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Wirtschaft und Tourismus

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Eröffnung der HeinzemannTour - 30. Mai 2019

Charakter des Weges

Eine abwechslungsreiche Wanderung durch Felder, sattgrüne Wiesen, naturbelassene Wälder mit mächtigen Baumriesen, vorbei an malerischen Teichen, der mäandernden Felda, wunderbaren Fernblicken und der namensgebenden Felsformation: dem Geotop und Naturdenkmal „Heinzemann“.

Wegeinfo: Der Reiz dieser Tour liegt in ihrer starken Naturnähe. Von daher bitte nur bei Tageslicht laufen - nicht in der Dämmerung – um das Wild nicht zu stören. Die Höhenmeter konzentrieren sich auf die steileren Passagen und setzen eine mittlere Kondition und gutes Schuhwerk voraus. Schmale Pfade durch die Wälder, naturbelassene Feld- und Wiesenwege runden das Wandererlebnis dieser Tour ab.

Wegbeschreibung: Start und Endpunkt ist das Wanderportal am Dorfzentrum in Ehringshausen. Zunächst geht es ein Stück durch den Ort, vorbei an den Streuobstwiesen des Hainesgarten und dann hinauf zum „Haines“. Der „Haines“ ist der Ehringshäuser Hausberg und bietet gleich zu Beginn der Wanderung einen wunderbaren Blick auf Ehringshausen und das Feldatal bis hin zur Rabenau.

Begleitet vom Rauschen der Wälder und dem Rascheln der Blätter geht es auf verschlungenen Waldpfaden zum idyllisch gelegenen Mehlbacher Teich. Der um den Teich führende, schmale und zum Teil bemooste Pfad bietet immer wieder neue Eindrücke dieses magischen Ortes. Eine Bank - angebracht an einen Steg -  lädt dazu ein innezuhalten, Kraft zu tanken oder einfach nur die Idylle von diesem Ort zu genießen. Sobald man sich der Magie dieses Ortes entziehen kann, lädt der Rastplatz an der Mehlbacher Hütte zu einer Pause in herrlicher Natur ein. Von der Mehlbacher Hütte führt der Weg sanft ansteigend über die Beerplatte hinweg in das NSG Feldatal, eines der größten Naturschutzgebiete Hessens und weiter talwärts bis zum nächsten Teich - dem Backofenhausteich im „Holen Grund“ einem der reizvollsten Täler im nordwestlichen Vogelsberg. Der Backofenhausteich hat seinen Namen von einem Gewölbekeller der direkt in den Berg hinein gebaut wurde, und der tatsächlich die Form eines Backofens hat. Mächtige Baumriesen und das Murmeln eines klaren Gebirgsbaches sorgen für eine grandiose Kulisse. Die oberhalb des Teiches noch erkennbaren Terrassen im Wald sind letzte Zeugen der aufgelassenen Siedlung Hole, um die sich zahlreiche Mythen und Sagen ranken.

Nach der Überquerung der Felda, die sich in ihrem naturbelassenem Flussbett noch richtig ausdehnen darf, bietet der nachfolgende von bemoosten Felsbrocken durchsetzte Waldpfad immer wieder schöne Ausblicke auf die im Wiesengrund mäandernde Felda - und mit etwas Glück lässt sich auch der seltene Schwarzstorch, der Rotmilan oder eine Herde Mufflons beobachten. Der Pfad führt geradewegs zu den Elsgrabenteichen, an denen der Sage nach die weiße Else in einer Höhle wohnt und den ihr Begegnenden Glück bringt. Auf einem Forstweg geht es durch einen herrlichen, naturbelassenen  Buchenmischwald hinauf zur Weggabelung „Spinne“ an der die Heinzemanntour das NSG Feldatal wieder verlässt. Auch an der Spinne lädt eine Forsthütte zu einer Rast inmitten der schönen Natur ein. Jetzt ist es nur noch ein kurzes Stück bis sich der Wald öffnet und den Blick freigibt für eine wunderschöne Aussicht auf den Gemündener Ortsteil Hainbach, den hohen Vogelsberg, den Taunus und das Gießener Land. Auf einem sonnigen Wiesenweg mit toller Fernsicht geht es weiter bis zum Schüsselrain. Dort hat man eine schöne Aussicht über die typische kleinräumige Vogelsberger Wiesen- und Heckenlandschaft.

Über die Schüsselwiese hinab führt der Weg in einen sonnendurchflutenden Wiesengrund. Auf weichen Feld und Wiesenwegen, vorbei an alten Hutebäumen gelangt man zum Geotop und Naturdenkmal „Heinzemann“.

Dort inmitten einer von HessenForst aus der Bewirtschaftung genommen Waldfläche, erstreckt sich eine Blockhalde aus der sich der Namensgeber der Tour in Form einer mächtigen Felsformation erhebt. Auch um den „Heinzemann“ ranken sich zahlreiche Sagen und Mythen.

Das letzte Stück des Weges führt vom „Heinzemann“ hinab zur Felda und von dort zurück zum Ausgangspunkt am Dorfzentrum.

GPS Daten zum Download