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Sitzung des Ortsbeirats Hainbach 14.12.2014

Sanierung der Elektrik für die Wasserversorgung Ehringshausen

Gemünden/Ehringshausen (ek). Eine komplett neue Elektrik wurde in diesen Tagen im Hochbehälter und beim Tiefenbrunnen durch den Leiter des kommunalen Bauhofes installiert. Dabei geht es im Wesentlichen um die Pumpensteuerung, aber auch diverse andere Elemente, die für eine einwandfreie Funktion der unverzichtbaren Technik erforderlich sind. Mit der Komplettsanierung der Elektrik, so unterstrich Bauhofleiter Udo Richber bei einem Termin mit Bürgermeister Lothar Bott vor Ort, habe man zugleich auch Verbesserungen im Bereich Spannungsschutz einbauen können, ebenso wie eine komplett neue Netztechnik, die die Wasserförderung und den korrekten Wasserfluss überwacht. Die alten Leitungen und Schalteinrichtungen, die alle samt ausgetauscht wurden, waren nach den Worten des Bauhofleiters rund 40 Jahre alt, waren allein von daher marode und brüchig. Sie stammten alle aus der Zeit unmittelbar nach der Gebietsreform, als die Wasserversorgung in Ehringshausen neu geordnet worden war.  

Noch umgesetzt werden muss in nächster Zeit der komplette Austausch und damit eine vollständige Erneuerung der Rohreinrichtungen beim Tiefenbrunnen, ebenso wie der Austausch der dortigen Steigleitung. Im Laufe des Jahres bereits ausgetauscht worden war die Pumpe im Tiefenbrunnen, nachdem es seinerzeit zu einem Totalausfall nach einem Blitzschlag gekommen war. Seitens des Gemeindevorstandes, so erläuterte Bürgermeister Bott, der sich vor Ort ein Bild von den bisherigen Erneuerungsmaßnahmen machte, habe man bereits vor Wochen den Kauf der neuen Teile beschlossen. Auch sei zwischenzeitlich das Material bestellt, gleichwohl sei deren Lieferung noch nicht absehbar. Ursprünglich habe man zwar geplant die Arbeiten noch in 2014 abschließen zu können, aber so wie es derzeit aussehe müsse man davon ausgehen, dass dies in den ersten Wochen des neuen Jahres erfolge. Dann sei man allerdings auf eine Frostperiode angewiesen, da ansonsten der schwere Spezialkran, welcher für den Austausch der Steigleitung notwendig sei, nicht an das Gelände beim Tiefenbrunnen heranfahren könne.

Das Foto entstand beim Tiefenbrunnen in der Waldgemarkung von Ehringshausen, wo sich Bürgermeister Lothar Bott von Bauhofleiter Udo Richber die umfangreichen Sanierungsarbeiten der Elektrik und Schalttechnik erklären ließ. (Foto: ek).  

Bitte beachten: - Wasserversorgung -

Betrifft alle Ortsnetze außer Ehringshausen:

Bei der Analyse turnusmäßigen Probeentnahme der Trinkwasserversorgung am 20.11.2014 wurde in den Hochbehältern Elpenrod und Hainbach eine geringe Anzahl koliformer Keime festgestellt. Daher erfolgte in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt in allen Hochbehältern eine Stoßchlorung. Außerdem wurden die Endleitungen der Ortsnetze Elpenrod und Hainbach zusätzlich gespült. Sofern die Kontroll-Probeentnahme am 26.11.2014 wieder in Ordnung ist, sind weitere Chlorungen nicht erforderlich. Allerdings ist der typische leichte Chlorgeschmack wohl noch einige Tage wahrnehmbar. Wir bitten die Bevölkerung um Kennnisnahme.

Vereinsförderung

Das Foto zeigt v.l.: Gerhard Fleischhauer (Gesangverein Burg-Gemünden, Carmen Schäffer (Gesangverein Nieder-Gemünden, Irmtraud Lutz (TSV Burg/Nieder-Gemünden) und Bürgermeister Lothar Bott.

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Im Rahmen einer Vereinsvertreterbesprechung

konnte Bürgermeister Lothar Bott am Donnerstagabend die diesjährigen Vereinsförderungsbescheide der Gemeinde an Vertreter der jeweiligen Vereine überreichen. Übergeben wurden entsprechende Bescheide an Vertreter der Gesangsvereine Eintracht Burg-Gemünden (Gerhard Fleischhauer), Eintracht Nieder-Gemünden (Carmen Schäffer) und des TSV Burg-Nieder Gemünden (Irmtraud Lutz). Es fehlte der Sportverein Ehringshausen, der ebenfalls einen Förderantrag gestellt hatte und auch von der Gemeinde entsprechende Mittel bekommt. Schwerpunkt der jeweiligen Förderung bei den Gesangvereinen waren Zuschüsse für die Chorleiter, beziehungsweise für die Beschaffung von Notenmaterial und bei den Sportvereinen lag der Schwerpunkt der finanziellen Unterstützung in der Jugendförderung. Speziell in diesem Bereich fördert die Gemeinde jedes jugendliche Vereinsmitglied unter 18 Jahren mit einem Betrag von 5 € jährlich. Damit dürfte diese Art der kommunalen Förderung der Jugendarbeit innerhalb von Vereinen kreisweit im Spitzenbereich liegen, wie der Bürgermeister im Rahmen der Übergabe der Bescheide betonte.

Zu dieser Vereinsvertreterbesprechung hatte die Gemeinde alle Vereine eingeladen, um im Rahmen eines gemeinsamen Treffens den Veranstaltungskalender für das kommende Jahr aufzustellen. Zugleich sollte damit den heimischen Vereinen aber auch Gelegenheit gegeben werden frühzeitig auf Großveranstaltungen, wie beispielsweise Jubiläen, die vereinsintern bekanntlich weit im Vorfeld geplant und vorbereitet werden, hinzuweisen. Damit einhergehend ging es aber auch darum Wünsche der Vereine entgegenzunehmen, wenn zu bestimmten Terminen die Titelseite, beziehungsweise eine große Innenseite des Gemündener Teils im amtlichen Mitteilungsblatt für einen besonderen Veranstaltungshinweis vorgesehen werden sollte. Dies sei für anstehende Abstimmungsgespräche mit den Kommunen Amöneburg und Homberg/Ohm von besonderer Bedeutung, denn nur wenn man seitens der Gemeinde über solche Wünsche informiert sei könne man auch versuchen entsprechenden Einfluss zu nehmen.

Bürgermeister Bott lobte im Rahmen der Bescheidübergabe das engagierte Vereinsleben innerhalb der Gemeinde, welches für das dörfliche Zusammenleben unverzichtbar sei und von daher einen sehr hohen Stellenwert habe. Die umfangreiche und vielfältige ehrenamtliche Arbeit in den Vereinen bezeichnete er als wichtigen Baustein kultureller Vielfalt und zugleich auch als wichtiges Bindeglied zwischen den Generationen, die in den Vereinen in der Regel breit gefächert vorhanden seien. Auch und gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel und dessen Folgen für die dörflichen Strukturen komme den Vereinen eine wichtige Steuerungsfunktion zu. Intakte und lebendige Vereine könnten ein bedeutender Faktor sein, wenn man über die Zukunft der Dörfer spricht. Ein erfolgreiches Agieren, um nicht am Ende als Verlierer des demografischen Wandels da zu stehen, kann nach Ansicht des Bürgermeisters nur gelingen, wenn man die Vereine „mit ins Boot“ holt und gemeinsam nach Lösungen sucht. 

Hingewiesen wurde vom Bürgermeister auch noch eine Veranstaltung in diesem Zusammenhang am 04.12.2014 im Seniorentreff, in den Räumlichkeiten im evangelischen Gemeindehaus in Nieder-Gemünden. Dort findet ab 15:00 Uhr ein offenes Arbeitstreffen statt. Es geht dabei um Ideensammlung, verbunden mit Kurzfilmvorführungen, um Gespräche im Rahmen des Projektes Demographiedialog. Da die gesamte Veranstaltung als offene Veranstaltung konzipiert wurde, können Bürger jederzeit dazu kommen, können aber auch die Veranstaltung verlassen, je nach den persönlichen Vorstellungen und Planungen. Damit soll insbesondere auch Berufstätigen die Möglichkeit gegeben werden, sich jederzeit einbringen zu können und sich zu beteiligen. Etwa ab 17:00 Uhr sind Kurzfilmvorführungen über Jung und Alt vorgesehen, über Familie und Generationen. Etwa ab 18:00 Uhr geht es dann um eine Ideensammlung für einen „Tag der Generationen“ im Januar 2015, aber auch um weitere, generationsübergreifende Projekte. (Foto: ek).

Einladung zum Demographiedialog

Bürgerversammlung am 12.11.2014

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Breit gefächerte Themengebiete, rund 80 interessierte Bürger aus allen Ortsteilen und ein weitestgehend sachlicher Diskussionsverlauf kennzeichneten die diesjährige Bürgerversammlung am Mittwochabend im DGH. Die vorgestellten Themen betrafen alle zukünftige Investitionen, Bauvorhaben der Gemeinde, im Wesentlichen im Bereich der Daseinsvorsorge, so dass der Themeneinstieg an diesem Abend mit der Vorstellung des Projektes „Lokaler Demografie-Dialog Gemünden“ nicht treffender hätte sein können. Denn irgendwie hatten alle folgenden Themengebiete mit immer weniger Bewohnern, notwendigen Finanzierungen wichtiger Infrastrukturmaßnahmen und der Attraktivität des Lebens im ländlichen Bereich zu tun.  

In Vertretung des Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Karl Pitzer, hatte Klaus-Dieter Jensen den Vorsitz und damit zugleich die Moderation in der Versammlung übernommen. Nach einer kurzen Einführung, in der er die Bedeutung einer Bürgerversammlung hervorhob, stand die Vorstellung des „lokalen Demografie-Dialogs Gemünden“ auf der Tagesordnung. Bürgermeister Lothar Bott machte bei einer kurzen Einführung in die Thematik deutlich, dass man bereits mitten in dem Projekt sei, dass strategische Lösungen gefragt seien. Mit dem jetzigen Projekt, das vom Land zu 100 Prozent gefördert werde, soll versucht werden Impulse zu geben. Der laufende Prozess des demografischen Wandels, also der immer mehr schrumpfenden Bevölkerungszahl im ländlichen Bereich, müsse man versuchen mit vielfältigen Maßnahmen zu begegnen. Am Ende dieses Schrumpfungsprozesses werde es Gewinner und Verlierer geben. Hier gelte es zu versuchen nicht zu den Verlierern zu gehören.

Yvonne Winter vom Büro Gardissimo stellte im weiteren Verlauf die Problematik näher vor, alles unter der Überschrift „Was wollen, was können und was brauchen wir“. Sie rief dazu auf, den unvermeidlichen Wandel mit zu gestalten. In 18 Jahren, so ihre eindringliche Mahnung, werde man in Gemünden noch rund 2100 Einwohner zählen, sofern nichts unternommen wird, um sich diesen Prognosen entgegen zu stemmen. Als eine besondere Stärke, die es gelte auszunutzen, nannte sie die Pflege der örtlichen Gemeinschaft. Es gelte Menschen zusammen zu bringen, um den Wandel gemeinsam zu gestalten, um ihn mit Leben zu erfüllen. Im Rahmen ihres anschaulichen Vortrages zeigte sie viele Bereiche des kommunalen Lebens auf, in denen strategische Lösungen gefragt sind. Demografiedialog bedeute aber auch eine Vernetzung der kommunalpolitisch Verantwortlichen mit der Bevölkerung, um in Zusammenarbeit mit allen gesellschaftlichen Kräften dauerhafte Strukturen zu schaffen, die Lösungen oder Lösungsansätze für eine lebenswerte und vielfältige Gemeinde im ländlichen Raum ermöglichen. Im weiteren Verlauf ihres rund 20 minütigen Vortrages stellte die Referentin einige Modellprojekte vor, wo Bürger mit viel Engagement sich erfolgreich zusammengefunden haben, um gemeinsam alte Strukturen zu verändern und Neues auf den Weg zu bringen. Dabei wurde immer wieder sehr deutlich, dass Projekte, egal wie umfangreich, wie klein oder auch einfach sie gestaltet sind, vom Engagement der vor Ort wohnenden Bürger abhängen. Zum Abschluss ihres Vortrages gab Yvonne Winter bekannt, dass im Rahmen des Demografie-Dialogs Gemünden für den 04.12.14 ein Arbeitstreffen geplant sei, bei dem es um eine Ideensammlung gehe, sowie dann im Januar (Termin noch offen) um ein „Markt der Möglichkeiten“. Sie ermunterte alle Altersgruppen diese Treffen zu besuchen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen, um Gemünden auch in Zukunft lebenswert gestalten zu können.

Im Rahmen einer Präsentation stellte im weiteren Verlauf Bürgermeister Lothar Bott die Neuordnung der Wasserversorgung vor und erläuterte Inhalte und Umgang mit denen inzwischen teilweise bereits zugestellten Vorausleistungsbescheiden. Sowohl Bürgermeister Bott, also auch später Klaus-Dieter Jensen ermunterten die Bürger dazu in Zweifelsfragen sich immer Rat auf der Verwaltung zu holen. Bott konnte durch die sehr anschaulich gehaltene Präsentation zweifelsohne eine Vielzahl offener Fragen bereits im Vorfeld beantworten, so dass sich am Ende nur wenige Fragestellter meldeten. Dabei ging es allerdings sehr oft um den persönlichen Bescheid und weniger um allgemeine Fragen. Dazu machte der Bürgermeister deutlich, dass jeder Vorausleistungsbescheid ein Einzelfall sei und als solcher nicht in der öffentlichen Bürgerversammlung besprochen werden könne. Er bat alle Bürger, die konkrete Fragen zu ihrem Bescheid haben, sich unmittelbar mit der Verwaltung in Verbindung zu setzen. Er sicherte zu, dass man dort die Inhalte individuell prüfen werde und bei berechtigten Einwänden auch für Abhilfe sorgen könne. Schließlich handele es sich um Vorausleistungsbescheide, die jederzeit korrigiert werden können. Auf einige allgemeine Dinge im Zusammenhang mit den Bescheiden wurde natürlich auch hingewiesen. So gelten beispielsweise die bestehenden Einzugsermächtigungen für diese Bescheide nicht, die Bescheidempfänger müssen Überweisungen selbst in jedem Einzelfall vornehmen. Erläutert wurden aber auch die Berechnungsmodalitäten mit den Begriffen Nutzungsfaktor, Flächen und der Geschosszahl. Zum besseren Verständnis und zum Nachlesen für Jedermann wurde zwischenzeitlich die gesamte Präsentation auch ins Internet eingestellt und kann auf der Seite der Gemeinde jederzeit nachgelesen werden. Auch machte der Bürgermeister deutlich, dass man derzeit Stundungsanträge der Zahlungspflichtigen großzügig behandeln werde. Bis nicht alle Bescheide versandt sind, was noch einige Zeit in Anspruch nehme, werde man keine Stundungszinsen erheben. Neben zahlreichen, sachlich vorgetragenen Fragen sah sich der Bürgermeister aber auch mit emotional vorgetragenen Einwänden konfrontiert. Dabei wurde auch der Vorwurf erhoben, dass sich die politisch Verantwortlichen wohl keine Gedanken gemacht hätten über die Größe mancher Grundstücke und die daraus resultierenden Zahlungsverpflichtungen. Diesem Vorwurf wurde allerdings deutlich widersprochen, hatten sich die Parlamentarier doch über viele Monate hinweg beraten und alle Möglichkeiten abgewogen, um eine möglichst große Gerechtigkeit zu erzielen. Gleichwohl seien solche Entscheidungen, bei denen es um finanzielle Belastungen der Bürger gehe, immer sehr schwierig. Das Parlament habe, so nahm der Bürgermeister die am Ende gefundene Entscheidung über Beiträge, Grundgebühr und Flächenheranziehung in Schutz, versucht möglichst allen Betroffenen ausgewogen gerecht zu werden und dabei habe man es sich ganz sicher nicht einfach gemacht, wie die intensiven Beratungen über Monate hinweg bewiesen hätten.

Relativ kurz wurde im Anschluss der Themenbereich Straßenbaumaßnahmen in der Gemeinde abgehandelt. Im Bereich der anstehenden Maßnahme Ortsdurchfahrt Elpenrod gab Bott bekannt, dass ein Baubeginn frühestens im Frühjahr/Sommer 2015 zu erwarten sei. Die Mittelbereitstellung durch das Land sei für das kommende Haushaltsjahr durch Hessen Mobil bestätigt worden. Für die Maßnahme selbst rechne man mit zwei Jahren Bauzeit, begonnen werden sollen die Arbeiten am Ortsbeginn von Nieder-Gemünden her kommend. Für den Ausbau der Schulstraße in Ehringshausen sei der Planungsauftrag erteilt und eine Anliegerversammlung bereits für die kommende Woche terminiert. Schließlich stehe im Investitionsplan der Gemeinde noch der Ausbau der Mühlgasse in Ehringshausen und der Bahnhofstraße in Nieder-Gemünden, beides Maßnahmen die noch etwas Zeit und eine sorgfältige Vorbereitung benötigen, wie Bott unterstrich. Hingewiesen wurde aus der Versammlung in diesem Zusammenhang auf die Problematik von gepflanzten Baumen an den innerörtlichen Straßen (Feldastraße in Nieder-Gemünden und Hauptstraße in Ehringshausen), dort hebe sich das Pflaster durch Wuzeln derart gefährlich, dass es zu Stolperfallen geworden sei. Im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht müsse hier etwas geschehen, so eine Forderung aus dem Publikum. Bürgermeister Bott sicherte zu, dass man sich das vor Ort anschauen werde und gegebenenfalls für Abhilfe sorgen müsse.

Unter dem Punkt Verschiedenes wurde der Sachstand in Bezug auf die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr hinterfragt. Dazu erläuterte der Verwaltungschef, dass dies im Laufe 2015 vorgesehen sei, dass aber dazu umfängliche Bürgerinformationen geplant seien, so dass man sich vor Einführung umfassend informieren könne. Kritische Anmerkungen gab es zu dem Gebäude Hohlstraße 2 in Nieder-Gemünden. Aus der Versammlung kamen mehrere Beiträge, die alle dazu aufriefen von einer Ersteigerung des maroden Baus abzusehen. Damit würde sich die Gemeinde nur Lasten aufbürden, die erhebliche Kosten nach sich ziehen würden. Bürgermeister Bott hielt dem entgegen, dass es einen entsprechenden Parlamentsbeschluss gebe und dass nur durch die jetzt beschlossene Vorgehensweise eine auf dem Anwesen liegende Grundschuld wegfalle. Es sei zudem ja auch möglich, dass andere Bieter im Rahmen des Versteigerungstermins auftreten werden, so dass die Gemeinde gar nicht tätig werden müsste. Ohne Tätigwerden der Gemeinde erhalte man an dieser Stelle aber einen Schandfleck, der über Jahrzehnte bestehen werde.

Weitere Anfragen betrafen die kommunale Infrastruktur, die Entwicklung bezüglich Ärzteversorgung und den vorhandenen Einkaufsmarkt, sowie ein baufälliges Gebäude im Ortskern von Elpenrod. Dazu stellten Bürgermeister Bott, aber auch Klaus-Dieter Jensen klar, dass Privateigentum wenige Möglichkeiten biete seitens der Gemeinde einzuschreiten. Grundsätzlich könne jeder auf seinem Grundstück machen was er wolle, so lange keine Gefahr davon ausgehe. In Bezug auf die Zukunft des Einkaufsmarktes machte Bott deutlich, dass es alle Bürger selbst in der Hand hätten den Markt zu stärken und damit den Standort zu sichern.  (Fotos: ek)     

Unterlagen zur Bürgerversammlung vom 12.11.2014

Im nachfolgenden Downloadlink finden Sie die Präsentaion zur Wasserversorgungssatzung aus der heute stattgefundenen Bürgerversammlung im DGH Nieder-Gemünden.

Hierin werden wichtige Fragen zum Ergänzungsbeitrag gemäß § 13 Abs. 2 der am 27.06.2014 beschlossenen Wasserversorgungssatzung erörtert.

Die Satzung finden sie hier: Download Wasserversorgungssatzung


Für Rückfragen zu allen Fragen rund um die Vorausleistungsbescheide des Ergänzungsbeitrages stehen Ihnen zu den bekannten Öffnungszeiten auch gerne die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung weiterhin zur Verfügung.

Spende Laienspielgruppe für KiTa

Gemünden/Ehringshausen (ek). Die Ankündigung der örtlichen Laienspielgruppe den Erlös aus der im Rahmen der 1. Gemündener Kulturtage präsentierten Aufführung „Loveletters“ (Liebesbriefe) den Förderverein des Gemündener Kindergartens zu bedenken, wurde am Mittwochnachmittag durch den Vorsitzenden der Laienspielgruppe, Winfried Keßler und dessen Stellvertreter Thomas Tomaschewski in der Theaterklause umgesetzt. Beide übergaben an die stellvertretende Vorsitzende des Fördervereins, Veronika Krajewski-Goralczyk eine Spende in Höhe von 500 Euro. Wie Winfried Keßler bei der Übergabe betonte, möchte man damit seitens der Laienspielgruppe einen Beitrag für die Kinder im Kindergarten leisten, wo ja immer wieder unterschiedliche Anschaffungen erforderlich werden, die den Kindern insgesamt zu Gute kommen. Der Förderverein habe dies sicherlich im Blick und werde das Geld sinnvoll für den Gemündener Nachwuchs einsetzen. Dies sicherte die stellvertretende Vorsitzende auch so zu. Sie bedankte sich im Namen der Kinder für die großzügige Spende, die von der Laienspielgruppe auf die „runde Summe“ aufgerundet wurde.

Keßler erinnerte abschließend noch an die bevorstehenden Aufführungen der Laienspielgruppe am 21., 22., 28., 29. und 30. November, sowie am 4. – 07. Dezember. Aufgeführt wird in diesem Jahr die Komödie „Und das am Hochzeitsmorgen“, ein Stück in zwei Akten von Ray Cooney und John Chapmann. Die insgesamt neun Aufführungen beginnen jeweils am Abend um 19:30 Uhr im Saal der Theaterklause, wo derzeit intensives Proben angesagt sei. Inzwischen habe für die Aufführungen auch der Kartenvorverkauf begonnen, so der Vorsitzende abschließend. Jeweils Montag bis Freitag von 16:00 Uhr – 19:00 Uhr unter den Telefonnummern 0174/4281631 oder 06634/918920 werden Vorbestellungen und Sitzplatzwünsche entgegen genommen. Die jeweiligen Karten beinhalten zugleich eine Sitzplatzgarantie, so dass man sicher sein darf auch für die gebuchte Veranstaltung einen Platz zu haben. Weitere Informationen, bzw. Kartenreservierungen sind möglich unter www.ehringshaeuser-laienspielgruppe.de .   

Das Foto zeigt die beiden Vorsitzenden der Laienspielgruppe (Winfried Keßler links) mit Veronika Krajewski-Goralczyk, die in Begleitung ihrer beiden Kinder für den  Förderverein des Kindergartens vor der Bühne in der Theaterklause die Spende in Höhe von 500 Euro entgegen nahm. (Foto: ek).

 

Aktion "Sparen leuchtet ein"

Finanzausschuss am 06.11.2014 entfällt

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Nachdem im Rahmen der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstagabend die Tagesordnung bewältigt werden konnte, fällt die vorsorglich auf den Donnerstag (6.11.14) terminierte Fortsetzung der Haupt- und Finanzausschusssitzung aus. Der Ausschuss konnte am Dienstagabend im Rathaus unter dem Vorsitzenden Klaus-Dieter Jensen die Neufassung der Entwässerungssatzung umfassend beraten, wobei es im Wesentlichen um die Maßstäbe für die versiegelten Flächen ging. Dabei orientierte man sich an der Mustersatzung des Hessischen Städte- und Gemeindebundes. Die dort niedergeschriebenen Maßstäbe wird der Haupt- und Finanzausschuss in der kommenden Sitzung dem Gemeindeparlament zur Beschlussfassung empfehlen, so dass danach die Verwaltung die Kalkulation der gesplitteten Abwassergebühr erstellen kann. Lediglich eine kleine Änderung wird von dem Ausschuss vorgeschlagen, diese betrifft Gründächer, bei denen man keine Unterscheidung in Bezug auf die Aufbaudicke vornehmen möchte, wie dies ursprünglich in der Mustersatzung vorgeschlagen war.    

Bürgerversammlung 12.11.2014

Am Mittwoch, den 12. November 2014 findet um 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus Nieder-Gemünden eine

Bürgerversammlung


statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde Gemünden (Felda) herzlich eingeladen werden.

In dieser Versammlung sollen die Bürgerinnen und Bürger über wichtige Angelegenheiten der Gemeinde unterrichtet werden.
Themenschwerpunkte:
1.   Vorstellung Projekt „Lokaler Demografie-Dialog Gemünden“

2.   Neuordnung der Wasserversorgung – Information zu den Vorausleistungsbescheiden -
3.   Geplante Straßenbaumaßnahmen in der Gemeinde
4.   Aktueller Sachstand zur Dorferneuerung Ehringshausen/Rülfenrod
5.   Verschiedenes

Die gemeindlichen Gremien hoffen auf eine rege Teilnahme der Bevölkerung.

Pitzer
Vorsitzender der Gemeindevertretung

Bürgerversammlung am 12.11.2014

Gemünden (ek). Terminiert wurde zwischenzeitlich die diesjährige Bürgerversammlung, zu der der Vorsitzende der Gemeindevertretung, Karl Pitzer, für den 12. November 2014, Beginn 19:30 Uhr, ins DGH nach Nieder-Gemünden einlädt.

Ein Themenschwerpunkt, so erläuterten Karl Pitzer und Bürgermeister Lothar Bott auf Nachfrage, wird sich um einen „kommunalen Demografie-Dialog“ drehen, ein besonderes Angebot, von dem nur wenige Kommunen in Hessen profitieren können. Dabei geht es um moderierte Dialoge unter Beteiligung von Jung und Alt, unter Einbeziehung von Bürgern, Kommunalpolitikern, Kirchen, Vereinen und Verbänden, die über den demografischen Wandel im Gespräch bleiben sollen, beziehungsweise ins Gespräch kommen. Ziel solle es sein Lösungen zu entwickeln und vielleicht auch neue Projekte anzustoßen. Vollständig finanziert wird dieses Angebot durch das Land Hessen, wobei nur sehr wenige Kommunen diesen Vertrag abschließen konnten, wie Bürgermeister Bott betonte. Seitens der Hessischen Staatskanzlei werden alle Kosten im Zusammenhang mit geplanten drei Veranstaltungen in einer maximalen Höhe von 2.500 Euro übernommen, so dass die Kommune durch dieses Angebot keinerlei Kosten haben wird. Gleichwohl sei es äußerst positiv zu sehen, dass es kurzfristig möglich gewesen sei einen entsprechenden Vertrag mit dem Land Hessen abzuschließen, gelte es doch alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um sich aktiv mit dem demografischen Wandel zu befassen und gemeinsam nach Möglichkeiten des Gegensteuerns zu suchen. Die Bürgerversammlung, davon zeigten sich beide Kommunalpolitiker einig, sei eine sehr gute Plattform, um diese Thematik zu behandeln. Aus dem Vertrag des Landes Hessen mit der Gemeinde Gemünden ergibt sich, dass die Gemeinde drei Veranstaltungen zum Thema „Jung und Alt in Gemünden – Was wollen wir, was können wir, was brauchen wir?“ durchführen wird. Wie der Bürgermeister dazu ergänzend betonte, soll eine zweite Veranstaltung im Rahmen der regelmäßigen Seniorentreffen stattfinden. Letztendlich stehen auf der Agenda dieser Veranstaltungen das Sensibilisieren für das Thema, aber auch das Aufdecken von Möglichkeiten und Potenzialen vor Ort.  

Ein weiteres Thema im Rahmen der Bürgerversammlung werden die in diesen Tagen zugestellten Vorausleistungsbescheide für die Wasserversorgung sein. Dazu sollen entsprechende Informationen seitens des Gemeindevorstandes gegeben werden. Aber auch anstehende Straßenbaumaßnahmen und der aktuelle Stand in Sachen Dorferneuerung Ehringshausen / Rülfenrod sollen im Rahmen der Bürgerversammlung behandelt werden. Schließlich, so betonte der Bürgermeister abschließend, haben alle Bürger an diesem Abend Gelegenheit Fragen an den Gemeindevorstand zu richten.      

Anliegerversammlung 17.11.2014 Ehringshausen

Erneuerung der Schulgasse im Ortsteil Ehringshausen
Hier: Anliegerversammlung

Die Gemeinde Gemünden (Felda) plant die Erneuerung der Schulgasse und den Austausch der darin liegenden Wasserleitung, mit Wasserhaus- und Kanalhausanschlüssen, sowie die Verlegung eines Leerrohres zur Breitbandversorgung.

Aus diesem Grund findet am
Montag den 17.11.2014 um 19:30 Uhr im Dorfzentrum Ehringshausen

eine Anliegerversammlung statt.

An diesem Abend sollen die verschiedenen Planungsvarianten vorgestellt sowie der vorgesehene Ablauf der Baumaßnahme erläutert werden.

Gemünden, den 29.10.2014
Der Gemeindevorstand
gez. Bott
Bürgermeister

 

Resümee der Gemündener Kulturwochen

Gemünden (ek). Ein äußerst positives Resümee zog dieser Tage der Vorstand des Kulturrings anlässlich der vor wenigen Tagen zu Ende gegangenen 1. Gemündener Kulturtage, wie Kulturringvorsitzender Karl Pitzer mitteilte. Einig war sich der Vorstand, so der Vorsitzende weiter, über die sehr gelungene Öffentlichkeitsarbeit, die durchweg gelobt worden sei. Einen kleinen Wermutstropfen sei die gezwungener Maßen ausgefallene Autorenlesung, gleichwohl sei die damalige Entscheidung, den Termin nach einer kurzfristigen Erkrankung des Autors ersatzlos abzusagen, richtig gewesen. Zur Abrundung des Rückblicks werden man voraussichtlich im kommenden Frühjahr die an den Kulturtagen beteiligten Vereine anschreiben und zu einem gemeinsamen Resümee einladen, um auch in diesem Rahmen noch einmal auf die Vereinseindrücke eingehen zu können und die jeweilige Einschätzungen in den Vereinen kennenzulernen.

Man habe im Rahmen der Vorstandssitzung aber nicht nur auf die Vergangenheit geblickt, sondern vielmehr auch schon einen Ausblick auf kommende Aktivitäten gewagt. So sei der Vorstand über ein gekommen zukünftige Kulturtage in einem 1 ½ jährigen Turnus zu organisieren. Damit möchte man erreichen, dass man auch solche Veranstaltungen einbinden kann, die traditionell an bestimmten, feststehenden Terminen in den ersten Monaten eines Jahres stattfinden und die man zwangsläufig nicht erreichen würde, wenn man sich immer auf einen oder zwei Monate im Herbst konzentriert. Dadurch ergebe sich eine derzeitige Planung für die 2. Gemündener Kulturtage für das Frühjahr 2016, was zugleich ausreichend Gelegenheit bietet zur Vorbereitung und Planung, ebenso wie erforderliche Einbindungen örtlicher Vereine. 

Lobend erwähnt wurde im Rahmen der Vorstandssitzung auch der mit der Schaffung des speziellen Kulturtage-Logos einhergehende Widererkennungswert und damit die Verknüpfung von Veranstaltungen mit den Gemündener Kulturtagen. Dieses Logo, welches Eberhard von Krosigk eigens für die Kulturtage geschaffen hatte, soll daher auch bei kommenden Kulturtagen Verwendung finden, in entsprechende Hinweise eingebunden werden und auch die dazugehörigen Berichte in den örtlichen Printmedien begleiten. Für Bürgermeister Lothar Bott, gleichzeitig auch 2. Vorsitzender des Kulturrings, war insbesondere die Bündelungs- und Vernetzungsfunktion sowie die damit verbundene Außenwirkung und Wahrnehmung ein wichtiger Faktor.

Der eigens für die Veranstaltungsreihe erstellte Flyer wurde immer wieder lobend erwähnt. Als „ehrenamtliche“ Abteilung Kultur der Gemeinde Gemünden habe der Kulturring in den vergangenen 10 Jahren wichtige Grundlagenarbeit geleistet, auf der es aufzubauen gelte. Schließlich sei ohne dieses ehrenamtliche Engagement Kultur auf dem Lande nur äußerst schwer umsetzbar.

Ortsnamenschilder - Ehringshausen/Rülfenrod

Gemünden/Ehringshausen (ek). Nach sorgfältiger Vorarbeit und unermüdlichem Einsatz der Mitglieder der Geschichts AG, die sich im Rahmen der laufenden Dorferneuerung in den Ortsteilen Rülfenrod und Ehringshausen zusammengefunden hatte, werden in diesen Tagen die Schilder mit den alten Dorfnamen ausgegeben. Aufmerksame Beobachter können die Schilder mit den Dorfnamen folglich in nächster Zeit an den entsprechenden Häusern finden und sich damit zugleich auch über historisch interessante Dinge informieren. 

Mit diesem Projekt, so der ausdrückliche formulierte Wunsch der Beteiligten, sollen die alten Dorfnamen der Ehringshäuser und Rülfenröder  Familien im Ortsbild wieder optisch präsent werden. Dorfnamen verraten vielfach etwas von ihren einstigen Bewohnern, von ihren Berufen, von Eigenarten, Spitznamen oder der besonderen Lage des jeweiligen Hauses. Zahlreiche Bürger aus den beiden Ortsteilen hatten das Angebot angenommen und die jeweiligen Schilder bestellt, deren Auslieferung in diesen Tagen vorgenommen werden konnte. Mit diesen Schildern soll die Tradition der Dorfnamen lebendig gehalten und zugleich auch zum Geschichtsbewusstsein beigetragen werden. Versehen sind die Schilder mit einer Ranke nach dem verstorbenen Künstler Horst Beutlberger, die Schilder sind absolut witterungsbeständig, werden mit rostfreien Abstandshaltern montiert und stellen zweifelsfrei eine echte Bereicherung dar, wie jetzt auch bei der Ausgabe an die ersten Hauseigentümer zu sehen war. Von den Bürgern muss pro Schild nur ein geringer Eigenanteil von 20 Euro entrichtet werden, den darüber hinaus gehenden Betrag zur Finanzierung leistet man aus den Mitteln, die durch den Verkauf von Jahreskalendern mit historischen Bildern zur Verfügung stehen. Angebracht werden sollen die Schilder mit den Ortsnamen darüber hinaus aber auch an öffentlichen Gebäuden, beziehungsweise an Gebäuden mit historischem Hintergrund, um so auf die frühere Bedeutung der Gebäude hinzuweisen. Ortsvorsteher Günther Rühl hat beispielsweise auf dem Foto das Schild für den Bahnhof Ehringshausen in der Hand, ein öffentliches Gebäude, das in seiner ursprünglichen Form einen Bombenangriff Ende des zweiten Weltkrieges nicht überstanden hatte, an das man aber auf diesem Weg erinnern möchte. Dieses Schild soll am heutigen Bahnhofsgebäude seinen festen Platz finden. Ausdrücklich wird von den Mitgliedern der Geschichts-AG darauf hingewiesen, dass jederzeit noch nachträgliche Schilderbestellungen möglich sind. Die Initiatoren dieser besonderen Bereicherung des Gesamtortsbildes in Ehringshausen und Rülfenrod sind die Mitglieder der Geschichts AG, in der neben Dunja Werneburg, Eberhard von Krosigk und Uwe Langohr, noch Karl Pitzer, Peter Gabriel und Katrin Pitzer vertreten sind. Die Entwurfsplanung der Schilder hatte Eberhard von Krosigk übernommen, der gemeinsam mit Dunja Werneburg und Uwe Langohr die Arbeiten bis hin zur jetzt erfolgten Auslieferung eng begleitet hatte. Sofern noch weitere Schilder gewünscht werden nehmen die Mitglieder der Geschichts AG diese Wünsche gerne entgegen, so betonte Dunja Werneburg anlässlich der Übergabe an Marianne Schott (links im Bild), die nun einen passenden Platz am Haus suchen wird, damit das Schild auch gut sichtbar ist. (Foto: ek).

Historischer Kalender von Ehringshausen und Oberndorf

Das Foto zeigt das Deckblatt des neuen Kalenders 2015 mit einem Motiv vom Lindenplatz um 1910. (Foto: ek).

Gemünden/Ehringshausen (ek). Nach dem besonderen Erfolg im Vorjahr wird auch für 2015 wieder ein historischer Kalender mit zahlreichen alten Aufnahmen aus Ehringshausen und Oberndorf herausgegeben. Die Initiative für diesen Kalender geht auf die Geschichts AG zurück, in der Dunja Werneburg, Eberhard von Krosigk, Uwe Langohr und Karl Pitzer nach wie vor aktiv tätig sind. Auch für 2015 wurden wieder erstaunliche Aufnahmen aus früheren Tagen ausgewählt, die auf den jeweiligen Kalenderblättern nun zu finden sind.

Wie Dunja Werneburg ergänzend mitteilt sind Bestellungen für den Kalender 2015 ab sofort möglich. Die Kosten werden sich auf 10 Euro belaufen und die Auslieferung wird in jedem Fall vor Weihnachten 2014 erfolgen, so dass sich der Kalender auch hervorragend als besonderes Weihnachtsgeschenk eignen wird. Neben den Bildern der Kalenderblätter, die die Vergangenheit lebendig werden lassen, sind bereits Termine von örtlichen Veranstaltungen auf das Kalenderblatt aufgedruckt, soweit diese bei Drücklegung bekannt waren.

Bestellungen können abgegeben werden beim Backshop, beim Metzger und im Sportheim von Ehringshausen, wo überall entsprechende Bestelllisten ausgelegt wurden. Darüber hinaus werden Bestellwünsche aber auch unter 06634/919515 entgegen genommen.

Bauausschusssitzung am 19.11.2014

Bauausschusssitzung am 13.11.2014

Haupt- und Finanzausschusssitzung am 04.11.2014

Haupt- und Finanzausschusssitzung am 06.11.2014

Sitzung Ortsbeirat Ehringshausen 29.10.2014

Sitzung Seniorenbeirat 22.10.2014

Einmalige Vorführung der Laienspielgruppe im Rahmen der 1. Kulturwochen

Die Bilder zeigen die beiden Darsteller Mechthild Sann und Winfried Keßler,
die es verstanden mit viel Gefühl das Publikum emotional tief zu beeindrucken.

Gemünden/Ehringshausen (ek). Es war Neuland, das die örtliche Laienspielgruppe mit der Aufführung des Theaterstücks „Liebesbriefe“ (Love Letters), betrat. Man hatte sich bewusst dafür entschieden, im Rahmen der ersten Gemündener Kulturwochen keine Komödie zu spielen, sondern dem Publikum etwas ganz anderes zu präsentieren. Die Wahl fiel dabei auf „Liebesbriefe“, ein Stück von Albert Ramsdell Gurney (US-amerikanischer Dramatiker und Autor), ins Deutsche übersetzt von Inge Greiffenhagen und Daniel Karasek. Mit dem Stück, darüber waren sich von Beginn an alle Beteiligten einig, wird man einen „unbekannten“ Bereich auf der Ehringshäuser Theaterbühne betreten. Umso erfreulicher für alle Beteiligten, dass die Aufführung zu einem großen Erfolg wurde, der sich in der großen Resonanz beim Publikum ebenso wiederspiegelte, wie in den emotionalen Regungen bei den zahlreichen Besuchern. Selbst der Regisseur, so war aus gut unterrichteten Kreisen zu erfahren, konnte anlässlich der Generalprobe seine emotionale Beteiligung nicht mehr verbergen und zeigte offen, dass dieses Stück ebenso heiter, wie traurig, dramatisch, melancholisch und berührend, nicht nur auf den Zuschauer wirkte. Diese besondere Gefühlswelt spiegelte sich auch am Abend der Aufführung in der vergangenen Woche auf der Bühne der Theaterklause wieder und machte deutlich, dass die Laiendarsteller und alle Mitwirkenden Akteure vor und hinter der Bühne ein Stück Theaterwelt betreten hatten, mit dem sie ebenso qualitativ hochwertig umgehen konnten, wie man es von den vielen Komödien alljährlich gewohnt ist. Mit großer Professionalität, mit viel persönlichem Engagement und mit ausgesprochen viel Gefühl präsentierten Mechthild Sann (als Melissa Gardner) und Winfried Keßler (als Andrew Makepeace) eine bewegende und sehr gefühlsbetonte Geschichte zweier Menschen, die sich seit ihrer Kindheit lieben. In den entscheidenden Momenten ihres Lebens aber fügen sie sich entweder subtile Verletzungen zu - oder bringen den Mut nicht auf, sich ungeachtet der Karriere und den gesellschaftlichen Hindernissen zum Trotz zueinander zu bekennen. - Melissa Gardner, aus reichem Hause, muss erkennen, dass Geld zwar angenehm ist, aber kein erfülltes Leben garantiert. Sie flüchtet sich in den Alkohol. - Andrew dagegen ist geradezu der Prototyp des erfolgreichen Selfmademan, die Verkörperung des amerikanischen Glaubens, alles erreichen zu können, wenn man es nur will. Zielstrebig studiert und arbeitet er sich gesellschaftlich nach oben: ein prominenter Anwalt in geordneten Verhältnissen, der schließlich sogar Senator wird. - Das einzig Außergewöhnliche an Andrew ist seine Freundschaft zur sensibel-neurotischen, für ihn geradezu exotischen Malerin Melissa: Sie ist die einzige, der er seine Gefühle mitzuteilen vermag.

In diesem Zwei-Personen-Stück, das seinen berührenden, intensiven Zauber allein durch den Briefwechsel zwischen den Hauptpersonen Melissa und Andrew bezieht, wird die Kraft der Gefühle und die Kraft der Worte gefeiert. Die Geschichte zweier Liebender spielt sich in den Köpfen der Zuschauer ab, was auch immer wieder eindrucksvoll zu erkennen war. Wenn die Briefe zwischen den beiden hin und her wechseln und sie darin ihre Gefühle, Eifersucht, Träume und Ängste offenbaren, ist es so ehrlich und direkt, als würden sie sich unterhalten. Die Zuschauer erlebten alle Stationen, Höhen und Tiefen im Leben von Melissa und Andrew mit, angefangen von den unbefangenen, lustigen und flapsigen Briefchen aus der Kindheit und College-Zeit bis zu den späteren, sehr tief gehenden Liebesbriefen. Ein gegensätzliches Paar, das getrennte Lebenswege geht und erst zum Schluss in ein paar „gestohlenen“ Nächten wirklich zusammenfindet. Über die Briefe halten sie Verbindung über die Distanz hinweg, erzählen sich alles, was sie bewegt, was sie erleben. Für den Zuschauer sehr treffend in Szene gesetzt ist, dass man alle Phasen des Lebens am Stil der Briefe erkennen kann. Unbeschwert und leichthin klingen die frühen Mädchenbriefe von Melissa, werden immer trotziger, wenn sie von ihrer alkoholkranken Mutter, ihrem ekelhaften Stiefvater schreibt. Eifersucht blitzt auf in Andrews Jungenbriefen, während seine Weihnachtskarten als Senator und Familienvater fast schon formell klingen.

Ein begeistert applaudierendes Publikum unterstrich am Ende der mehr als zweistündigen Aufführung die schauspielerischen Glanzleistungen der Akteure auf der Bühne, die es verstanden die sich verändernde Gefühlswelt in den Briefwechseln zwischen Melissa und Andrew einfühlsam und zugleich auch eindrucksvoll zu vermitteln.

Für die Laienspielgruppe war die Präsentation eines solchen Stückes, das in der Vergangenheit schon von vielen Hollywoodgrößen auf vielen bekannten Bühnen der Welt gespielt wurde, ein überwältigender Erfolg, auf den man aufbauen kann. Neben den bereits genannten Darstellern wirkten als Regisseur Karl Pitzer, in der Maske Ulrike Tomaschewski und Anja Seipp, sowie für den Bühnenaufbau Winfried Keßler und Thomas Tomaschewski mit. Dazu kamen zahlreiche Helfer im Umfeld, ohne die eine solche Präsentation nicht möglich gewesen wäre.

Für die Ehringshäuser Laienspielgruppe geht es nach dieser einmaligen Vorführung im Rahmen der 1. Gemündener Kulturwochen bereits in den kommenden Tagen in die heiße Phase der alljährlichen Aufführungen Ende November und Anfang Dezember, wenn dann wieder mit dem Stück „Und das am Hochzeitsmorgen“ eine Komödie auf dem Spielplan steht, die insgesamt an neun Spielabenden zu sehen sein wird. Näheres dazu an gleicher Stelle zu einem späteren Zeitpunkt.

Einladung 20. Sitzung der Gemeindevertretung

Großübung im Rahmen des Gemeindefeuerwehrtages

Gemünden-Nieder-Gemünden   (eva).  Im Beisein von Gemeindebrandinspektor (GBI)  Udo Richber, Kreisbrandinspektor (KBI) Dr. Sven Holland,  Bürgermeister Lothar Bott und zahlreichen Zuschauern, demonstrierten am vergangenen Samstag in Nieder-Gemünden die Feuerwehren der Gemeinde Gemünden im Rahmen einer Großübung erfolgreich ihre Einsatzbereitschaft.
Die Übungsvorgabe war durchaus realistisch. Angenommen wurde, dass  durch Schweißarbeiten an einem landwirtschaftlichen Gerät ein Wirtschaftsgebäude in dem außerhalb Nieder-Gemündes liegenden Gehöft der Schlagmühle,   in Brand geraten ist.  In dem  Bereich der betroffenen Scheune, in der das Heu lagert,  waren zum  Zeitpunkt des Brandes keine Tiere untergebracht. Jedoch befanden sich bei Ausbruch des Feuers  sechs Personen noch in der Gefahrenzone, die entweder unmittelbar an der Reparatur beteiligt gewesen waren oder sich im Bereich des Gebäudes aufhielten.
Laut Alarmplan wurde von der Leitstelle Vogelsberg für alle Gemündener Löschzüge um 15 Uhr Vollalarm ausgelöst.
Die Verantwortung und Koordination des Übungseinsatzes lag in den Händen des Ersten stellvertretenden GBI Stefan Wehrwein und den   Abschnittsleitern Jochen Schnell-Kretschmer, Jan Schäfer und Jürgen Kömpf, während Wolfgang Doskocz für den Funk vom Einsatzleitfahrzeug  (ELF) aus verantwortlich war.
Als Zielvorgabe der Übung stand neben der Menschenrettung und der direkten Brandbekämpfung vor allem auch der Aufbau von Wasserversorgungen über lange Wegstrecken, da am Gehöft Schlagmühle, das rund 550 Meter außerhalb liegt, weder ein Hydrant  noch eine Zisterne für die Wasserentnahme vorhanden ist und sich ein angrenzender Bachverlauf nicht als Wasserentnahmestelle eignet.
Nur ein paar Minuten nach der Alarmierung waren die ersten Einsatzkräfte vor Ort, begannen umgehend unter Atemschutz mit  der Bergung der Verletzten und bauten  schnellstens für den dafür nötigen Innenangriff eine Wasserentnahme von den drei  bereitstehenden wasserführenden Löschfahrzeuge her, die über einen Gesamtwasservorrat von 1850 Litern verfügen.  Innerhalb kürzester Zeit gelang es den Atemschutzgeräteträgern vier noch im Gebäude befindliche Personen zu bergen. Während ein weiterer Vermisster   bewusstlos von einem vor dem Gebäude stehenden Traktor schnellstens aus dem Gefahrenbereich gebracht werden konnte, war von den Einsatzkräften schon erhebliches   Einfühlvermögen gefragt, um die sechste und damit letzte vermisste Person, die unter Schockeinwirkung panisch und orientierungslos auf dem Gelände umherlief,  behutsam aus dem Gefahrenbereich und zur sicheren Verletztensammelstelle zu bringen, wo  weitere Einsatzkräfte die Betreuung der durch Rauchvergiftungen, Platzwunden und Schockzuständen verletzten Personen übernahmen.
Mittlerweile  waren alle Gemündener Löschzüge vor Ort eingetroffen. Sie  bauten  in kürzester Zeit die nötige Wasserversorgung über  lange Wegstrecke  (rund einem halben Kilometer)  aus offenem Gewässer auf,  mit mehreren Entnahmestellen aus der am Ortseingang von  Nieder-Gemünden fließenden Felda und begannen von allen Seiten mit der Brandbekämpfung, sodass das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht und ein Übergreifen auf die Stallungen und das Wohnhaus verhindert werden konnte.
Besonderes Merkmal musste bei dieser Übung darüber hinaus auch auf die notwendigen Verkehrssicherungsmaßnahmen gelegt werden, damit der vorbeifließende Verkehr an den Durchgangsstraßen im Bereich der Wasserversorgung   in  Nieder-Gemünden und vorbei am Brandobjekt zwischen auf der L 3073 Nieder-Gemünden und Elpenrod, zwar mit Einschränkungen, aber doch sicher weiterfließen konnte.
Erstmals war bei einer Übung in Gemünden der Digitalfunk im Einsatz. Dazu war von der Leitstelle Vogelsberg ein Übungskanal zugeteilt worden, der auch, sofern durch die Leitstelle angeordnet,  beim eventuellen Einsatz  des Unwettermoduls zu verwenden sein wird.
Insgesamt nahmen an der Übung 87 Einsatzkräfte der Gemündener Feuerwehren teil. Glücklicherweise war es nur eine fiktive Übung mit angenommenen verletzten Personen  und Gebäude- und Sachschäden.
Diese notwendige Übung, so der Erste stellvertretende GBI Stefan Wehrwein bei der anschließenden Übungsbesprechung, sei vor allem durchgeführt worden, um festzustellen, wie viel Zeit für  den Aufbau der langen Wegstrecke benötigt wird. Bei der Übung am Samstag stand die Wasserversorgung aus der Felda innerhalb von 13 Minuten.
Bei einer tatsächlichen Schadenslage im Bereich der Schlagmühle werde  es immer erforderlich sein, alle Gemündener Wehren zu alarmieren. Gleichzeitig, so Wehrwein sollte in einem solchen Fall zur Sicherheit auch die Alarmierung der Feuerwehren Homberg und Mücke mit Drehleiter und wasserführenden Fahrzeugen erfolgen.
Um die Sicherheit der Einsatzkräfte im Ernstfall bei einer solchen Schadenslage nicht zu gefährden, wäre außerdem eine Vollsperrung der Durchgangsstraßen durch die Polizei wichtig und unerlässlich, meint  Stefan Wehrwein. 

Ferienspiele - Vogelpark

Gemünden (ek). Rund 20 Kinder und mit Simone Schmuck und Viktoria Maininger zwei Betreuerinnen aus den Reihen der Gemeindeverwaltung unternahmen dieser Tage einen Ausflug in den Vogelpark nach Schotten im Rahmen des laufenden Ferienspielprogramms. Den Jungen und Mädchen wurde dabei eine geführte Parktour geboten bei der „Parkrangerin“ Kolb umfassende Erläuterungen gab verschiedene Exponate vorstellte und die Kinder diese natürlich auch in die Hand nehmen durften. So konnten die jungen Gemündener Besucher beispielsweise selbst feststellen, dass die Stacheln von Stachelschweinen, die diese bei Gefahr abschießen, äußerst spitz und damit natürlich auch gefährlich sind. Sehenswert waren aber auch die bunten Federn von einem Pfau und die eines Nandu, von dem die Kid’s auch ein Vogelei in die Hände nehmen durften. Spannend war aber auch die Fütterung der Totenkopfäffchen, die von den durch die Kinder angereichten Mehlwürmern gar nicht genug bekommen konnten.

Nach einer Pause, die zu einer kräftigen Stärkung genutzt wurde, ging es weiter zur Erkundung des Barfußpfades und einer kleinen Abkühlung (mit den Füßen) in der Nidda, die durch den Vogelpark fließt. Zum Abschluss des kurzweiligen und rundum gelungenen Nachmittages stand noch ein Besuch im Streichelzoo auf dem Programm, wo die dortigen „Raubtiere“ (Ziegen und Schafe) von den Kindern hautnah aufgesucht, gestreichelt und natürlich auch wieder gefüttert werden durften.

Für die jungen Teilnehmer aus Gemünden war es eine insgesamt kurzweilige und auch spannende Veranstaltung, bei der nicht ausschließlich die heimische Tierwelt im Mittelpunkt der Betrachtungen stand. (Foto: ek).

Ferienspiele - Geocaching

Das Foto zeigt die Teilnehmer mit Naturparkführer Otto Kirchner und Bürgermeister Lothar Bott vor dem Informationszentrum des Naturparks.

Gemünden (ek).Früher hieß es einmal „Schnitzeljagd“ in der heutigen Zeit ist dieser „alte Zopf“ schon lange abgeschnitten und die Kinder haben ihren Spaß beim Geocaching. Klar, dass ein solches Angebot auch im Rahmen der gemeindlichen Ferienspiele in diesem Jahr nicht fehlen durfte. Ziel der Tour war das Gelände rund um den Hoherodskopf, wo sich acht Jungs und sechs Mädchen im Alter von 10 bis 14 Jahren mit dieser modernen „Schnitzeljagd“ beschäftigen konnten. In Begleitung von Bürgermeister Lothar Bott ging es zunächst auf dem Hoherodskopf zum Informationszentrum des Naturparks Hoher Vogelsberg, wo es eine Einweisung für die Kids gab, denn schließlich sind Funktionsweise und Bedingung der erforderlichen GPS-Geräte von besonderer Bedeutung. Mit diesen galt es dann später rund 20 Ziele in Wald und Flur rund um das Informationszentrum aufzusuchen und dort entsprechende Fragen zu beantworten. Diese drehten sich um die heimische Natur und um die Geologie des ältesten erloschenen Vulkans Mitteleuropas. Bei diesen Erkundungen waren die Kid’s in dreier, bzw. vierer Gruppen unterwegs und mussten die Aufgabenstellungen alleine lösen. Im Rahmen der rund 2 ½ stündigen Tour erfuhren die Jungen und Mädchen so spielerisch viel Wissenswertes und mussten sich dies zum Teil auch erarbeiten. Nach der Rückkehr von der spannenden und von allen Teilnehmern begeistert absolvierten Geocaching-Tour gab es noch reichlich Gelegenheit zum Besuch der Naturerlebnisausstellung im Gebäude und auch dort erfuhren die jungen Gäste aus Gemünden viel Wissenswertes über die heimische Natur mit ihrer vielfältigen Tier- und Vogelwelt. Zum Abschluss dieses Teils konnten die Kinder anhand eines Lösungsbogens ihre Ergebnisse überprüfen und erhielten neben einer Urkunde von Naturparkführer Otto Kirchner noch eine mit dem Emblem des Naturparks versehene kleine Birkenscheibe als Erinnerung. Nach einer kräftigen Stärkung ging es noch zur Sommerrodelbahn, auf der auch nach einhelligem Wunsch der Teilnehmer Bürgermeister Bott eine Talfahrt mitmachen musste. Zum Abschluss warf man gemeinsam noch einen Blick auf ein weiteres, attraktives Outdoor-Event, den Baumkronenpfad und ochseilgartenden Hochseilgarten, was sicherlich dazu führen dürfte, dass gemeinsam mit den Eltern in nächster Zeit nochmal ein Besuch dort anstehen wird. (Foto: ek).

Pflegearbeiten Friedhof Ehringshausen

Gemünden/Ehringshausen (ek). Erneut war es ein beispielhafter, ehrenamtlicher  Einsatz von freiwilligen Helfern, der dieser Tage eine weitere Verschönerung des Friedhofbereiches ermöglichte. Ortsvorsteher Günther Rühl und seine Stellvertreterin Lucia Scherer zeigten sich hoch erfreut darüber, dass diese schon längere Zeit angedachte Veränderung nun durch die tatkräftige Unterstützung von Ortsbürgern umgesetzt werden konnte. So konnten vier, im Laufe der Jahre übermächtig groß gewachsene, Koniferen fachmännisch gefällt werden. Durch diese Maßnahme wurde die prachtvolle Kugelbaum-Ahornallee, die den Friedhof vom Eingangsbereich bis hin zur Leichenhalle ziert, ins richtige Licht gerückt und für das Auge auch als Allee wahrnehmbar gemacht. Mehrere Helfer waren über einige Stunden mit den notwendigen Arbeiten beschäftigt, nicht zuletzt auch mit dem Abtransport der nicht standortgerechten und entfernten Koniferen, die dazu zunächst einmal in händelbare Stücke geschnitten werden mussten. Schließlich wurden im Zuge dieser Arbeiten auch einige Beete einer pflegerischen Behandlung unterzogen und die Friedhofswege in vielen Bereichen von Unkraut befreit und gereinigt. Wie seitens des Ortsvorstehers verlautete, steht noch ein weiterer Arbeitseinsatz auf dem Friedhof an, wobei dann die restlichen Beete gepflegt werden sollen. Ortsvorsteher Rühl hofft, dass sich auch dann wieder einige freiwillige Helfer einfinden werden, um diese Arbeiten gemeinsam zu erledigen. Je mehr helfen, so die klare Feststellung, desto schneller sind die Arbeiten erledigt. (Foto: ek).     

1. Gemündener Kulturwochen

Gemünden (ek).Die Vorbereitungen sind inzwischen bereits alle abgeschlossen und die Beteiligten blicken gespannt auf die kommenden Veranstaltungen, die die 1. Gemündener Kulturwochen mit Leben erfüllen sollen. Seitens des Vorstandes vom Kulturring hat man mit viel Engagement auf dieses Ereignis hingearbeitet, hat Gespräche mit Vereinen geführt und hat in zahlreichen Treffen ein ebenso kurzweiliges wie interessantes Programm zusammenstellen können.

Mit diesen 1. Gemündener Kulturwochen, so betonte Kulturringvorsitzender Karl Pitzer in einem Gespräch, möchte man einen Anstoß geben, den heimischen Vereinen eine Plattform bieten, aber zugleich auch heimisches Kulturgut bewahren und einen Blick hinter die Kulissen von Vereinsaktivitäten ermöglichen. Im Vorfeld dieser Planungen habe man sich natürlich auch intensiv mit der Frage beschäftigt, was ist eigentlich Kultur und was repräsentiert Kultur in unserer ländlichen Heimat. Dazu empfiehlt sich ein Blick auf das Wort selbst, dass von den lateinischen Worten „cultura“ für Bearbeiten, Pflege, Ackerbau und „colere“ für pflegen, verehren, den Ackerbau bestellen, abgeleitet ist. Damit ist Kultur im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Bezogen auf das Zusammenleben in der dörflichen Gemeinschaft ist dementsprechend alles Kultur, was das Zusammenleben ausmacht, was die Menschen tun um gemeinsam etwas zu erleben. Unter diesen Aspekten, zugleich aber weg von einer tiefgreifenden, philosophischen Betrachtung, möchte der Kulturring verschiedenen Aktivitäten, die ohnehin in den Dörfern stattfinden würden, eine breitere Plattform bieten und damit zugleich auch deren Wiedererkennungswert fördern. Veranstaltungen der Vereine rücken damit etwas näher zusammen, ohne dass sie sich gegenseitig Konkurrenz machen, sie profitieren voneinander und zugleich wird die Einzelveranstaltung unter einem solchen „Dach“ aufgewertet.

Um ein solches Vorhaben zunächst einmal anstoßen zu können habe man, so die Ausführungen seitens des Vorstandes, auf ohnehin geplante Veranstaltungsangebote innerhalb der Gemeinde geschaut und so einen Zeitrahmen gefunden, der die 1. Gemündener Kulturwochen beinhalten wird. Die Vereine, die in dieser Zeit Veranstaltungen geplant haben, wurden zu Vorgesprächen eingeladen und gemeinsam mit ihnen wurde das Vorhaben weiter vorangebracht. Herausgekommen sind nun die 1. Gemündener Kulturwochen in der Zeit vom 07.09.2014 – 04.10.2014, innerhalb derer neun verschiedene Veranstaltungen in Gemünden stattfinden werden. Ausdrücklich wird vom Kulturring aber darauf hingewiesen, dass die jeweiligen Vereinsangebote selbstständige Angebote der Vereine darstellen und es auch bleiben sollen. Der Kulturring spanne lediglich eine Art „Dach“ über diesen Zeitraum und ergänze das Veranstaltungsangebot mit eigenen Aktivitäten. Letztendlich sei es aber auch das 10-jährige Bestehen des Kulturrings in diesem Jahr, das den Anstoß gegeben habe, die 1. Gemündener Kulturwochen mit Leben zu erfüllen und diesen Versuch zu starten. Natürlich, so betonte Vorsitzender Karl Pitzer abschließend, möchte man versuchen solche Kulturwochen zu einer festen Einrichtung werden zu lassen. Dies werde man am Ende dieser ersten Wochen sehen und dann beurteilen können inwieweit das Konzept greife und auf entsprechende Resonanz in der Bevölkerung stoße.

Für die 1. Gemündener Kulturwochen wurde vom Vorstand des Kulturrings ein sehr ansprechender Flyer entworfen, der alle Veranstaltungen beinhaltet, ein spezielles „Kulturwochen-Logo“ wurde entwickelt und entsprechende Aufkleber mit diesem Logo sollen zudem Plakathinweise auf die einzelnen Veranstaltungen ergänzen. 

Den Beginn des Veranstaltungsreigens macht am Sonntag, den 07. September 2014 um 11:00 Uhr die offizielle Eröffnung der Kulturwochen im DGH von Ehringshausen, an die sich direkt ein musikalischer Frühschoppen mit der Gesangsgruppe „Haste Töne“ anschließen wird. Entsprechende musikalische Einlagen wird es aber auch bereits im Rahmen der Eröffnung geben, so die aktuelle Planung der Verantwortlichen. 

Weiter geht es dann mit den Kulturwochen am 20.09.14 ab 15:00 Uhr mit einem Backhausfest in Ehringshausen, veranstaltet vom Freizeitclub und der Freiwilligen Feuerwehr. Nachdem gegen 11:00 Uhr das Backhaus die richtige Temperatur erreicht haben wird sollen die ersten Kuchen „eingeschossen“ werden, die dann ab 15:00 Uhr im DGH verzehrt werden können. Ab 18:00 Uhr gibt es zudem Hähnchen aus dem Backhaus, Steaks vom Grill und kühle Getränke.

Es folgt dann am Sonntag, den 21.09.14 ab 11:30 Uhr ein Apfel- und Erdapfelfest am Karl-Gonter-Sportheim des TSV Burg/Nieder-Gemünden, der gemeinsam mit dem Obst- und Gartenbauverein Burg-Gemünden Spezialitäten rund um Äpfel und Erdäpfel anbieten wird. Oberhessische Kartoffelwurst ist dabei ebenso zu haben, wie Reibekuchen mit Apfelmus, Kartoffelsuppe und vieles mehr. Für die Kinder wird dabei Apfelsaftkeltern und Äpfel schälen mit einer Schälmaschine geboten. Der MGV Burg-Gemünden und die „Sorgenbrecher“ werden die Veranstaltung musikalisch bereichern.

Weiter geht es dann am Samstag, 27.09.14 ab 12:30 Uhr mit dem Haxenfest des Schützenvereins Ehringshausen. Seit 2006 ist die Veranstaltung eine genussreiche Tradition des Schützenvereins. Die hochgeheime Gewürzmischung und das Backen im Backhaus machen die Haxen zu einer allseits beliebten Spezialität.

Um Mundart geht dann am Mittwoch, 01. Oktober 2014 anlässlich eines Mundartvortrages bei dem „Club Alte Kameraden“ auf dem Nikolausberg. Mundartexperte und „Sprachwissenschaftler“ Karl Wilhelm Becker aus Lehrbach wird dabei das Kulturgut Dialekt dem geneigten Besucher näherbringen.

Am Donnerstag, 02.10., 19:30 Uhr, findet im Saal der Theaterklause in Ehringshausen die Aufführung eines Stückes von Albert Ramsdell Gurney statt. „Liebesbrief“ ist ein Dialog zwischen meiner Frau und einem Mann über ein Leben in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten. Triviale Begebenheiten und substanzielle Auseinandersetzungen bestimmen diesen „Briefwechsel“ zweier Menschen, die sich seit früher Jugend kennen. Die beiden Darsteller Mechthild Sann und Winfried Keßler sind bekannte Gesichter der Ehringshäuser Laienspielgruppe, die diesen Theaterabend ausrichten wird. (Eintritt 9 Euro).

Vorletzte Veranstaltung innerhalb der 1. Gemündener Kulturwochen ist ein bayerischer Frühschoppen im Feuerwehrgerätehaus von Nieder-Gemünden am 03. Oktober 2014 ab 11:00 Uhr. Das deftige Aroma von frisch gekochten und im Backhaus gebackenen Haxen, die von der Freiwilligen Feuerwehr serviert werden, lockt sicherlich auch in diesem Jahr wieder viele Besucher an. Zusätzlich gibt es „Weißwurscht“ und Leberkäs, sowie selbst gemachten Blechkuchen.

Den Abschluss bildet das traditionelle Salzekuchenessen der Feuerwehr Nieder-Gemünden am Samstag, den 04. Oktober ab 10:30 Uhr. Die bekannte Spezialität hat zwischenzeitlich einen festen Kundenstamm und ist nicht nur in Nieder-Gemünden längst zur Tradition geworden. Der Teig wird bekanntlich von Hand gemengt und zum Verzehr direkt vor Ort oder zum Mitnehmen im Feuerwehrgerätehaus von Nieder-Gemünden angeboten.

Seniorenausflug 2014

Das Gemeinschaftsfoto zeigt die Senioren am Schiffsanleger mit der MS „Stern von Waldeck“ im Hintergrund, sowie den beeindruckenden Anflug des Geiers in Richtung der Gäste aus Gemünden

Gemünden (ek). Viel Glück mit dem Wetter, optimale Temperaturen und einen insgesamt gelungenen Tag hatten annähernd 60 Senioren und ihre Begleiter anlässlich des diesjährigen Seniorenausfluges der Gemeinde, dessen Ziel der landschaftlich reizvolle Edersee war. Mit einem nagelneuen, hochmodernen Reisebus ging es am frühen Morgen über Alsfeld und Schwalmstadt dem Ziel durch eine abwechslungsreiche Landschaft entgegen. Erste Anlaufstelle war das Waldecker Schloss hoch über dem Edersee, mit einem grandiosen Blick über den vor 100 Jahren von Menschenhand angelegten See mit seiner gewaltigen Staumauer. Von dem Berggipfel ging es dann per Seilbahn an das Ufer des Edersee, wo am Schiffsanleger bereits der „Stern von Waldeck“ auf die Fahrgäste wartete. Im Rahmen einer zweistündigen Schifffahrt auf dem weitläufigen See gab es reichlich Zeit zu einer Stärkung, aber auch faszinierende Einblicke in die reizvolle Landschaft des Nationalparks Kellerwald-Edersee. Pünktlich zur Rückkehr am Strandbad Waldeck wartete bereits der Bus, mit dem die Senioren zum Tiergehege des Nationalparks fuhren. Dort gab es viele heimische Tiere zu sehen, darunter Reh-, Damm- und Muffelwild, aber auch Wildschweine, Wolf und Luchs konnten aus nächster Nähe bestaunt werden. Ein echter Höhepunkt war eine Greifvogelschau für die Gäste aus Gemünden, präsentiert von dem Personal des Tierparks. Dabei wurden die unterschiedlichen Flug- und Jagdtechniken der majestätischen Vögel eindrucksvoll vorgestellt und so mancher Greifvogel zog dabei knapp über den Köpfen der Gäste seine Bahn. Auch Bürgermeister Lothar Bott, der mit seiner Partnerin und mit Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung die Senioren begleitete, zog den Kopf ein, als ein beeindruckend großer Geier dicht über ihn hinweg flog. Kaffee und Kuchen bildeten das treffende Kontrastprogramm, bevor danach der Bus wieder in Richtung Heimat startete. Als ob der Himmel nur auf diesen Moment gewartet hätte, öffneten sich alle Schleusen und es goss wie aus Kübeln, was erst wieder aufhörte als man Gemünden erreicht hatte. (Fotos: ek).

Begrüßung der Neubürger

Das Foto zeigt die Neubürger mit Mama und Papa, wobei diesmal sogar alle Kinder mit Mama und/oder Papa der Einladung der Gemeinde folgen konnten, sowie Bürgermeister Lothar Bott, Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung und Anita Geißler vom Kindergarten. (Foto: ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Die jüngsten Bewohner der Gemeinde hatte Bürgermeister Lothar Bott dieser Tage im Kindergarten zu Gast. Hintergrund dieser inzwischen traditionellen Zusammenkunft ist der Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Inzwischen ist dies die achte Veranstaltung dieser Art und die zweite für 2014. Erneut konnte der Bürgermeister eine erfreulich große Anzahl von Neubürgern begrüßen, die im Verlaufe des 1. Halbjahres 2014 das Licht der Welt erblickten und die neuen Mitbürger der Gemeinde Gemünden sind. Gegenüber der letzten Veranstaltung im Frühjahr waren es sogar drei Kinder mehr, so dass Lothar Bott 11 Kinder (6 Mädchen und 5 Jungen) willkommen heißen konnte. Erfreut zeigte sich der Verwaltungschef über die Gesamtzahl der Kinder, die sich auf einem guten Niveau eingependelt habe. In 2011 gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im Jahr 2013 sogar 21, was der bisher höchste Zuwachs innerhalb eines Jahres bedeutete. Auch 2014 kann man mit 11 Kindern im ersten Halbjahr wieder von einem ausgesprochen positiven Trend sprechen, der bei entsprechender Fortsetzung das Vorjahr sogar noch toppen könnte. Die Geburtenzahlen sind also insgesamt relativ stabil, mit einer erkennbaren Tendenz nach oben, so die positive Schlussfolgerung des Bürgermeisters. Dabei erinnerte er auch an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe hoffentlich eine Ausnahme und für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter kontinuierlich ansteigen würde. Seitens der kommunalen Gremien werde jedenfalls viel getan, um die Kommune auch weiterhin attraktiv zu gestalten und damit den Bürgern das Wohnen in der ländlichen Region so angenehm wie möglich zu gestalten.

Bürgermeister Bott, die Verwaltungsangestellte Karin Horst und Kindergartenleiterin Anita Geißler begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens, einen Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Im Rahmen einer kleinen Begrüßungsrede machte der Bürgermeister deutlich, dass die Kinder die Zukunft der Gemeinde seien und man sich über jeden neuen Mitbürger ganz besonders freue. Die Entwicklung der Geburtenrate in den letzten Jahren allgemein stimme nicht unbedingt positiv, gleichwohl könne man angesichts einer gewissen Stabilität in den letzten Jahren für Gemünden durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Bei den jungen Neubürgern handelt es sich um (Reihenfolge entsprechend dem Geburtstag), Nathan Tulowiecki (04.01.14), Robert Glöckler (04.01.14), Magbule Demirova (03.02.14), Nicole Sann (16.02.14), Henriette Schäfer (15.03.14), Wahida Dibranovic (17.03.14), Alea Seibert (12.04.14), Lennard Schultheiß (14.05.14), Ratmir Kutuew (19.05.14), Hanna Lux (30.06.14, sowie Jonas Richardt (30.06.14)

Ausbildung zum Verwaltungsfachwirt erfolgreich abgeschlossen

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Herzlich gratulierte dieser Tage Bürgermeister Lothar Bott dem frisch gebackenen Verwaltungsfachwirt Daniel Wolf anlässlich seiner bestandenen Prüfung. Daniel Wolf, Jahrgang 1986, absolvierte von 2006 bis 2009 zunächst eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten bei der Gemeinde Feldatal. Nach dem Abschluss der Ausbildung wurde er bei der Gemeinde Gemünden eingestellt, zunächst im Ordnungsamt und ist inzwischen seit November 2012 in der Finanzabteilung eingesetzt ist. Im August 2011 begann er eine 800 Stunden dauernde Ausbildung als Verwaltungsfachwirt, die er in diesen Tagen erfolgreich abschließen konnte. Für die Dauer der Unterrichtszeit wurde er von der Gemeinde freigestellt. In diesem Zusammenhang dankte Wolf der Gemeinde für diese Chance, die ihm ermöglichte die zweite Verwaltungsausbildung zu absolvieren. Dank gelte aber auch allen Mitarbeitern der Verwaltung, die ihn in der täglichen Arbeit uneingeschränkt unterstützt hatten. Seine praktische Prüfung, die er vor dem Prüfungsausschuss präsentieren musste, befasste sich mit der Thematik gesplittete Abwassergebühr, praktischer Weise ein von Wolf bewusst gewähltes Thema, das die Gemeinde Gemünden und damit auch ihn als Mitarbeiter der Finanzverwaltung in den kommenden Monaten verstärkt beschäftigen wird. Zusätzlich legte Wolf aber auch noch eine Ausbildereignungsprüfung erfolgreich ab, was es möglich macht ihn zukünftig als Ausbilder für Auszubildende in der Verwaltung einzusetzen.

Bürgermeister Bott lobte das große Engagement von Wolf und seine Zielstrebigkeit, mit der er seine berufliche Weiterentwicklung vorangetrieben habe. Mit seiner nun abgeschlossenen Ausbildung verfüge die Gemeinde über einen weiteren, hoch qualifizierten Mitarbeiter, der hervorragende Arbeit leiste. Als direkter Vorgesetzter wünsche er Wolf für seine berufliche Weiterentwicklung viel Erfolg  und gab der Hoffnung Ausdruck, dass dieser der Gemeinde noch lange erhalten bleibe.

Einladung OB Hainbach 12.09.2014

Mutwillige Beschädigungen an einer Ruhebank

(Foto:ek).

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Verärgerung und Enttäuschung machen sich unter den engagierten Bürgern in Nieder-Gemünden breit. Zum wiederholten Mal wurden im Bereich der Verlängerung des Brühlweges, kurz vor der neuen Brücke über die Felda, mutwillige Beschädigungen an einer Ruhebank festgestellt. Ferner wurden wieder Gullideckel herausgehoben und in die Felda geworfen.

Für derart dummes und völlig unakzeptables Verhalten kann man kein Verständnis haben, so ein Sprecher der „grauen Wölfe“, die in Eigenleistung die Ruhebank in der Nähe des Brühlsteges aufgestellt hatten. Die Bank sollte älteren Menschen die Möglichkeit einer Ruhepause bieten, wenn diese auf dem Weg vom alten Ortskern in den Bereich Nieder-Gemünden / Bahnhof zu Fuß über den Brühlsteg gehen. Bereits mehrfach habe man entsprechende Beschädigungen, vor allem auch das Herausheben von Gullideckeln, feststellen müssen. Gleichwohl gibt es auch bei der Verwaltung, wie eine Nachfrage beim Bürgermeister ergab, keinerlei Erklärung für dieses gemeinschädliche Verhalten einer bisher unbekannten Person oder Personengruppe. Sofern es aus der Bevölkerung Hinweise gibt, nimmt man diese bei der Verwaltung natürlich entgegen, entsprechende Konsequenzen, bis hin zu einer Anzeige und Schadensersatzforderungen gegenüber dem Verursacher werde es dann geben, so Bürgermeister Bott abschließend.

Neue Mitarbeiter bei der Gemeinde Gemünden

Das Foto zeigt Bürgermeister Bott mit den beiden neuen Mitarbeitern, die ab dem 01. August zum Stammpersonal der Gemeinde Gemünden gehören. (Foto: ek).

Gemünden (ek). Personelle Veränderungen gab es zum 01. August bei der Gemeindeverwaltung und auch im kommunalen Bau- und Servicehof, wie Bürgermeister Lothar Bott jetzt mitteilte. So begann Viktoria Maininger ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten in der Gemeindeverwaltung. Sie ist aber, so der Bürgermeister weiter, keine Unbekannte im Rathaus. Im Rahmen ihres Fachabiturs, das sie am Albert-Schweitzer-Gymnasium ablegte, absolvierte die im Gemündener Ortsteil Ehringshausen wohnende Auszubildende ein Praktikumsjahr bei der Gemeinde, in dessen Verlauf sie sich bereits engagiert in die Verwaltung integrieren konnte. Nach der Ausschreibung einer Ausbildungsstelle bei der Verwaltung setzte sie sich gegen eine Vielzahl von Bewerbern durch und konnte nun ihre dreijährige Ausbildung an gleicher Stelle beginnen. Eingesetzt wird sie, der breit gefächerten Ausbildung entsprechend, in allen Bereichen der Verwaltung. Ebenso wird sie im Rahmen der Ausbildung ein Praktikum beim Landratsamt des Vogelsbergkreises absolvieren.

Mit Christian Kratz aus Ober-Ofleiden begann ein neuer Mitarbeiter im Bau- und Servicehof der Gemeinde seine Arbeit. Er hatte sich auf eine entsprechende Stelle bei der Gemeinde beworben und sich nicht zuletzt wegen einer fundierten Fachausbildung gegen die Mitbewerber durchsetzen können. Der neue Mitarbeiter hat eine abgeschlossene Ausbildung als Fachkraft für Wasserversorgungstechnik. Die Ausbildung machte er bei der Stadt Homberg, den theoretischen Teil absolvierte er an der für Hessen zuständigen Hochschule in Frankenberg. Nach seiner Ausbildung wechselte er zu den Mittelhessischen Wasserwerken nach Gießen, da eine Festanstellung in der Nachbarkommune Homberg nicht möglich war. Da die Stelle in Gießen auch nur befristet war,  folgte eine Festanstellung bei der Gemeinde Hohenstein (in der Nähe von Idstein). Seine persönliche Lebensplanung, verbunden mit dem Wunsch in Heimatnähe eine Arbeitsstelle zu finden, führte ihn nun nach Gemünden, wo man speziell in der Wasserversorgung eine entsprechende Fachkraft gesucht hatte.

Bürgermeister Lothar Bott wünschte den beiden neuen Mitarbeitern viel Erfolg in ihrer beruflichen Weiterentwicklung und gab der Hoffnung Ausdruck auf eine gute und harmonische Zusammenarbeit. Für den neuen Wassermeister der Gemeinde begann der erste Arbeitstag mit einem „kapitalen“ Wasserrohrbruch im Bereich von Ehringshausen, ein Arbeitseinsatz, der aufgrund teilweise alter Wasserleitungen innerhalb des Gemeindegebietes nicht der letzte seiner Art sein wird.

 

Ortsbeirat Otterbach

Ortsbeirat Burg-Gemünden

Der Vorsitzende des Seniorenbeirates
der Gemeinde Gemünden (Felda)
Vogelsbergkreis
2. Legislaturperiode
35329 Gemünden (Felda), den 09.07.2014
Einladung
Die Mitglieder des Seniorenbeirates, der Vorsitzende der Gemeindevertretung sowie die Mitglieder des Gemeindevorstandes, werden hiermit gemäß § 6 der Satzung des Seniorenbeirates zur
8. öffentlichen Sitzung des Seniorenbeirates am
Donnerstag den 24.07.2014 um 16:00 Uhr
im Dorfgemeinschaftshaus Burg-Gemünden eingeladen.
Tagesordnung
14.08.BSE.01
Eröffnung, Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Ladung und Beschlussfähigkeit
14.08.BSE.02
Sitzung des Kreisseniorenbeirates am 10.07.2014
Hier: Bericht aus der Sitzung
14.08.BSE.03
Haushaltsplan 2015 - 2016
Hier: Mittelbedarfsanmeldung für den Seniorenbeirat
14.08.BSE.04
Seniorenbeiratswahl 2015
Hier: Terminvorschläge für die Gemeindeverwaltung sowie Kandidatenvorschläge für Neuwahlen
14.08.BSE.05
Mobil bleiben - Fit bis ins hohe Alter
Hier: Eventuelles Angebot des TSV Burg-Nieder-Gemünden ab 09.2014. Erläuterungen dazu von H. Kömpf
14.09.BSE.06
Verschiedenes
&
Krug
Vorsitzender des Seniorenbeirates

Brandschutzerziehung für die „Dinos“ im Kindergarten „Siebenstein“

Gemünden-Nieder-Gemünden (eva).   „Feuer und Flamme für die Brandschutzerziehung“, hieß es am letzten Freitag bei den „Dinos“ im Kindergarten „Siebenstein“ in Nieder-Gemünden. Die beiden stellvertretenden Gemeindebrandinspektoren, Stefan Wehrwein und Jochen Schnell-Kretschmer brachten den künftigen Schulanfängern die Aufgaben der Feuerwehr näher, informierten wie gefährlich Feuer sein kann und wie man sich zu verhalten hat, wenn es tatsächlich einmal brennt. 

Auch wie man im Gefahrenfall die Feuerwehr rufen kann wurde praktisch demonstriert. Dabei lernten die Kleinen das richtige Absetzten eines Notrufs mit einem Telefon und was dabei beachtet werden muss, damit die Rettungskräfte schnellstens vor Ort sein können. Die Kinder erfuhren von den drei wichtigen „Ws“: „Wer meldet? Wo geschah es? Was geschah?“, wo der Notruf hingeht, wie die Feuerwehr dann alarmiert wird und dass man den Notruf außer bei Feuer,  auch bei anderen Gefahren wählen kann. Dies hatten sich die Kinder gut gemerkt, denn beim anschließenden Rollenspiel  mit einem Telefon rief beispielsweise  Felicitas, mit genauer Angabe „Wer? Wo? Was?“,  die Feuerwehr um Hilfe, weil ihre Katze hoch oben in einem Baum sitzend in großer Gefahr war.

Ein  weiteres Thema war der sichere Umgang mit Kerzen und Streichhölzern. Dabei wurde den Kindern vermittelt, dass man zur Sicherheit nur ganze Streichhölzer verwenden und diese stets vom Körper weg anzünden sollte,  dass im Bereich einer Flamme  auf langes Haar besonders geachtet werden muss und Streichhölzer zur Sicherheit immer ausgeblasen und nicht ausgeschüttelt werden sollten.

Natürlich wussten die Kinder schon, dass beim Feuer Rauch entsteht, man so wenig Rauch wie möglich einatmen sollte und einigen war sogar bewusst, dass der Rauch von unten nach oben steigt: „..dann muss man sich auf dem Boden fortbewegen“. Zur Sorge der  Kinder: „Dann kann ich ja auch beim Grillen gar nicht mehr dabei sein, da gibt es ja auch Rauch“, erklärte Stefan Wehrwein den Unterschied zwischen einem unkontrollierten Brand in geschlossenen Räumen und einem kontrollierten Feuer, wie beim Grillen, im Freien.

Die Kinder lernten das richtige Verhalten beim Verlassen der Räume und des Gebäudes im Notfall, wie beispielsweise bei starkem Rauch nach draußen zu krabbeln, wenn möglich etwas vor den Mund zu halten, nach dem Verlassen der Räume die Türen zu schließen, auf Kleinere und Schwächere besonders zu achten und sich nach dem Verlassen des Gebäudes in Zweierreihen, angeführt von den Größeren, möglichst weit weg von der Gefahrenzone   in Sicherheit zu bringen und   bis hin zur Vollständigkeitsprüfung auf dem Sammelplatz zu bleiben, damit Sicherheit besteht, dass niemand im Gebäude zurückgeblieben ist.

Ein absolutes Highlight war für die Kinder abschließend die Besichtigung eines Feuerwehrautos auf dem benachbarten Bauhofgrundstück.  Alle durften auch einmal einsteigen und manche hatten sogar das Glück auf dem Fahrersitz Platz nehmen zu dürfen.   Hier waren vor allem die Jungs der Gruppe von der Technik und den Gerätschaften, bis hin zu der Ausstattung für Atemschutzgeräteträger  fasziniert. Hatte die Aufmerksamkeit zuvor bei der Theorie langsam nachgelassen, waren nun alle wieder eifrig bei der Sache, stellten Fragen und wussten erstaunlicher Weise auch schon einiges. Kommentar eines Schülers zu einem Feuerwehrschlauch: „Der fühlt sich wie eine Schlangehaut an“.

Neben kleinen Geschenken mit Feuerwehrthemen, wie Malbücher und  Bastelsets, erhielten alle „Dinos“ für die Teilnahme an der Brandschutzerziehung ein „Brandschutzdiplom“.

Kindergartenleiterin Anita Geißler bedankte sich im Namen des Kindergartens bei Stefan Wehrwein und Jochen Schnell-Kretschmer  für die aufschlussreichen und kindgerecht dargebrachten Informationen zum Brandschutz und zur Feuerwehr.  Gerade alles rund um die Feuerwehr mit ihrer roten Signalfarbe und der Notrufnummer 112, passe in das Jahresthema „Farben, Formen und Zahlen“ des Kindergartens.

 

Einladungen zur Sitzung des Ausschusses für Jugend, Senioren, Soziales, Kultur und Sport

Ferienspiele 2014

Gemünden (ek). Auch in diesem Jahr ist es wieder gelungen ein buntes Ferienspielprogramm auf die Beine zu stellen. Bürgermeister Lothar Bott zeigte sich hoch erfreut darüber, dass unter tatkräftiger Mithilfe örtlicher Vereine und mit Unterstützung von Gewerbetreibenden auch für 2014 ein umfangreiches Programm zusammengestellt werden konnte, bei dem die Kinder unter insgesamt 12 Angeboten auswählen und teilnehmen können. Die entsprechenden Unterlagen in Form einer Broschüre mit allen Details zu den Veranstaltungen und mit dem Anmeldebogen sind ab sofort in der Grundschule Nieder-Gemünden, im Kindergarten und auf der Gemeindeverwaltung erhältlich. Die Abgabe der Anmeldungen erfolgt bei der Gemeindeverwaltung (Bürgerbüro), wobei ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass, sofern Teilnahmegebühren anfallen, diese bereits bei der Anmeldung zu entrichten sind. Anmeldeschluss ist der 27. Juni 2014, die Teilnahmegebühren können aus organisatorischen Gründen bei späterer Nichtteilnahme nicht zurückerstattet werden.

Der Veranstaltungsreigen beginnt am Samstag, den 26. Juli 2014 um 14:00 Uhr beim Schützenhaus in Ehringshausen, wo der Obst- und Gartenbauverein für Kinder ab 8 Jahre zum Bauen von Nisthilfen für Vögel ebenso einlädt, wie zum Backen eigener Pizzen im Backhaus. Dabei darf jedes Kind seine Pizza nach seinem Geschmack selber belegen. Die Veranstaltung endet gegen 18:00 Uhr. Am gleichen Tag um 15:00 Uhr sind die Kinder vom Schützenverein Ehringshausen eingeladen (Treffpunkt ebenfalls das Schützenhaus). Für die 8-12Jährigen wird ein Lasergewehrschießen angeboten, für die 12 – 17 jährigen Kinder ein Luftgewehrschießen. Der Verein weist ausdrücklich darauf hin, dass alles unter fachkundiger Aufsicht geschieht. Die Veranstaltung endet gegen 18:00 Uhr.

Gräser und Pflanzen einer Wiese mit allen Sinnen erforschen, mit Kescher und Becherlupe auf Insektenjagd und Spiele rund um die Bewohner der Wiese sorgen für viel Bewegung, wenn der Obst- und Gartenbauverein Nieder-Gemünden am Mittwoch, 30. Juli ab 14:00 Uhr in die heimische Natur einlädt. Die Veranstaltung ist für Kinder von 6 – 12 Jahre geeignet, Treffpunkt ist am Rathaus, von wo aus man dann zum Obstbaumgrundstück „Auf der Beune“ laufen wird. Zur Stärkung gibt es selbstgegrillte Hamburger und natürlich ist auch für Getränke gesorgt. Die Veranstaltung endet gegen 18:00 Uhr, der Unkostenbeitrag beträgt 5,00 Euro pro Kind. Am Donnerstag, den 31. Juli lädt der Kindergarten „Siebenstein“ zu einer T-Shirt-Gestaltungsaktion in den Kindergarten ein. Kinder ab 6 Jahre werden dann zu Designern und können ihr eigenes, individuelles T-Shirt gestalten. Kuchen und Getränke sind ebenfalls vorhanden, der Unkostenbeitrag beträgt 3 Euro und die Veranstaltung dauert von 14:00 Uhr – 16:00 Uhr.

Rund ums Pferd heißt das Motto für Kinder ab 6 Jahre, die das Angebot des Reitsportclub Pegasus in Mücke/Groß-Eichen, Auf der Hahnwiese 3-5 annehmen möchten. Da pro Veranstaltung nur sechs Kinder teilnehmen können gibt es gleich drei Termine, am 30.07., 06.08. und 27.08. Die Kosten betragen 16,00 Euro, bezüglich der passenden Bekleidung wird gebeten die Hinweise auf der Anmeldung genau zu lesen. Neben der Heranführung an das Pferd durch Pflege, Putzen und Satteln geht es natürlich auch um das Reiten und das Voltigieren mit Pferden, also ein ganz besonderes Angebot für Pferdefreunde. Ein Schnupperangeln für Kinder ab 12 Jahre bietet der Angelclub Burg/Nieder-Gemünden an seinem Vereinsgewässer in der Gemarkung Bernsfeld am 02. August in der Zeit zwischen 12:00 Uhr – 17:00 Uhr. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 3,00 Euro. Zur Kinderkirmes lädt die Burschenschaft Burgkameraden auf den Kirmesplatz nach Burg-Gemünden Kinder im Alter von 7 – 11 Jahren. Am Sonntag, 10.August, 13:00 Uhr – 16:00 Uhr bietet die Burschenschaft dort einen spannenden Sonntagnachmittag mit vielen lustigen Spielen, mit Kinderschminken, Ballonmodellage und einer tollen Hüpfburg. Für Essen und Getränke ist reichlich gesorgt, der Kostenbeitrag beträgt 5,00 Euro.

Zum Vogelpark Schotten können Kinder im Alter von 6 – 12 Jahren am Mittwoch, den 20. August mit der Gemeinde Gemünden fahren. Die Veranstaltung dauert von 10:00 Uhr (Abfahrt) bis etwa 16:00 Uhr. Getränke und Verpflegung sollten in ausreichender Menge mitgenommen werden. Die Kosten belaufen sich auf 5,00 Euro pro Kind. Die Abfahrt und auch Rückkehr wird am Sportplatz in Nieder-Gemünden erfolgen.

Ganz im Trend liegt ein weiteres Angebot der Gemeinde Gemünden für Kinder im Alter zwischen 10 – 16 Jahren. Geo-Caching auf dem Hoherodskopf ist angesagt, wo die Teilnehmer in Kleingruppen mit Hilfe von GPS-Geräten verschiedene Orte finden und dort kleine Aufgabenstellungen und Fragen lösen sollen. Der Unkostenbeitrag beträgt 3,00 Euro pro Kind und das Angebot findet am 20. August in der Zeit von 10:00 Uhr (Abfahrt am Sportheim Nieder-Gemünden) bis etwa 16:00 Uhr statt.

Ritter- und Prinzessinnenfest lautet die Überschrift für eine Veranstaltung der Jugendgruppe Ehringshausen am 23. August, von 15 – 19 Uhr beim Jugendraum in der Hauptstraße 62. Gemeinsam wird man tief ins Mittelalter abtauchen, Ritterspiele spielen und zum Abschluss wird gemeinsam gegrillt bei Würstchen und Stockbrot. Das Angebot gilt für Kinder im Alter von 6 – 12 Jahre, der Kostenbeitrag beträgt 5,00 Euro pro Kind.

Zu Spiel und Spaß am Nikolausberg laden der Club Alte Kameraden und die Freiwillige Feuerwehr Nieder-Gemünden alle Kinder ab 6 Jahre für Freitag, den 05.09.2014 ab 17:00 Uhr zur Grillhütte am Nikolausberg ein. Geplantes Ende gegen 20:00 Uhr – Essen und Getränke werden kostenfrei zur Verfügung gestellt. Den Veranstaltungsabschluss macht schließlich der Sportverein in Ehringshausen für alle Mädchen im Alter von 8 – 15 Jahren. Er lädt für Samstag, den 06. September ab 11:00 Uhr (Ende gg. 14:00 Uhr) zu einem Mädchenfußballtag auf den Sportplatz ein (5 Euro Kostenbeteiligung). Dort besteht die Möglichkeit einmal Fußball zu spielen, auszuprobieren wieviel Spaß das macht. Ob Torschuss, Kopfball, Dribbling, oder im Tor die Bälle zu halten. Alles rund um das runde Leder steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Sportsachen und Turnschuhe sind mitzubringen.

Es wird von der Gemeinde nochmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei vielen Angeboten die Teilnehmerzahlen begrenzt sind. Es gilt in diesen Fällen immer die Reihenfolge der Anmeldung, die beim Bürgerbüro abzugeben ist. Seitens der Gemeinde, so Bürgermeister Bott abschließend, wünsche man den Kindern kurzweilige Ferien, viel Spaß bei den bunt gemischten Angeboten und vor allem immer tolles Ferienwetter. Ein besonderer Dank gelte den teilnehmenden Vereinen, aber auch den Gewerbetreibenden, die mit ihrer finanziellen Unterstützung einige der Angebote erst möglich gemacht haben.

Seit 14:45 Uhr am Freitagnachmittag lief wieder Ehringshäuser Wasser in den Hochbehälter

die defekte Pumpe (Bildmitte) und die Steigleitung sind aus dem Tiefenbrunnen herausgehoben – der erkennbare Schaden ist nicht zu übersehen, Mitarbeiter des Bauhofes und Bürgermeister Bott begutachten die Schäden
70 Meter Steigleitung – alt und unübersehbar vom Zahn der Zeit angegriffen
Nahaufnahme von dem unübersehbaren Lochfraß in den Rohren der Steigleitung

Gemünden/Ehringshausen (ek). Es gibt in Sachen Wasserversorgung zwei wichtige Nachrichten am Freitagmittag. Zum einen kommen die Arbeiten voran und es wird damit gerechnet, dass die reguläre Wasserversorgung über Tiefenbrunnen und Hochbehälter am Freitagabend wieder laufen kann. Die schlechte Nachricht betrifft die insgesamt festgestellten Schäden und den noch weiter erforderlichen Reparaturbedarf, wie Bürgermeister Lothar Bott vor Ort am Tiefenbrunnen erläuterte. Starke Korrosionsschäden an den Rohren der Steigleitung bis hin zu Löchern waren nicht zu übersehen, nachdem die Leitungen aus dem Brunnenschacht ans Tageslicht gehoben waren. Zur Chronologie der umfangreichen Arbeiten, die auch am Donnerstag weiterliefen und den Einsatz von Bauhofmitarbeitern auch am Feiertag erforderlich machten, führte Bott aus, dass aktuell weiter Frischwasser aus Nieder-Gemünden in den Hochbehälter von Ehringshausen gefahren wird. Nach einer äußerst komplizierten Fehlersuche habe man zumindest die Elektrik mit Unterstützung eines ganzen Trupps von der OVAG am Mittwoch und Donnerstag insoweit wieder herstellen können, dass die neue Pumpe im Tiefenbrunnen mit Strom versorgt werden kann. Am Freitagmorgen wurde dann der Schwerlastkran unter äußerst schwierigen Bedingungen in Stellung gebracht, um die in rund 70 Meter Tiefe befindliche Pumpe herausheben zu können. Dies war dann gegen Mittag der Fall. Dabei stellte sich aber schnell heraus, dass die komplette Steigleitung, in der das Frischwasser nach oben gepumpt wird, derart marode ist, dass sie ebenfalls baldmöglichst ausgewechselt werden muss. Eine Auswechslung am gleichen Tag war nicht möglich, neue Steigleitungsrohre haben eine Lieferfrist von mehr als drei Wochen. Da man so lange nicht auf eine Herstellung der ordnungsgemäßen Versorgung warten konnte, wurde die neue Pumpe zunächst mit der alten Steigleitung wieder in den Pumpenschacht eingebracht. Dies bedingt zugleich, dass in absehbarer Zeit ein erneuter Einsatz des Schwerlastkrans am Tiefenbrunnen erforderlich wird, um dann eine komplett neue Steigleitung aus korrosionsbeständigem Material einbauen zu können. Darüber hinaus werde es dann auch erforderlich die komplette Elektrik im Tiefenbrunnen zu erneuern und für die kommenden Jahre fit zu machen. All diese Arbeiten waren natürlich nicht geplant und werden den kommunalen Haushalt in unerwarteter Höhe belasten. Sie sind zudem nicht in dem aktuell beschlossenen Investitionsprogramm zur gesamtgemeindlichen Wasserversorgung enthalten, wie der Bürgermeister weiter erläuterte.

Die unabdinglichen Maßnahmen in Bezug auf die nun aufgetretenen Schäden, deren Behebung und sich daraus ergebende Folgekosten dürften nach ersten vorsichtigen Schätzungen deutlich über 30.000 Euro liegen. Der Gemeindevorstand, so der Bürgermeister abschließend, werde sich schon in seiner nächsten Sitzung mit den Problemen beschäftigen müssen, denn insbesondere die dringend notwendigen Folgearbeiten in Bezug auf den Austausch der Steigrohre dulde keinen großen Aufschub, um weitere Schäden, wie beispielsweise im Förderschacht des Tiefenbrunnen, zu vermeiden.  (Fotos: ek).

Probleme in den Wasserversorgungsanlagen Ehringshausen

Gemünden/Ehringshausen (ek). Unerwartete Probleme bei der Förderung von Frischwasser über den Tiefenbrunnen in der Gemarkung ergaben sich am Mittwochvormittag. Hintergrund ist ein plötzlicher Kurzschluss in der Stromzufuhr, die von der Ortsrandlage über den Hochbehälter zum Tiefenbrunnen führt. Bedingt durch diesen Kurzschluss ist es zu einem „Durchbrennen“ der Elektrik der Pumpe im Tiefenbrunnen gekommen, die dadurch ausfiel. Durch diesen Defekt wurde kein Frischwasser mehr in den Hochbehälter gepumpt, wodurch die Wasservorräte deutlich abnahmen. Zur Behebung der Schäden, beziehungsweise zunächst zur Lokalisierung des Kurzschlusses wurde die OVAG eingeschaltet, die mit Spezialgeräten eine Messung der Stromzufuhr vornahm. Nach Feststellung des Schadensbereiches wird zunächst dieser Schadensbereich vom Bauhof freigelegt um eine Reparatur vornehmen zu können. Erst danach ist es möglich die Stromzufuhr wieder ordnungsgemäß sicherzustellen. Parallel dazu muss die Frischwasserversorgung aber sichergestellt und der Hochbehälter extern mit Frischwasser befüllt werden. Dazu wurde ein ortsansässiger Fuhrunternehmer beauftragt, der mit speziellen Tankfahrzeugen Frischwasser in Nieder-Gemünden holt und in den Hochbehälter in der Gemarkung Ehringshausen transportiert. Im Verlaufe des Tages erfolgt dann die Information an die Bevölkerung des Ortsteils, mit Frischwasser in den nächsten Stunden sparsam umzugehen.

Nach ersten Einschätzungen des Bauhofleiters und von Bürgermeister Lothar Bott, der sich vor Ort ein Bild von dem Schadensausmaß machte, konnte eine komplette Schadensbehebung noch am Mittwoch ausgeschlossen werden. Eine erforderliche neue Pumpe für den Tiefenbrunnen muss bestellt werden, sie wurde noch am gleichen Tag aus Homburg/Saar nach Gemünden geliefert. Der dann aber erforderliche Einbau / Austausch im Tiefenbrunnen in der Waldgemarkung gestaltete sich angesichts von Dauerregen und aufgeweichten Flächen als äußerst schwierig, zumal für das Austauschen ein Spezialkran eingesetzt werden muss. Daher ist es auch notwendig, wegen des Feiertags am Folgetag, die Bevölkerung zum sparsamen Umgang mit Frischwasser aufzurufen.

Dessen ungeachtet wurden aber alle notwendigen Maßnahmen unverzüglich eingeleitet, so Bürgermeister Bott weiter, um eine ordnungsgemäße Wasserversorgung des Ortsteils auch über den Feiertag hinweg sicherstellen zu können und den Schaden so schnell als möglich zu beheben. In Bezug auf die Schadenshöhe vermochte der Bürgermeister allerdings nur Schätzzahlen zu nennen. Eine neue Pumpe für den Tiefenbrunnen wird demzufolge annähernd 10.000 Euro kosten, hinzu kommen die vielfältigen Arbeiten im Umfeld, die Sicherstellung der Wasserversorgung, die Suche nach der Schadstelle des Kurzschlusses und der Einsatz aller verfügbaren Mitarbeiter des Bauhofes. Eine Summe von 20.000 Euro zur endgültigen Schadensbehebung sei insofern durchaus denkbar, könne aber erst nach Abschluss der Arbeiten endgültig beziffert werden.

Das Foto entstand im Gebäude des Tiefenbrunnen, wo zunächst die Elektrik überprüft wurde, sowie in der Folge im Gebäude des Hochbehälters, wo ebenfalls entsprechende Fehlersuchen notwendig wurden. (Fotos: ek).

Hinweis:

Es wird nachberichtet – wenn die neue Pumpe eingebaut wird, bzw. wenn der Schaden behoben ist.      

Carsharingprojekt nimmt konkrete Formen an

Gemünden (ek). Der Vogelsbergkreis geht neue Wege, um das Mobilitätsangebot in dem flächenmäßig sehr ausgedehnten Landkreis zu optimieren. Eines dieser neuen Angebote wird in den kommenden Monaten in Gemünden entstehen, wo es zu einem Carsharing-Angebot mit einem Elektrofahrzeug kommen soll. Zu dieser Thematik fand am Montagabend im Feuerwehrgerätehaus eine erste Veranstaltung unter Beteiligung Gemündener Bürger statt. Moderiert wurde die Veranstaltung durch das wissenschaftliche Team um Prof. Dr. Birgit Blättel-Mink von der Goetheuniversität Frankfurt/Main. Im Auftrag des Vogelsbergkreises wird das Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Frankfurter Uni die Konzepterarbeitung übernehmen.  

Das Projekt „Elektromobiles Dorf-Carsharing“ wurde dabei im Rahmen einer  Podiumsdiskussion den Anwesenden näher gebracht. Prof. Dr. Blättel-Mink erläuterte zunächst die Ausgangssituation, ging auf der Problem des demografischen Wandels ein, verbunden mit dem zu erwartenden Rückgang beim ÖPNV. Mobil sein bezeichnete sie als einen bedeutenden Standortfaktor, der zugleich auch bei einem elektromobilen Carsharing als ökologisch nachhaltig bezeichnet werden könne. Für den Zeitraum von 18 Monaten sollen bei dem Projekt nach ihren Worten die Bürger der Gemeinde Gemünden die Möglichkeit bekommen, ein gemeinschaftlich zu nutzendes Elektrofahrzeug auszuprobieren. Damit verbunden sei mittelfristig unter anderem die Option, eventuell vorhandene Zweit- oder Drittfahrzeuge abzuschaffen und stattdessen ein Carsharing-Fahrzeug zu nutzen.

Von Amt für den ländlichen Raum beim Vogelsbergkreis erläuterte Matthias Sebald die anstehenden Herausforderungen im Flächenkreis und die auf Kreisebene bereits vielfältig erfolgten Vorarbeiten.

Bürgermeister Lothar Bott ging auf die Herausforderungen aus Sicht der Kommune ein. Er bezeichnete es als große Chance für den ländlichen Raum und sah auch die wissenschaftliche Begleitung als äußerst positiv an, bestehe doch so die Möglichkeit von Anregungen und Vorschlägen von Außerhalb, ohne, dass gleich die Kommune dies alles umsetzen müsse. Eine Teilung bei der Nutzung eines Pkw wurde von Matthias Sebald ebenfalls nicht problematisch angesehen, auf dem Land gebe es dies bereits in vielfältiger Weise bei landwirtschaftlichen Geräten, die vielen Nutzern zur Verfügung stünden. Bürgermeister Bott unterstrich, dass auch ein Elektrofahrzeug innerhalb der Gemeinde gut nutzbar sein sollte, wichtige Zentren in der Umgebung seinen damit sicherlich problemlos zu erreichen. Wichtig sei auch das Schaffen von Akzeptanz in Bezug auf E-Fahrzeuge, wobei im vorliegenden Projekt zunächst eine vollständige Finanzierung über den Bund und das Land erfolge. Akzeptanz in Bezug auf Carsharing sei in Städten größer als auf dem Land, wenngleich das Aufladen dort nicht immer einfach sei, so Dr. Birgit Blättel-Mink.

Die mit dem Projekt einhergehenden Herausforderungen seien spannend, so der Bürgermeister weiter, der auch auf konkrete Erwartungen näher einging. Zu klären sein werden dabei unter anderem Fragen wie die Nutzung abgestimmt werden könne und wie die Schlüsselübergabe erfolge.

Dirk Dalichau von dem begleitenden Institut stellte im weiteren Verlauf die Ziele und das Vorgehen im Rahmen der Konzepterarbeitung vor, die bereits in Kürze beginnen wird. Ziel sei es ein Angebot zu konzipieren, dass möglichst allen späteren Nutzern in der Gemeinde gerecht werde. Wesentlich sei dafür die möglichst frühe Einbindung aller Interessierten. Nur so bestünde die Möglichkeit sich aktiv an der Konzeptionierung des Mobilitätsangebotes zu beteiligen und damit Teil der Konzepterarbeitungsgruppe zu werden. Für die Mitarbeit sei kein Fachwissen notwendig, vielmehr sollen Bürger ihre Anforderungen formulieren, damit diese in das Konzept einfließen können und am Ende ein bedarfsorientiertes Angebot entstehe. Bereits im Sommer soll dann das Angebot starten und während der Förderphase von 18 Monaten mindestens in der Erprobungsphase kostenlos nutzbar sein. Aber auch diese Thematik wird in der Arbeitsgruppe eingehend behandelt, geht es doch dann auch um so ganz praktische Fragen wie Pflege und Sauberkeit.  Nach den entsprechenden Vorschlägen der Bürger vor Ort wird dann in der Folge auf wissenschaftlicher Basis das abschließende Konzept vorgestellt. Ein so optimiertes Konzept führe schließlich zum Gesamtkonzept.

Die zeitlichen Planungen sehen vor, dass entsprechende Termine zur Konzepterarbeitung und Ideensammlung am 27.5., 04.06., 05.06. und 11.06. in Nieder-Gemünden, jeweils um 19:30 Uhr im Feuerwehrgerätehaus stattfinden werden. Die Präsentation des fertigen Konzeptes soll dann an gleicher Stelle am 01.07., ebenfalls um 19:30 Uhr erfolgen.

In einer sich anschließenden ersten Diskussion der rund 20 anwesenden Bürger wurden bereits erste Problemfelder, wie ein mögliches Buchungsverfahren, angesprochen. Klar ist hingegen bereits jetzt, dass der Standort eines entsprechenden Fahrzeuges in Nieder-Gemünden am Rathaus sein wird. Allerdings seien natürlich im Rahmen von Absprachen Nutzungen durch alle Gemündener Bürger möglich, dazu müsse man im Vorfeld Absprachen treffen. Eine Frage aus dem Publikum, warum denn nicht erst ein Bedarf ermittelt worden sei beantwortete Bürgermeister Bott mit dem Hinweis, dass es sich ja gerade um ein Pilotprojekt handele. Sollte sich am Ende herausstellen es gebe keinen Bedarf, dann sei dies auch ein Ergebnis. Bei einem Pilotprojekt gehe es eben genau darum, am Ende feststellen zu können wie es sich mit dem Bedarf verhält und ob ein solches Angebot auf dem Land angenommen und damit letztendlich zukunftsfähig sei.

In einem kritischen Beitrag wurde allerdings auch angemerkt, dass ein Sharing mit einem Auto äußerst problematisch sein könnte, was allerdings von der Moderatorin so nicht gesehen wurde. Bürgermeister Bott richtete den eindringlichen Appell an alle Bürger, sich selbst zu helfen, dies sei ganz entscheidend für die Zukunft und das nun anstehende Projekt sei eine solche Möglichkeit. Das Vorhaben sei eine große Chance, für die man auch bereit sein sollte etwas zu tun und sich einzubringen. Auf der Basis einer sachlichen Diskussion wünschte sich der Bürgermeister zum Abschluss eine positive Konzepterarbeitungsphase und rief alle Bürger auf, sich daran zu beteiligen. Ein Mitmachen an der Konzeptentwicklung sei natürlich jederzeit möglich, also eine Teilnahme an den kommenden Treffen ausdrücklich erwünscht, auch wenn diese Auftaktveranstaltung nicht besucht werden konnte.  Die Gemeinde werde entsprechende Informationen aktuell auf ihrer Internetseite einstellen und darüber hinaus auch an anderen Stellen veröffentlichen. (Fotos: ek).

Die Bilder zeigen einen Blick auf das anwesende Publikum, sowie auf das Podium mit Bürgermeister Bott und den Wissenschaftlern der Goetheuniversität aus Frankfurt.  

Dorferneuerung Ehringshausen -

von links: Eberhard von Krosigk, Dunja Werneburg und Uwe Langohr, die das erste Schild mit dem Dorfnamen „Dillemuths“ präsentieren.

Gemünden/Ehringshausen/Rülfenrod (ek). Eine besondere Idee hatten Dunja Werneburg, Eberhard von Krosigk und Uwe Langohr, die im Rahmen der „Geschichts-AG“ innerhalb der Dorferneuerung Ehringshausen / Rülfenrod ehrenamtlich engagiert sind. Nach monatelanger Vorbereitung und einem Engagement von mehreren hundert Stunden konnten sie den Bürgern rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest im vergangenen Jahr zwei ganz besondere Geschenke vorstellen, nämlich einen Kalender mit ausgewählten historischen Fotos als Monatsblätter, sowie eine umfassende DVD mit weit mehr als 2.500 Bildern, Zeitdokumenten und topografischen Karten. Die Einnahmen aus dem Verkauf, so die Zusage im vergangenen Jahr, sollte für die Herstellung der ursprünglich im Rahmen der Dorferneuerung vorgesehenen „Ortsnamensschilder“ verwendet werden. Seinerzeit hatte man die Zusage vom zuständigen Amt für den ländlichen Raum, wonach diese Schilder mit historischen Ortsnamen im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms gefördert werden können. Dann habe man aber zur Kenntnis nehmen müssen, dass solche Schilder an den Häusern nicht gefördert werden, wobei diese Absage zu einem Zeitpunkt kam, als man schon in vielen Haushalten nachgefragt hatte und auf eine breite Zustimmung in der Bevölkerung, sowohl in Ehringshausen, als auch in Rülfenrod, gestoßen war. Einig war man sich in der Geschichts-AG, zu der neben Dunja Werneburg, Eberhard von Krosigk und Uwe Langohr, noch Karl Pitzer, Peter Gabriel und Katrin Pitzer gehören, dass es ausgesprochen schade wäre, wenn ein solches Vorhaben, das auf so breite Zustimmung in der Bevölkerung gestoßen war, nun nicht verwirklicht werden könnte. Aus diesem Dilemma heraus wurde die Idee zu der DVD und dem Kalender geboren. Im Rahmen eines Pressetermins wurde nun das fertige Schild für die Dorfnamen öffentlich vorgestellt und die Bürger sind nun aufgerufen ihr Interesse an solchen Schildern zu dokumentieren und konkrete Bestellungen aufzugeben. In umfangreichen Vorarbeiten oblagen die Entwurfsarbeiten Eberhard von Krosigk und das nun vorgestellte Endergebnis stieß allgemein auf große Zustimmung und Anerkennung. Versehen sind die Schilder mit einer Ranke nach dem verstorbenen Künstler Horst Beutlberger, die Schilder sind absolut witterungsbeständig, werden mit rostfreien Abstandshaltern montiert und stellen zweifelsfrei eine echte Bereicherung dar. Von den Bürgern muss pro Schild nur ein geringer Eigenanteil von 20 Euro entrichtet werden, den darüber hinaus gehenden Betrag zur Finanzierung bezahlt man aus den Mitteln des oben beschriebenen Verkaufs im letzten Jahr. Nun sind die Bürger aufgerufen ihren positiven Bekundungen im Vorfeld konkrete Bestellungen folgen zu lassen. Angebracht werden die Schilder mit den Ortsnamen darüber hinaus aber auch an öffentlichen Gebäuden, beziehungsweise an Gebäuden mit historischem Hintergrund, um so auf die frühere Bedeutung der Gebäude hinzuweisen. Diese Schilder werden vollständig aus den vorhandenen Mitteln finanziert.

Mit diesem Projekt, so der ausdrückliche Wunsch der Beteiligten, sollen die alten Dorfnamen der Ehringshäuser und Rülfenröder  Familien im Ortsbild wieder optisch präsent werden. Dorfnamen verraten vielfach etwas von ihren einstigen Bewohnern, von ihren Berufen, von Eigenarten, Spitznamen oder der besonderen Lage des jeweiligen Hauses. Die Initiatoren hoffen darauf, dass viele Bürger in den beiden Ortsteilen die Tradition ihrer Dorfnamen lebendig halten wollen und damit zugleich auch zum Geschichtsbewusstsein im Ort beitragen.

Bestellungen werden entgegen genommen von Dunja Werneburg (Tel.: 06634-919515), von Uwe Langohr (Tel.: 06634-441) und von Eberhard von Krosigk (Tel.: 06634/9180529). Bei Abgabe der Bestellung, die bis spätestens 31.07.2014 erfolgt sein sollte, müssen der jeweilige Dorfname, der auf dem Schild stehen soll, dessen Schreibweise und soweit bekannt Erläuterungen zu dem Dorfnamen mitgeteilt werden. Bestellungen können aber auch auf vorbereiteten Listen erfolgen, die an verschiedenen Treffpunkten ausgelegt sind. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass auch all jene, die im Vorfeld ihr Interesse bekundet hatten, eine Bestellung vornehmen müssen. Nach Ablauf der Bestellfrist erfolgt die Bestellung der Schilder und deren Auslieferung. (Foto: ek).

Europawahl 2014

Die Straßenbeleuchtung in Gemünden ist auf LED umgerüstet

Dass aufgrund der Nachtschaltung ab 22 Uhr jetzt 50 Prozent Strom gespart werden, findet Gemündens Bürgermeister Lothat Bott „prima“. Überhaupt steht nach der Umstellung der Straßenbeleuchtung auf die umweltfreundliche und effiziente LED-Technik in der Gemeinde Gemünden das Einsparen von Energie ganz oben: Immerhin sind es satte 68 Prozent. Das bedeutet für die Kommune eine Ersparnis von zirka 8.900 Euro brutto an Straßenbeleuchtungskosten bereits im ersten Jahr.

Zügig ging die Umrüstung dieser Tage im Rahmen des LED-Projekt des OVAG in allen Ortsteilen der Kommune vonstatten. 487 Leuchten waren in Gemünden davon betroffen. Bis Ende Oktober stellt die OVAG im Rahmen eines vom Bundesumweltministerium geförderten Projekts insgesamt etwa 50.000 Leuchten in ihrem gesamten Versorgungsgebiet um.

Ausgeleuchtet werden mit der neuen Technik gezielt nur noch die Gehwege und Straßen, nicht mehr Vorgärten und Höfe. Auch strahlt das Licht weniger in den Nachthimmel ab.

Christian Wenzel, Leiter des Bereiches Straßenbeleuchtung bei der OVAG, erklärte, Lothar Bott bei einem Ortstermin in Nieder-Gemünden nun die Feinheiten des LED-Projekts: „Jeder Leuchtenkopf ist für seinen Standort individuell berechnet. Neben unterschiedlichen Leistungen sind auch der Lichtstrom und die Anzahl der einzelnen Leuchtdioden in dem Leuchtenkopf und dessen Neigungswinkel variierbar.“

Für jede Leuchte wurden zu Beginn in Gemünden die geometrischen Daten wie beispielsweise die Masthöhe, der Abstand zum nächsten Lichtpunkt oder die Straßenbreite aufgenommen. Dabei wurde jeder Mast mit einem Aufkleber mit einer Nummer versehen, die Auskunft über die Art und den Standort des Lichtpunkts gibt. Jede Leuchte wiederum hat einen Barcode, der genau zu dieser Nummer gehört – so ist sichergestellt, dass auch wirklich jede Leuchte auf „ihren“ Mast kommt.

Neuer Rasentraktor für den Bau- und Servicehof

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Angeschafft wurde in diesen Tagen ein neuer Rasentraktor für den Bau- und Servicehof der Gemeinde. Der Gemeindevorstand hatte den Kauf des Rasentraktors beschlossen, nachdem der alte Mäher auf Grund erheblicher Betriebsstunden äußerst reparaturanfällig geworden war. Die Kosten für das neue Gerät in Höhe von rund 14.000 Euro (bei diesem Betrag wurde bereits die Rücknahme des alten Mähers abgezogen) sind haushaltstechnisch vorhanden, wie Bürgermeister Lothar Bott bei der Übergabe des Mähers erläuterte. Eine entsprechende Anschaffung sei darüber hinaus auch im Fahrzeugkonzept des Bau- und Servicehofes eingeplant gewesen, so dass man sich vollständig innerhalb des gültigen Haushaltsplanes bewege. Als Besonderheit verfügt der neue Rasentraktor über  eine sogenannte Hochgrasentladung, so dass bei entsprechenden Arbeiten das Aufladen des Schnittgutes per Hand zukünftig entfallen wird. Dies spare nach Berechnungen des Bauhofleiters annähernd 250 Stunden pro Jahr. Gerade im Hinblick auf die sehr angespannte Personalsituation im Bau- und Servicehof seien solche gesparten Arbeitsstunden äußerst positiv zu sehen.

Nach entsprechenden Ausschreibungen hatte der örtliche Landmaschinenhändler als günstigster Anbieter den Zuschlag bekommen, ebenfalls ein sehr positiver Aspekt, wie der Bürgermeister im Rahmen der Übergabe weiter betonte. Stärke man doch auf diese Weise auch die heimische Wirtschaft, was immer ein Anliegen der Gemeinde sei und worauf man besonderen Wert lege. Bei der Übergabe des Traktors an den Bauhofleiter Udo Richber (hat auf dem Mäher bereits Platz genommen), war auch ein Vertreter der Firma Iseki (Herr König) vor Ort, um eine erforderliche Einweisung in die technischen Finessen des Traktor vorzunehmen. Ebenfalls anwesend Klaus Wöll, dessen Firma als kompetenter Ansprechpartner für die Gemeinde jederzeit zur Verfügung steht. Bürgermeister Bott nutzte die Gelegenheit, um Klaus Wöll für die ausgezeichnete Zusammenarbeit im Bereich der Maschinenwartung in den vergangenen Jahren zu danken. Es sei von unschätzbarem Vorteil mit der Firma Wöll einen sehr kompetenten  Ansprechpartner am Ort zu haben, so Bott abschließend.

Direkt im Anschluss an die Geräteübergabe wurde der neue Traktor einem ersten Praxistest unterzogen und die große Rasenfläche in Nieder-Gemünden (Park) zügig gemäht. (Foto: ek).

Einladung Ortsbeiratssitzung Elpenrod

Eröffnung Theaterklause

Gemünden/Ehringshausen (ek). Am frühen Samstagabend war es endlich soweit. Mit einem kleinen Sektempfang öffnete die „Theaterklause“ erstmals ihr Türen für die Bevölkerung. Mit einem stilvollen Ambiente, mit viel Sinn fürs Detail und mit viel Engagement haben sich die Mitglieder der Laienspielgruppe mit der „Theaterklause“ einen Traum erfüllt, ein Wunsch der über einen langen Zeitraum gereift ist und dessen Realität man jetzt erleben darf. Eigene Räumlichkeiten, einen Platz für gemeinsame Treffen, ein Platz für Proben und zugleich auch ein Treffpunkt für Bürger, die einfach mal einen kurzweiligen Abend in gemütlicher Runde verleben möchten. Ob man dann nur einfach mal zum Bierchen in die „Theaterklause“ geht, oder den Kontakt zu den Laiendarstellern sucht, ob man sich informieren oder austauschen möchte. All dies wird in der „Theaterklause“ möglich sein, die damit eine ganz neue Plattform zur Kommunikation bietet, wie auch Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen einer kurzen Ansprache deutlich machte.

Winfried Keßler, Vorsitzender der Laienspielgruppe, stellte im Rahmen der Begrüßung der Gäste heraus, dass man in den neu gestalteten Räumen der ehemaligen Gaststätte „Schott“ ein gemütliches Miteinander in heimatlicher Atmosphäre pflegen möchte. Man möchte ein buntes Dorfleben mit diesem Angebot an die Bevölkerung noch ein bisschen bunter machen. Zweimal im Monat, an jedem zweiten und dritten Freitagabend, jeweils ab 18:00 Uhr bis zunächst geplant 23:00 Uhr sei die „Theaterklause“ geöffnet, biete Raum für gemütliches Geplauder, für Diskussionen, kreative Planungen, für soziale Gespräche oder einfach nur für ein freundschaftliches „Bierchen“. Ausdrücklich hingewiesen wurde von Keßler darauf, dass am kommenden Freitag wegen des Feiertags (Karfreitag) die „Theaterklause“ nicht geöffnet sein wird. Der erste reguläre Öffnungstermin wird dementsprechend Freitag, der 09. Mai, ab 18:00 Uhr sein.  

Bürgermeister Bott machte in seiner Ansprache auch deutlich, dass Kultur und Wirtschaft sehr gut zusammen gehen. Menschen hätten ein ausgeprägtes Kommunikationsbedürfnis und nach dem Wegfall vieler Gaststätte sei mit diesem neuen Ort der Kommunikation ein Treffpunkt geschaffen worden, der genau dieses Bedürfnis erfülle. Bott fand viel Anerkennung und Lob für das Engagement der Laienspielgruppe, die Kreativität und Flexibilität bewiesen habe. Die Bürger rief Bott dazu auf von dem Angebot der „Theaterklause“ regen Gebrauch zu machen, damit der Einsatz der Laienspielgruppe am Ende auch von Erfolg gekrönt sei.  Die „Theaterklause“ sei zwar ein Projekt der Laienspielgruppe, welches diese aber mit Blick auf die immer weniger werdenden Möglichkeiten für die gesamte Bevölkerung „auf die Beine gestellt“ habe. In diesem Sinne wünschte der Bürgermeister den neuen Gastronomen alles erdenklich Gute.

In gemütlicher Runde ging es anschließen weiter, Gäste hatten dabei die Möglichkeit sich über 30 Jahre Laienspielgruppe zu informieren und sich die gespielten Stücke anhand von Szenenaufnahmen nochmals in Erinnerung zu rufen. Mit solchen Aufnahmen sind auch die Wände verziert, so dass sich ein gemütliches Theaterfeeling fast von alleine einstellt. Der Besuch am Eröffnungsabend lässt für die Zukunft hoffen und sollte den Organisatoren Mut machen. Mit der Schaffung der „Theaterklause“ ist es der Laienspielgruppe im Jahr ihres 30-jährigen Bestehens gelungen ein Stück dörfliche Gemütlichkeit und Tradition den Bürgern zurück zugeben. Nun liegt es in der Hand der Bürger daraus auch etwas zu machen und die „Theaterklause“ mit dem notwendigen Leben zu erfüllen, damit sich alle daran noch lange erfreuen können. (Foto: ek).

OVAG - LED-Straßenbeleuchtung

Gemünden (ek).Zurückgehend auf eine entsprechende Beschlussfassung der Gemeindevertretung werden in diesen Tagen die Leuchtkörper der Straßenlampen im gesamten Gemeindegebiet ausgewechselt. Seitens der OVAG, mit der die Gemeinde einen entsprechenden Vertrag abgeschlossen hatte, wurde eine Fachfirma mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt. Wie weiter zu erfahren war sind aktuell zwei Teams mit entsprechendem Gerät unterwegs, die pro Tag etwa 25 Lichtpunkte wechseln können. Dort wo die neuen LED-Beleuchtungskörper bereits installiert sind kann man sehr genau den Unterschied zu der alten Beleuchtung feststellen. Die neuen Lampen beleuchten einen sehr begrenzten Bereich, streuen nicht sonderlich, sind aber dem Empfinden nach deutlich heller als die herkömmlichen Lampen. Allerdings hat diese Lichtkonzentration auch den (kleinen) Nachteil, dass Zwischenbereiche deutlich mehr im Dunkeln liegen, ein Umstand an den man sich erst noch gewöhnen muss, wie Anlieger übereinstimmend berichten. Wie Bürgermeister Lothar Bott im Rahmen einer Besichtigung der Umbaumaßnahme in Rathausnähe berichtete, sollten die Austauscharbeiten im gesamten Gemeindegebiet bis Ostern abgeschlossen werden können. Damit verfügt die Straßenbeleuchtung in Gemünden dann über moderne Leuchtkörper, die auch entsprechend energieeffizienter sind, der Kommune Stromkosten sparen und damit auch den Haushalt auf längere Frist gesehen etwas entlasten. Ob dies dann nach Jahren der Verwendung auch tatsächlich so eintreten wird muss die Zeit zeigen, seitens der OVAG war die Umstellung jedenfalls mit diesen Argumenten den politisch Verantwortlichen angepriesen worden. (Foto: ek). 

Das Foto entstand  in Nieder-Gemünden im Bereich Kirchenvorplatz, wo gerade ein herkömmlicher Leuchtkörper demontiert und dann gegen einen modernen LED-Leuchtkörper ausgetauscht wird.

30-jähriges Bestehen Laienspielgruppe

Gemünden/Ehringshausen (ek). Auf ihr 30-jähriges Bestehen blickt in diesem Jahr die örtliche Laienspielgruppe. Aus diesem Anlass fand am letzten Wochenende die Jahresversammlung des Landesverbandes hessischer Amateurbühnen in der Mehrzweckhalle in Nieder-Gemünden statt (wir berichteten). In diesem Zusammenhang stand dann auch das zweite besondere Event, dass sich die örtliche Laienspielgruppe mit einem glänzenden Polit- und Gesellschaftskabarett „geschenkt“ hatte. Winfried Keßler, der Vorsitzende des Jubiläumsvereins hob dann auch zu Beginn der Veranstaltung auf der Bühne im Saal der früheren Gaststätte „Schott“ hervor, dass man erstmals in der 30-jährigen Vereinsgeschichte Gäste auf die Bühne eingeladen habe. Keßler verwies aber auch auf die „Theaterklause“, die Räumlichkeiten der ehemaligen Gaststätte, die man farbenfroh gestaltet und optisch aufgepeppt hatte. Man hoffe, dass man sie im Verlaufe der kommenden Monate mit Leben erfüllen könne und dass dies dann auch von der Bevölkerung entsprechend angenommen werde. Diesbezüglich gebe es auch bereits konkrete Pläne in Bezug auf eine Öffnung, die vermutlich an jedem zweiten und vierten Freitag eines Monats erfolgen könnte. Die „Theaterklause“ würde dann Vereinen ebenso zur Verfügung stehen wie Privatpersonen zum zwanglosen Treffen, für Kurzweil und Unterhaltung. Ein genauer Starttermin für dieses Angebot gebe es zwar noch nicht, aber man werde auf den offiziellen Start der „Theaterklause“ rechtzeitig hinweisen, so Keßler weiter. In der Folge ging er auf den Bühnenauftritt von „Edgar und Irmi“ näher ein, die danach das Publikum mit ihrem Programm „Deutschland – Achtung Baustelle“ zu begeistern verstanden. Das Durchschnittsehepaar aus der fränkischen Rhön schaute in seinem ansprechenden Programm hinter die Kulissen von Politik, Wirtschaft und Gesellschaftsleben und entführte das aufmerksame Publikum in die Welt des Politik- und Gesellschaftskabarett. Was afghanische Teppiche mit Rentnern zu tun haben, die ihr spärliches Auskommen als Drogenkuriere aufbessern müssen, oder warum gerade Autofahrer die besseren Gutmenschen sind oder wie man das Ruhegehalt unseres Ex- Bundespräsidenten auf Null hätte fahren können, das und vieles mehr erfuhren die begeisterten Besucher dieser Veranstaltung. Immer wieder deutlich wurde bei den Dialogen des Paares aber auch wie unklar die Formulierungen deutscher Sprache sind, wie sie zu Irritationen „unglaublichen Ausmaßes“ führen können. Unmissverständlich deutlich machten die beiden begnadeten Kabarettisten, dass Politik ein einziges Theater ist, bei der im Gegensatz zu echten Bühnenakteuren, die „Schauspieler“ überaus gut bezahlt werden. Da wird dann auch schon mal Sahra Wagenkneckt als „Rosa Luxemburg-Verschnitt“ bezeichnet. Auch vor der Kirche machen die Kabarettisten nicht halt und beleuchten gnadenlos das Geschehen im Vatikan. Ihre ausgesprochene Profieigenschaften bewiesen die beiden Akteure bei einem kurzzeitigen Technikausfall, der sie nicht aus der Ruhe bringen konnte.   Einblicke in die bayerische Filzwirtschaft, Schwachsinn im deutschen Fernsehen, Auswüchse ökologischen Denkens, die VHS, letzter Rückzugsort für die kulturell und menschlich unterforderte Frau, und das nervenaufreibende Shoppen in Deutschlands größtem Psychotherapiezentrum  für Frauen, bei Ikea, werden kabarettistisch, satirisch und musikalisch gekonnt und mit viel Humor aufgearbeitet. Das Publikum dankte mit viel Szenenapplaus und mit lang anhaltenden Ovationen.

Die Laienspielgruppe aus Ehringshausen konnte mit dieser rundum gelungenen Präsentation zweifelsfrei ein weiteres Highlight in ihrer 30-jährigen Geschichte verbuchen. Dass am Ende nicht alle Plätze besetzt waren lag sicherlich nicht am Engagement der Vereins und ganz sicher nicht an „Edgar und Irmi“, es war möglicherweise der Uhrzeit geschuldet, die aber vielen Teilnehmern am Landesverbandstreffen der hessischen Amateurbühnen einen Besuch dieses Theaterevents ermöglichst hatte und damit einen gelungen Schlusspunkt dieses Theaterwochenendes setzte. (Fotos: ek)

Eröffnung Seniorentreff

(von Links: Pfarrer Thomas Schill, Vorsitzender des Seniorenbeirates Peter Krug und Bürgermeister Lothar Bott bei der Vertragsunterzeichnung)

(pk) Großen Zuspruch bei den Seniorinnen und Senioren fand dieser Tage die Eröffnung des Seniorentreffs der Gemeinde Gemünden (Felda). Zu einer kleinen Feier hatten Bürgermeister Lothar Bott und der Vorsitzende des Seniorenbeirates Peter Krug eingeladen. Zur Eröffnung waren neben Landrat Manfred Görig, der zugleich auch Vorsitzender des Seniorenbeirates des Vogelsbergkreises ist, die stellvertretende Vorsitzende der Landesseniorenvertretung Hessen, Frau Renate Klingelhöfer, die beiden Herren Pfarrer Thomas Schill und Thomas Harsch, die Ortsvorsteher sowie einige Mitglieder der Gemeindevertretung und des Gemeindevorstandes unter den Anwesenden. Die Seniorengesangsgruppe „Alte Säcke“ sorgte für musikalische Umrahmung der Veranstaltung und dank der tatkräftigen Unterstützung durch die Seniorenbeauftragte der Gemeinde, Frau Karin Horst und deren Mitarbeiterin, war es eine gelungene Veranstaltung.
Nach den Ausführungen von Peter Krug, hatte sich der Seniorenbeirat vor langer Zeit ein Ziel gesetzt und hat dieses nach mehreren Anläufen nunmehr auch erreicht. Das Ziel sei die Einrichtung eines Kommunikationszentrums für ältere Menschen in der Gemeinde gewesen. Im Zuge der allgemeinen Abnahme der Infrastruktur in ländlichen Dörfern und Gemeinden, verschwinden auch wichtige Kommunikationsorte und Begegnungsstätten für die Bevölkerung, so Bürgermeister Lothar Bott. Diese neue Einrichtung in Gemünden wertete auch Landrat Manfred Görig als äußerst positiv, sei sie doch im Vogelsbergkreis nur eine unter wenigen.
Nach den Worten von Peter Krug, werde der Seniorenbeirat organisatorische Hilfestellung beim Betrieb des Seniorentreffs leisten. Neben einer Teeküche, seien durch vorhandene Bücher (auch zum Mitnehmen), Gesellschaftsspielen, Skatturniere, Diavorträge, Gesprächsrunden und einem Internet-Anschluss vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation im Angebot.
Der Seniorenbeirat hoffe und wünsche sich, dass diese Einrichtung mit den vorhandenen Angeboten im Kreise der Senioren eine gute Resonanz finden wird.
Der Seniorentreff soll zunächst, so ist es mit dem Gemeindevorstand vereinbart, versuchsweise für ein Jahr betrieben werden. Danach wird sich entscheiden, ob dieses Angebot weiterhin Bestand haben wird. Als Öffnungstage sind jeweils 14-täglich – donnerstags,  in der Zeit von 14:00 bis 16:00 Uhr,  vorgesehen.
Der erste Öffnungstag wird der 27.03.2014 sein. Entsprechende Hinweise werden Interessierte im Mitteilungsblatt und auf Homepage des Seniorenbeirates unter www.seniorenbeirat-gemuenden-felda.de finden.
Abschließend wurde vom Vorsitzenden ausdrücklich darauf hingewiesen, dass der Seniorentreff in keinem Fall in Konkurrenz zu den bestehenden Angeboten von Kirche und DRK stehe, sondern ein Kommunikationszentrum sei, welches alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde nutzen könnten.

 

Informationen zur neuen ab dem 01.01.2014 gültigen Wasserversorgungssatzung (WVS)

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
sehr geehrte Damen und Herren,

in den vergangenen Wochen haben Sie die Gebührenbescheide in Bezug auf Wasser- und Abwasser von Ihrer Gemeindeverwaltung erhalten.

Mit diesem Schreiben möchte Ihnen der Gemeindevorstand wesentliche Inhalte des Bescheides erläutern und zugleich auch über die noch zu erstellenden Abgabenbescheide für den Bereich Wasser informieren. Wie Sie sicherlich aus vielfältigen Veröffentlichungen erfahren haben, muss die Gemeinde in den kommenden Jahren größere Beträge aufwenden, um die Wasserversorgung aller Bürger zukunftsfähig aufzustellen. Dies bedeutet teilweise neue Wasserleitungen ebenso, wie Sanierungs- und Unterhaltungsarbeiten im Bereich der vorhandenen Anlagen.

Mit der Finanzierung dieser Maßnahmen haben sich die gemeindlichen Gremien in den vergangenen Monaten sehr intensiv befasst, so dass am Ende ein Kompromiss gefunden werden konnte, der auf eine breite Basis gestellt wurde und die unvermeidliche Belastung der Bürger auf ein möglichst gerechtes Fundament verteilt. Wir dürfen Ihnen versichern, dass allen Beteiligten die notwendigen Entscheidungen nicht einfach gefallen sind, aber letztendlich nicht vermeidbar waren.

Unterschieden werden muss in diesem Zusammenhang zwischen (einmaligen) Beiträgen zur Wasserversorgung und den Gebühren, die den laufenden Wasserverbrauch betreffen und die Sie auch dem aktuell Ihnen vorliegenden Gebührenbescheid entnehmen können.

Dieser weist eine zusammengefasste (Grund)gebühr in Höhe von 120,00 € netto aus. Diese setzt sich aus einer Grundgebühr in Höhe von 45,00 € (dafür ist die frühere Zählermiete entfallen) und einer auf acht Jahre befristeten Gebühr pro angeschlossenem Grundstück in Höhe von 75,00 € zusammen.

Diese 75,00 € werden bis zum Jahre 2021 einschließlich, also für acht aufeinanderfolgende Jahre, fällig. Ab 2022 fallen diese 75,00 € wieder weg, die Grundgebühr von 45,00 € bleibt allerdings bestehen.

Dazu kommt noch die Verbrauchsgebühr von derzeit 1,83 € je m³ Wasserverbrauch. Auf die zuvor genannten Nettobeträge ist dann noch eine Umsatzsteuer von derzeit 7 % hinzuzurechnen.

Darüber hinaus wird zur Finanzierung der derzeit bekannten baulichen Maßnahmen im Wasserbereich ein grundstücksbezogener Ergänzungsbeitrag von 0,52 €/qm Veranlagungsfläche erhoben. Die Veranlagungsfläche errechnet sich aus der Grundstücksfläche x dem individuell (z. B. lt. Bebauungsplan) festgesetzten Nutzungsfaktor. Zu diesem Betrag muss dann noch die derzeit gültige Umsatzsteuer (7 Prozent) addiert werden.

Beispielhaft würde eine solche Berechnung wie folgt aussehen:

Grundstücksfläche: 1.000 Quadratmeter

mit einer zweigeschossigen Bebaubarkeit (= Nutzungsfaktor 1,25)

1000 qm x 1,25 x 0,52 € = 650,00 € zuzügl. 7 % Umsatzsteuer = 45,50 €

Dies ergäbe einen Betrag für dieses Rechenbeispiel in Höhe von 695,50 € als einmaliger Beitrag.

Diese Beitragsbescheide sind noch nicht erstellt, werden den jeweils Beitragspflichtigen aber vermutlich im Laufe des Jahres zugestellt. Mit diesen Bescheiden erhalten Sie nochmals eine entsprechende Erläuterung. Noch offen ist derzeit eine mögliche Verteilung dieses Beitrages auf mehrere Raten. Eine solche Möglichkeit werden wir Ihnen zu gegebener Zeit mit den Bescheiden mitteilen.

Wir hoffen mit diesem Schreiben zum besseren Verständnis der in der Wasserversorgungssatzung im vergangenen Jahr beschlossenen Finanzierung und den daraus resultierenden, neuen Zahlen in den Gebührenbescheiden, sowie zu den noch anstehenden Beitragsbescheiden beigetragen zu haben.

Wir möchten allerdings darauf hinweisen, dass die vorstehenden Informationen leider nicht jeden Einzelfall abdecken können.

In Zweifelsfragen oder bei Unklarheiten wenden Sie sich daher nach Erhalt der Bescheide bitte an die jeweiligen Ansprechpartner Ihrer Gemeindeverwaltung und zwar

bei Benutzungsgebührenbescheiden an die Finanzabteilung,

- Herr Wolf,  Tel.: 06634/9606-12, e-Mail: finanzverwaltung(at)gemuenden-felda.de oder

- Frau Reitz, Tel.: 06634-9606-14, e-Mail: gemeindekasse(at)gemuenden-felda.de  sowie

bei Beitragsbescheiden an die Bauabteilung

- Frau Rohrbach, Tel.: 06634/9606-20, e-Mail: bauamt(at)gemuenden-felda.de,

die Ihnen für Beratung und Auskünfte selbstverständlich gerne zur Verfügung stehen werden.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr
Lothar Bott
Bürgermeister

11.03.2014

Eröffnung des Seniorentreffs der Gemeinde Gemünden (Felda)

Am Donnerstag, dem 13. März 2014 um 14:00 Uhr, wird der Seniorentreff der Gemeinde Gemünden (Felda) in den Räumen des evangelischen Gemeindehauses im Ortsteil Nieder-Gemünden, Hohlstraße 7, mit einer kleinen Feier eröffnet.
Im Zuge der allgemeinen Abnahme der Infrastruktur in ländlichen Dörfern und Gemeinden, verschwinden auch wichtige Kommunikationsorte und Begegnungsstätten für die Bevölkerung. Davon betroffen sind ganz besonders die älteren Bürgerinnen und Bürger.
Deshalb ist es unser wesentliches Ziel dieser Entwicklung gegenzusteuern.
Durch die Eröffnung einer solchen ständigen Einrichtung, soll eine Bereicherung für unsere älteren Bewohner auf Dauer geschaffen werden.
Diese Begegnungsstätte, als zukünftiger Treffpunkt für alle Seniorinnen und Senioren aller Glaubensrichtungen, wird auf Anregung unseres Seniorenbeirates eingerichtet. Damit optimiert die Gemeinde ihr Angebot für die älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Neben einer Teeküche, werden durch vorhandene Bücher, Gesellschaftsspiele, Skatturniere, Diavorträge, Gesprächsrunden und einem Internet-Anschluss vielfältige Möglichkeiten zur Kommunikation geboten.
Bei einem Glas Sekt, kleinen Häppchen und bei musikalischer Umrahmung durch die Seniorengesangsgruppe „Die alten Säcke“, freuen wir uns darauf Sie zur Eröffnung unseres Seniorentreffs begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen

Lothar Bott                                               Peter Krug
Bürgermeister                                           Vorsitzender des Seniorenbeirates

Einstellung einer Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten

v.l.: Eckhard Reitz (1. Beigeordneter), Lena Erb (Vorsitzende des Personalrates), Viktoria Maininger (Auszubildende) und Bürgermeister Lothar Bott. (Foto: ek)

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Hoch erfreut zeigten sich Bürgermeister Lothar Bott, der erste Beigeordnete Eckhard Reitz und die Personalratsvorsitzende Lena Erb anlässlich des dieser Tage abgeschlossenen Ausbildungsvertrages mit Viktoria Maininger (Ehringshausen). Nach einer sorgfältigen Auswahl aus zahlreichen Bewerbungen habe man sich für Viktoria Maininger entschieden, so der Bürgermeister anlässlich der Unterzeichnung des Ausbildungsvertrages. Er sei froh dass die Gemeinde wieder einen Ausbildungsplatz mit Beginn des neuen Ausbildungsjahres zum 01.08.2014 anbieten und damit einem jungen Menschen eine Perspektive bieten könne. Dass die neue Auszubildende, die derzeit in der Gemeindeverwaltung ein Praktikum absolviere, auch noch aus Gemünden komme sei umso erfreulicher, sei aber nicht das ausschlaggebende Kriterium gewesen. Die kommunalen Vertreter wünschten der neuen Auszubildenden als Verwaltungsangestellte viel Erfolg und vor allem ein kollegiales Miteinander. Sie zeigten sich überzeugt, dass Viktoria Maininger die Erwartungen erfüllen wird und zum Wohle der Bürger zukünftig ein verlässlicher Ansprechpartner in der Verwaltung sein wird. Vordergründig wird sie dort im Bereich des Bürgerbüros anzutreffen sein, aber natürlich im Rahmen ihrer Ausbildung auch alle anderen Bereiche der kleinen Kommunalverwaltung durchlaufen.

Neubürger der Gemeinde Gemünden (Felda)

Gemünden/Nieder-Gemünden (ek). Die jüngsten Bewohner der Gemeinde hatte Bürgermeister Lothar Bott dieser Tage im Kindergarten zu Gast. Hintergrund dieser inzwischen schon traditionellen Zusammenkunft ist der Beschluss der Gemeindevertretung aus dem Jahr 2009, wonach jedem Neugeborenen ein kleines Willkommenspräsent der Gemeinde überreicht werden soll. Inzwischen ist dies die siebte Veranstaltung dieser Art und erneut konnte der Bürgermeister eine erfreulich große Anzahl von Neubürgern begrüßen, die im Verlaufe des 2. Halbjahres 2013 das Licht der Welt erblickten und die neuen Mitbürger der Gemeinde Gemünden sind. Diesmal konnte der Bürgermeister acht Kinder (6 Mädchen und 2 Jungen) begrüßen. Erfreut zeigte sich der Verwaltungschef über die Anzahl der Kinder, die sich auf einem guten Niveau eingependelt habe. In 2011 gab es insgesamt 19 Kinder, im Jahr 2010 waren es 18, in 2012 erneut 19 und im ersten Halbjahr 2013  13 zuzüglich der jetzt noch acht Neubürger, was mit 21 eine Summe ergibt, die zugleich der höchste Zuwachs an Neugeborenen in den letzten Jahren bedeutet. Dieser äußerst positive Trend zeichnete sich bereits Mitte letzten Jahres ab. Die Geburtenzahlen sind also insgesamt relativ stabil, mit einer erkennbaren Tendenz nach oben, so die positive Schlussfolgerung des Bürgermeisters. Dabei erinnerte er an das äußerst schlechte Jahr 2009, in dem man in Gemünden nur insgesamt neun Geburten verzeichnen konnte. Diese schlechte Zahl bleibe hoffentlich eine Ausnahme und für die Gemeinde sei es sehr positiv zu werten, wenn die Zahl von jungen Neubürgern auch weiter kontinuierlich ansteigen würde.

Bürgermeister Bott und die Verwaltungsangestellte Karin Horst begrüßten die muntere Kinderschar in den Räumen des Kindergartens, einen Ort den die Kinder in den kommenden Jahren ihrer Kindheit hoffentlich noch näher kennenlernen werden, so der Wunsch der kommunalen Vertreter. Im Rahmen einer kleinen Begrüßungsrede machte der Bürgermeister deutlich, dass die Kinder die Zukunft der Gemeinde seien und man sich über jeden neuen Mitbürger ganz besonders freue. Die Entwicklung der Geburtenrate in den letzten Jahren allgemein stimme nicht unbedingt positiv, gleichwohl könne man angesichts einer gewissen Stabilität in den letzten Jahren für Gemünden durchaus optimistisch in die Zukunft blicken. Bott dankte den jungen Eltern für die Bereitschaft in heutiger Zeit Verantwortung für Kinder zu übernehmen und wünschte ihnen mit ihrem Nachwuchs viel Freude. Der Bürgermeister verwies auf den Ursprung dieser Übergabe von  Begrüßungsgeschenken und erinnerte an den entsprechenden Beschluss der Gemeindevertretung. Dem entsprechend gab es für jedes Baby 50 Euro von der Gemeinde, sowie ein Badetuch mit aufgesticktem Wappen und Schriftzug der Gemeinde. Im weiteren Verlauf hatten die Eltern zugleich auch Gelegenheit die Räumlichkeiten des Kindergartens näher in Augenschein zu nehmen, schließlich wird das ein oder andere Kind bereits bald den Kindergarten in der Krabbelgruppe, beziehungsweise in der U3 – Betreuung besuchen.

Bei den jungen Neubürgern handelt es sich um Emilio Stein, geb.: 03.07.2013; Liana Protascuk, geb.: 05.07.2013; Joel Hugo Göbel, geb.: 25.07.2013; Rebecca Schmidt, geb.: 03.09.2013; Leni Faust, geb.: 19.09.2013; Sarah Christin Ritter, geb.: 30.10.2013; Lara Heumüller,geb.: 13.11.2013; sowie Emilia Schmitt, geb.: 13.12.2013.

Das Foto zeigt die Neubürger mit Mama und Papa, wobei diesmal sogar alle Kinder mit Mama und/oder Papa der Einladung der Gemeinde folgen konnten, sowie Bürgermeister Lothar Bott und Karin Horst vom Bürgerbüro der Gemeindeverwaltung.  (Foto: ek).

WiTelefonie in Gemünden

                                                                                                                      

wiTelefonie in Gemündener Ortsteilen

Ab sofort können Privatkunden in Gemünden auch mit wiDSL telefonieren

Gemünden. Das Reiskirchener Unternehmen OR Network gibt den Startschuss für die wiTelefonie. Ab sofort können Privatkunden aus Ehringshausen, Elpenrod und Hainbach nicht nur mit wiDSL schneller im Internet surfen, ab sofort können sie auch darüber telefonieren.

Bei der wiTelefonie handelt es sich um einen sogenannten VoIP Anschluss (Voice over Internet Protocol) Anschluss, der nur in Verbindung mit einem Internetanschluss von OR Network genutzt werden kann. Hierzu benötigt der Kunde ein VoIP fähiges Endgerät. Es wurden im Vorfeld verschiedene Anschlussvarianten mit unterschiedlichen Geräten getestet, darunter ein schnurloses VoIP Telefon, und den „Klassiker“, eine Fritzbox. Die Geräte wurden von OR Network entsprechend vorprogrammiert.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass eine Fritzbox am geeignetsten ist, um mit wiDSL zu telefonieren. Diese kann auch selbst programmiert werden, die Konfigurationsdaten erhält man von OR Network. Besitzt der Kunde schon ein Fritzbox oder ähnliches, kann diese weiterhin genutzt werden, sofern das Endgerät kompatibel ist. Das Unternehmen übernimmt jedoch für Fremdgeräte keine technische Unterstützung.

Einen Telefonanschluss gibt es ab 5 € / Monat (wiTelefonie Basis Tarif: Minutenpreis 0,02 € ins deutsche Festnetz bzw. 0,14 € ins deutsche Mobilfunknetz), ein Flat Tarif (wiTelefonie Flat) ins deutsche Festnetz kostet 12 € monatlich. Wird eine Übernahme der Telefonnummer (Rufnummerportierung) gewünscht, muss dies auf dem Auftrag für die wiDSL Telefonie entsprechend angekreuzt und vermerkt werden, OR Network veranlasst dann alles Weitere. Wichtig ist, dass der bisherige Telefonanschluss nicht vorab gekündigt wird, da sonst eine Portierung nicht möglich ist.

Auf www.widsl.de kann man die Tarife einsehen und das Auftragsformular herunterladen oder telefonisch unter 06408 610 830 (Montag – Freitag 8:00 bis 18:00 Uhr) anfordern und zuschicken lassen.