kirtorfer und Maulbacher Weg.

Mit zwei Arbeitskolonnen laufen die Bordsteinsanierungen im Gemeindegebiet derzeit auf Hochtouren und man geht seitens der Verwaltung davon aus, dass diese Arbeiten in den kommenden zwei bis drei Wochen abgeschlossen werden können. Auch bei der Bordsteinsanierung habe man bewusst all jene Straßen ausgelassen, in denen im Laufe der kommenden Jahre Grundsanierungen ohnehin notwendig würden. Darüber hinaus sind auch in diesen Tagen bereits aktuell Asphaltarbeiten durch Mitarbeiter des gemeindlichen Bauhofes vorgenommen worden, so der Bürgermeister abschließend. Dabei werden größere Löcher in den Gemeindestraßen ebenso geflickt, wie größere Risse, die für das Pach-Verfahren ungeeignet sind. In diesem Zusammenhang habe man auch einen Graben am Ende der Ober-Ohmener Straße in Hainbach fachgerecht gefasst, um das von einem steilen Außenbereich anfallende Oberflächenwasser sachgerecht auffangen und dem Kanal zuführen zu können. Zugleich könne man mit dieser Maßnahme größere Schmutzeinleitungen in das Kanalsystem verhindern. Notwendig geworden war diese Maßnahme, die der Bauhof in Eigenleistung vorgenommen hat, auf Grund eines größeren Erdrutsches an dem Rand der Bebauung im oberen Bereich der Ober- Ohmener Straße, so der Bürgermeister abschließend, als er sich vor Ort ein Bild vom Abschluss dieser Bauarbeiten gemeinsam mit Ortsvorsteher Werner Lutz und Bauhofvorarbeiter Udo Richber machte.

News

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen eines „Tag der offenen Tür“, dem parallel ein Flohmarkt in der Mehrzweckhalle angeschlossen war, fand dieser Tage die offizielle Übergabe und Vorstellung der umgebauten Räumlichkeiten zur U3 Betreuung im gemeindlichen Kindergarten „Siebenstein“ statt. Kindergartenleiterin Anita Geißler und Bürgermeister Lothar Bott konnten zu der offiziellen Feierstunde zahlreiche Vertreter der örtlichen Kommunalpolitik, aber auch mit dem ersten Kreisbeigeordneten Manfred Görig (SPD) und Kurt Wiegel (CDU) Repräsentanten der Kreis- und Landespolitik begrüßen, ebenso wie zahlreiche Eltern und Kinder aus Gemünden.

In einem Rückblick erinnerte der Bürgermeister an die Entscheidungsfindung in dieser Sache, an den 2008 durchgeführten studentischen Wettbewerb der Uni Kassel mit entsprechenden Planunterlagen. Diesem Wettbewerb schloss sich im Jahre 2009 die Beauftragung des Gemeindevorstandes durch das Parlament an. Es folgte Anfang 2010 die Vorstellung von vier Planungsvarianten, von denen eine den Umbau vorhandener Räumlichkeiten vorsah. Am 18.07.2010 begannen schließlich die vom Parlament beschlossenen Umbaumaßnahmen. Diese seien inzwischen abgeschlossen, es stehen lediglich noch einige, nicht zuwendungsrelevante Arbeiten im Außenbereich an, ebenso wie die erforderliche Dachdämmung, die aber noch vor Beginn der Heizperiode eingebracht werden soll. Bott dankte abschließend allen Entscheidungsträgern und erinnerte daran, dass die Entscheidung sicherlich nicht leicht gewesen sei, vor allem vor dem Hintergrund des demographischen Wandels. Dank galt aber auch dem Personal und den Kindern, da sich die Umbauarbeiten größtenteils während dem laufenden Betrieb abspielten, ebenso den Bauhofmitarbeitern für ihr Engagement.

In dem neuen U3 Bereich habe man 15 neue Plätze schaffen können, diese seien auch durch Zuwendungen aus dem entsprechenden Investitionsprogramm des Bundes mit 60.000 Euro gefördert worden. Mit den Kosten insgesamt sei man innerhalb der Planvorgaben geblieben, was einem kommunalen Ausgabenanteil von rund 90.000 Euro entsprach. Zu den Baumaßnahmen selbst war zu erfahren, dass ein bestehender Turnraum umgewidmet wurde, das angrenzende Intensivzimmer wurde zu einem Schlafzimmer umgebaut und ein Gruppenraum im Bestand wurde umgestaltet. Ein Personalzimmer wurde zum neuen Intensivzimmer und man konnte einen separaten Übergangsbereich zum Außengelände mit einem funktionalen Garderobenbereich schaffen.

Im offiziellen Teil der Feierstunde schlossen sich Grußworte der beiden MdL ebenso an, wie von den drei Vertretern der Parlamentsfraktionen, die alle die Notwendigkeit dieser baulichen Maßnahmen unterstrichen und deutlich machten, dass die Kinder die Zukunft der Gemeinde sind und man von daher die Ausgaben sinnvoll eingesetzt habe.

Im Anschluss gab es reichlich Gelegenheit die neu geschaffenen Räumlichkeiten, die natürlich bereits seit ihrer Fertigstellung von den Kindern mit Leben erfüllt werden, zu besichtigen. Dabei gab es viel Lob und Anerkennung für die Gestaltung und bauliche Ausführung des neuen U3 Bereiches, in dem sich die jüngeren Kinder wohlfühlen.

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Das Foto zeigt die Neubürger mit Mama und Papa, soweit sie der Einladung gefolgten waren, sowie Bürgermeister Bott. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Die jüngsten Bewohner der Gemeinde hatte Bürgermeister Lothar Bott am Dienstagnachmittag im Feuerwehrgerätehaus zu Gast. Hintergrund dieser Zusammenkunft ist der Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Inzwischen sei dies die dritte Veranstaltung dieser Art, wobei man diesmal erstmals eine so große Kinderschar begrüßen konnte.

Bürgermeister Lothar Bott und die Verwaltungsangestellte Karin Horst begrüßten die muntere Kinderschar auch diesmal wieder im Feuerwehrgerätehaus von Nieder-Gemünden, denn im Rathaus gab es dafür keinen geeigneten Raum. Bott machte im Rahmen einer kleinen Begrüßungsrede deutlich, dass die Kinder die Zukunft der Gemeinde seien. Die Entwicklung der Geburtenrate in den letzten Jahren stimme nicht unbedingt positiv, die Zahlen seien Jahr für Jahr zurückgegangen. Mit der erfreulichen Entwicklung im Jahr 2010 auf 20 Geburten im Verlaufe von 12 Monaten könne man wieder etwas optimistisch in die Zukunft blicken. Diese Entwicklung habe sich erfreulicherweise im ersten Halbjahr 2011 fortgesetzt, so dass man diesmal sogar 14 Geburten in einem ½ Jahr habe verzeichnen können. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde.

Neue Bürger der Gemeinde Gemünden in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres sind Conner Liam Becker, Jasmin Boulaich, Amelie Feline Kömpf, Ben Kilian Kömpf, Leonie Sophie Kutscher, Marlon Richardt, Tera Julia Rosenkötter, Mailo Schmuck, John Schneigelberger, Svea Schönfeld, Lenya Stamm, Emilian Traum, Nicklas Vollpert und Tim Zudak.

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Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Innerhalb des Zeitplans befinden sich die umfangreichen Arbeiten zum Neubau des Brühlsteges, der den neuen mit dem alten Ortsteil verbindet und die Felda in Form eines Fuß- und Radweges überspannt. Wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen einer Baustellenbesichtigung ausführte, hatten die Arbeiten im Mai begonnen, wobei zunächst ein provisorischer Übergang über die Felda in Holzbauweise geschaffen werden musste, bevor danach der alte Brühlsteg abgerissen wurde. Inzwischen stehen die Betonarbeiten für das erste der beiden Widerlager, die die spätere Brücke tragen werden, an. Wie zu vernehmen war sollen diese Arbeiten bereits in der kommenden Woche erfolgen, nachdem inzwischen viele Tonnen Baustahl eingearbeitet und die Armierung für das Betonieren eingebracht wurde.

Das finanzielle Volumen dieser Baumaßnahme, so der Bürgermeister weiter, beläuft sich auf rund 285.000 Euro, wobei man rund 209.000 Euro als Zuschuss erhält. Diese finanzielle Mittelbereitstellung durch das Land begründet sich darauf, dass diese Brücke Teil des in Hessen bestehenden Fernradwegenetzes ist. Hinzu kommt, dass es sich um einen Schulweg handelt, auf dem die Kinder aus dem alten Ortsteil zur Schule im Ortsteil Bahnhof gelangen. Derzeit gehe man davon aus, so die Mitteilung des Bürgermeisters, dass mit dem Abschluss der Bauarbeiten im Herbst des laufenden Jahres gerechnet werden könne. Zunächst werde in der kommenden Woche durch die Firma Hodes aus Fulda das Widerlager auf der Seite Wiesenweg betoniert, bevor danach die Gegenseite fertiggestellt wird. In der Folge könne man dann die umfangreiche Spundung wieder entfernen, die eigentliche Brücke einschalen und betonieren. Positiv für den Fortgang der Arbeiten war der bisher relativ niedrige Wasserstand in der Felda, so eine abschließende Bewertung vor Ort. Hochwasserstände hätten zweifelsohne Probleme bei der Herstellung der notwendigen Widerlager gebracht.

 

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Das Foto entstand im Rathaus in Nieder-Gemünden, wo Bürgermeister Lothar Bott gemeinsam mit dem IT-Beauftragten Daniel Wolf und den Vertretern der ausführenden Firma die neue Internetseite für die Nutzer freigaben. (Foto: ek)

Pressemeldung zum Start der neuen Internetseite

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Mit der Freischaltung der neuen Internetseite der Gemeinde Gemünden am Donnerstag verfügt die Gemeinde jetzt über eine ansprechende und funktionale Internetpräsenz, die viele neue Inhalte hat, in der aber auch Inhalte der alten Internetseite übernommen wurden. Ein völlig neues Design, eine ansprechende Orientierung und eine laufende Aktualisierung sind Merkmale der neuen Internetpräsenz, die in Zusammenarbeit mit der Firma „Special IT Solution“ erarbeitet wurde.

Die bisherige Internetpräsenz war von allen Seiten, sowohl von privaten Usern, als auch von den politisch Verantwortlichen und vor allem von den Bürgern der Gemeinde als völlig unzureichend, nicht zeitgemäß und nicht ansprechend bewertet worden. So gab es schon längere Zeit die entsprechenden Planungen für eine völlige Neugestaltung, die nun mit der Fachfirma abschließend umgesetzt werden konnte. Die Kosten für die neue Internetpräsenz belaufen sich auf rund 7.500 Euro als einmaliger Betrag, sowie auf knapp 180 Euro als jährliche Folgekosten. Da die bisherige Internetpräsenz jährliche Aufwendungen von rund 460 Euro beanspruchte ergibt sich auch in der laufenden Unterhaltung eine deutliche Kostenminderung, wie Bürgermeister Bott bei der Inbetriebnahme der neuen Internetseite betonte.

Innerhalb der Gemeindeverwaltung ist Daniel Wolf als IT-Beauftragter für die unmittelbare Betreuung der neuen Seiten zuständig, gleichwohl verfügt die neue Software über besondere Möglichkeiten und Module, die sicherstellt, dass spezielle Seiten, wie Satzungs- und Ordnungsrechtrecht, aber auch die einzupflegenden Termine, sowie der Fachbereich Kindergarten und auch der Bauhof, ebenso wie Inhalte, die einer ständigen Aktualisierung bedürfen, von den jeweiligen Bediensteten der Gemeinde direkt bedient werden können. Damit war es möglich die Pflege der Daten auf mehrere Schultern zu übertragen. Es handelt sich bei der neuen Software um ein sogenanntes CMS-System (Content-Management-System), basierend auf dem Typo 3, also ein offenes System, welches jederzeit frei erweiterbar ist. Darüber hinaus ist die Internetpräsenz ab sofort auch barrierefrei und damit beispielsweise für Blinde mit entsprechenden Hardware-Zusatzgeräten nutzbar.

Die Internetseite wurde vom Feldataler Unternehmen "Special IT-Solutions" (www.special-it-solutions.de) und dessen Geschäftsführer Martin Lang erstellt. In gemeinsamen, sehr angenehmen Arbeitseinheiten wurden die designtechnischen und inhaltlichen Arbeiten ausgeführt, wie seitens der Firmenvertreter bei der Präsentation am Donnerstag betont wurde. Schließlich sei festzustellen, dass durch die hohe Kompetenz in allen Bereichen der Webentwicklung die Gemeinde Gemünden ihre Vorstellungen 1:1 umsetzen konnte.

Die Internetseiten haben gegenüber der alten Seite einen wesentlich höheren Informationsgehalt und stellen damit einen wichtigen Baustein in der Verbindung der Bürger zu ihrer Gemeindeverwaltung dar. Integriert wurde auch, so führte der IT-Beauftragte Wolf weiter aus, die Möglichkeit für Gewerbetreibende sich selbst auf den Seiten darzustellen und zu ihrem jeweiligen Gewerbe entsprechende Eintragungen vornehmen zu können. Es besteht damit auch die Möglichkeit dort Erreichbarkeiten und Kontaktdaten zu hinterlegen. Zur Nutzung ist es lediglich erforderlich, dass sich die Gewerbetreibenden direkt auf der Internetseite für diese Nutzung anmelden, um entsprechende Zugangsberechtigungen zu erhalten. Schließlich gibt es auch ein Linkverzeichnis, welches dem Nutzer schnelle Möglichkeiten zum Wechsel auf andere Internetpräsenzen bietet.